500 L SPS

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    Aus Gründen der Höflichkeit bitten wir das Geschriebene mit seinem Vornamen zu kennzeichnen, ebenso bitten wir das sich jede Neuanmeldung im entsprechenden Bereich vorstellt. Danke, das Team der IG.

    • Oh, dann hätte ich vielleicht für meine doch etwas verlangen sollen. War von Joachim Großkopf und brauchte tatsächlich Monate, um von wenigen cm auf gut 12, 13 cm heranzuwachsen. Ein Ableger davon war dann in einem anderen Becken übrigens eher gelb, wurde aber im Becken des Muttertieres wieder grün.



      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Joachim hat sie mir als "klein bleibend" verkauft - und das stimmte. Habe gerade noch einmal nachgesehen, es war umgekehrt: Der Ableger im anderen Becken war grüner, das Muttertier ist "vergilbt" und der zurückgesetzte Ableger ebenfalls. Aber für 86 Euro hätte ich das Tier nicht gekauft :) .

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • korallenfarm joe schrieb:

      deine ist aber nicht die neongrüne von fidschi.
      Ja, Joe, das stimmt schon. Sie wurde mir aber auch einfach als "Sinularia sp. - klein bleibend" für wenig Geld verkauft ohne preissteigernde Phantasiezusätze. Mir war das Kleinbleiben wichtig und das klappte auch. Sinularien neigen ja manchmal zu schnellem und erheblichem Wachstum, das wäre in meinem Minibecken fatal gewesen. Interessant fand ich aber schon, dass auch bei Sinularien die Färbung in den unterschiedlichen Becken mit verschiedener Beleuchtung sich massiv ändern kann. Der Wechsel von gelb-grün nach eher dunkelgrün und zurück zu fast ganz gelb war schon beeindruckend. Das aktuelle Aussehen eines Tieres sagt also nicht unbedingt viel über die Entwicklung im Aquarium aus. Aber das ist ja bei nahezu allen Korallen bekannt.

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Sinn eines solchen Freds ist es ja auch, nicht nur über schöne, sondern auch über etwas leidvollere Dinge zu berichten.
      Leider hat sich einer von 5 im August letzten Jahres gekauften Neopomacentrus nemurus verabschiedet. Ich gehe aber mal davon aus, dass es das aktive Männchen war, das die Damen in seiner Höhle ständig beglückt hat. Auf jeden Fall hat er sich durchgehend um Gelege gekümmert. In der Literatur wird auch darauf hingewiesen, dass die Männchen nicht so alt werden, da sie im Dauerstress stehen und auch weniger fressen, wohl weil sie dazu nicht genügend Zeit dazu haben, was ich auch so beobachten konnte.

      Einer meiner beiden Meiacanthus grammistes ist vor einigen Monaten bereits verendet. Das bin ich aber gewöhnt bei dieser Art. Ich hatte ihn schon recht groß gekauft. Diese Spezies sind nicht immer leicht ans Futter zu bekommen. Je größer sie sind, umso besser überstehen sie die Anfangszeit, was aber wiederum auf die Hälterungsdauer geht, da diese Art ohnehin nicht sehr alt wird. In der Literatur wird teilweise um 3 Jahre angegeben, was sich auch mit meinen Erfahrungen deckt.

      Etwas mehr überrascht war ich jedoch vom Ableben der Pseudoanthias dispar. Ich hatte davon im Dezember letzten Jahres 7 exemplare erstanden. Binnen eines Monats sind jetzt 4 davon in den Fischhimmel gegangen, trotz abwechslungsreicher 5maliger täglicher Fütterung. Bei den beiden Letzten habe ich bewusst genau beobachtet und dabei festgestellt, dass sie immer schwächer wurden und sich nicht mehr im freien Wasser halten konnten. Sie sind über die Schwanzflosse nach hinten gekippt und haben sich dann versteckt, um zu sterben. Das sah mit sehr verächtig nach einem Infekt aus, der evtl. die Schwimmblase befallen hat. Das erste Tier war relativ klein, jung, Weibchen. Die drei anderen waren bereits adulte Männchen. Möglicherweise war es aber auch ein natürlicher Tod bei den alten Männchen, was in der Natur ja auch so vorkommen soll. Es wird berichtet, dass da die älteren Männchen auch durch das ständige Balzen, Revierverhalten und Ablaichen zu stark beansprucht (siehe oben N. nemurus) werden und dann den Platz frei machen für jüngere Weibchen, die sich dann zu Männchen umbilden.
      Und was lerne wir daraus lieber Geschlechtsgenossen? ?( :( :dash:
      Gruß
      Burkhart
    • Wieder mal etwas unschönes wäre anzumerken. Mein Mithrax-Krabben werden wohl nicht mit den Kugelalgen komplett fertig. Hinter der Deko gibt es noch ganze Nester an Kugelalgen. Ich hoffe, dass der etwas modularere Aufbau die Sache leichter macht, hinten hin zu kommen. Es sind noch ca. 5 Mithrax im Becken. Ich werde mal die Zusatzfütterung der Krabben mit Nori-Algen einstellen, damit sie besser auf Suche gehen. Hoffentlich lassen sie meine Korallen in Ruhe.

      Um etwas die Produktion von Plankton und Kleinstlebewesen anzukurbeln im Becken hatte ich den Fliesfilter auf 1/3 Bypass eingestellt. Das hat wahrscheinlich auch den Algen gefallen. Außerdem verdreckt mein Technikbecken inclusive Abschäumer wieder mehr. Werde den Bypass wieder zu machen, da ich kein Lust auf ständige Reinigung der Komponenten habe. Sonntag ist dann wieder mal Putztag mit großem Wasserwechsel (20%).
      :ironie: Freu mich schon drauf. :dash:
      Gruß
      Burkhart
    • Fellnase schrieb:

      Hinter der Deko gibt es noch ganze Nester an Kugelalgen.
      Burkhart, ich glaube, da allein auf die Mithrax zu setzen, wäre schon sehr optimistisch. Zumindest würde ich soviel wie möglich von den Kugeln entfernen, zerdrücken, anstechen oder auf sonstige Art meucheln. Ich will dich nicht schrecken, aber ich habe im Laufe der Jahre mehrere Becken gesehen, die aufgrund von Kugelalgen neu gestartet wurden. Ich hatte aber selbst schon ein Becken, in dem die Kugeln nach anfänglicher Vermehrung langsam von selbst wieder verschwunden sind. Wüsste ich die Ursache, würde ich diese Erkenntnis teuer vermarkten. :)

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Danke Wolfgang, da bin ich ganz bei Dir!
      Deshalb werde ich evtl. die Deko etwas auslichten, damit ich besser ran komme.
      Habe erst vor 5 Monaten neu gestartet wegen anderer Algen, die ich mit Lebendgestein eingeschleppt hatte. Schon wieder das gleiche Procedere wäre wirklich ätzend. Außerdem ist ein Neustart auch keine Garantie für Ruhe, wenn die Deko nicht vollständig erneuert bzw. frei zugänglich gestaltet wird. Irgend eine mistige Kugel wird immer überleben und sei es nur irgendwo im Ablauf, am FIlter oder auch sonst wo im Technikbecken.
      Der Flieser holt auf jeden Fall den größten Teil der kleinen Kugeln raus und auch mit ist ein Hilfe, wenn acu nur untertützend.
      Gruß
      Burkhart
    • Danke der Nachfrage, Harald. Ja alles gut. Ich sehe keine von den Biestern mehr. Aufgrund des luftigen und modularen Aufbaus mit dem EPO-Reef (vorsicht Werbung :thumbup: ) konnte ich auch hinter die Deko. Mir brennen jetzt die Fingerspitzen für mindestens zwei Tage. Wer kennt das nicht?
      Allerdings habe ich jetzt wieder Cyanos bekommen.
      Als Sofortmaßnahmen, die sich seither gut bewährt haben:
      - Anhebung PO4 auf permanent > 0,05
      - die Kanäle Cyan, Weiß und rot reduziert
      - PH-Wert etwas angehoben, d.h. der Anteil der Luft, die über den Atemkalk in den AS geht, vergrößert
      Das Wachstum wird dann etwas langsamer gehen, aber sobald es sich wieder eingependelt hat, wird auf die ursprüngliche Einstellung zurück gegangen. Never change a running system!
      Gruß
      Burkhart
    • Die Maßnahmen gegen die Cyanos scheinen Wirkung zu zeigen. Ich bin ganz auf das Spektrum LPS/SPS von ATI gegangen. Die letzte ICP hat mir gezeigt, dass der Sand, der vor ca. einem Jahr eingebracht wurde, jetzt anfängt Depotwirkung beim PO4 zu zeigen. Die Zugabe von Phosphat habe ich dann mal kurzfristig eingestellt. Offensichtlich war die Reduktion aber zu lange bzw zu stark. Heute morgen hatte ich nur noch 0,02 PO4. Die Cyanos sind erblüht. Bin mit der Dosieerung wieder etwas höher gegangen. Der Sand Bodengrund wird dann nach und nach abgesaugt.

      Mal so nebenbei zum Thema naturnahe Haltung:
      Die beiden Höhlen ersetzen zwei alte, ziemlich veralgte und verratzte. Sie werden von vielen kleinen Höhlenbrütern gerne angenommen und vehement verteidigt. Meine Neopomacentrus nemurus freuen sich.
      Außerdem kann man darauf in Bodennähe Korallen platzieren, da sie oben plan sind.
      Gruß
      Burkhart
    • Wolfgang S schrieb:

      Hallo Burkhart,

      Fellnase schrieb:

      Der Sand Bodengrund wird dann nach und nach abgesaugt.
      und nicht mehr ersetzt?
      Gruß

      Wolfgang


      Hallo Wolfgang

      Das kommt darauf an, wie sich die Nährwerte entwickeln. Ich persönlich bevorzuge eine dünne Schicht Bodengrund, da dies eine höhere Vielfalt der Mikrofauna begünstigt und auch die Nährstoffe puffert. Außerdem gefällt es mir besser. Hat aber auch den Nachteil, dass vom Doc feiner Sand immer wieder auf die Fungias gespuckt wird. Das vertragen die absolut nicht.

      Der alte Bodengrund ist übrigens noch nicht bis zur Glasscheibe abgetragen, sondern nur die oberste Schicht wurde entfernt. Ich kann das so machen, da mein Viesfilter sehr gut arbeitet und die Schwebeteilchen zuverlässig entfernt.

      Ich weiß, dass viele Acroporabecken als 'Bare bottom' gefahren werden. Es gibt aber auch Becken, die mit Bodengrund gut funktionieren. Man muss dieses zusätzliche Biotop halt im Auge behalten und ggf. erneuern.
      Gruß
      Burkhart
    • Fellnase schrieb:

      Außerdem gefällt es mir besser.
      Geht mir genau so. Trotz der Risiken ist für mich ein Aquarium ohne Bodengrund irgendwie Südsee ohne Strand. Und wenn man zum Beispiel Grundeln mit Knallkrebsen halten will, geht es eh nicht anders. Wobei der Bodengrund dann auch noch höher sein muss. Dafür wird er permanent umgegraben.

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!