Pünktchen - weiß jemand was über den Verlauf?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Pünktchen - weiß jemand was über den Verlauf?

      Hallo zusammen,

      wie schon erwähnt, hab ich derzeit in zwei Becken Probleme mit Pünktchen. Der Grund ist, das ich einen Fisch gekauft hab, der zwar kerngesund aussah (und auch ist), aber von dem ich schon wusste, dass er so ein Stresspünktchenkandidat ist. Hat der Händler mir fairerweise gesagt. Ich hab ihn zuerst in eins der kleineren Becken gesetzt, wo er nach der ersten Nacht mit Pünktchen zum Vorschein kam, aber schon am nächsten Tag war alles weg.

      Ich hab ihn dann eine gute Woche in dem Becken gelassen, in der Zeit für's große Becken ne neue UV Röhre gekauft und ihn dann umgesetzt. Auch da hat er am ersten Tag ein paar Pünktchen gehabt, dann war's weg. Ihm geht's auch wirklich gut, keinerlei Symptome mehr. Ein Falterfisch, @Helmut, ein Maskenfalterfisch übrigens (gern in einem separaten Thread mehr über den kleinen Kerl, der seit letztem Weihnachten beim Händler schwamm und zwar noch klein ist, aber gut im Futter stand).

      Ein paar Tage danach haben aber in beiden Becken andere Fische Pünktchen gehabt. Deshalb dann auch am kleinen Becken die UV. Seitdem gibt's das Futter in Knoblauch und Vitaminen getränkt, den pH beobachte ich bzw. KH wird immer hoch gehalten und die UV läuft eben ständig mit. TheraP braucht man dann ja nicht geben, weil die UV das ja kaputt macht.

      Seitdem bibbere ich jeden Tag. Ein Fisch, der vorher schon irgendwie nicht in Ordnung war, ist inzwischen gestorben, ein anderer (ein Blenny) wird wahrscheinlich morgen früh nicht mehr da sein. Einer von den Nemos hat zwar seit Tagen Pünktchen, mal mehr, mal weniger, aber er macht einen kräftigen Eindruck und frisst gut.

      Im großen Becken ist ein Blauwangendrücker am schlimmsten betroffen. Ich dachte, er ist längst auf dem Weg der Erholung, aber heute sah er zusätzlich zu den Pünktchen dünner aus und machte auch nicht mehr so einen fitten Eindruck. Seinem Weibchen geht's blendend. Ein paar andere Fische haben zwar hier und da ein paar Pünktchen, zeigen sich aber vom Verhalten her unbeeindruckt. Und ein Großteil der Fische zeigt überhaupt keine Symptome.

      Weil das jetzt ja schon seit Tagen bzw. insgesamt ca. 2 Wochen so geht, meine Frage: weiß jemand was über den zeitlichen Verlauf der Krankheit? Bei einer Freundin von mir sind vor kurzen innerhalb von wenigen Tagen die meisten Fische an Pünktchen gestorben. Nur zwei haben glaube ich überlebt. Ihr Becken ist kleiner und dichter besiedelt. Ich wüsste so gern, ob ich zumindest bei den gesunden einigermaßen beruhigt sein kann, dass sie verschont bleiben, und wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass die, die jetzt seit fast 2 Wochen damit leben, es schaffen können, sich zu erholen. Der Drücker ist sicher noch ein Wackelkandidat... aber es wundert mich eben, wie lange sich das doch hinzieht. Auch bei dem Blenny dachte ich zwischendurch, er schafft es, bevor es jetzt von gestern auf heute rapide bergab ging.

      Ich hoffe, jemand kann mir Mut machen...

      Liebe Grüße

      Pat
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Hallo Pat,
      Dir Hoffnung machen ist leider nicht so einfach. Grundsätzlich haben alle kräftigeren, und bis hierher gesunden, Fische bessere Chancen. Kleinere Schleimfische werden es wahrscheinlich nicht überleben. Aber alle, die eine solche Seuche überleben, die werden immun und nicht wieder krank. So kenne ich das. Aber wirklich Mut machen kann ich Dir nicht. Zumal ja auch so eine UV-Lampe ihre Zeit benötigt um Wirkung zu erzielen.
      KOPF HOCH!
      Liebe Grüße!
      Helmut
    • Pat_2015 schrieb:

      Ich hoffe, jemand kann mir Mut machen...
      Na dann versuchen wir es doch mal. Ich nehme mir einfach Gerald Bassleerzu Hilfe.
      Wenn es wirklich Cryptocaryon irritans ist beträgt der Lebenszyklus ein bis zwei Wochen.
      Die Parsiten suchen nur Nachts ein neues Opfer, deshalb nachts das Licht anlassen.
      Behandlung: Mit Formaldehyd und Malachitgrün 8 bis 10 Tage lang.
      Temperatur erhöhen um den Lebenszyklus zu beschleunigen.
      In nur Fischbecken kann die Salinität auf 1.013 bis 1.010 abgesenkt werden dadurch sterben die Parasiten in ein bis zwei Tagen ab.
      Mehr Informationen in "Gerald Bassleer, Fischkrankheiten im Meerwasseraquarium ISBN 9789081705554"

      oder auch hier;https://www.meerwasserforum.info › 26776-Cryptocaryion-irritans-final-pdf
      Viel Erfolg

      Ich nutze in solchen oder ähnlichen Fällen F-M-G- Mixture, das ist ein Mittel aus der Koizucht und besteht aus Formaldehyd und Malachitgrün.
      LG
      Ralf
    • Hey Pat

      Pünktchen, Ichthyophirius behandelt man in einem Quarantäne Becken, da die Korallen das Medikament nicht vertragen mit costapur F oder Protazol. Im Hauptbecken UV laufen lassen. Wenn kein Quarantäne Becken vorhanden geht es auch in Wasserkübeln mit sehr guter Belüftung. Ichtyophirius kann unbehandelt auch Sekundärkrankheiten nachsich ziehen da die Hautoberfläche zerstört wird wie bakterielle Endzündungen.

      Im Süsswasser ist die Behandlung im Haubtbeken möglich.

      Ich drücke dir die Daumen für deine Fische.

      Herzliche Grüsse
      Verena
      : Seepferd : : Seepferd :
    • Verena schrieb:

      deine Ausführungen sind richtig nur vertragen Korallen weder Formaldehyd noch Malachitgrün.
      Stimmt vertragen sie wohl nicht, bin mir da aber nicht sicher. Übers Futter gereicht schadet es wohl nicht, da dann die Konzentration im Becken zu gering ist. Aber wie gesagt, bin mir da nicht sicher.
      Im Ausgangsbeitrag war aber von Korallen auch keine Rede.

      Im Korallenbecken würde dann wohl nur die "Dr. Bassleer Anti-ICH Methode" sinnvoll sein.
      Nachts Licht anlassen, den Boden zweimal täglich absaugen, Feinstfilter einsetzen (unter 300 mikrometer),
      Temperaturerhöhung und z.B. Dr. Bassleer Biofish Food Marine.
      LG
      Ralf
    • Danke euch, Ralf und Verena,

      Stimmt, ich hab die Info nicht gegeben, dass ich mich gegen alle ‚Medikamente‘ entschieden habe.

      Ja, die Fische sind in Korallen Becken. Ja, ich hab sogar das Bassleer Buch da stehen (das alte, das neue noch nicht).

      Aber weil die Erkrankung wohl eine starke Stress Komponente hat, denke ich, die befallenen Fische raus fangen und in Quarantäne behandeln ist stressiger als alles andere... deshalb: UV, Knoblauch, Vitamine, Wasserwerte...

      Das mit der Temperatur Erhöhung kannte ich noch nicht! Dichte erniedrigen kannte ich theoretisch... habt ihr gute Erfahrungen damit?
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Hallo,
      nochmal meine Meinung dazu. Es gibt eine ganze Reihe an Vorschlägen, wie man eine solche Seuche medikamentös behandeln kann. Aber praktisch ist das leider unmöglich. Im günstigen Fall ist das Zeugs zwar teuer, aber wirkungslos. Im ungünstigen Fall ist das auch teuer, schädigt aber allen Versprechungen zum Trotz die Korallen oder andere Wirbellose.
      Eine Behandlung im Quaratänebecken bringt so viel Stress für die sowieso schon geschädigten Fische mit sich, dass sie nach der Behandlung wieder erkranken, wenn sie die Behandlung überhaupt überleben.
      Eine Temperaturerhöhung halte ich auch für äußerst problematisch. Damit geht eine Absenkung des Sauerstoffgehaltes einher und die Fische haben sowieso schon Atemprobleme. Putzergarnelen können helfen, aber bei stärkerem Befall sind das eher Globolie. Allerdings schaden die wenigstens nicht.
      Meiner Meinung nach hilft nur beten und das beste hoffen.
      Also Pat: ich wünsche Dir bei der Bewältigung dieser Misere alles erdenklich Gute!
      Liebe Grüße!
      Helmut
      PS.: Übrigens kenne ich ein absolut sicheres Mittel gegen Cyanos! Nicht ganz ohne Nebenwirkungen, aber Cyanos haben ja auch erhebliche Nebenwirkungen. Nur für erfahrene Aquarianer und dann per PN!
    • Hallo spät,
      das ist natürlich eine blöde Situation und ich hoffe es wird nicht schlimmer. Solltest du aber Kandidaten darunter haben die so geschwächt sind das du sie raus fangen kannst, dann würde ich das machen und diesem ein Süßwasserbad verpassen. Die Parasiten vertragen das sehr schlecht und fallen danach vom Fisch ab. Ich weiß, für den Fisch ist das eine Tortur, aber im Aquarium hat er keine Chance.
      Danach in einem Eimer größeren Behälter setzen. Jeden Tag das Wasser durch neu angesetztes Wasser austauschen, dabei die Behälter tauschen und den alten Reinigen. Nach 3 Tagen sollte der Fisch clean sein.
      Ich drücke dir die Daumen.
      Gruß
      Berthold
    • Pat_2015 schrieb:

      Dichte erniedrigen kannte ich theoretisch... habt ihr gute Erfahrungen damit?
      Laut Gerald soll die Therapie mit der niedrigen Dichte im Nur-Fischbecken angewandt werden.

      Im Riffbecken finde ich die "Dr. Bassleer Anti-ICH Methode" (siehe oben) sehr sinnvoll da sie auf die Störung des Lebenszyklus von Cryptocarion irritans abzielt und die Fische durch Nahrungsergänzungsstoffe hilft den Parasiten selbst zu bekämpfen.


      Helmut schrieb:

      Es gibt eine ganze Reihe an Vorschlägen, wie man eine solche Seuche medikamentös behandeln kann. Aber praktisch ist das leider unmöglich.
      Das sehen die meisten Autoren aber anders und die Praxis beweist das sie recht haben.

      Vor drei Wochen habe ich eine Palette bekommen. Noch im Quarantänebecken bekam sie Pünktchen und sah nach zwei Tagen aus wie ein Streuselkuchen. Die Behandlung erfolgte nach den Hinweisen von Bassleer. Nach dem Einsatz von F-M-G- Mixture Dauerbeleuchtung (4 Tage) und Temperaturerhöhung war das Problem nach 2 Wochen beseitigt. Zumindest waren ab da dann keine Punkte mehr zu sehen.


      Helmut schrieb:

      Eine Temperaturerhöhung halte ich auch für äußerst problematisch. Damit geht eine Absenkung des Sauerstoffgehaltes einher und die Fische haben sowieso schon Atemprobleme.
      Deshalb sollte man auch gut durchlüften. Außerdem ist eine Behandlung besser als beim sterben zusehen. Mit Behandlung kann der Fisch sterben, ohne Behandlung stirbt er auf jeden Fall.


      Helmut schrieb:

      Meiner Meinung nach hilft nur beten und das beste hoffen.
      In meinen Augen und meiner Erfahrung nach aber leider kein probates Mittel.
      LG
      Ralf
    • Hallo zusammen,

      also erst noch mal vielen Dank an Euch alle für Eure Tipps! Es sind, wie gesagt, ein paar neue Sachen dabei, die ich mir nochmal durch den Kopf gehen lasse. @tenrek Was genau heißt denn "den Boden absaugen"? Nur die Oberfläche, oder? Und Licht dauerhaft an klingt zwar einerseits harmlos, ist aber andererseits auch stressig für die Fische, oder? Die kommen ja gar nicht mehr zur Ruhe...? Wie gesagt, muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen...

      Ansonsten bin ich da ehrlich gesagt eher bei Helmut. Ich hab das alles durch überlegt und auch hier vor Ort mit meinem Stammtisch die Optionen durchgesprochen, da sind auch ein paar "alte Hasen" dabei mit viel Erfahrung. Ich werde nichts machen, was mit dem Rausfangen der Fische zu tun hat und auch kein Mittelchen ins Becken geben. Selbst das Süsswasserbad für diejenigen, die schon so schwach sind, dass man sie rausfangen kann.... naja, ich will hier kein Fass über Medizin zum Lebensende aufmachen, aber ich selbst würde irgendwann glaube ich auch lieber in Ruhe gelassen werden wollen als dass man noch auf Teufel komm raus alles versucht... ich weiß echt nicht...

      Dann wollte ich aber auf jeden Fall nochmal meine Ausgangssituation und Frage wieder nach vorn bringen: Ich habe ja eigentlich die Hoffnung, dass die allermeisten Fische überleben! Die meisten zeigen bisher keine Symptome. Zwei schwache (heute Nacht, wie erwartet, der Blenny) sind gestorben. Und in jedem Becken ist jetzt noch einer (im kleinen ein Nemo, im großen der Drücker), der befallen ist, aber mehr oder weniger noch einen starken Eindruck macht und vor allem noch gut frisst (mit Vitaminen und Knoblauch angereichert). Um diese geht es mir eigentlich, ob Ihr da Erfahrungswerte habt, ob das wochenlang weitergehen kann oder ob man irgendwann "über'n Berg" ist.

      Ralf, Du schreibst "Ohne Behandlung stirbt er auf jeden Fall" und Bertold schreibt auch "im Aquarium hat er keine Chance" - genau das ist meine Frage: ist das so? Bzw. ab wann gilt das? Haben sie eine Chance, so lange sie noch gut fressen?
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Guten Morgen Pat

      Ich habe Pünktchen immer mit Malachit Grün und UV behandelt und es hat gewirkt, allerdings im Quarantänebecken. Habe hier für den Notfall auch eine Flasche stehen. Einmal auch im Süßwasser.

      Aber egal wie du dich entscheidest wünsche ich dir viel Glück.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


      Bitte stellt keine Haltungsfragen per PN! Das Forum dient zur Information für ALLE User!
    • Hallo Pat,

      von mir jetzt auch nochmal ein paar Erfahrungen.
      Im Laufe der Jahre hatte ich auch zwei Pünktchen-Krisen.
      Einmal ca. 50 Kauderni verloren, beim anderen Mal einige wertvolle Zuchttiere.

      Du fragst nach Hoffnung und "übern Berg".
      Für alle Tiere, die einigermaßen gut fressen, ist Hoffnung. Übern Berg bist Du sicher irgendwann, aber aufpassen:
      Wenn Du keine Punkte mehr siehst und die Fische sich nicht mehr jucken, trotzdem mit allen Maßnahmen weitermachen.
      Der Erreger durchläuft ja verschiedene Stadien. Dabei gibt es ja Stadien, die am Substrat sitzen. Deshalb immer wieder Bodenflächen absaugen ist nicht schlecht, aber ich weiss nicht, ob das in Deinem wahrscheinlich Riesenbecken überhaupt praktikabel ist.
      Die Schwärmer werden schubweise entlassen und sind dann ab abends bis in die Nacht unterwegs. Wenn sie dann keinen Fisch gefunden haben, sterben sie ab.

      UV ist sehr effektiv, aber nur, wenn Du es ganz gezielt einsetzt. Ich habe damals eine deutliche Verbesserung erreicht, als ich eine separate Pumpe für die UV eingesetzt hab und deren Ansaugrohr direkt über dem Boden postiert hab.
      Die Schwärmer halten sich nämlich fast nur in Bodennähe auf. Über einen normalen Ablauf an der Oberfläche kriegst Du kaum welche in die UV.
      Im Laufe des Vormittag kannst Du die UV ausmachen. Da sind eh keine Schwärmer mehr unterwegs. Dann kannst Du mittags auch TheraP dosieren. Hilft zwar nicht direkt, aber unterstützt.
      Ich vermute Phosphat und Nitrit sind bei Dir eh kein Thema. Die verursachen ja auch Stress und damit Schwächung.
      Drück Dir die Daumen und wünsch Dir gutes Durchhalten.
      Herzlichen Gruß
      Bernd
    • Pat_2015 schrieb:

      Was genau heißt denn "den Boden absaugen"? Nur die Oberfläche, oder?
      Nur die Oberfläche würde ich sagen, denn dort befinden sich die abgefallenen verkapselten weißen Punkte.

      Pat_2015 schrieb:

      Licht dauerhaft an klingt zwar einerseits harmlos, ist aber andererseits auch stressig für die Fische, oder?
      ja es ist stressig für die Fische (sind nicht alle Behandlungen stressig) aber das bewimperte Stadium sucht nur im dunkeln nach einem neuen Wirt.
      Wenn er innerhalb von 24 Stunden keinen neuen Wirt findet stirbt der Parasit ab. Deshalb ja auch die Temperaturerhöhung, dadurch beschleunigt sich der Lebenszyklus und es reichen kürzere Dauerbeleuchtungszeiten (Bassleer 24 bis 48 Stunden)


      Pat_2015 schrieb:

      Selbst das Süsswasserbad für diejenigen, die schon so schwach sind, dass man sie rausfangen kann
      Süßwasserbäder allein bringen bei diesem Parasiten wohl gar nichts. Am sichersten läßt sich das bewimperte Stadium bekämpfen.


      Pat_2015 schrieb:

      ob das wochenlang weitergehen kann oder ob man irgendwann "über'n Berg" ist.

      tenrek schrieb:

      Vor drei Wochen habe ich eine Palette bekommen. Noch im Quarantänebecken bekam sie Pünktchen und sah nach zwei Tagen aus wie ein Streuselkuchen. Die Behandlung erfolgte nach den Hinweisen von Bassleer. Nach dem Einsatz von F-M-G- Mixture Dauerbeleuchtung (4 Tage) und Temperaturerhöhung war das Problem nach 2 Wochen beseitigt. Zumindest waren ab da dann keine Punkte mehr zu sehen.
      Wenn man einen Lebenszyklus von 14 Tagen voraussetzt müsste es spätestens nach 4 Wochen erledigt sein.

      Pat_2015 schrieb:

      Haben sie eine Chance, so lange sie noch gut fressen?
      Ich bin überzeugt eine Chance haben sie nur wenn sie behandelt werden.


      Pat_2015 schrieb:

      da sind auch ein paar "alte Hasen" dabei mit viel Erfahrung.
      Die sind immer gut, aber die Behandlung von Krankheiten entwickelt sich auch immer weiter.

      Im Endeffekt muß aber jeder selbst auswählen und entscheiden.
      Ich bin der Typ der sagt, "Tier, wenn du bei mir in Pflege bist
      bekommst du, solange eine Change besteht, die beste Versorgung.

      Drücke Dir die Daumen, daß die Tiere die Krankheit gut überstehen.
      LG
      Ralf
    • tenrek schrieb:

      Die sind immer gut, aber die Behandlung von Krankheiten entwickelt sich auch immer weiter.
      Ja, definitiv, man lernt immer weiter dazu!

      Zur UV, Bernd, hab ich mir jetzt parallel dieselben Gedanken gemacht, wie Du oben beschreibst. Die neue UV im kleinen Becken hat die Einsaugöffnung überm Bodengrund und die Bodenfläche ist klein. Die Wattzahl der UV ist "überdimensioniert" für die Literzahl. Gute Voraussetzungen also, dass es ganz gut funktionieren könnte.

      Im großen Becken läuft die UV dauerhaft unten im Technikbecken mit. Bekommt also Wasser vom Überlauf. Und wie Du sagst, die Bodenfläche ist einfach zu groß und es gibt zu viele Höhlen und Überhänge, als dass ich sie großflächig absaugen könnte. Höchstens halt da, wo ich dran komme. Ist, wenn ich es mir recht überlege, weniger effektiv :(

      Ich kann im großen Becken ja mal auf jeden Fall heute Nacht das Licht anlassen und die zwei kleinen Strömungspumpen so nach unten setzen, dass sie eine Strömung vom Boden aufwärts Richtung Überlauf verursachen. Das klingt für mich nach etwas, das tendenziell eher nutzen als schaden kann. Die Temperatur ist durch die ziemlich überdimensionierte T5, die drüber hängt, sowieso eher bei 26/27°C als unter 25. Aber noch höher würde ich nicht wirklich gern gehen wollen.

      Ich bleibe auf jeden Fall dran (auch wenn ich morgen bis Donnerstag erst mal weg bin und meinem Mann die Fische anvertrauen muss) und werde dann mal in weiteren 2 Wochen Resümee ziehen...

      Liebe Grüße in die Runde!
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!