Nachzuchten von Zebrasoma flavescenson schon bald möglich?

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    • Nachzucht von Zebrasoma Flavescens jetzt doch gelungen?!?

      Hallo

      Da schnüffelt man mal wieder auf reef builders und liest so etwas.

      Yellow tangs finally captive bred by the Oceanic Institute

      Hier geht es zum Artikel.
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.
    • Halló Zusammen,

      auch ich wuerde es toll finden wenn es moeglich waere diesen schoenen Fisch nachzuzuechten und somit der Bedarf der Haendler weitestgehend gedeckt wuerde.

      Viele Gruesse
      Birgit :)
    • Hallo,

      schön das es hier Fortschritte gibt und offensichtlich nicht nur bei den Zebrasomas.

      Offensichtlich teilt man dort aber auch meine Befürchtung, das mit dem zweiten Teil von "Findet Nemo", der ja diesesmal "Findet Dori" heißen wird, ein Kaufrausch auf Palettendoktoren, Paracanthurus hepatus, ausgelöst werden könnte.

      Die Zuchterfolge dazu zu benutzen die Nachfrage an bestimmten Fischen nach einem Hollywood-Streifen decken zu können finde ich dann schon wieder sehr fraglich, zumal ich gerade den Palettendoktor mit eklatantem Fehlverhalten des Handels in Verbindung bringe.

      Aber natürlich freue ich mich über jede Nachzucht die eine Naturentnahme verhindert.

      Gruß Guido
      Laß dir aus dem Wasser helfen, oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf den Baum.
    • Guido schrieb:

      Die Zuchterfolge dazu zu benutzen die Nachfrage an bestimmten Fischen nach einem Hollywood-Streifen decken zu können finde ich dann schon wieder sehr fraglich,


      Ja, der Teil des RB Beitrags hat mich auch schwer gewundert. Wäre ja auch für einen Händler unzumutbar, nicht jedem Hornochsen jeden "Sch***" zu verkaufen....


      Der Erfolg freut mich aber auch sehr und die Kleinen sind einfach zu drollig ^^
      Schöne Grüße
      Karin
    • Leider geht aus dem Bericht nicht hervor wie viele Larven letztendlich verstorben sind, bevor ein paar wenige übrig geblieben sind, und die sich dann auch tatsächlich entwickelt haben.

      Ich gehe auch davon aus, das der "Hobbyzüchter" überhaupt nicht in der Lage ist diese Larven aufzuziehen, geschweige denn einen Markt zu füllen.

      Aber es soll den Erfolg nicht schmälern.
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.
    • Moin...
      es gibt noch 2 weitere Berichte, da steht auch was zu den Larvenzahlen und daß die kleinen in natürlichem Meerwasser mit viiiiieeeel UV-C und speziellen Copepoden und Artemia aufgepäppelt wurden:

      reefbuilders.com/2014/02/25/ye…-breeding-barrier-attack/

      reefbuilders.com/2015/10/16/ca…-inching-closely-reality/
    • Hallo Steffi

      Vielen Dank für die weiteren Links.

      Steffi schrieb:

      und daß die kleinen in natürlichem Meerwasser mit viiiiieeeel UV-C und speziellen Copepoden und Artemia aufgepäppelt wurden:

      Ja richtig 300 Watt UV-C. Natürliches Meerwasser, vielleicht ist da doch mehr drin als vermutet.
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
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    • Hallo Foris,
      nun ist es auch in der Koralle angekommen. Die NZ wird chronisch dokumentiert und ein winziger Blick in den Aufwand gegeben. Freilich halten sich die Züchter mit Details zurück um sie woanders zu publizieren und das wird sicher kommerzielle Gründe haben.
      Immerhin ein erster Schritt, doch wer setzt sich eine Gruppe dieser Tiere in das Aquarium? Und so wird es wie immer kommen, Aufwand und Nutzen rechnen sich nicht. Es sei denn nachzuzüchtende Tiere werden mit einer rigorosen Beschränkung von Naturentnahmen verbunden.
      Interessant sind die vielen kleinen Nebensätze wie die der Lebenserwartung in der Tierhaltung... Viel Spass beim Lesen und vielleicht beim darüber diskutieren.
      LG Dietmar
      FG Meeresaquaristik Berlin-Brandenburg
    • Hallo Dietmar

      Ich bin der festen Überzeugung das es auch in der Hobbyzucht möglich ist Doktoren nachzuzüchten.
      Natürlich müssen gewisse Faktoren wie Zeit, Futter und Größe der Aufzuchtbecken passen. Es wird natürlich auch eine sehr große Ausnahme bleiben das Doktoren in diesem Rahmen gezüchtet werden können aber unmöglich wird es nicht sein.
      Ich habe für mich einige sehr wichtige Überlegungen durch den Zuchtbericht bestätigt bekommen, daher mein großer Optimismus ^^ .

      Ob ich jemals die Gelegenheit bekomme mich an der Aufzucht von Doktoren zu versuchen? Ich weiß es nicht, würde es aber zu gerne mal versuchen!


      MFG Torsten
    • Hallo Torsten,
      ich teile Deinen Optimismus nicht. Es ist sehr schwer Tiere zu synchronen laichen zu bringen. Ich denke bei Acanthurus ist das eine Voraussetzung. Was ist konkret der Auslöser? Hormone im Naturwasser oder vielleicht künstliche Hormongaben? Also erst mal Tiere finden, die befruchteten Nachwuchs bereitstellen. Ausreichend und vor allem das richtige Futter bereitzustellen ist nur eine der ausgesprochen schwierigen Voraussetzungen.
      Die Zucht ist das eine, der Absatz der Tiere ein anderes Problem wie Du sicher weisst. Um so mehr, wenn Erwartungen geweckt werden, die vom Züchter nicht erfüllt werden können.
      So schön wie die Erfolge zu sehen sind- für mich sind Doktorfische etwas, was man in Schauaquarien zeigen sollte, unter der Voraussetzung sie werden miteinander richtig vergesellschaftet. Als Aquarianer habe ich schon vor langer Zeit beschlossen, keine dieser Gattungen zu halten. Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung allein da aber wenn ich das Verhalten der Tiere in den Schauaquarien von Zoo und Tierpark mit meiner Haltung im Aquarium vergleiche, da liegen Welten dazwischen. Doch das ist ein anderes Thema.
      Keine Frage, es ist wichtig möglichst alle Tiere zu züchten und dabei neue Wege zu gehen wenn manche Dinge als unmöglich erscheinen. Der Bedarf an Tieren würde sich freilich verringern, wenn die Haltungsbedingungen viel besser publiziert werden. Ich denke an die unglückliche Fromia Diskussion vor kurzem...
      Die Nachzucht von Zwergkaiserfischen wäre auch so ein Thema, was viel mehr Beachtung finden sollte. Ob da mal in Kürze wieder Erfolge zu verzeichnen sind?
      LG Dietmar
      FG Meeresaquaristik Berlin-Brandenburg
    • Hallo Dietmar

      Laichende Tiere gibt es in Hobbyaquaristik durchaus, zumindest mir sind einige Aquarianer in meinem Umfeld bekannt bei denen diverse Doktoren regelmäßig ablaichen.
      Die Qualität des Laiches ist natürlich eine Sache für sich, da kann ich nichts dazu sagen.
      Um das zu beurteilen müßte man auch wirklich ernsthafte Aufzuchtversuche starten.
      Bislang herrschte diesbezüglich ja die Meinung: "Doktoren kann man generell nicht züchten!" Womit eigentlich jeder Versuch in diese Richtung im voraus schon im Keim erstickt wurde.
      Nun gibt es den Beweis das es doch möglich ist und vielleicht reicht dies ja schon um den ein oder anderen zu einem Zuchtversuch zu animieren, es wäre jedenfalls wünschenswert.
      Ich rechne auch nicht mit derart hohen Zuchtergebnissen wie sie jetzt erzielt wurden, wenn es gelingt ein Tier im Rahmen der Hobbyaquaristik durchzubringen wäre das schon sensationell. Daher mache ich mir über den Absatz überhaupt keine Gedanken, wichtig wäre das es überhaupt mal versucht wird!


      Was Haltung der Tiere angeht, bin ich voll und ganz bei dir! Auch ich werde wohl nie die Gelegenheit haben diese Tiere zuhause zu pflegen, da ich nicht in der Lage bin ihnen ein ausreichend großes Aquarium zu stellen, weder vom Platz, noch vom finanziellen Aspekt her.

      Ich würde aber die Gelegenheit nutzen einen Zuchtversuch zu starten wenn ich an Laich kommen würde und daran arbeite ich gerade.
      Es geht mir einfach darum, herauszufinden ob es Laich gibt der von guter Qualität ist und wie weit man damit kommt. Die Grenzen erkunden und versuchen herauszufinden ob man sie nicht irgendwie überwinden kann.
      Mir ist bis dato nicht ein Bericht bekannt in welchem ein Hobbyaquarianer sich mal an der Zucht von Doktoren versucht hat.

      Gehe ich nach den vielen Fachberichten und Büchern die so zum Thema Zucht existieren, dürfte vieles nicht funktionieren. Vor allem nicht so wie ich es seit geraumer Zeit im Aquarienunterschrank betreibe.

      Mir reicht es momentan schon, überhaupt Laich zu bekommen der sich entwickelt. Das wäre für mich schon ein riesen Schritt.
      Ist dieser Schritt getan, dann will ich wissen wie es weitergeht usw., irgendwann gibt es vielleicht doch einen Erfolg.

      Glaubt man nicht daran und versucht es deshalb erst gar nicht, dann wird es natürlich nie was mit möglichen Nachzuchten aus der Hobbyaquaristik.

      Nenn mich naiv aber ich bin zutiefst davon überzeugt das es irgendwann auch in der Hobbyaquaristik gelingen wird Doktoren nach zu züchten.


      MFG Torsten
    • Hallo Torsten,
      hast Du eine vernünftige Möglichkeit Laich zu transportieren? Dann könnte man das durchaus versuchen.
      Ich weiss, dass viele Sachen in Abrede gestellt werden. So wie die Haltung von bestimmten Kaiserfischen wie sie mein Freund Roland einige Jahre praktiziert hatte bis hin zur erfolgreichen Brut oder dem laichen im Freiwasser und der Separation der Eier. Auch wenn die Larven dann nicht aufgezogen werden konnten weil keiner daran gedacht hatte, dass es überhaupt möglich ist die Tiere so weit zu bringen sehe ich das als großen Erfolg. Seien es die Lyrakaiserfische oder die Paracentropyge. Meine Güte, wenn das funktioniert hätte! Wir waren aber dicht dran. Auch mit Unterschrank...
      LG Dietmar
      FG Meeresaquaristik Berlin-Brandenburg