Blackout kommt er überhaupt und was dann wenn.....

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    Aus Gründen der Höflichkeit bitten wir das Geschriebene mit seinem Vornamen zu kennzeichnen, ebenso bitten wir das sich jede Neuanmeldung im entsprechenden Bereich vorstellt. Danke, das Team der IG.

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      Guten Morgen :)

      Mir ist in Anbetracht der Entwicklungen gestern Abend ein neuer Gedanke gekommen (zumindest für mich neu): Wenn wir von Energiekrise reden und vom Energie sparen und von Notfallmaßnahmen wie vorübergehende Abschaltungen, ist es in so einer Situation nicht eigentlich wahnsinnig egozentrisch, einfach weiter riesige Becken mit riesigem Strombedarf zu unterhalten? Womöglich wird in den Winter rein die Energie an anderer Stelle nötiger gebraucht.

      In meinem großen Becken, das immer noch in der deutschen Wohnung steht, sind nur noch Weichkorallen und Gorgonien, und halt die großen Fische, die ich hier in der Schweizer Wohnung nicht unterkriege. Wie weit kann ich wohl das Licht runterregulieren? Ich denke, ich werde in die Richtung gehen, an allen Becken das Licht so weit runter zu nehmen, wie es geht, ohne dass die Korallen absterben. Vielleicht kann man auf Dauer sogar das in Kauf nehmen, dass die lichthungrigen vielleicht nicht überleben. Die Fische brauchen jedenfalls kein Licht.

      Ich würde das Becken inzwischen auch aufgeben, aber wohin mit den großen Fischen? Hier ist nicht zufällig jemand im Forum in meiner Nähe, der Fuchsgesicht, Borstenzahndoc etc. gut unterbringen könnte?

      LG und trotz allem eine guten Tag allen - genießt zumindest in Süddeutschland nochmal einen sonnigen Tag!!

      Pat

      ps, wenn Ihr den Eindruck habt, das sprengt hier die ursprüngliche Diskussion, hab ich auch nichts dagegen, das hier raus zu nehmen?
      LG, Pat
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      Hallo Pat,
      Ich setze mal voraus daß jeder bestrebt ist, schon aus Kostengründen, energieeffiziente Technik einzusetzen.
      Das Aufgeben oder Einschränken unseres oder anderer Hobbys oder Errungenschaften halte ich für den falsche Weg obwohl es viele schon machen müssen (z.B. Lebendfutter). Wenn wir uns mit Notfallmaßnahmen und Energiekrise auseinandersetzen müssen dürfen wir meiner Meinung nach nicht vergessen wem wir es zu verdanken haben.
      Wir verdanken diese Situation einer verfehlten, engstirnigen Energiepolitik die alles verträumten politischen Zielen unterordnet und keine breitgefächerte Forschung und Entwicklung zulässt. Wir dürfen wohl auch nicht vergessen daß derzeitig die teuerste Energie eingekauft wird, voll im Interesse einer bestimmten Partei, die wohl hofft damit den Energieverbrauch zu drücken.
      LG
      Ralf
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      Hallo Ralf,

      tenrek schrieb:



      Ich setze mal voraus daß jeder bestrebt ist, schon aus Kostengründen, energieeffiziente Technik einzusetzen.
      ich denke, das ist nicht so einfach, denn die Anschaffung "energieeffizienter Technik" ist ja oft teuer. Was hatten wir auch hier schon Diskussionen darüber, ob und wann sich die Anschaffung einer guten LED Lampe durch den niedrigeren Stromverbrauch rechnet. Und z.B. bei Pumpen hab ich bisher auf andere Faktoren geachtet als auf Energieverbrauch (Lebensdauer, Lautstärke, Qualität, sogar Optik bei Strömungspumpen). Ich stand bisher auf dem Standpunkt, dass ich das Hobby halt nur so lange habe, wie ich mir den Strom leisten kann und will.

      Jetzt stehen wir vielleicht aber wirklich vor dem Problem, dass es zu Stromengpässen kommt, das postuliert zumindest der Betreff von diesem Thread. Es geht also vielleicht nicht mehr drum, was man sich leisten kann oder will, sondern ob es genügend gibt. Und da taucht zumindest bei mir schon ein sozialer Aspekt auf und ich frage mich, ob ich mir einfach weiter Luxus in "gewohnter" Weise leisten möchte, wenn mir bewusst ist, dass es dadurch an anderer Stelle fehlen könnte.

      Was Du ansprichst mit dem ganzen "Wer ist Schuld an der Misere", das hatten wir ja auch hier im Forum schon öfters, z.B. auch bei Umweltthemen, Antibiotikaverbrauch etc. Und es mag Deine bzw. Eure Meinung sein, dass wir nicht ausbaden müssen, was andere verbockt haben. Aber so ticke ich nunmal nicht. Wenn es ein Problem zu lösen gibt, dann schau ich nach Lösungen, und nicht zuallererst mal darauf, wer "Schuld" ist - um mir dann selbst zu bestätigen, dass ich das Problem, das ein anderer verursacht hat, ja nicht lösen muss...

      Denkt irgendwer hier wie ich und gibt es andere Ideen, wie ohne Anschaffung neuer Technik der Stromverbrauch eines großen Beckens (bei den kleinen fällt es vielleicht nicht so ins Gewicht?) reduziert werden kann? Bei mir war immer das Licht der größte Faktor und ich denke ich werde tatsächlich einfach rumprobieren, wie weit ich runter dimmen kann ohne zu große Auswirkung.
      LG, Pat
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      Hai

      Wolfgang S schrieb:

      Torsten81 schrieb:

      Da ich aber via USB Kabel auch meine Werkzeugakkus daran anschließen kann <->
      Hallo Torsten,
      welche Werkzeugakkus hast du da?

      Gruß

      Wolfgang

      Ich habe mich vor langer Zeit für Makita entschieden aber solche USB-Akkuadapter gibt es mittlerweile von den meisten gängigen Herstellern entweder direkt oder über Drittanbieter.
      Ich bevorzuge das Model direkt vom Hersteller, da es bei Nachbauten schon dazu gekommen ist das ein Akku zerstört wurde.


      Ich lade damit zb. auch mein Handy.



      Pat_2015 schrieb:

      Guten Morgen :)

      Mir ist in Anbetracht der Entwicklungen gestern Abend ein neuer Gedanke gekommen (zumindest für mich neu): Wenn wir von Energiekrise reden und vom Energie sparen und von Notfallmaßnahmen wie vorübergehende Abschaltungen, ist es in so einer Situation nicht eigentlich wahnsinnig egozentrisch, einfach weiter riesige Becken mit riesigem Strombedarf zu unterhalten? Womöglich wird in den Winter rein die Energie an anderer Stelle nötiger gebraucht.

      In meinem großen Becken, das immer noch in der deutschen Wohnung steht, sind nur noch Weichkorallen und Gorgonien, und halt die großen Fische, die ich hier in der Schweizer Wohnung nicht unterkriege. Wie weit kann ich wohl das Licht runterregulieren? Ich denke, ich werde in die Richtung gehen, an allen Becken das Licht so weit runter zu nehmen, wie es geht, ohne dass die Korallen absterben. Vielleicht kann man auf Dauer sogar das in Kauf nehmen, dass die lichthungrigen vielleicht nicht überleben. Die Fische brauchen jedenfalls kein Licht.

      Ich würde das Becken inzwischen auch aufgeben, aber wohin mit den großen Fischen? Hier ist nicht zufällig jemand im Forum in meiner Nähe, der Fuchsgesicht, Borstenzahndoc etc. gut unterbringen könnte?

      LG und trotz allem eine guten Tag allen - genießt zumindest in Süddeutschland nochmal einen sonnigen Tag!!

      Pat

      ps, wenn Ihr den Eindruck habt, das sprengt hier die ursprüngliche Diskussion, hab ich auch nichts dagegen, das hier raus zu nehmen?

      Die meisten haben ihr Aquarium in einer Zeit aufgestellt, in welcher das aktuelle Szenario nicht vorstellbar war, da jetzt von Egozentrik zu reden ist schon etwas neben der Spur.
      Zudem wird ein eingefleischter Aquarianer alles erdenkliche tun um seine Tiere über solch ein, hoffentlich niemals, eintretendes Szenario einigermaßen verlustfrei zu retten.

      Deine "Lösung" einfach ein großes Aquarium aufzulösen und den Besatz wegzugeben ist letztlich nur ein verlagern deiner persönlichen Problematik auf jemand anderen.


      Pat_2015 schrieb:

      Ich stand bisher auf dem Standpunkt, dass ich das Hobby halt nur so lange habe, wie ich mir den Strom leisten kann und will.


      ...
      Dieser Standpunkt ist in der Tierhaltung absolut nicht tragbar! Entweder ich kann es mir auch in schlechteren Zeiten leisten oder ich lasse es bleiben. Das kannst mit anderen Hobbys machen die man einfach mal ruhen lassen kann und gelassen zur Seite scheibt wenn es halt grad mal nicht so gut aussieht, aber nicht mit Lebewesen.
      Das ist ein Standpunkt den ich persönlich schlicht zum <X <X <X X( finde. Wer sich für die Tierhaltung entscheidet muß sich auch darüber im klaren sein das er hier eine große Verantwortung für ein Lebewesen eingeht und nicht einfach eine Sache anschafft die er mal eben so auf die Seite schieben kann, wenn er grad kein Bock mehr drauf hat oder es sich einfach nicht mehr leisten will.
      Sorry, wenn ich das so hart rüberbringe aber so denke ich nun mal.

      Wir stehen vor echt miesen Zeiten, die so sicher keiner erwartet hat, als er er vor ein paar Jahren sein Aquarium angeschafft hat.
      Aber so Dinge wie die Größe eines Aquariums die ich mir leisten kann oder will, in Verbindung mit möglichst sparsamer Technik und wie lange habe ich den gewünschten Besatz bestenfalls zu versorgen, sollten meiner Meinung nach vor dem Kauf überlegt werden und nicht erst danach.


      MFG Torsten
      Schaut doch mal vorbei:
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      Torsten81 schrieb:

      Ich habe mich vor langer Zeit für Makita entschieden aber solche USB-Akkuadapter gibt es mittlerweile von den meisten gängigen Herstellern entweder direkt oder über Drittanbieter.
      Danke Torsten. Die Adapter kenne ich (gibt es auch für mein Bosch Professional-System), aber es ist eine gute Idee, sie für diesen Zweck zu entfremden.

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist ein Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Neu

      Pat_2015 schrieb:

      ich denke, das ist nicht so einfach, denn die Anschaffung "energieeffizienter Technik" ist ja oft teuer. Was hatten wir auch hier schon Diskussionen darüber, ob und wann sich die Anschaffung einer guten LED Lampe durch den niedrigeren Stromverbrauch rechnet. Und z.B. bei Pumpen hab ich bisher auf andere Faktoren geachtet als auf Energieverbrauch (Lebensdauer, Lautstärke, Qualität, sogar Optik bei Strömungspumpen).
      Wenn man jetzt erst anfängt effektive Technik einzusetzen und dann noch alles auf einmal austauschen möchte hast du sicher recht.
      Meine Technik ersetze ich schon seit Jahren schrittweise, nämlich immer dann wenn Bestandstechnik veraltet ist oder den Geist aufgibt.
      Für mich sind dann Faktoren entscheidend wie Energieeffizienz, Anschaffungspreis, Wartung und ähnliches.


      Pat_2015 schrieb:

      Ich stand bisher auf dem Standpunkt, dass ich das Hobby halt nur so lange habe, wie ich mir den Strom leisten kann und will.
      Dazu habe ich eine andere Meinung. Ist ein Lebewesen erst einmal bei mir eingezogen bin ich verantwortlich und muß ihm die besten Möglichkeiten bieten. Natürlich kann immer etwas unvorhergesehenes passieren, daß kann aber nicht der Ausgangspunkt sein. Es ist für mich auch nicht ausschlaggebend daß alles harmonisch aussieht, die Lebewesen müssen sich wohlfühlen.


      Pat_2015 schrieb:



      Jetzt stehen wir vielleicht aber wirklich vor dem Problem, dass es zu Stromengpässen kommt, das postuliert zumindest der Betreff von diesem Thread. Es geht also vielleicht nicht mehr drum, was man sich leisten kann oder will, sondern ob es genügend gibt. Und da taucht zumindest bei mir schon ein sozialer Aspekt auf und ich frage mich, ob ich mir einfach weiter Luxus in "gewohnter" Weise leisten möchte, wenn mir bewusst ist, dass es dadurch an anderer Stelle fehlen könnte.
      Ich glaube man kann mit fug und recht sagen, es gibt genug. Die Verknappung der Energie ist, ich wiederhole mich und formuliere vorsichtig, scheinbar gewollt. Luxus? Ist das was wir uns erarbeitet haben wirklich Luxus, nur weil ein paar (selbst zensiert) es uns täglich einreden.
      Ich kann dir versichern ich möchte das wir und unsere Nachfahren nicht so weiter sondern noch besser Leben können.
      Wenn du wirklich so scheinbar sozial handeln möchtest dann komm, nimm dein Handy, deinen Fernseher, die Konsole, die Waschmaschine, den Kühlschrank, deine Beleuchtung deinen Herd und, und, und entsorge alles.
      Aber an welcher Stelle sollte denn etwas fehlen wenn du das alles nicht machst?


      Pat_2015 schrieb:

      Was Du ansprichst mit dem ganzen "Wer ist Schuld an der Misere", das hatten wir ja auch hier im Forum schon öfters, z.B. auch bei Umweltthemen, Antibiotikaverbrauch etc. Und es mag Deine bzw. Eure Meinung sein, dass wir nicht ausbaden müssen, was andere verbockt haben. Aber so ticke ich nunmal nicht. Wenn es ein Problem zu lösen gibt, dann schau ich nach Lösungen, und nicht zuallererst mal darauf, wer "Schuld" ist - um mir dann selbst zu bestätigen, dass ich das Problem, das ein anderer verursacht hat, ja nicht lösen muss...
      Doch, das ist ja das Problem, wir müssen ausbaden was halbgebildete Politiker und einige Fanatiker uns eingebrockt haben.
      Wenn du so nicht tickst, sorry aber dann liegst du meiner Ansicht nach falsch. Wenn du ein Problem lösen willst mußt du erst einmal schauen wer oder was dieses Problem verursacht hat. Wenn du daS erkannt hast kannst du Lösungen erarbeiten, wenn du aber Lösungswege von vornherein, z.B. aus ideologischen Gründen verbietest, wirst du das Problem nicht lösen sondern vergrößern.
      Du schaust nach Lösungen, welche sollen das sein. ich bin mir sicher wir werden das Problem am schnellsten Lösen wenn erst einmal die wesentlichste Störgröße entfernt wird. Wir haben hervorragende Ingenieure und Wissenschaftler wir müssen ihnen nur die Möglichkeiten und Mittel in die Hand geben.


      Pat_2015 schrieb:

      Denkt irgendwer hier wie ich und gibt es andere Ideen, wie ohne Anschaffung neuer Technik der Stromverbrauch eines großen Beckens (bei den kleinen fällt es vielleicht nicht so ins Gewicht?) reduziert werden kann? Bei mir war immer das Licht der größte Faktor und ich denke ich werde tatsächlich einfach rumprobieren, wie weit ich runter dimmen kann ohne zu große Auswirkung.
      Nein, wenn alles optimal eingestellt ist gibt es meiner Auffassung nach keine Möglichkeit ohne neue Technik den Stromverbrauch langfristig zu reduzieren.
      Gerade bei kleinen Becken sind bei Stromausfall eher gefährdet.
      Bei meinen Tieren würde ich unsinniges experimentieren vermeiden. Da gibt es in der Wohnung sicher viel effektivere Sparmöglichkeiten.

      LG
      Ralf
    • Neu

      Guten Morgen,

      eigentlich möchte ich mich jetzt wortlos verabschieden, denn der Tonfall, den das hier annimmt, gefällt mir nicht. Weil aber ja viel mehr Leute mitlesen, als hier schreiben, will ich wenigstens noch ein paar Denkanstöße hier lassen. Kann ja dann jeder draus machen, was er möchte.

      Torsten81 schrieb:

      Die meisten haben ihr Aquarium in einer Zeit aufgestellt, in welcher das aktuelle Szenario nicht vorstellbar war, da jetzt von Egozentrik zu reden ist schon etwas neben der Spur.
      Wir erleben nicht nur in Zeiten wie diesen, sondern jeden einzelnen Tag, dass Dinge sich ändern, Begleitumstände sich ändern, das Leben sich ändert. Ich finde nicht, dass man eine Entscheidung, die man vor Jahren unter anderen Begleitumständen getroffen hat, dann nie mehr ändern sollte. Ich selbst für mich lebe viel besser damit, flexibel zu sein, und ich traue mich auf jeden Fall, Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu sehen und mich selbst und meine eigenen Einstellungen und Entscheidungen zu hinterfragen, dabei kann ich doch auch selbstkritisch sein, das gehört für mich dazu. Und deshalb frage ich mich zur Zeit, ob dieses Festhalten an dem großen Aquarium "um jeden Preis" noch zeitgemäß ist. Hätte ja sein können, dass es hier Leute gibt, die sich ähnliche Gedanken machen. Jeder von Euch, der der Meinung ist, dass das Hobby um jeden Preis aufrecht erhalten werden muss, kann ja dieser Meinung sein. Ich wollte niemanden umstimmen. Ich wollte nur fragen, ob jemand sich ähnliche Gedanken macht und Ideen hat.


      Torsten81 schrieb:

      Deine "Lösung" einfach ein großes Aquarium aufzulösen und den Besatz wegzugeben ist letztlich nur ein verlagern deiner persönlichen Problematik auf jemand anderen
      Das stimmt so nun wirklich offensichtlich nicht, denn ich frage ja nicht, ob jemand sich ein neues Aquarium hinstellen möchte, um meine Fische zu übernehmen. Ich hab schon aus Aquarienauflösungen Fische übernommen, die ich so dann nicht im Handel kaufen musste, und die dann bei mir unter Umständen sogar bessere Bedingungen hatten als vorher. Genau so habe ich schon Fische in bessere Bedingungen abgegeben, als sie bei mir hatten. So ein Vorgehen verlagert keine Probleme, sondern kann eine gute Lösung sein. Und dieses Forum hier ist doch auch unter anderem als "Börse" für genau sowas gedacht, oder nicht?

      Torsten81 schrieb:

      Wer sich für die Tierhaltung entscheidet muß sich auch darüber im klaren sein das er hier eine große Verantwortung für ein Lebewesen eingeht und nicht einfach eine Sache anschafft die er mal eben so auf die Seite schieben kann, wenn er grad kein Bock mehr drauf hat oder es sich einfach nicht mehr leisten will.
      Das ist grundsätzlich etwas, das ich so voll und ganz unterschreibe, und wer mich ein bisschen kennt, weiß das auch. An keiner Stelle habe ich gesagt, dass ich die Verantwortung für meine Lebewesen auf die Seite schiebe, weil ich gerade keine Bock mehr drauf habe oder es mir nicht mehr leisten will. Darum ging es in keinem einzigen Satz! Insofern finde ich, schießen Deine grünen Smileys weit über das Ziel hinaus, zumindest hier und in diesem Zusammenhang.

      Als Biologin unterscheide ich insgesamt auch deutlich zwischen den Korallen und den Fischen. Wie ich oben geschrieben habe: Fische brauchen kein Licht! Den Fischen geht es in einem weniger beleuchteten Becken womöglich besser als unter unseren prallen Lampen, die oft auf high-end SPS ausgerichtet sind. Ja, ich gebe zu, dass ich das Absterben einer High-end Koralle (von denen ich allerdings gar keine in meinen Becken habe) wegen Lichtmangel weniger dramatisch finde als das Halten eines Fisches in schlechten Bedingungen. Da mache ich einen Unterschied zwischen "Tier" per Definition und "Tier" mit Gehirn, Bewusstsein etc. Dafür könnt Ihr jetzt gern auf mich einprügeln und noch so viele grüne Smileys posten, aber ich denke nicht, dass mich diese Meinung zu einem schlechteren Menschen macht ;) Es ist letztendlich eine Meinung und wir sind doch immer noch offen für Meinungsvielfalt, oder nicht?

      tenrek schrieb:

      Ich kann dir versichern ich möchte das wir und unsere Nachfahren nicht so weiter sondern noch besser Leben können.
      Wenn du wirklich so scheinbar sozial handeln möchtest dann komm, nimm dein Handy, deinen Fernseher, die Konsole, die Waschmaschine, den Kühlschrank, deine Beleuchtung deinen Herd und, und, und entsorge alles.
      Mir ist ja bewusst, dass viele Menschen diese Einstellung haben und sie spiegelt sich ja auch in Parteiprogrammen und Wählerschaften wider. Aber auch hier herrscht doch zum Glück Meinungsvielfalt. Und ich persönlich bin der Meinung, dass in den kommenden Monaten und Jahren die Menschen, die eine gewisse Anpassungsfähigkeit besitzen und auch vielleicht mit weniger "Besitz" noch ein zufriedenes Leben führen können, es insgesamt besser haben werden. Das Festhalten am Status Quo und auch das "Besser, Höher, Weiter" könnte doch schwierig werden in Zukunft. Ralf, Du kannst mir glauben, dass ich all das, was Du da schreibst, in meine Überlegungen längst mit einbeziehe. Die neue Wohnung musste z.b. einen Platz für's Wäschetrocknen haben, damit dieser blöde Trockner nicht mehr laufen muss, ein Stromfresser ohne Gleichen! Aber diese Dinge hier zu Diskutieren führt für ein Aquaristikforum doch zu weit, finde ich. Hier ging es nunmal ums Aquarium und nicht um Wäschetrockner.

      So, ich glaube, jetzt hab ich von meiner Seite alles gesagt, was mir wichtig war. Insgesamt finde ich es schade, dass mal wieder die mit der steifsten Meinung, die am besten draufhauen können, sich hier am meisten hervortun. Ich fürchte, ich werde in Zukunft solche Themen lieber mit Menschen diskutieren, die ein bisschen offener für Meinungsvielfalt und fruchtbaren Austausch sind.
      LG, Pat
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      hallo pat,

      wenn ich es nicht überlesen habe, geht es dir nicht darum, dass du dir das nicht mehr leisten kannst, sondern dass die ressource "strom" knapp wird und du deswegen an das aufgeben denkst. und in dem fall sehe ich das wie torsten. du verlagerst das problem an jemand anderes. tatsache ist doch aber, man hat hier verantwortung für lebewesen übernommen. und es scheitert hier nicht am können, sondern am wollen.

      wenn man aus gesundheitlichen gründen aufgibt oder weil man sich das hobby nicht mehr leisten kann, ist das was anderes.

      darüber hinaus hat deine argumentation etwas wie bei fischen die für becken gekauft werden, die zu groß dafür werden. ich finde die einstellung, so einen fisch dann zu jemandem mit einem großen becken zu geben schon seltsam. mal anders herum: warum sollen leute mit großen becken fische von anderen nehmen müssen, die "zu groß" gekauft haben? irgendwie wird da oft von ausgegangen. wenn die frage vorher nicht schon geklärt ist, dann haben beide fälle definitiv mit dem egoismus und der verantwortungslosigkeit des besitzers zu tun.

      ich kann verstehen, wenn du dich angefressen fühlst. aber wenn du das mal selbstkritisch hinterfragst, wirst du torsten sicherlich recht geben.

      ps: das fische ohne licht gehalten werden können ist vielleicht technisch machbar, aber ganz sicherlich nicht dem tierwohl zuträglich. sind in unserem fall ja keine tieffseefische.
      LG, Sven :dance:

      Beckendaten: 150x100x60; + Technikbecken 140x45x40 (inkl. Osmosevorrat);
      Beleuchtung: 4x ATI straton
      Strömung: 5x Jebao SLW30
      Filterung: Rollermat, Deltec 1000i, Rückförderung Jebao MDC6000; Medienfilter mit Aktivkohle und Po4-Adsorber; Zeolithfilter
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      Hallo zusammen

      Ich hatte heute ein paar Minuten Zeit und habe dies genutzt, um dem für diese Akkuluftpumpe eigentlich etwas überdimensionierten 25er TLH, ein neues längeres (42cm) Steigrohr zu spendieren.
      Hierdruch konnte die Förderleistung merklich gesteigert werden im Vergleich zu dem vorherigen kürzeren Steigrohr.
      Natürlich bin ich damit noch weit entfernt vom möglichen Optimum, was hier noch machbar ist.
      Dennoch wollte ich euch einen kleinen Eindruck davon geben wie das dann aussieht.
      Leider gab es vor kurzem einen Zwischefall mit nem verrosteten Magneten mit dessen Auswirkungen ich derzeit noch zu kämpfen habe und die dementsprechend auch noch sichtbar sind.

      Wie beim ersten Videoversuch feststellen musste, war das Wasser zu klar und die Strömumgsverteilung damit so gut wie nicht im Video zu sehen.

      Ich habe darum einfach für etwas Dreck um Wasser gesorgt und so dann das kurze Video für euch gemacht:



      Oberflächenbewegung ist ausreichend vorhanden, durch das lange Steigrohr ist auch genügend Kontaktzeit gegeben um die Sauerstoffversorgung für die Fische sicher zu stellen.
      Gegenüber klassischer Auströmersteine habe ich eine gerichtete Strömung mit der ich auch die gegenüberliegende Seite bestens erreiche und so letztlich im gesamten Aquarium für Strömung sorge.

      Dies ist jetzt der einfachste und preiswerteste Fall um auf die Schnelle eine Notversorgung für die ersten Tage sicher zu stellen.
      Das Strömungsbild lässt sich durch die Wahl des passenden TLH noch weiter verbessern.
      Ich denke zwei 20er TLH sind für dieses Aquarium keine schlechte Wahl.
      Das werde ich natürlich noch testen und wenn ihr daran Interesse habt dann auch gerne hier weiter darüber berichten.

      Mir ginge es jetzt in erster Linie darum einfach mal kurz zu zeigen warum ein TLH die bessere Variante ist als ein herkömlicher Auströmerstein und auch aufzuzeigen das dies die sparsamste Variante ist um ein Aquarium im Notbetrieb zu erhalten.


      Mfg Torsten
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      Hallo Pat,

      mir sind Deine Gedanken nicht fremd. Die Diskussion hatten wir bei mir zu Hause auch gerade. Ich denke, jedes der genannten Argumente, die ich hier gelesen habe, ist richtig und berechtigt.
      Nachdem ich auch überlegt habe aufzugeben , hat mein Haushaltsvorstand das schlüssige Argument gefunden. Ich zitiere:
      "Dein Aquarium ist das, was Du liebst. Du lebst doch nicht nur, um zu existieren. Deine Seele braucht doch auch etwas, dass Dich freudig und glücklich macht"
      Und ich denke, sie hat Recht. Wir schauen jetzt, was wir hier ansonsten an Strom sparen können und das Aquarium bleibt, bis wir es uns einfach nicht mehr leisten können.
      Und solange das dicke Ricarda mit der doofen Claudia noch auf einem extrem hell beleuchteten Oktoberfest saufen können, kann es so schlimmer nicht sein.

      Gruß
      Michi