Besatzplanung 1. Meerwasser-AQ

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    Aus Gründen der Höflichkeit bitten wir das Geschriebene mit seinem Vornamen zu kennzeichnen. Danke, das Team der IG.

    • Besatzplanung 1. Meerwasser-AQ

      Hallo zusammen,

      wir stehen kurz vor dem Kauf des ersten Meerwasser-AQs und die Maße sind quasi schon geplant. Bevor die nächsten Schritte kommen, möchten wir uns gerne mit euch an die Besatzplanung machen, da es in unseren Augen wichtig bei der Einrichtung und Betrieb des AQ ist zu wissen, was man später pflegen möchte. Uns geht es also nicht darum über den Besatz zu diskutieren, der als erstes ins Becken soll, sondern wir möchten hier den (ungefähren) Endzustand bzw. den Idealfall diskutieren.

      Wir haben einige Wünsche, die es sicherlich auch zu beleuchten gibt und noch viele "offene" Positionen zu vergeben. Vielleicht vorneweg die Rahmenbedingungen:

      - Beckenmaße: 125 x 55 x 50 (vielleicht 5 cm weniger in der Länge, vielleicht 10 cm höher, das stellt sich in den nächsten Tagen raus) plus Technikbecken, so dass wir auch ein Bruttovolumen von 400-500 Liter kommen.
      - wir möchten soweit möglich eine biotopnahe bzw. naturnahe Aquaristik betreiben
      - weniger Besatz ist mehr als viel Besatz
      - Beleuchtung wird LED oder LED mit T5 (entscheidet sich in den nächsten Wochen)

      Fische:
      - Amphiprion spec. (1,1) plus entsprechender Anemone
      - Pterapogon kauderni (1,1)
      - Salaris fascistus (1)
      - Zebrasoma flavescens oder xanthurus (1,1)
      - vielleicht noch was "Grundeliges"?
      - vllt. noch was "Zwergbarschiges"?

      Krebse, Garnelen, etc.
      - Lysmata debelius, Paar oder 3
      - Knallkrebse?
      - Einsiedlerkrebse?
      - Seestern?
      - Schlangenstern?
      - Schnecken?

      Korallen
      - Symbioseanemone für Amphiprion
      - ???

      So, wie ihr seht sind da noch jede Menge Fragezeichen :)

      Könnt ihr schon mal eine Einschätzung zu den Fischen bzw. Krebsen etc, geben?

      Was fehlt da auf jeden Fall?
      Wass passt da vielleicht auch gar nicht?

      Im Korallenbereich habe ich kaum eine Meinung, bin mir auch nicht sicher, wie sehr man dass "planen" muss. Da würde ich mich auch über Feedback freuen.

      In diesem Sinne, schonmal danke
      Michael
      =====
      Unseren, das sind Tina und Michael, Start in die Meerwasseraquaristik dokumentieren wir auf mehreren Kanälen:
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    • Hallo Michael

      riffstart schrieb:

      Fische:
      - Amphiprion spec. (1,1) plus entsprechender Anemone
      Am Anfang nein da in frischen Aquarien meist die Anemone nicht überlebt.

      - Pterapogon kauderni (1,1)
      Keine Einwände

      - Salaris fascistus (1)
      Nein, dieser Fisch ist nur schwer zu ernähren, stirbt oft an Verfettung

      - Zebrasoma flavescens oder xanthurus (1,1)
      Kann man machen, aber eine Kantenlänge von 120 cm ist oft nicht ausreichend, Fische neigen dann zu Hospitalismus.

      - vielleicht noch was "Grundeliges"?
      Am Anfang nein da die entsprechende Biofilme fehlen

      - vllt. noch was "Zwergbarschiges"?
      Ja, können sich später aber als Rüpel erweisen beim nachsetzen anderer Fische. Eventuell über Zwergkaiser nachdenken.
      Einsiedler und Schnecken sind immer willkommen.

      Seesterne eher nein weil die Nahrungsgrundlage fehlt.

      Knallkrebse nur mir entsprechender Symbiosegrundel.
      Beste Grüße
      Harald
    • Hallo Michael

      riffstart schrieb:

      - wir möchten soweit möglich eine biotopnahe bzw. naturnahe Aquaristik betreiben
      Dies ist ein schöner Ansatz. Wie naturnahe man dies dann effektiv gestalten kann ist in so eigenem kleinen "Biotop" dann immer die Frage.

      Ich kann mich da im Großen und Ganzen Harald anschliessen.
      Wo ich noch einen Schritt weiter gehe, sind die Doktoren.
      Unter 1'000 Liter Becken finde sollte man sie nicht Pflegen, vor allem wen man sie in Mutter Natur gesehen hat. ;)

      Wenn ich möglichst Naturnahe mein Biotop einrichten möchte muss man eigentlich auch darauf achten was macht das Tier.
      Bewegen sie sich im Freiwasser oder leben sie auf dem Boden oder in Riff etc.
      Hiermit kann man schon mal ein paar Revierkämpfe ausschalten oder auch Nutzbringer einsetzen, die einem im Unterhalt des Biotopes sogar mithelfen. ^^

      Des Weiteren würde ich auch schauen aus welchen Teilen der Weltmeere sie stammen.
      Im MEWA kann man schön nach Herkunft selektionieren. ;)

      Wen ich noch die Ökologische Seite einwerfen darf, würde ich heute sogar schauen, was es da an Nachzuchten gibt wo ich in mein «naturnahes Biotop» einsetze könnte.
      Es ist mir Bewusst, dass diese Nachzuchten etwas teurer sind. Ich denke aber das dieses zu diesem Ansatz passen würde, wo ihr euch da vorgenommen habt.

      Also zusammengefasst würde ich mich Fragen was für eine Region möchte ich in meinem Becken Pflegen.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallo,
      ein naturnahes Biotop in solch einem Aquarium anlegen zu wollen ist einfach nicht möglich. Allein das Revier von den kleineren Anemonenfischen ist größer als das gesamte Aquarium. Viele der Anemonen werden auch einfach zu groß. Da bleibt wieder die Blasenanemone und die wird von A. ocellaris und A. percula eben auch nicht geliebt. Anemonenfische aus der Clarkii-Gruppe sind wegen ihrer Größe und Robustheit auch nicht geeignet.
      Zu den Zebrasoma hat Henning schon eine klare Antwort gegeben. Von den Zwergbarschen sind nur P. fridmani, P. sankey und P. springeri geeignet, wenn auch Krebse gehalten werden sollen. DerSalaris fascistus ist eigentlich nicht länger haltbar, das haben aber Harald und Ewald schon angemerkt.
      Garnelen: L. debelius zwei, Knallkrebse benötigen Partnergrundeln und da eignen sich einige kleinere Arten. Die müssen aber zum Krebs passen. Für See- und Schlangensterne ist ein neu eingerichtetes Aquarium nicht geeignet. Einsiedler ja, Schnecken ja.
      LG Helmut
    • Hallo zusammen,

      danke schonmal für das Feedback.


      Harald schrieb:

      Am Anfang nein da in frischen Aquarien meist die Anemone nicht überlebt.
      ...
      Am Anfang nein da die entsprechende Biofilme fehlen
      Danke für die Klarstellung. Es geht mir jedoch um den finalen Wunschbesatz - diesen möchte ich soweit möglich planen, damit ich daraufhin arbeiten kann.


      Henning schrieb:

      Dies ist ein schöner Ansatz. Wie naturnahe man dies dann effektiv gestalten kann ist in so eigenem kleinen "Biotop" dann immer die Frage.

      Helmut schrieb:

      ein naturnahes Biotop in solch einem Aquarium anlegen zu wollen ist einfach nicht möglich.
      Danke fürs Feedback und ja, bin da ganz bei euch, deswegen hatte ich auch "soweit möglich" geschrieben.


      riffstart schrieb:

      Fische:
      - Amphiprion spec. (1,1) - Besatz relativ spät aufgrund der erforderlichen erfolgreichen Haltung der Scheibenanemone
      - Pterapogon kauderni (1,1)
      - Salaris ramosus (1)
      - Grundel (zu definieren) - Besatz relativ spät aufgrund von fehlendem Biofilm
      - Zwergbarschiges (zu definieren) / Zwergkaiser (zu definieren)?

      Krebse, Garnelen, etc.
      - Lysmata debelius (1,1)
      - Knallkrebse ?, sobald Grundel besetzt werden
      - Einsiedlerkrebse & Schnecken gehen immer :)
      - Seestern & Schlangensterne erst in einem stabilien Biotop

      Korallen
      - Symbioseanemone für Amphiprion
      So, ich habe dann mal ein wenig sortiert ...


      Wen ich noch die Ökologische Seite einwerfen darf, würde ich heute sogar schauen, was es da an Nachzuchten gibt wo ich in mein «naturnahes Biotop» einsetze könnte.
      Toller Punkt, den ich zu 100% unterschreibe.

      Viele Grüße und Danke soweit
      Michael
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    • Sorry, hatte noch vergessen das Feedback von Klaus einzuarbeiten - editieren kann ich meinen Beitrag leider nicht (oder bin ich blind?)

      riffstart schrieb:

      Fische:
      - Amphiprion barberi (1,1) - Besatz relativ spät aufgrund der erforderlichen erfolgreichen Haltung der Scheibenanemone
      - Pterapogon kauderni (1,1)
      - Salaris ramosus (1)
      - Grundel (zu definieren) - Besatz relativ spät aufgrund von fehlendem Biofilm
      - Pseudochromis elongatus (1,1) / Zwergkaiser (zu definieren)?

      Krebse, Garnelen, etc.
      - Lysmata debelius (1,1)
      - Knallkrebse ?, sobald Grundel besetzt werden
      - Einsiedlerkrebse & Schnecken gehen immer :)
      - Seestern & Schlangensterne erst in einem stabilen Biotop

      Korallen
      - Entacmaea quadricolor
      =====
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    • Hoi,

      coffeebox schrieb:

      Hi Michael,

      du meinst sicherlich bei den Anemonenfischen, nicht Scheibenanemonen sondern die Blasenanemone (hast du den Link angesehen ;) )
      Sorry, habe ich vergessen oben zu verbessern :)

      riffstart schrieb:

      Fische:
      - Amphiprion barberi (1,1) - Besatz relativ spät aufgrund der erforderlichen erfolgreichen Haltung der Blasenanemone
      - Pterapogon kauderni (1,1)
      - Salaris ramosus (1)
      - Grundel (zu definieren) - Besatz relativ spät aufgrund von fehlendem Biofilm
      - Pseudochromis elongatus (1,1) / Zwergkaiser (zu definieren)?

      Krebse, Garnelen, etc.
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      - Knallkrebse ?, sobald Grundel besetzt werden
      - Einsiedlerkrebse & Schnecken gehen immer
      - Seestern & Schlangensterne erst in einem stabilen Biotop

      Korallen
      - Entacmaea quadricolor
      Was wäre denn mit dem Gramma loreto? Wobei die nun ja aus einer ganz anderen Ecke der Welt kommen .... mmmh

      Viele Grüße
      Michael
      =====
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    • Hallo zusammen,

      wir haben uns jetzt die letzten Tage mal auf den Hosenboden gesetzt und haben aus verschiedenen Büchern und dem Meerwasser-Lexikon Korallen zusammen getragen, die unserem studieren nach für einen Erstbesatz in Frage kommen.

      Es sollen nicht alle von diesen Korallen ins AQ, sondern eher eine erste Auswahl darstellen von Tieren, die einsteigerfreundlich sind, sich ausschließlich oder vorwiegend vom Licht ernährenund anfängliche leichte Schwankungen in den Wasserwerten relativ gut verkraften.

      Ebenfalls sollen sie im Indopazifik ihr zu Hause haben.

      - Entacmaea quadricolor
      - Anthelia sp. 1
      - Anthelia sp. 4
      - Anthelia sp. 3
      - Cladiella sp. 1
      - Capnella sp. 1
      - Capnella sp. 2
      - Capnella imbricata
      - Alcynomium verseveldti
      - Clavularia sp. "tricolor"
      - Clavularia viridis
      - Clavularia sp. 2
      - Acrossota amboinensis
      - Knopia octocontacanalis
      - Sacrophyton tenuispiculatum
      - Sacrophyton ehrenbergi
      - Rhodactis Sp. 9

      Könnt ihr da mal drüberschauen und ein Feedback geben? Eignen sich diese Korallen für einen Erstbesatz? Habt ihr noch weitere Tipps, wonach man die Augen offen halten kann?

      Danke euch
      Michael
      =====
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      Wer wissen möchte wer wir sind und wie unsere Nasen aussehen findet das hier.
    • Harald schrieb:

      Hallo Michael

      Bis auf die Anemone eignen sich alle von euch aufgeführten Korallen. Aufpassen müsst ihr nur mit den Röhrenkorallen die solltet Ihr nicht ins Riff setzen.
      Hallo Harald,

      danke schön. Die Anemone passt aber später schon ins Aquarium, oder? Also wenn das Becken stabil läuft und "eingefahren" ist?

      Was hat es mit Inkompatibilität der Röhrenkoralle mit dem Riff auf sich?

      Viele Grüße
      Michael
      =====
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    • riffstart schrieb:

      danke schön. Die Anemone passt aber später schon ins Aquarium, oder? Also wenn das Becken stabil läuft und "eingefahren" ist?

      Was hat es mit Inkompatibilität der Röhrenkoralle mit dem Riff auf sich?
      So etwa ein halbes Jahr solltest du waten, bis du eine Entacmea einsetzt.

      An den Röhrenkorallen ist nix auszusetzen und sind auch nicht inkompatibel; allerdings neigen sie gelegentlich dazu, sich völlig unkontrolliert im Riff auszubreiten.
      Da bekommst du sie auch nicht wieder raus; insofern würde ich die separat auf einen Stein setzen, wo du Wachstum und Vermehrung kontrollieren kannst.
      Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen! (Aristoteles)
      -------------------
      Salzige Grüße
      Achim
    • amcc schrieb:

      An den Röhrenkorallen ist nix auszusetzen und sind auch nicht inkompatibel; allerdings neigen sie gelegentlich dazu, sich völlig unkontrolliert im Riff auszubreiten.
      Da bekommst du sie auch nicht wieder raus; insofern würde ich die separat auf einen Stein setzen, wo du Wachstum und Vermehrung kontrollieren kannst.
      Danke, genau das meinte ich. ;)
      Beste Grüße
      Harald
    • - Alcynomium verseveldti

      Wunderschön :) Aber nicht oft im Handel zu finden und meiner Erfahrung nach auch schwer zu halten. Zwei Ableger sind mir nach nicht allzu langer Zeit eingegangen. Zur Zeit habe ich mal wieder einen kleinen Ableger da, in einem meiner Nano Becken, in dem ich oft und viel Wasserwechsel mache. Zur Zeit steht sie gut da, aber ich bin nicht sehr optimistisch.

      Und dann fällt mir auf, dass Du da 3 verschiedene Anthelias stehen hast, kann man die wirklich so als unterschiedliche Species kaufen? Ich hab eine Anthelia, irgend einen Feld-Wald-Wisen Ableger, den ich mal geschenkt bekommen habe, vermehrt sich wie verrückt. Ich würde da eine einsetzen und schauen, wie sich die verbreitet. Nicht unbedingt 3 "verschiedene"

      Je genauer ich da hinschaue, desto verwirrter werde ich, sorry... aber diese hier - Acrossota amboinensis ist doch ein totales Unkraut, das keiner im Becken haben will, oder? Hatten wir nicht kürzlich diesen Thread dazu, wie man die wegbekommt, wo ich noch berichtet hatte, dass mein Falterfisch die frisst? Oder verwechsle ich jetzt was?

      Liebe Grüße
      Patricia
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Pat_2015 schrieb:


      Je genauer ich da hinschaue, desto verwirrter werde ich, sorry... aber diese hier - Acrossota amboinensis ist doch ein totales Unkraut, das keiner im Becken haben will, oder? Hatten wir nicht kürzlich diesen Thread dazu, wie man die wegbekommt, wo ich noch berichtet hatte, dass mein Falterfisch die frisst? Oder verwechsle ich jetzt was?
      Hallo Patricia,

      das kann ich nur unterschreiben, das Zeug ist die Hölle. Ich würde mir diese Koralle niemals freiwillig einsetzen. :nein:

      Wenn man sie sich zufällig mal einschleppt, dann ist das schon schlimm genug, aber freiwillig würde ich mir das nicht antun.

      Aus meiner Sicht mit eine der schlimmsten Plagen, die man im Riffbecken haben kann. Und dann auch noch so hässlich. Leuchtend grüne Manjanos beispielsweise sind wenigstens noch einigermaßen hübsch anzusehen. :D

      Viele Grüße,
      Ina
    • Hab weiter oben noch was entdeckt, zum Fischbesatz:

      - Salaris ramosus (1)
      - Grundel (zu definieren) - Besatz relativ spät aufgrund von fehlendem Biofilm

      Da gehen bei mir Alarmglocken an, weil ich einen Salarias ramosus in einem Becken als Erstbesatz hatte, der mir jede Grundel, die ich später eingesetzt habe, getötet oder aus dem Becken gejagt hat. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das kapiert habe und ich hatte hier auch mal einen Thread dazu, keine Ahnung mehr wo. Ich meine, Siglinde hätte damals rausgefunden, dass das passieren kann, weil der Salarias die Grundeln als Nahrungskonkurrent betrachtet (obwohl ich Baggergrundeln hatte, aber die Körperform ist ja nun mal Grundelartig).

      Also, ich weiß nicht, ob das zwangsläufig passieren muss, aber mein ramosus ist wirklich ein Rabauke, der das Becken beherrscht. Ich wäre an Eurer Stelle mit dem später einsetzen von Grundeln zumindest sehr vorsichtig (naja, wenn die Grundel einmal drin ist, und es geht nicht gut, kannst Du eigentlich fast nichts mehr machen).

      Und noch was, je mehr ich lese, desto mehr finde ich ;) Schlangesterne gehen super, auch schon früh, die sind wirklich pflegeleicht und sind einfach zu ernähren, während Seesterne total heikel sind und auch bei älteren Becken noch als Nahrungsspezialisten extrem schwierig zu halten sind. Also, mal so generell. Vielleicht gibt's auch Seesterne, die gut gehen, aber allgemein sind die, die in den Handel kommen, eher Todeskandidaten.

      Viel Erfolg!

      Pat
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
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