Mandarin Fische ..... kann das schon funktionieren ?

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    • Mandarin Fische ..... kann das schon funktionieren ?

      Moin,

      meine Frau möchte gerne ein Mandarin Paar haben, und ich natürlich auch. Wir haben schon vor Jahren mal ein Paar gehabt allerdings sind die leider nicht an Ersatz Futter gegangen und leider waren sie dann irgendwann verschwunden. Das jetzige Becken läuft knapp ein Jahr jetzt und meine Recherchen gehen dahin das man die Tiere in ein gut laufendes Becken setzen sollte zum einen damit sie hoffentlich genug Futter finden und zum anderen damit sie sich wohlfühlen. Was mir große sorge bereitet ist die Fisch Zusammensetzung da wir ja schon recht ordentlich Fisch haben habe ich etwas Bauchschmerzen

      Was meint ihr zu diesem Thema ? kann das schon funktionieren in so einem recht frischen Becken ? Oder sollten wir noch etwas warten ...... Und hat es schon mal jemand geschafft sie an Frostfutter zu bekommen ?
      Gruß Ralf
    • hi,

      nun, es werden haufenweise mandarins ans frofu gewöhnt, nur mit der futterproduktion des beckens wird das nix.

      es hilft höchstens in der anfangszeit, wenn sie frofu noch ablehen oder in "groß"-becken.

      mehrfache fütterung am tag frofu querbeet und vor allem mit roter mücke hilft meistens.

      ist etwas schwierig, wenn ihnen andere fische die brocken vor der nase wegschnappen, wenn sie noch am überlegen sind...
      ansonsten schönen gruß
      joe
    • Hallo,

      wie groß ist euer Becken und welchen Besatz habt ihr schon?

      In meinem 1000er waren bis zum Schluss Mandarins drin, Frostfutter haben die nicht genommen/bekommen, was sicher auch mit
      dem übrigen Besatz zu tun hatte.

      Dafür waren die beiden aber auch ständig im Gestein auf der Suche nach fressbarem.

      Einige Händler versuchen es nicht mal die ans Futter zu bekommen oder paarweise zusammen zu halten, wer dann ein Männchen mit abgeschnittenem "Stachel" an der Rückenflosse erwischt wird keinen Erfolg mit der Paarhaltung haben.

      Evtl. in Köln...

      Ich persönlich würde Mandarins nicht online bestellen, sondern mir vor Ort selbst ansehen, auch was das Fressverhalten angeht.

      Wenn es kein harmonisches Pärchen ist und/oder nicht an Ersatzfutter geht oder euer Becken einen Großteil des benötigten Futters liefern kann, solltet ihr die Finger davon lassen.

      Oder euch die Zeit nehmen können die evtl. in einem separaten Becken an Frofu zu gewöhnen, dann könnt ihr z. B. mit Copepoden für genügend Nahrung sorgen und das mit dem Frofu testen.

      Wenn sie es nehmen und gegen den übrigen bestehen können, sind es wunderschöne und hochinteressante Pfleglinge.

      Gruß Guido

      PS: Der große Mandarin beim Joe in der Korallenanlage war dort immer mein Liebling.
      Richtig schön groß, total zahm und neugierig. Wenn der Lust hatte ist der mit dir die ganze Runde ums/durch Becken geschwommen und immer schön mit Blickkontakt.
      Laß dir aus dem Wasser helfen, oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf den Baum.
    • Hallo Ralf,

      wie groß ist Dein Becken (Der Link geht im Moment nicht.)

      Ein Jahr geht schon, meiner Meinung nach.

      Fange erst einmal mit einem Weibchen an.

      Den Herrn bekommst Du später leichter.

      Die kleineren Weibchen können sich besser alleine eingewöhnen. Es gibt keine Nachstellungen durch das Männchen.

      Nimm kein kräftig gebautes Weibchen. (Die Gefahr des falschen Geschlechtes ist hier leichter gegeben.)

      Nach 3- 4 Monaten kannst Du relativ sicher sein, daß es ein Weibchen ist. Die gestutzte Flosse wächst ja wieder nach.

      Ich hatte mich bei einem neuen "Weibchen" gewundert, daß der vorhandene Bock kein Interesse zeigte.

      Als die Flosse nachgewachsen war kam es zu starken Angriffen des Neuen auf das Bestandsmännchen. Es hatte nur auf seine geschlechtsspezifische Flosse gewartet und verbiss sich in das vorhandene Männchen. Ich konnte beide noch gerade rechtzeitig trennen.

      Viel Erfolg!

      Elisabeth
      Für künftige Meerwasseranwärter eine wichtige Frage.
      Für Meerwasseranfänger enthält dieser Artikel wichtige Hinweise.
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      Möchte ich Meerwasseraquarianer werden?
    • Danke das hilft ja schon mal etwas weiter,

      Das Aquarium ist 180x65x65 also ca 750 L groß und es sind 4 Doktorfische drin gepaart mit 15 Chromis und 12 Fahnenbarsche die orangen ( Squampinis ) und ein Feilenfisch. Abgerundet ist das ganze mit 4 Kardinalsgarnelen Garnelen 4 Putzergarnelen und ein Konvolut Kegelfechterschnecken ( 10Stk ) achja und eine Krabbe ist auch noch drin

      Ich fürchte ja auch das die Bande, die zugegebenermaßen echt verfressen ist, nix übrig lassen würden für die Mandarinfische, allerdings finde ich die Idee mit futterfesten Nachzuchten schon recht spannend.... Na mal sehen wir werden noch etwas warten und dann entscheiden wir uns.
      Gruß Ralf
    • Hallo Ralf,

      klar, das sind ganz tolle Tiere! Ich hab mehrere verschiedene Arten in verschiedenen Becken. Die splendidus und der picturatus (momentan ein einzelnes Weibchen, ich hoffe ich bekomme auf Dauer noch ein einzelnes Männchen) waren beim Händler schon an FroFu gewöhnt, das ist gar kein Problem.

      In meinem großen Becken (460 l) habe ich seit ein paar Monaten ein Pärchen von diesen hübschen moyeri oder sycorax, jedenfalls die roten mit den gelben Flossen. Die waren sehr klein, als ich sie gekauft habe, aber waren schon ein paar Wochen beim Händler, so dass ich zumindest sicher war, dass sie im Aquarium zurecht kommen. Ich hab sie aber noch nie ans FroFu gehen sehen, da sind alle anderen Fische viel schneller. Trotzdem sind sie, seit ich sie habe, stark gewachsen und ganz rund geworden. Sie müssen also im Becken genug finden. Das Becken steht seit fast 5 Jahren und ich glaube, was das Nahrungsspektrum der Leierfische angeht, ist nicht viel Konkurrenz drin. Also klappt es.

      Eine Frage stelle ich mir: welche Fische bei Dir währen Nahrungskonkurrenten? Die Doktorfische ja eher nicht, weil Algenfresser. Die Chroms und die Fahnenbarsche fressen ja eher aus der Wassersäule, richtig? Während die Leierfische eher im Boden und am Gestein das Plankton "aufpicken", richtig?

      Weiß das jemand hier, ob bei Ralfs Besatz mit Nahrungskonkurrenz zu rechnen ist?

      Interessant...

      LG, Pat
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Hallo Pat,
      Hallo Ralf,

      wenn man davon ausgeht, daß die Leierfische an Frostfutter gehen und sich davon ernähren müssen sind die Doks eine riesen Konkurrenz.

      Ich persönlich finde, daß ein 750 Liter-Becken wirklich Mengen an geeignetem Futter für Leierfische liefert und sie nicht auf Frostfutter angewiesen sind. Wenn es ein Becken mit Bodengrund ist, sollte auch ohne Frostfutter die Ernährungslage für ein Pärchen üppig sein.

      VG

      Elisabeth
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    • Hallo Ralf,

      ich würde das Risiko nicht eingehen Leierfische zu kaufen, wenn ich nicht beim Händler sehe, dass sie Frofu nehmen.
      Bei Nachzuchten würde ich vorher mal nachfragen wie groß die sind.
      Hab schon im Handel Nachzuchten gesehen, die gerade mal 2,5 cm waren. Weiss nicht, ob das so gut in Deinem Becken ist.
      Wg. der Futterkonkurenz füttere ich Leierfische mit einem Futterrohr.
      Einfach Frofu durch Rohr zu Boden sinken lassen. Wenn möglich immer gleicher Ort, gleiche Zeit. Zumindest Splendidus und Picturatus haben das nach 2 Wochen raus und erscheinen pünktlich am Fressplatz.
      LG
      Bernd
    • Hallo Ralf,

      gibt Nachzuchten von Synchiropus splendidus, habe sie selbst gesehen, waren ca. 2 - 2,5 cm groß. Hatten volle Bäuche und waren dort schon seit 2 Wochen.

      Ich selbst habe jetzt ein Paar Synchiropus stellatus (Nachzuchten) bestellt, bin gespannt wie groß die sind. Auf jeden Fall kommen sie erst in ein Quarantäne-Becken wegen der Eingewöhnung.

      Viele Grüße
      Klaus
      langsam ist sicher ;) + sicher ist schnell :thumbsup:

      Nachzuchten vor Wildfängen

      Meine ganze Freude
    • da bin ich wirklich gespannt und hoffe das du mir/uns ein paar Eindrücke zukommen lässt. Ich habe ja auch noch ein leeres Lido 200 und auch ich habe schon über ein Quarantäne Becken nach gedacht..... finde allerdings noch keinen Draht dazu denn es ist ja so das es dann ja auch eine gewisse Zeit laufen muss .....

      Wie machst du das mit einem Quarantäne Becken ? nur so temporär oder läuft das ständig ? Ich meine wenn ich bei meinem großen Pott mal einen TWW mache dann ist das Lido auch voll Strömung rein und laufen lassen ?
      Gruß Ralf
    • Hi Ralf,

      mein Quarantäne Becken wird so wie du geschrieben hast betrieben, auf Bedarf mit einem großen Wasserwechsel aus dem Bestandsbecken. Wichtig für mich ist, das eine perfekte Abdeckung vorhanden ist, es gibt keine Möglichkeit für einen Sprung. Kleine Lücken werden mit einem Stück Fliegengitter abgedeckt.
      Abschäumer und kleine Pumpe rein. Beim WW nehme ich auch ab und zu Bodengrund mit, der wird dann mit Beckenwasser ausgewaschen und kommt auch dort rein, wenn notwendig. Das Konditionieren wie Bernd es geschrieben hat

      aquabernd666 schrieb:

      Einfach Frofu durch Rohr zu Boden sinken lassen. Wenn möglich immer gleicher Ort, gleiche Zeit. Zumindest Splendidus und Picturatus haben das nach 2 Wochen raus und erscheinen pünktlich am Fressplatz.
      kannst du dann in der zweiten Phase der Quarantäne angehen. Erste Phase ist fressen und Gesundheit ;) - zumindestens bei mir.
      Was für mich noch wichtig ist in der Quarantäne Phase, viele kleine Futterportionen (alle 2-3 Stunden) und jeweils unterschiedlichstem Kleinstfutter anbieten. Ich mische die Futtersorten allerdings am Anfang nicht, damit ich raus bekomme was er/sie genau frißt. Futterverweigerer werden mit Lebendfutter versorgt z.B. Copepoden oder frisch geschlüpfte Artemia.
      Es gibt einen Thread Neuankömmlinge und/oder kranke Tiere ins Quarantänebecken als Umfrage und 2 schriftliche Meinungen dazu. Jeder machts entsprechend seiner Situation.

      Viele Grüße
      Klaus
      langsam ist sicher ;) + sicher ist schnell :thumbsup:

      Nachzuchten vor Wildfängen

      Meine ganze Freude
    • Hallo zusammen,

      hier treffen jetzt zwei Meinungen aufeinander. Ich würde Leierfische nicht in so ein beschriebenes Quarantänebecken tun, erst recht nicht, bei einem so großen Becken, wie Du hast, Ralf. Es geht doch drum, dass sie in ein möglichst gut eingefahrenes Becken mit viel Plankton als Futtergrundlage kommen, da wäre doch ein extra neu eingerichtete Quarantänebecken total kontraproduktiv.

      Und warum Du, Klaus, Nachzuchten in ein Quarantänebecken tun willst, verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht ganz : gruebel : Gesund sollten die ja sein, sicherer auf jeden Fall als bei Wildfängen, und futterfest müssen sie ja auch sein. Ich finde tatsächlich, das solche eigens eingerichteten Quarantänebecken mit anschließendem nochmaligem Umsetzen für die Tiere zusätzlicher Stress sind, den man den Tieren nur aus triftigem Grund aufbürden sollte.

      Im Endeffekt kann und muss es ja jeder so machen, wie er es für richtig hält, aber ich möchte nochmal Elisabeths Post 9 oben bekräftigen. In Deinem Becken hätten womöglich sogar Wildfänge, die noch nicht an Frostfutter gewöhnt sind, eine gute Chance, satt zu werden. Und wenn sie zwischendurch den Doktoren und dem Rest noch was wegschnappen können, dann ist es auch gut. Aber so schnell werden sie vielleicht nie sein, auch nach einer Eingewöhnung in einem Quarantänebecken nicht. Da finde ich dann die Futterrohr-Methode von Bernd schon plausibler.

      Viel Erfolg jedenfalls allen mit den Neuankömmlingen, wenn sie denn dann mal da sind.

      Lg Pat
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
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    • Hallo Pat,

      so ist es mit den Meinungen, jeder hat dazu seine eigene.

      Warum Nachzuchten in Quarantäne, die können auch Krankheitserreger haben oder aber nur gewisses Futter fressen, so bekomme ich das leichter raus.

      Ich einem anderem Forum haben die Nachzuchten- jedoch eine andere Art - trotz großem Becken nicht verstanden das Futter aufzunehmen und dann ist einer verhungert.

      Okay, das Lido 200 ist für ein Quarantänebecken schon zu groß. Ich habe meistens kleinere Becken.

      Viele Grüße
      Klaus
      langsam ist sicher ;) + sicher ist schnell :thumbsup:

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    • Hallo,
      ich habe noch nie neue Fische in Quarantäne gehalten. Die haben genug Stress hinter sich und sollten, meiner Meinung nach, so schnell als möglich in ein funktionierendes Aquarium einziehen. Nach einer Quarantäne muss man sie ja auch wieder fangen und umgesetzten. Da kommt wieder Stress und auch dann können sie wieder krank werden. Also hinein damit!
      LG Helmut
    • Hey

      ich schliesse mich vollumfänglich Elisabeth und Pat an. Meine Leierfische finden immer genügend Nahrung und gehen auch immer sofort an Mysis. Spätestens am zweiten Tag. Für zwischendurch durch finden sie jede Menge Snaks am Boden und am Gestein.

      Herzliche Grüsse
      Verena
      : Seepferd : : Seepferd :