Ecsenius stigmatura Haltung und Vergesellschaftung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ecsenius stigmatura Haltung und Vergesellschaftung

      Hallo ihr lieben,

      ich überlege in meinem Nano noch einen Ecsenius stigmatura einzusetzen. Habe aber zu der Haltung noch ein paar Fragen. Er benötigt ja Höhlen in die er sich zurückziehen kann. Nun habe ich ja eher Höhlen die ein gutes Stück größer als der Fisch sind. Ist das ok oder benötigt er kleinere Höhlen wo er nicht viel Platz hat? Oder gibt es zum Beispiel kleine Höhlen oder Röhren die man ihm hineinlegen kann als zusätzliche Versteckmöglichkeit?
      Und ich habe ja eine Blauaugenzwergpfeilgrundel die eine der Höhlen bewohnt bzw. sich scheinbar dort eine kleinere Höhle zwischen Sand und Stein gebaut hat. Kommen die sich da in die Quere? Nicht das der kleine sich dann nicht mehr raus traut. Wobei ich erst gelesen habe, das einzelne Fische sich nicht so raus trauen und in Gesellschaft anderer Fische sich mehr zutrauen.

      LG Nina
    • Hallo Nina,

      Meiner Erfahrung nach ist der stigmatura total
      problemlos zu vergesellschaften. Meiner lebt schon länger mit mehreren Grundeln zusammen, unter anderem zwei Nemateleotris Grundeln, jeder findet seine Höhle, kein Problem, keine Konkurrenz.

      Hier ein gerade mit Blitz gemachtes Foto von dem Kleinen in seiner Lieblingshöhle, dieser Muschelschale. Die ist einiges größer als er, aber er kann sich je nach Geschmack tiefer rein zurück ziehen.
      Bilder
      • E21CE63B-28D8-40D6-8375-4D7C6841B68A.jpeg

        2,24 MB, 3.024×4.032, 29 mal angesehen
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Also habe schon mehrere Höhlen. Erkennt man nur nicht so gut auf den Bildern. Hinter der Acan ist eine Höhle und hinter der Bartkoralle ist eine große Höhle. Und in der Höhle hinter der Bartkoralle hat sich die kleine Grundel eine noch kleiner Höhle hinein gebaut. Und die Einsiedler und die Boxerkrabbe sind auch oft darin.

      Dann ist noch hinter den Rhodactis ein kleiner Überhang / Tunnel. Da hängt meine Boxerkrabbe gerne drin.

      Ohne Sand hat man auch noch mehrere kleine Schlitze zwischen den Steinen gesehen.

      Ich will ja nur nicht das die Grundel sich nicht mehr aus ihrer Höhle traut weil noch ein Fischlein dort wohnen möchte.

      LG
      Bilder
      • IMG_20200505_154934.jpg

        3,7 MB, 3.648×2.736, 25 mal angesehen
      • IMG_20200512_183254.jpg

        3,59 MB, 3.648×2.736, 21 mal angesehen
    • Hallo Nina,

      persönlich würde ich den Ecsenius stigmatura nur als Paar halten und zusätzlich würde ich ein paar kleine Tonhöhlen rein stellen egal ob bei Einzel- oder Paar-Haltung. Die Maximalgrüße wird mit 6 cm angegeben, da genügen wirklich kleine Tonröhren ;) und vielleicht eine größere zum Kuscheln, wenn du dir ein Paar zulegen solltest.

      Viele Grüße

      Klaus
      langsam ist sicher ;) + sicher ist schnell :thumbsup:
    • Hallo Klaus,
      es gibt bei den meisten Schleimfischen keine enge Paarbindung. Auch bei E. stigmatura nicht, die kommen nur zur Paarung zusammen und gehen sich ansonsten aus dem Weg. Das ist der Unterschied zu den Grundeln.
      In so ein kleines Aquarium würde ich kein Paar setzen, vorausgestzt man bekommt überhaupt eins.
      LG Helmut
    • Hi Helmut,

      kann sein dass dieses Becken dazu zu klein ist.

      Der Ecsenius stigmatura taucht immer wieder in den Stocklisten auf, somit würde ich bei entsprechendem Becken zwei einsetzen. Also ich bin derzeit auf der Suche von verschiedenen Ecsenius Arten und das immer als Paar soweit die beiden schon im Händlerbecken zusammen schwimmen.
      Mein Händler macht diese Zusammenstellung für mich, muss allerdings dann ein paar Euro mehr dafür bezahlen als wenn ich zwei einzelne Kaufe.

      VG
      Klaus
      langsam ist sicher ;) + sicher ist schnell :thumbsup:
    • Hallo,
      ich halte die Ecsenius-Arten für insgesamt etwas heikel. Vor allem in Aquarien mit Fischen, die viel Frostfutter erhalten schlagen Ecsenius mit zu und bekommen bald die aufgeblähten Bäuche. Dann gehts bekanntlich nicht mehr lange. Ich bin dafür die Fische in kleineren Behältern zu pflegen und ganz sparsam mit Frostfutter zu ernähren und möglichst immer Kieselalgen im Becken zu haben. Da kann man gerne mal Leitungswasser verwenden, dann da ist meist genug Kieselsäure drin.
      Das ist übrigens meine eigene Meinung! Da muß sich niemend anschließen.
      LG Helmut
    • Hi Helmut,

      also nicht zu klein und nicht zu groß sondern einfach passend für die Fischart ;) und den passenden Besatz.

      Das mit dem Frostfutter und das die Ecsenius eigentlich Algen fressen sollten, damit diese Fische ein gesundes Leben leben können, ist mir bekannt.

      Unser Diskussion passt ja zu "Haltung und Vergesellschaftung"

      VG
      Klaus
      langsam ist sicher ;) + sicher ist schnell :thumbsup:
    • Hallo Nina,

      Eigentlich nehme ich diese Geschichte mit der richtigen Ernährung der Schleimfische recht ernst. Es ist nicht schön, wenn sie diesen dicken Bauch entwickeln und dann verenden. Ich möchte mich also gern Helmuts Überlegungen und Tipps anschließen. Und ich benutze in meinen Becken sowieso nur Leitungswasser, und das ist recht Silikathaltig hier.

      Ich hab allerdings jetzt irgendwie widersprüchliche Erfahrungen gemacht.

      Einer meiner ersten selbst gekauften Fische 2015 war ein Ecsenius bicolor. Bei dem hab ich nix über Fütterung gewusst, ihn einfach mit den anderen Fischen gemischt gefüttert, Frostfutter, Granulat, egal was. Er war immer fit und rank und schlank, bis er letztens durch die blöde Pünktchen Krise gestorben ist.

      Pfingsten vor 4 Jahren kam mein Salarias ramosus, bei dem ich sehr sensibel mit der Fütterung war, weil ich gelesen hatte, dass die oft wegen der Ernährungsproblematik nicht älter als 2 Jahre werden. In dem Becken füttere ich fast ausschließlich Frost Artemien und seit 4 Jahren ist er rank und schlank und fit. Schon doppelt so alt wie die Prognose.

      Dann hab ich seit letztem Jahr irgendwann?? den kleinen stigmatura, er bekommt auch fast ausschließlich Frostartemien, und er hat leider nach kurzer Zeit den dicken Bauch bekommen. Macht noch einen total fitten Eindruck, aber ich befürchte trotzdem, dass er vielleicht nicht alt wird.

      Also, was jetzt daraus ableiten? Ich bin irgendwie verwirrt und hab den Eindruck, es ist Glückssache, ob eine der genannten Arten die Ernährung verträgt oder nicht.

      Ich würde es an deiner Stelle probieren.
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Hallo Pat,

      die Frost-Artemia sind auch keine Energiereiche Nahrung, ich denke deshalb funktioniert es mit diesem Futter meistens ganz gut.

      Ich habe auch 2 Ecsenius im Becken und die bekommen 1x die Woche Mysis + 3x Artemia + ab und zu schnappen sie sich noch einen kleinen Granulatbrocken. Bei mir sind die auch bisher ohne Auffälligkeit.

      Viele Grüße
      Klaus
      langsam ist sicher ;) + sicher ist schnell :thumbsup:
    • Hai

      Da kommen mehrere Faktoren zusammen.

      Wie ist zb. der Algenbewuchs im Becken, findet der Schleimfisch da genug?

      Kunibert frisst bei mir gern den Algenbewuchs von den Scheiben, weshalb ich die Rückscheibe selterner reinige als die anderen Scheiben. Seit neuestem hat er raus dass bei der Fütterung die Strömungspumpe aus ist und saust dann um die rum um sich da ein paar Happen zu sichern.

      Ich habe auch schon versucht Algenblätter anzubieten, das nimmt er nicht.
      Flockenfutter auf Kelpbasis wird aber gegessen.

      Er hatte auch ne Phase wo er das Frostfutter für die Pferdchen gefressen hat und wenn ich für die Nadeln frische lebende Tisbe ins Becken gebe, dann futtert er die auch sehr gerne.

      Mittlerweile futtert er bevorzugt die Caulerpa prolifera, die sieht seit dem aber halt auch recht zerfleddert aus.
      Kunibert frisst dann nicht Konsequent an einem Blatt sondern beißt einfach jedes Blatt an. :rolleyes:

      Kunibert futtert bei mir hauptsächlich den Algenaufwuchs von den Scheiben, der Strömungspumpe und am liebsten die Caulerpa prolifera.

      Mfg Torsten
    • Also Algenaufwuchs habe ich auf den Steinen und die Rückscheibe mache ich eigentlich nie sauber. Da wachsen viele Algen. Wenn er, wie du schreibst zum Beispiel auch an Caulerpa ran geht, dann hat man ja eine gute alternative Nahrungsquelle.
      Die Grundelchen in meinem Becken bekommen auch nicht viel Futter (für sie vermutlich immer noch bisschen zu viel weil ich Angst habe sie verhungern sonst. :whistling: Bin mich da gerade am ran tasten). Derzeit auch nur Cyclops und Artemianauplien. An was anderes gehen sie noch nicht ran.

      LG Nina