Pseudochromis fridmani

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    Aus Gründen der Höflichkeit bitten wir das Geschriebene mit seinem Vornamen zu kennzeichnen. Danke, das Team der IG.

    • Hallo zusammen

      Vielen Dank für eure schnelle Antworten!


      Scopa1 schrieb:

      fang mal mit dem füttern von Artemien frühesten ab den 10. Tag an, auch wenn sie schon Artemien bewältigen können.
      Das haben wir beim ersten Versuch gemacht. Bis zu Tag 11 nur Parvos. Aber auch da hatten wir genau den gleichen Verlauf wie jetzt: Alle Larven sehen zufrieden und gut genährt aus aber ab Tag 9 massive Ausfälle.

      aquabernd666 schrieb:



      statt Wasserwechsel besser Bypass-System mit Broodstock-Becken (tropfenweise).
      Parvo nicht komplett absetzen. Wenn Artemia bewätigt werden, ist der Aufwand für die Verdauung trotzdem sehr hoch.
      Eventuell auch mit gut angereicherten Brachionus überbrücken.
      Ganz hochwertiges Trockenfutter (INVE Start oder Otohime A) kann Mängel eventuell ausgleichen.
      Ab wann setzt das Sterben ein ? Wie sieht Dein Kreisel aus ?
      Dreht er vertikal oder horizontal ?
      Broodstock-Becken muss ich mal googlen. Das kenne ich nicht.
      Brachionus haben wir auch versucht. Das fressen sie aber nicht. Die Bäuche bleiben leer.
      Trockenfutter wird im Larvenstadium bereits angenommen? Ich dachte es geht bei der Zucht immer nur mit Lebendfutter.
      Das Sterben setzt am Tag 9 ein. Man sieht aber bereits ab Tag 7, dass die ersten Larven Mühe haben und komisch schwimmen.
      Kreisel dreht vertikal mit einem Luftzulass auf Höhe von 3 Uhr. Die Seiten habe ich mit einer schwarzen Folie abgedeckt.
      Liebe Grüsse
      Jaqueline
    • Da bedingt wahrscheinlich eins das andere. Das gravierendste ist wohl der Kreisel.
      Kreisel sind für Fischlarven nicht nötig; Vertikalkreisel sind aber wirklich schädlich.
      Garnelenlarven lassen sich ja einfach treiben, aber Fischlarven sind in der Lage ihre Position im Wasser selbst zu bestimmen und das versuchen sie auch.
      Wenn Du sie mit dem Kreisel dauernd rauf und runter fährst, versuchen sie ständig dagegen zu arbeiten und sie verlieren zuviel Kraft.
      Seepferdchen und Nadeln sind da sicherlich Ausnahmen.
      Ich vermute, dass das auch der Grund ist, warum sie keine Brachionus fressen. Pseudochromis, die keine Brachionus fressen, hab ich noch nie gesehen.
      Trockenfutter geht bei vielen Arten, bei Fridmani eher mühsam. Deshalb würd ich auf Brachionus setzen.

      Broodstockbecken = Elterntierbecken
      Wenn Du eine Tropfleitung legst, musst Du aufpassen, dass das Wasser darin nicht zu lange unterwegs ist, sonst kommt es komplett ohne Sauerstoff an.
      Ich befördere das Wasser per Pumpe durch 20er Rohr nah an die Larvenbecken und wieder zurück zum Technikbecken.
      Direkt am Larvenbecken habe ich einen Abzweig mit Luftschlauch ins Larvenbecken.

      Grüße und viel Erfolg
      Bernd
      P.S.
      In Sachen Fütterung der Larven, aber auch Grundsätzliches zum Equipment empfehle ich den Breeder's Guide von M. Wittenrich, die entsprechenden Artikel im MOFIB
      und was speziell die Pseudochromis angeht auch das Buch "Zwergbarsche im Meerwasseraquarium: Pflege und Zucht" von Wolfgang Mai.
    • Hallo Bernd

      Ich habe inzwischen die Larven in eine marina breeding Box umgesiedelt, damit sie nicht mehr im Kreisel schwimmen müssen. Mittels einem Tröpfenchsystem kommt dauernd Frischwasser aus dem Elterntierbecken rein. Ich habe dann auch eine Lampe daran installiert, um weiter gut beleuchten zu können.
      Kaum waren die Larven in der Breeding Box schwammen alle nach unten und und knallten ständig mit dem Kopf auf den Boden. Boden Abdunkeln half nichts. Ich habe dann die Lampe mit Zeitung umwickelt, um sie zu dimmen und siehe da, die Larven hörten auf, ständig nach unten zu schwimmen. Trotzdem waren am nächsten Tag von ca. 30 Larven nur noch 10 übrig. Der Rest war entweder gestorben oder trotz sehr langsamen Tröpfchensystem aus dem Becken gespült worden (was ich für unwahrscheinlich halte, da ich den Abfluss mit einem Siebgewebe abgesichert habe.

      Den Breeder's Guide von M. Wittenrich habe ich. Ich habe auch gleich nochmals darin gestöbert. Es gibt ein Kapitel zu den Kreiseln, wie ich sie für die Fridmani verwendet habe. Da steht folgendes: "Survival is generally increased with commonly raised marine species such as dottybacks and gobies..." Fridmani gehören ja zu den Dottybacks. Also sollte das eigentlich schon funktionieren : gruebel : Was ich aber auch im Kapitel "Light the Larvae" gefunden habe ist dieser Satz: "If light levels are too strong, larvae have a natural reaction to swim away. In the course of their escape, they inevitably slam into tank sides, become disoriented and do not feed properly." Nach meinen Erkenntnissen mit dem gedimmten Licht in der Breeding Box, habe ich nun eher das Gefühl, dass das Licht das Problem bei mir ist.
      Liebe Grüsse
      Jaqueline