Becken für Dendronephtya und Co - Die Vision

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    • Im übrigen habe ich selber eine Dendro. gehabt und sie erfolgreich zum wachsen gebracht. Da es unmöglich war genügend freischwimmenden Schneckenlaich im Aquarium zu haben bin ich auf eine persönliche Mitteilung von K. Faricius auf Austerneier gekommen. Diese haben eine ideale Größe von 40 bis 50 Mikron und bleiben lange in der Schwebe. Heute leicht zu bekommen früher habe ich sie aus Amerika mitbringen lassen. ;)

      Hier noch Bilder.

      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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      Ich entscheide mich für den Mut.


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    • Harald schrieb:

      Goggle mal auch nach Fabricius, Genin A, Benayahu Y (1995a) Flow-dependent herbivory and growth in zooxanthellae-free soft corals. Limnol Oceanogr 40:1290-1301

      Da wirst du auch fündig Helmut.

      Oder der sehr interessante Artikel von Tim Wijgerde. Experimental aquaculture of Dendronephthya corals
      Die beiden Artikel hatte ich die Tage auch noch mal vorliegen.
      Viele Grüße
      Bernhard :thumbsup:
    • Hallo Zusammen,

      vor ein paar Jahrzehnten hätte es noch keiner für möglich gehalten die Korallen in heimischen Aquarien zu halten wie es heute gang und gäbe ist. Ich glaube deshalb, dass es auch in naher Zukunft gelingt Azoo-Weichkorallen mit dem zu berücksichtigenden entsprechendem Aufwand auf Dauer erfolgreich zu pflegen.

      Viele Grüße
      Birgit ^^
      Riffbecken 500liter
      Standzeit seit 2014

      Würfel 100l für Odontodactyllus scyllarus
      Standzeit seit 2016

      Würfel Riffbecken 200l
      Standzeit seit 2016
    • Mirakelbarsch schrieb:

      dass es auch in naher Zukunft gelingt Azoo-Weichkorallen mit dem zu berücksichtigenden entsprechendem Aufwand auf Dauer erfolgreich zu pflegen
      Du schreibst es Birgit, es geht wirklich, mal vom Licht abgesehen, nur mit entsprechend großen Aufwand.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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    • Gerade noch vergessen :D

      Helmut schrieb:

      Allerdings kann ich das nicht nachlesen, ich habe russisch gelernt! Damals wußte ich noch nicht, dass ich englisch mal brauchen könnte.
      Brauchst du nicht übersetzen Helmut, Katharina ist aus Deutschland und hilft dir bestimmt bei Nachfrage weiter. ;)
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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    • Ich würde da ganz pragmatisch herangehen: einfach Phytoplankton und Zooplankton anbieten. Phytoplankton wird sowieso für Zooplankton benötigt und das Zooplankton wird auch länger halten, wenn gleichzeitig Phytoplankton vorhanden ist.
      Das größere Problem ist die lange Bereitstellung des Planktons. Auch bei regelmäßiger Dosierung fällt die Konzentration schnell ab durch Sedimentierung oder Verschwinden im Filtersystem. Ohne Filtersystem kommt schnell der Punkt, an dem das ganze System kippt.

      Wir haben mal Vorversuche gestartet, um einerseits das Zooplankton am Leben zu erhalten und andererseits die Ammoniakkonzentration niedrig zu halten. Ein Becken wurde mit feiner Gaze (6 µm) in ein kleines Filterabteil und ein großes Tierabteil unterteilt. Im Filterabteil waren ein Abschäumer und ein Biofilter (Fließbett) eingebaut. Das von den Zooplanktern im Tierabteil produzierte Ammoniak diffundiert durch die Gaze und wird im Filterabteil zu Nitrat oxidiert und damit unschädlich gemacht. Ohne Filtertechnik waren Werte von 2-4 mg/l NHx zu messen, mit Filtertechnik unter 0,3 mg/l NHx. Die Brachionus-Anzahl war in beiden Fällen gleich. Allerdings haben wir nur mit einer sehr niedrigen Brachionus-Anzahl (0,5/ml) gearbeitet. Ich schätze, bei höherer Zooplanktondichte würden die Ergebnisse noch deutlicher ausfallen. Aber die Zeit...

      Helmut, versuche mal den russischen Artikel in eine Übersetzungsmatrix (z.B. DeepL.com) zu geben. Die meisten pdf.Dateien können kopiert werden.
      LG Burkhard
    • Hallo Burkhard

      Burkhard Ramsch schrieb:

      Ich würde da ganz pragmatisch herangehen: einfach Phytoplankton und Zooplankton anbieten. Phytoplankton wird sowieso für Zooplankton benötigt und das Zooplankton wird auch länger halten, wenn gleichzeitig Phytoplankton vorhanden ist.
      Das funktioniert nur zum Teil weil du einfach kein freies Phytoplankton in der starken Strömung halten kannst, es sei denn du hast ein geschlossenes System. Sonst bleibt nichts anderes übrig als die Tiere direkt mit einer Spritze zu füttern.

      Harald schrieb:

      Du schreibst es Birgit, es geht wirklich, mal vom Licht abgesehen, nur mit entsprechend großen Aufwand.
      Noch zur Ergänzung es ist verdammt schwierig gesunde azoox. Weichkorallen zu erkennen. Meist kommen sie als Beifang zum Händler und haben womöglich schon Wochen gehungert.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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    • Bernhard Quirbach schrieb:

      Das steht noch nicht fest.
      Würde mich freuen wenn der Artikel auch hier bei uns online stehen würde. ;)

      Burkhard Ramsch schrieb:

      Im Filterabteil waren ein Abschäumer und ein Biofilter (Fließbett) eingebaut.
      Möglich oder sogar vorteilhafter wäre es vielleicht einen Biopellet Filter einzusetzen, entweder im Wirbelbettverfahren oder als Umlauffilter.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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    • Harald schrieb:

      Bernhard Quirbach schrieb:

      Das steht noch nicht fest.
      Würde mich freuen wenn der Artikel auch hier bei uns online stehen würde. ;)

      Burkhard Ramsch schrieb:

      Im Filterabteil waren ein Abschäumer und ein Biofilter (Fließbett) eingebaut.
      Möglich oder sogar vorteilhafter wäre es vielleicht einen Biopellet Filter einzusetzen, entweder im Wirbelbettverfahren oder als Umlauffilter.
      Wie gesagt, es steht noch nicht fest, wo veröffentlicht wird. Von mir aus gerne.


      Beim Filter bin ich für KISS. Hohe Sandbettfilter und Makroalgen.
      Viele Grüße
      Bernhard :thumbsup:
    • Bernhard Quirbach schrieb:

      Hohe Sandbettfilter und Makroalgen
      Habe ich auch schon durch Bernhard, und funktioniert einmal eingelaufen perfekt. :thumbup:

      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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