Pünktchen - weiß jemand was über den Verlauf?

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    • Hi Pat,
      Wir hatten auch mal die Konstellation mit zwei Putzergarnelen und zwei Putzerlippfischen das hat auch geklappt abbeerrr die Fische waren sichtlich genervt von dem ganzen Putzen. Also es kommt etwas drauf an wie groß sein Becken ist und wieviele Doktoren du schwimmen hast, denn sonst Stressen zwei Putzerlippfische die Fische.

      Ich persönlich finde die Putzerlippfische viel effektiver aber nachdem uns vor langer Zeit der zweite gestorben ist, weil sie viel Nahrung brauchen und auch in kleinen Stücken sind sie nicht einfach zu halten und wir haben keine mehr, nur noch Putzergarnelen

      lg Eve
    • Hallo Pat,
      laut Dr. Bassleer fressen Pseudocheilinus hexataenia, Haliochoeres chrysus und auch Mandarinfische diese Würmer. Zur Behandlung am Fisch sind sie aber nicht so geeignet. Da eignen sich eher Bäder im separatem Gefäß, 10 bis 15 Minutem Süßwasser fünf Tage hintereinander, . Diese Krankheit lässt sich durch Quarantäne vermeiden.(schreibt Bassleer)
      LG
      Ralf
    • Hi Eve,

      fressen sie denn nicht auch das übliche Frostfutter? Artemien/Mysis etc? Ich hoffe doch sehr, dass auf Dauer nicht genügend Parasiten im Becken sind, um den Fisch satt zu kriegen :huh:

      Und wie meinst Du das mit den Doktoren, putzen die Putzerlippfische denn nur Doktoren?

      Ralf, ich hab nochmal ne Marubis Info zu Süsswasserbädern gefunden

      google.com/search?client=firef…5oKHfCTAP8Q4dUDCAo&uact=5

      Der zweite Link. Leider kriege ich den Link zum PDF hier nicht rein.

      Jedenfalls ist das so abschreckend für mich, dass ich das für mich abgehakt habe.

      Wer von Euch hat denn wirklich schonmal Süsswasserbäder gemacht und könnt Ihr die Beschreibung von Marubis bestätigen? Sind die Fische hinterher stundenlang fertig? Klingt nach einer totalen Rosskur...
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Hallo Pat

      Tut mir sehr leid das du dieses nicht in den Griff bekommen hast. : schnaufen :

      Pat_2015 schrieb:

      Wer von Euch hat denn wirklich schonmal Süsswasserbäder gemacht und könnt Ihr die Beschreibung von Marubis bestätigen?
      Bei Fischen nur einmal bei meinen damaligen Anemonenfischen, diese haben das aber gut weggesteckt und auch überlebt. Die Behandlung erfolgte ca. 10 Minuten im warmen Süßwasser angereichert mit Aquasafe von Tetra. Ob es wirklich das Bad war das die Fische geheilt waren, ich kann es nicht sagen da ich auch noch die Medizinflocken mit Malachit gefüttert habe.

      Im Anhang noch das PDF.
      Dateien
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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    • Hi Pat,
      Ja es kommt drauf an, also wenn man die kleineren Mysis hat fressen sie die, gefrorene Artemien auch aber große Sachen wie Krill oder eben die großen Mysis essen sie nicht und bei flockenfutter ist es auch so eine Sache großes Granulat essen sie auch nicht etc. und ich glaube sie brauchen einfach echt viel zu essen da sie etwas hektisch sind und immer aktiv.

      Sie gehen halt ganz oft bei den Doktoren knabbern, die Doktoren bieten sich auch teilweise richtig an und legen sich auf die Seite etc. aber wenn es zu wenig Doktor Fische sind oder ein zu kleines Becken dann sind sie manchmal so aufdringlich das die Doktoren sichtlich genervt sind und dann eben auch aggressiv an denen vorbei weg Schwimmen oder springen. Ich finde die Putzerlippfische super mega schön aber hatte nie Erfolg deswegen habe ich es jetzt aufgegeben. Ob sie nun diese Tabularien, hoffe so hieß es, fressen das weiß ich nicht so genau, weiß nur das sie Parasiten fressen, was ja die weißen Punkte sind.

      Ich glaube ich hatte im Pferde Becken mal Tabularien aber die waren nie auf den Pferden sondern die Scheiben waren voll und der Sand, dann hatte ich einen Mandarin Fisch reingesetzt und das Problem war innerhalb 24 Stunden erledigt. Aber denke nicht das Mandarin Fische an Fische zum knabbern gehen würden...

      Einem Seepferdchen hatte ich mal ein Süßwasser Bad verpasst, hat es gut überstanden ansonsten hatte ich im Meerwasser nie irgendwelche Krankheiten, trotz keinem UV klärer. Meine Doktoren sind alle um die 8 Jahre alt jetzt.

      Einem Süßwasserfisch ein Meerwasserbad verpasst habe ich dahingegen schon oft gemacht.


      viel Glück
      Lg eve
    • Ich denke, die werde ich versuchen zu bekommen. Einen Versuch ist es wert. Und toll finde ich die außerdem.

      Ich hoffe wirklich sehr, dass der Spuk dann vorbei ist.

      Ich bin gerade an der Grenze zum ziemlichen Frust. Ich bin immer schnell dabei, anderen zu sagen, dass es doch jetzt genug Fische sind, nicht noch nen Doktorfisch dazu und so, und jetzt hab ich selbst irgendwie doch einen zu viel gekauft. Dass es nicht gleich einen Großteil des Besatzes dahin gerafft hat, war eigentlich ein Zeichen für mich, dass der Besatz doch immer noch ausgewogen und grundsätzlich stark und gesund ist und nicht alles zu viel und zu dicht ist. Aber jetzt wo anscheinend das nächste Problem in den Start Löchern steht, fange ich schon an zu zweifeln... ;(
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
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      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
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    • Hallo Pat

      Pat_2015 schrieb:

      Ralf, ich hab nochmal ne Marubis Info zu Süsswasserbädern gefunden

      google.com/search?client=firef…5oKHfCTAP8Q4dUDCAo&uact=5

      Der zweite Link. Leider kriege ich den Link zum PDF hier nicht rein.

      Jedenfalls ist das so abschreckend für mich, dass ich das für mich abgehakt habe.
      was ist da so abschreckend für dich? Der Einsatz von Süßwasserbädern ist eine schon seit langem angewandte Methode um äußere Parasiten zu bekämpfen. Normalerweise gehören Süßwasserbäder zu jeder vernünftigen Quarantäne. Wenn ein Fisch, im Hälterungsbecken, von Turbellarien befallen ist muß man natürlich auch alle Fische behandeln und sie anschließend nicht in das Hälterungsbecken zurücksetzen. Das wäre nämlich so,als wenn du nach der Einnahme von Hustenmedizin im Unterhemd durch den Schnee läufst.


      Pat_2015 schrieb:

      Wer von Euch hat denn wirklich schonmal Süsswasserbäder gemacht und könnt Ihr die Beschreibung von Marubis bestätigen? Sind die Fische hinterher stundenlang fertig? Klingt nach einer totalen Rosskur...
      Ich halte ja nun schon einige Jahre, eigentlich Jahrzehnte, Meerwasserfische und ziehe sie auch nach,da bleibt es auch nicht aus das Fische krank werden. Süßwasserbäder habe ich schon oft gemacht, kurze so für zwei, drei Minuten und längere im Krankheitsfall. Das Verhalten während und nach der Therapie ist von Tier zu Tier unterschiedlich und vom Fortschritt der Krankheit abhängig. Bisher habe ich durch solche Bäder nur zwei Fische verloren. Verloren habe ich sie aber eher weil ich das Süßwasserbad jeweils abbrechen mußte. Das eine Tier erstarrte sofort nach dem Einsetzen ins Süßwasser kippte zur Seite und stellte die Atmung ein. Nach dem Zurücksetzen in Salzwasser erholte es sich langsam. Das andere Tier schoß wie verrückt hin und her sa daß ich dieses Bad auch abgebrochen hatte.


      Pat_2015 schrieb:

      Ich denke, die werde ich versuchen zu bekommen. Einen Versuch ist es wert.
      Leider glaube ich nicht, daß der Einsatz von Putzern oder anderen Turbellarien fressenden Fischen kurzfristig etwas bringt.
      Damit sie sich intensiv um die Turbellarien kümmern dürften sie (fast) kein anderes Futter bekommen und dann wird es bestimmt eine lange Zeit dauern bis die Turbellarien besiegt sind.


      Pat_2015 schrieb:

      Bei mir sieht es inzwischen so aus, dass ich nach wie vor kein Medikament eingesetzt habe. Der Drücker schien sich zu erholen, ich war schon ganz hoffnungsvoll gestimmt, er hat auch wieder selbstständig gefressen - und plötzlich lag er tot im Becken. Schade
      Manchmal hasse ich es wenn ich Recht behalte. : gruebel :


      Pat_2015 schrieb:

      Knoblauch, Vitamine, UV mache ich ja alles weiter.
      Gegen die Turbellarien hilft das aber leider nicht. Knoblauch auf die Dauer ist sogar kontarproduktiv, UV erwischt die Turbellarien nicht,
      die Vitamine stärken zumindest das Immunsystem.


      Pat_2015 schrieb:

      Außerdem habe ich jetzt dieses Lanthan-haltige Elimi Phos rapid dosiert, denn wenn es gegen diese Turbellarien/Planarien/wie auch immer die heute heißen auf den Korallen hilft, dann hilft es vielleicht auch gegen die, die auf Fischen sitzen?
      Hast du dir mal die kleinen unter dem Mikroskop angesehen? Es könnten auch Metacercarien sein.

      Auf jeden Fall wünsche ich Dir, daß Du die Situation schnell in den Griff bekommst.
      Ohne Bäder und oder Medikamente ....... Ich hoffe ich behalte diesmal nicht Recht.
      LG
      Ralf
    • Danke, Ralf, für die vielen Informationen. Ich muss morgen mit mehr Zeit mal alles in Ruhe durchgehen und überlegen...

      Ein paar Überlegungen/Rückfragen heute schon:

      Du hast beim Drücker leider recht behalten, aber auf der anderen Seite der Waagschale ist auch der Nemo, der dieselben Symptome gezeigt hatte wie der Drücker (sichtbarer Befall auf Haut und Augen und hat das Futter nicht mehr gesehen, musste mit der Pipette das Futter direkt vor die Nase bekommen), und er hat sich vollständig erholt. Ich kann also nicht bestätigen, dass jeder befallene Fisch ohne Medikamente eingehen wird. Was die richtige Entscheidung ist, weiß man leider oft erst hinterher...

      Du fragst, ob ich die schwarzen Punkte jetzt unter dem Mikroskop angesehen habe. Wie könnte das gehen, hast Du da einen Tipp für mich?

      Mein Mann wird am Wochenende mal versuchen, ein scharfes Foto hinzukriegen, was man dann vielleicht vergrößern kann. Denn das ist ja definitiv entscheidend, zu wissen, was es überhaupt ist, zumal es einen Unterschied in der Behandlung zu machen scheint, ob es Turbellarien oder Metacercarien oder was ganz anderes ist.

      Und egal ob Metacercarien oder Turbellarien, ich frage mich schon, wo das jetzt überhaupt herkommen sollte ?( Beide Parasiten gehören ja, wenn ich richtig informiert bin, nicht zu den Krankheitserregern, die sowieso vielleicht in jedem Becken sind und nur ausbrechen, wenn was nicht stimmt. Beide müsste ich ja dann tatsächlich mit dem neuen Fisch eingeschleppt habe. Der Fisch ist nun aber schon rund 8 Monate im Händlerbecken geschwommen, ohne dass er selbst schwarze Punkte gehabt hätte, noch hat sich ein Befall dort bei anderen Fischen gezeigt. Das ist doch komisch, oder?

      Vielleicht ist es was ganz anderes... Ich glaube, entscheidend ist ein gutes Foto, was dann vielleicht eine bessere Diagnose ermöglicht.

      Und wenn denn dann eine Behandlung wirklich unumgänglich wird, mit was auch immer, wie groß müsste denn ein Quarantänebecken für einen Andamanen-Fuchs sein? Den kann ich ja kaum über längere Zeit ins übrige 60 l Becken packen, was noch im Keller steht. Da müsste man ja was kaufen... :S oder hier rumfragen, ob man was ausleihen kann.... : gruebel : würden 120 reichen?
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
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    • Pat_2015 schrieb:

      Du hast beim Drücker leider recht behalten, aber auf der anderen Seite der Waagschale ist auch der Nemo, der dieselben Symptome gezeigt hatte wie der Drücker (sichtbarer Befall auf Haut und Augen und hat das Futter nicht mehr gesehen, musste mit der Pipette das Futter direkt vor die Nase bekommen), und er hat sich vollständig erholt. Ich kann also nicht bestätigen, dass jeder befallene Fisch ohne Medikamente eingehen wird.
      A. ocellaris ist an sich schon ein stabiler Fisch außerdem ist er doch wohl schon länger im Becken und vermutlich eine Nachzucht. Alles Faktoren die dafür sorgen daß das er wenig stressempfindlich und das Immunsystem stabil ist. Aber trotzdem würde ich auch hier sagen, Glück gehabt, denn auch bei Fischen reagiert jedes Individuum anders auf eine Belastung. Der Drücker ist sicher ein Wildfang und hat schon einige Stationen hinter sich und er war neu im Becken, alles Faktoren die das Tier stressen und das Immunsystem negativ beeinflussen.
      Sicher wird auch nicht jeder Fisch,ohne Behandlung, an eine Cryptocaryoninfektion eingehen. Aber davon auszugehen, daß nicht jeder Fisch ohne Behandlung stirbt ist doch wohl der falsche Ansatz. Wenn ich mich verletze desinfiziere die Wunde und gehe nicht davon aus, daß sich ja nicht jede Wunde entzündet.


      Pat_2015 schrieb:

      Was die richtige Entscheidung ist, weiß man leider oft erst hinterher...
      Im Interesse der Tiere und meines Geldbeutels nehme ich, wenn ich mir nicht sicher bin, einen GAU an. Bisher bin ich ganz gut damit gefahren, obwohl es nicht immer hilft. Vor nicht all zu langer Zeit habe ich eine Palette bekommen. Das Tier schwamm drei Wochen beim Händler dann habe ich sie mitgenommen. Nach zwei Tagen hat sie, in der Quarantäne (80 Liter), weiße Punkte bekommen.Trotz Behandlung ist sie nach knapp zwei Wochen leider gestorben.

      Pat_2015 schrieb:

      Du fragst, ob ich die schwarzen Punkte jetzt unter dem Mikroskop angesehen habe. Wie könnte das gehen, hast Du da einen Tipp für mich?
      Bisher bin ich von parasitären Turbellaria verschont geblieben, deshalb kann ich nur weitergeben was ich es versuchen würde.
      Ich würde das Tier aus dem Becken nehmen, mit einem Skalpell einen schwarzen Punkt aufnehmen, die Stelle desinfizieren, mit Propolis abdecken und das Tier zurücksetzen. Aber wie geschrieben, das ist Theorie.


      Pat_2015 schrieb:

      Und egal ob Metacercarien oder Turbellarien, ich frage mich schon, wo das jetzt überhaupt herkommen sollte Beide Parasiten gehören ja, wenn ich richtig informiert bin, nicht zu den Krankheitserregern, die sowieso vielleicht in jedem Becken sind und nur ausbrechen, wenn was nicht stimmt. Beide müsste ich ja dann tatsächlich mit dem neuen Fisch eingeschleppt habe.
      Davon kannst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgehen.


      Pat_2015 schrieb:

      Der Fisch ist nun aber schon rund 8 Monate im Händlerbecken geschwommen, ohne dass er selbst schwarze Punkte gehabt hätte, noch hat sich ein Befall dort bei anderen Fischen gezeigt. Das ist doch komisch, oder?
      Nein das ist gar nicht komisch.
      Es sind in den acht Monaten bestimmt immer wieder mal neue Tiere hinzu gekommen, die können die Parasiten mitgebracht haben.
      Es kann aber auch sein das der Fisch die Parasiten selber mitgebracht hat und sie in Zaum halten konnte. In deinem Becken hatte er dann als Neuankömmling Stress und die Parasiten haben die Oberhand gewonnen.


      Pat_2015 schrieb:

      Und wenn denn dann eine Behandlung wirklich unumgänglich wird, mit was auch immer, wie groß müsste denn ein Quarantänebecken für einen Andamanen-Fuchs sein?
      Ich bin mir ziemlich sicher, daß es nicht zielführend ist nur den Andamanen-Fuchs zu behandeln.
      Ein Problem wird auch wohl auch noch das Becken werden : gruebel :
      Das muß ja auch noch von den Parasiten befreit werden.
      Was dir da leider passiert ist, ist das beste Argument für Quarantäne.
      Ich drücke dir die Daumen, daß du das Problem schnell und mit wenig Verlusten in den Griff bekommst.
      LG
      Ralf
    • Hallo zusammen,

      wir haben Bilder hinbekommen. In der Gesamtansicht sieht man, dass der Fisch nicht stark befallen ist, er ist wohlgenährt, schwimmt und frisst. Bei genauem Hinsehen sieht man ein paar schwarze Pünktchen, die nicht zu seinem natürlichen Muster gehören. Auf der einen Seite mehrere kleine, auf der anderen Seite sind am Bauch mehrere etwas größere, die gar nicht so recht zu der Turbellarien Diagnose passen.

      Das mit dem Mikroskop kriege ich nicht hin. Ich bin sicher, dass ich den Fisch mit Geduld einmal in eine Fischfalle kriege, aber ganz sicher nicht mehrmals. Wenn ich ihn fange, will ich vorher wissen, was ich hinterher mit ihm mache. Und noch habe ich gar kein Quarantänebecken, in dem ich ihn unterbringen könnte.

      Also nochmal zurück zur Frage, was könnte es sein? Hat jemand nach den Fotos eine Idee? Und falls die Turbellarien-Geschichte uns am wahrscheinlichsten vorkommt und ich medikamentös behandeln möchte, was wäre überhaupt das richtige Medikament? Die Sachen, die im alten Bassleer Buch vorgeschlagen wurden, sind gar nicht zu bekommen.
      Bilder
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      LG, Pat

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    • Pat_2015 schrieb:

      Also nochmal zurück zur Frage, was könnte es sein? Hat jemand nach den Fotos eine Idee?
      Eine Diagnose nach den Fotos ist meiner Ansicht nach nicht möglich.
      Auf jeden wirst du beim Einsatz von Medikamenten ein Quarantänebehälter benötigen.
      Ich habe dafür so etwas in Reserve, nicht schön aber praktisch.
      globus-baumarkt.de/detail/inde…fs/1817284372/sCategory/0


      Pat_2015 schrieb:

      Auf der einen Seite mehrere kleine, auf der anderen Seite sind am Bauch mehrere etwas größere, die gar nicht so recht zu der Turbellarien Diagnose passen.

      Ich hatte ja schon einige Beiträge vorher gefragt ob du dir mit Turbellaria sicher bist.
      Schau doch mal hier.
      korallenriff.de/artikel/38_Die…rmern__Metacercarien.html



      Pat_2015 schrieb:

      Und falls die Turbellarien-Geschichte uns am wahrscheinlichsten vorkommt und ich medikamentös behandeln möchte, was wäre überhaupt das richtige Medikament? Die Sachen, die im alten Bassleer Buch vorgeschlagen wurden, sind gar nicht zu bekommen.
      Zu bekommen sind sie schon, leider nicht immer als Medikament und nicht in Deutschland. Ich mag mich jetzt aber hier auch nicht darüber auslassen woran das liegt.
      LG
      Ralf
    • Hallo zusammen,

      nachdem ich heute viel Zeit mit schwarzen Punkten verbracht habe, viel gelesen und viel mit meinen Kontakten hier vor Ort geredet habe, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass diese "Black Spot diseases" sehr selten sind und deshalb kennt sich niemand so richtig damit aus. Deshalb kann mir hier (trotzdem DANKE für alle Bemühungen) niemand richtig weiter helfen. Kupfer hilft wohl leider gar nicht, Ewald :(

      Ralf, was Du mir per PN geschickt hast, hat mir zumindest die richtigen Stichworte für eine ausführlichere Recherche geliefert. War sehr interessant, danke.

      Mein Ergebnis: Ich bin erst mal beruhigt, weil schwarze Punkte viel ungefährlicher sind als weiße. D.h. wenn die weißen weg sind, bin ich zumindest auf dem Weg der Besserung :)

      Es sind eigentlich nur zwei Parasiten bekannt, die schwarze Punkte bei Meerwasserfischen machen, nämlich die bereits genannten Turbellarien oder die von Ralf genannten Metacercarien. Beide sind eben eher ungefährlich und letztendlich wohl ganz gut zu behandeln bzw. in den Griff zu kriegen. Deshalb warte ich nun erst mal ab, wie es weiter geht, und falls der Fuchs mehr schwarze Punkte bekommt oder es sich auf andere Fische ausbreitet, dann wäre Praziquantel mein Mittel der Wahl (im Quarantänebecken oder als Bäder oder evtl. auch verfüttert im Riffbecken möglich). Das ist ein bekanntes und bewährtes Wurmmedikament, was wir auch beim Hund schon eingesetzt haben und was vom Tierarzt auf jeden Fall zu bekommen ist. Es scheint für die Fische auch gut verträglich zu sein, Stachelhäuter vertragen es wohl nicht.

      Ich hab für mich in einem Word-Dokument alles zusammengetragen, was ich für die beiden Parasiten gefunden habe, mit Quellenangaben, wo ich was gefunden habe. Wenn hier Interesse besteht, könnte ich das - ähnlich wie Elisabeth es jetzt ein paarmal gemacht hat - als Beitrag einstellen, so dass vielleicht andere, die das Problem haben, zumindest eine gute Informationsübersicht haben. Soll ich das machen und wenn ja, wie? Einfach einen neuen Thread eröffnen?

      So, ich denke, ich werde mich in einiger Zeit nochmal melden, wie es bei mir weitergehen wird. Aber für heute bzw. die nächsten Tage kann ich das Thema jetzt mal abhaken.

      Liebe Grüße

      Pat
      LG, Pat

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      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Pat_2015 schrieb:

      Ralf, was Du mir per PN geschickt hast, hat mir zumindest die richtigen Stichworte für eine ausführlichere Recherche geliefert. War sehr interessant, danke.
      Schade das du Ralf uns nicht teilhaben lässt. ;(

      Pat_2015 schrieb:

      Einfach einen neuen Thread eröffnen?
      Sehr gerne Pat, würde mich sehr freuen und viel Erfolg.

      Die einzig gute Quelle die ich gefunden habe ist von: Justine et al.
      Dateien
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


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