Permanenter Wasserwechsel

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    • Permanenter Wasserwechsel

      Möchte mal ein Thema hier aufgreifen.
      Im Gespräch mit einem Aquarianer, Chemiker der Spurenelemente produziert, der nur noch 10% Wasserwechsel im Jahr nach Fossa&Nielsen macht, kam die Aussage dass durch die großen WW das Gleichgewicht im Becken permanent gestört wird. NOe und PO4 würden ansteigen. Das chemische Gleichgewicht könnte man dadurch nicht beeinflussen.

      Klar, jeder hat so seinen Weg und ein gutlaufendes Becken zeigt ja dass man richtig fährt. Ich fand die Aussage spannend und würde mich freuen wenn eine Diskussion entstehen würde. Wie gesagt ..jedes Becken hat sein eigenes "Gesetz" und nicht nur ein Weg führt zum Ziel.

      :Krabbe: : Seepferd :
      Die Formel meines Glücks:
      ein JA,
      ein NEIN,
      eine gerade Linie
      ein Ziel
      Friedrich Nietsche
      BESTE GRÜßE
      MARTINA
    • Hallo Martina,
      ich bin bei solchen grundsätzlichen Aussagen immer überaus vorsichtig. Eine solche Aussage ohne Berücksichtigung des Besatzes kann zu verheerenden Ergebnissen führen. Ein Aquarium verändert sich ständig. So auch die Wasserzusammensetzung. Nicht umsonst werden von den Aquarianern ständig Spurenelemente zugeführt, aber eben nur wenn auch die Verbraucher da sind. Und das kann man meist auch mit Wasserwechsel erledigen. Ich hoffe mal, er stellt seinen Chemikerberuf nicht in den Vordergrund. Ich wechsele im Monat ein Drittel des Wassers und bin immer damit gut gefahren. Deshalb mache ich das auch weiter so.
      LG Helmut
    • Hallo Martina,

      einen 10%-tigen Wasserwechsel im Jahr halte ich für riskant.

      Für mich habe ich beschlossen, ein 10%-tiger Wasserwechsel im Monat ist gut.
      Leider schaffe ich dieses Vorhaben nicht immer.

      Meine Überlegungen dazu:
      10% muss mindesten sein, damit überhaupt eine Änderung der Verhältnisse zustande kommt.
      Mineralien dosiere ich täglich.

      Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich irgend etwas im Becken ansammelt, was evtl. nicht einmal bei professionellen Tests gemessen wird.

      Es ist natürlich keine Garantie!

      Ca. alle 3 Monate lasse ich die Wasserwerte testen und passe die fehlenden Mineralien an. Von den überschüssigen Mineralein lasse ich mich aber auch nicht verrückt machen.
      Versuche die potenzielle "Gefahr" durch Informationen zum jeweiligen Mineral abzuschätzen.

      VG

      Elisabeth
    • Hallo Martina

      Datura schrieb:

      der nur noch 10% Wasserwechsel im Jahr nach Fossa&Nielsen macht
      Das ist so richtig, habe die Bücher ja auch. Aber die Aussage 10% ist auch ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen.

      Ich für mein Teil habe einmal im Jahr 75% auf einmal gewechselt, war aber auch dem Besatz geschuldet. SPS und Co. waren nicht im Aquarium. Aber man muss wirklich erkennen können was im Aquarium Sache ist sonst kann es fatale Folgen haben. Jemanden der nicht viel Erfahrung hat würde ich es nie empfehlen.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


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    • Elisabeth schrieb:

      Hallo Martina,

      einen 10%-tigen Wasserwechsel im Jahr halte ich für riskant.

      Für mich habe ich beschlossen, ein 10%-tiger Wasserwechsel im Monat ist gut.
      Leider schaffe ich dieses Vorhaben nicht immer.

      Meine Überlegungen dazu:
      10% muss mindesten sein, damit überhaupt eine Änderung der Verhältnisse zustande kommt.
      Mineralien dosiere ich täglich.

      Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich irgend etwas im Becken ansammelt, was evtl. nicht einmal bei professionellen Tests gemessen wird.

      Es ist natürlich keine Garantie!

      Ca. alle 3 Monate lasse ich die Wasserwerte testen und passe die fehlenden Mineralien an. Von den überschüssigen Mineralein lasse ich mich aber auch nicht verrückt machen.
      Versuche die potenzielle "Gefahr" durch Informationen zum jeweiligen Mineral abzuschätzen.

      VG

      Elisabeth
      Ich mache bisher immer einen 10%igen Wasserwechsel alle 2 Wochen...passt :thumbsup: für mein Becken
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      MARTINA
    • Harald schrieb:

      Hallo Martina

      Datura schrieb:

      der nur noch 10% Wasserwechsel im Jahr nach Fossa&Nielsen macht
      Das ist so richtig, habe die Bücher ja auch. Aber die Aussage 10% ist auch ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen.
      Ich für mein Teil habe einmal im Jahr 75% auf einmal gewechselt, war aber auch dem Besatz geschuldet. SPS und Co. waren nicht im Aquarium. Aber man muss wirklich erkennen können was im Aquarium Sache ist sonst kann es fatale Folgen haben. Jemanden der nicht viel Erfahrung hat würde ich es nie empfehlen.
      Ich habe auch keine schlechten Erfahrungen mit Wasserwechseln gemacht. Denke schon dass man damit viel ausgleichen kann...
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      MARTINA
    • Datura schrieb:

      Elisabeth schrieb:

      Hallo Martina,

      einen 10%-tigen Wasserwechsel im Jahr halte ich für riskant.

      Für mich habe ich beschlossen, ein 10%-tiger Wasserwechsel im Monat ist gut.
      Leider schaffe ich dieses Vorhaben nicht immer.

      Meine Überlegungen dazu:
      10% muss mindesten sein, damit überhaupt eine Änderung der Verhältnisse zustande kommt.
      Mineralien dosiere ich täglich.

      Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich irgend etwas im Becken ansammelt, was evtl. nicht einmal bei professionellen Tests gemessen wird.

      Es ist natürlich keine Garantie!

      Ca. alle 3 Monate lasse ich die Wasserwerte testen und passe die fehlenden Mineralien an. Von den überschüssigen Mineralein lasse ich mich aber auch nicht verrückt machen.
      Versuche die potenzielle "Gefahr" durch Informationen zum jeweiligen Mineral abzuschätzen.

      VG

      Elisabeth
      Ich mache bisher immer einen 10%igen Wasserwechsel alle 2 Wochen...passt :thumbsup: für mein Becken. Alle 3 Monate Profitest finde ich gut.
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      MARTINA
    • Hallo Martina

      Mache auch 10!% WW jede Woche und Dosiere Täglich Jod Strontium und Kalium nach .
      Finde es von Vorteil immer Frisches Wasser einzubringen, das dezimiert auch die Schadstoffe und die Spurenelemente Fülle ich so auch wieder auf.
      Hatte es eine Zeit mit 5% WW versucht, Nachteil war das der NO3 und PO4 schneller Anstieg
      RED SEA REEFER 250

      Beleuchtung ATI Hybrid
      Abschäumer Nayos 120
      2 mal Tunze 6045
      Aqua Medic Runner 3.1
      ATI Dosieranlage



      Güsse Stefan :getwell:
    • Moin ANTje,

      Ich mache bei meinem Riff und Seepferdchen Becken alle 2 Wochen Wasserwechsel 10% manchmal auch 20% aber sehr selten.
      Den Becken tut das gut, und man sieht’s das die Korallen immer danach ein Stück mehr aufblühen.
    • Ich bin auch eher ein Freund des klassischen Wasserwechsels.
      Je nach Motivation (ich bin da auch gerne mal 'ne Schlampe :P ) so 10-20%.

      Es hat noch nie wirklich geschadet; ich sehe jetzt nicht, wieso ich damit die Biologie durcheinander bringen sollte ?(

      Stefan P schrieb:

      Mache auch 10!% WW jede Woche ...
      ... , das dezimiert auch die Schadstoffe und die Spurenelemente Fülle ich so auch wieder auf.
      Zu dem Thema hatte ich bei einem unserer Forentreffen eine interessante Diskussion mit Ben.
      Ich habe das eigentlich auch immer so gesehen.
      Andererseits ist das Argument: "Hast du 50mg Nitrat im Becken und wechselst 10% des Wassers haste immer noch 45mg" ja nicht ganz von der Hand zu weisen.

      Verena schrieb:

      Also ich wechsle bei meinen Seepferdchen wöchentlich 50% des Wassers. So werden alle möglichen Schadstoffe und Nährstoffüberschüsse entfernt
      In den Größenordnungen 50%+ macht das im Sinne der Schadstoff-/Nährstoffreduktion sicher eher Sinn.
      Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen! (Aristoteles)
      -------------------
      Salzige Grüße
      Achim
    • amcc schrieb:

      "Hast du 50mg Nitrat im Becken und wechselst 10% des Wassers haste immer noch 45mg"
      Bei einmal Wasserwechsel stimmt das - mathematisch vollkommen korrekt. Aber der regelmäßige WW verhindert, dass sich ein Stoff mit der Zeit hoffungslos anreichert. Gerade, wenn man den Stoff nicht messen kann (Korallentoxine, andere Gifte, Hormone, Gelbstoff und vieles mehr).
      Das angehängte Beispiel zeigt die Zunahme der Chloridkonzentration bei der Dosierung von Calciumchlorid (eine der Balling-Lösungen).
      Ich bin ganz ehrlich kein Freund von "kein Wasserwechsel". Dieser Trend ist in den letzten Jahrzehnten immer wieder mal aufgetaucht und wieder abgeebbt. Zweifelsohne sind die heutigen Methoden zur Kontrolle besser (z.B. ICP-OES oder ICP-MS), aber die ganze Organik ist mehr oder weniger unbekannt und für Hobbyaquarianer unmessbar. Wieviel WW ist natürlich die gute Frage: im Zweifelsfalle die Tiere beobachten.
      Dass die Biologie durcheinander gebracht wird, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Der WW unterstützt das Fließgleichgewicht "Aquarienchemie", indem sich nichts unendlich anreichern kann. Bei sehr starkem Wasserwechsel (so ab 50%) kann natürlich einiges durcheinander gebracht werden, gerade wenn mit frisch angesetztem Meerwasser mit hoher Radikalkonzentration der WW durchgeführt wird. Wenn dann noch nachlässig mit Temperatur und Salinität umgegangen wird, kommt ein Stress zum anderen, der dann zu Ausfällen führen kann.
      Bilder
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      LG Burkhard
    • coffeebox schrieb:

      Hallo Martina,

      sollte dich einmal auch das Thema - rechnerisch - interessieren, dann empfehle ich diese Seite - Klick.

      Da ist auch eine Auswertung möglich, wenn Schadstoffe im Wasser vorhanden sind.

      Viele Spaß damit

      Klaus

      - @Datura
      Immer einen Blick wert. Ich habe keine Schadstoffe im Becken zur Zeit... :dance:
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      MARTINA
    • Hier hab ich noch ein paar Bilder zu dem Tema
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      Güsse Stefan :getwell: