Margeritenkoralle löst sich auf

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    • Margeritenkoralle löst sich auf

      Moin zusammen.
      Meine Margeritenkoralle stand immer schön im AQ. Seit 3 Tagen beobachte ich, dass sie sich langsam von untenher auflöst ohne dass ich irgendetwas im AQ oder am Standort verändert hätte!
      Alle anderen Korallen sind Top Fit.
      Muss man bei dieser Koralle damit rechnen dass sie irgendwann anfängt zu zicken (aus welchem Grund auch immer)? Oder kennt eventuell jemand den Grund des Auflösen?
      Josef
      LG Josef

      Vor Fehlern ist niemand sicher.
      Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.
    • :hallo: bin gerade am Reinigen. :putzen: Habe dabei unter dem Stein der Margeritenkoralle 3 bis 4 kleine Borstenwürmer gefunden.
      Kann es sein, dass diese der Margeritenkoralle zugesetzt haben? Habe die Würmer (obwohl nützlich) mal entfernt.
      Josef
      LG Josef

      Vor Fehlern ist niemand sicher.
      Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.
    • Hallo ,
      ich kann mir anhand des Fotos nicht wirklich vorstellen, dass die Ursache Brown Jelly ist. Wie der Name "Brown Jelly" schon sagt, ist das Erscheinungsbild eine Gewebeauflösung in eine braune schleimige Masse.Das geht auch extrem schnell. Berichte sprechen zusätzlich von einem sehr unangenehmen Geruch des sich zersetzenden Gewebes.

      Ich hatte auch schon mal vor Jahren Brown Jelly an einer Himbeerkoralle, da konnte ich sehr gut die schnelle Gewebeauflösung gemäß Beschreibung beobachten. Die Himbeerkoralle war leider nicht mehr zu retten. Die Auflösung ging einfach wahnsinnig schnell.

      Hallo Josef, falls dein Foto nicht täuscht, sieht mir die Koralle einfach zu sauber aus. Ich kann keine massiven braunen und schleimigen Gewebeablösungen erkennen. Falls doch, dann ist es der genannte Schaden.Kann man vom Foto her nicht genau sagen. Aber du hast ja die Koralle besser vor Augen.

      Wie lange hattest du denn die Goniopora schon ?

      lg von Siglinde
      Erfahrung ist wie eine Laterne am Rücken,
      sie beleuchtet nur den Teil des Weges, der schon hinter uns liegt. (Konfuzius)

    • Hallo zusammen,

      auf den Bildern schaut es für mich aktuell auch nicht wie BJ aus.
      Allerdings muss ich sagen, dass ich mit den blauen Gonis nie wirklich Erfolg gehabt habe.
      Alle anderen Farben (Arten) halten sich gut bei mir und zeigen teils auch deutliches Wachstum.
      Nur die blaue Version geht meist nach einer Weile dann ähnlich wie auf den Bilder mit Gewebe-Rückzug ein.

      Grüße
      Skaarj
      LED-Calculator.de - Calculator für (DIY) LED Meerwasserbeleuchtung
    • Ich habe leider die gleichen Erfahrungen wie Skaarj gemacht.
      Einige Monate ging es immer gut und zeigte Wachstum; irgendwann wurde es dann weniger. Dann die ersten Algen in das freigelegte Skelett.... so richtig erfolgreich war ich nie damit ?(
      Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen! (Aristoteles)
      -------------------
      Salzige Grüße
      Achim
    • Morgen zusammen.
      Hatte die Koralle schon bald ein Jahr. Sie hatte sich gut entwickelt und ihre Blumen/Tentakel gingen jeden Tag schön auf und wurden immer länger.
      Also, die Koralle hat keine braune schleimige Masse bzw. unangenehmen Geruch.
      Dass sie sich von unten her aufgelöst hat erkannte ich an der Gewebeauflösung am unteren Rand. Diese Gewebeauflösung war weiß und flatterte in der Strömung!
      Mal weitersehen was da passiert. X(
      Josef
      LG Josef

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    • Hallo Josef,

      auch ich kann mich nur Skaarj, Achim und Burkhart anschließen. Eine blaue Goniopora hat es bei mir am kürzesten geschafft (da bist Du mit einem Jahr schon super dabei!), aber auch mit einer grünen und einer roten war es bei mir dasselbe: am Anfang sehen sie super aus und wachsen, dann irgendwann gehen sie unaufhaltsam ein. An einer Stelle, so wie bei Dir unten rum, geht es los und dann breitet es sich einfach aus. Das Gewebe geht in Fetzen ab. Kein Brown Jelly zu sehen, kein Gestank oder so. Warum? - keine Ahnung! Es gab bei mir nie einen erkennbaren Grund.... entweder irgendeine kleine Verletzung, die dann der Auslöser ist (andererseits werden die ja auch mechanisch geteilt und können sich davon erholen). Oder das Becken verarmt an irgend etwas, was wir mit Wasserwechsel und Mittelchen nicht ersetzen können...

      Ach ja, irgendjemand hat mir mal erzählt, dass die blauen im Aquarium am empfindlichsten sind, weil sie aus größeren Tiefen stammen als die anderen Farbvarianten. Da sind unsere Bedinungen im Aquarium einfach nicht so, wie sie es in der Natur gewöhnt sind. Ob das stimmt, keine Ahnung.
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Mir ging es mit den grünen/blauen auch nicht anders. Müsste man mal herausbekommen, was sie von den roten Gonioporas konkret unterscheidet.

      Ich habe mal prinzipiell zum Thema Margeritenkorallen Wikipedia bemüht en.wikipedia.org/wiki/Goniopora und die wichtigsten Passagen nachfolgend kurz zusammengefasst:

      - empflindlich und schwierig am Leben zu halten
      - die grünlichen Arten schwieriger zu halten als die rosa und violetten
      - kaum länger als 3 Monate haltbar
      - je nach Art mäßige bis hohe Beleuchtung, trübes oder klares Wasser
      - keine direkte Strömung auf die Polypen
      - benötigen guten Platz, Polypen sollen sich frei bewegen können
      - benötigen extrem viel Nahrung (Plankton)
      - am besten gezielt mit einer Pipette füttern (Filter bei Fütterung abstellen)
      - zu wenig Nahrung führt häufig zur Mangelernährung und dem Tod
      - viel Kalzium und Eisen für den Skelettaufbau

      Letzer wichtiger Hinweis von Wikipedia : Weil verschiedene Arten so unterschiedliche Anforderungen haben, ist es besonders schwierig und eine große Herausforderung, sie am Leben zu halten. Und wenn schon kaufen, dann lieber die roten Arten.

      Ich habe bei mir auf meiner Homepage eben nachgeschaut. Meine Goniopra lobata (rot) hatte ich als kleinen Ableger im Juni 2015 gekauft.Ich habe sie heute noch, also bereits 3 Jahre. Die Margeritenkoralle ist super gewachsen. Das kugelförmige Kalkskelett ist jetzt ca. 9 cm im Durchmesser. In meinem Becken gibt es weder Abschäumer noch ist es ein "klinisch" reines Becken. Gefüttert wird ordentlich. Dafür halten sich bei mir nur wenige SPS, aber ich mag LPS-Korallen sowieso lieber. Ich benutze nur einfache Filter mit Watte und Schwämmen. Und wie gesagt, die gün/blauen waren damals bei mir auch sehr schnell eingegangen.

      lg von Siglinde
      Erfahrung ist wie eine Laterne am Rücken,
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    • Hallo Siglinde,
      erst einmal "Danke" für deine Unterstützung und den guten Link.
      Ich glaube, dass ich in letzter Zeit vermutlich den Punkt 7 u. 8 in deiner letzten Antwort nicht genug Beachtung geschenkt habe... :dash:
      Mal sehen ob ich da irgendwas noch retten kann. Wenn nicht, ist es schade um die schöne Koralle. War ein echter Blickfang im AQ.

      Josef
      LG Josef

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      Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.
    • Hallo Josef,


      wenn es kein Zersetzungsprozess ist, habe ich noch folgende Tips.

      Die Koralle nicht in den Sand stellen.

      Meine Goniporen stehen jetzt ca. 10 cm vom Boden erntfernt auf Gestein.

      Die Ströming wechselt bei mir alle 5 Min von wenig Strömung und dann so viele Strömun, daß sich die Polypen in der Strömung wiegen.

      Die Mineralinenversorgung halte ich für wichtig.
      Ich achte immer auf eine gute Strontiumversorgung und Gabe von Mangan.
      Alle andernen Werte passe ich aber ca. alle 3 Monate auch an. (nach professionellem Test)

      Meine Nährstoffwerte sind sicher im oberen Bereich an zu siedeln. No3 = 10 - 30 P04 = 0,3 - 0,5

      Eine Fütterung ist auch möglich.
      LPS Grow im Pfefferstreuer mit Keramikmahlwerk. Max alle 3 Tage/Mindestabstand

      Meine Goniopora stehnen unter diesen Bedingungen jetzt sehr gut.

      Viel Erfolg!!!

      Elisabeth
    • Hallo Elisabeth.
      Meine Margeritenkoralle steht auch auf einem flachen Stein. Strontium Versorgung mache ich jede Woche nach bedarf. Mangan...ups, habe ich noch nie gemacht!
      Habe heute wieder die Werte im AQ gemessen. NO3=10, PO4=0,2, KH=8,0, ph=8,2, Calcium: 410, Magnesium= 1250, Dichte: 1023 bei 24°
      Hatte mir gestern Korallen Staubfutter gekauft. Hoffe dass es irgendwie wieder vorwärts geht.
      Josef
      LG Josef

      Vor Fehlern ist niemand sicher.
      Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.
    • Moin Josef

      Das gleich hatte ich auch mit meiner Margeritenkoralle :was mache ich nun:

      Hatte diese im Sand stehen, und dachte es lag daran, dem war nicht so. Sie löste sich immer mehr auf und es blieb nur braune SchleimSchicht . Selbst als ich die Koralle geteilt habe und alle befallenen Stellen abgeschnitten hatte, und im Jodbad behandelt hatte half es nicht.
      Drücke dir die Daumen das es bei dir anders läuft :!:
      Nicht der Wind sondern das Segel bestimmt die Richtung
      Salzige Grüße Stefan
    • Hallo Josef,


      Du kannst das Staubfutter mit Wasser mischen und mit einer Pipette (Spritze) direkt zwischen die Polypen geben.
      Maximal alle drei Tage!

      Mein Magnesiumgehalt liegt zwischen 1300 und 1350.

      Mangandosierung sind so alleine auch nicht üblich. Mein Wert liegt aber immer unter der Nachweisgrenze.
      Lt. Triton soll dieses Mineral gut für Goniopora sein.
      Ich dosiere die Minerlien von Red Sea und gleiche mit Triton an.

      Nach der Gabe kann man beobachten, daß die LPS voller dastehen.

      Marco Mineralien dosiere ich über selbst aufgelöste Salze.

      VG

      Elisabeth