Weisse Schwanzspitze

    • Harald schrieb:

      Ich schreibe dazu heute Abend.
      Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage bezüglich einer normalen Atemfrequenz von Seepferdchen. Ihre Atemfrequenz variiert je nach Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt im Aquarium, der Wassertemperatur, ihrer Stoffwechselrate, ihrer Aktivität und ihrem emotionalen Zustand.

      Im Gegensatz zu uns Menschen, die homöothermisch sind und die Homöostase zu jeder Zeit aufrecht erhalten, sind Seepferdchen kaltblütige Lebewesen, so dass ihre Stoffwechselrate größtenteils durch die Wassertemperatur bestimmt wird. Je wärmer die Wassertemperatur ist, desto höher ist ihr Stoffwechsel und desto größer wird ihr Sauerstoffbedarf und ihre Atemfrequenz steigt entsprechend. Bei niedrigeren Wassertemperaturen werden Stoffwechsel und Sauerstoffbedarf des Seepferdchens reduziert und die Atemfrequenz sinkt.

      Der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre, ist ziemlich stabil und konstant, aber das ist beim Sauerstoffgehalt in einem Aquarium nicht der Fall. Zum Beispiel: Je wärmer das Aquariumwasser ist desto weniger gelöster Sauerstoff kann es enthalten, und je höher der Salzgehalt des Aquarienwassers ist, desto weniger gelöster Sauerstoff kann es enthalten. Die Menge an Sauerstoff im Wasser variiert daher mit der Temperatur und dem spezifischen Gewicht im Aquariums.

      Ebenso variieren die Sauerstoff- und Kohlendioxidwerte in einem Aquarium von Tag zu Nacht aufgrund der Photosynthese von Makroalgen und Korallen und dessen Zooanthellen. Wenn das Licht angeht, nehmen die Algen und Pflanzen sowie Korallen im Aquarium Kohlendioxid auf und setzen Sauerstoff als Nebenprodukt der Photosynthese frei. Infolgedessen steigen der pH-Wert des Wassers und der Gehalt an gelöstem Sauerstoff während des Tages an, während der Gehalt an gelöstem Kohlendioxid abfällt. In der Nacht ist dann genau umgekehrt.

      In einem Aquarium, in dem der Sauerstoffgehalt in der Luft schwächer ist und / oder der Kohlendioxidgehalt hoch ist (oft in Raucherhaushalten), zeigen Seepferdchen eine sehr schnelle Atmung. Sie werden oft blass in der Färbung sein und sich in der Nähe der Oberfläche des Aquariums aufhalten, oft mit ihren Köpfen direkt in der Strömung, wo der Sauerstoffgehalt meist am höchsten ist. Seepferdchenaquarien sind oft anfällig für solche Probleme. Eine schlechte Zirkulation und eine unzureichende Oberflächenbewegung können zu einer ineffizienten Oxygenierung und einem unzureichenden Ausgasen von Kohlendioxid führen, was die Situation verschlimmert.

      Seepferdchen sind anfälliger für die niedrigen O2 / hohen CO2-Werte als die meisten Fische wegen ihrer primitiven Kiemen. Hohe Wassertemperaturen verschärfen solche Probleme im Aquarium. Erhöhte Wassertemperaturen erhöhen den Metabolismus von Seepferdchen und damit ihren Sauerstoffverbrauch, während gleichzeitig der Temperaturanstieg die Menge an gelöstem Sauerstoff verringert, die das Wasser aufnehmen kann. Dieser Doppelschlag schafft eine gefährliche Situation für Seepferdchen und kann leicht zu Atemnot und schneller Atemnot führen.

      Die Atmungsrate der Seepferdchen kann sich natürlich erhöhen, wenn sie gefüttert, aktiv umworben, oder im Allgemeinen erregt werden, und danach wieder zu ihrer normalen Ruheatemfrequenz zurückkehren. Das ist natürlich und nichts worüber man sich Sorgen machen muss. Symptome von Atemnot sind normalerweise ziemlich offensichtlich und man sollte keine Schwierigkeiten haben es zu bestimmen.

      Auch zum Beispiel zeigen Seepferde die gestresst sind oder an einer Kiemenerkrankung leiden, oder Parasiten, die die Kiemen angreifen, eine schnelle Atmung, schweres Atmen, schnaufendes, keuchendes, gähnendes oder hustendes Verhalten und andere Anzeichen von Atemnot. Man sollte sich also mit der normalen Atemfrequenz des Seepferdchens vertraut machen.

      Teilweise verwendete Quelle: Pete Giwojna - Seahorse.com
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.
    • Henning schrieb:

      H.Comes schrieb:

      Xd und vor Angst sind denn meine Babys gestorben??
      Hi Donovan
      Wer sagt dies dann.
      Dem verbleiben Comes geht es im Moment noch immer sehr gut.
      Ob sein Pupille heut grösser ist als vom Video kann ich nicht beurteilen.

      Was bei dir der Grund gewesen ist ?(
      Und in welchem Zusammenhang die grossen Pupille gewesen sind ?(
      Bin da nicht der Spezialist.
      Hallo Henning,
      Achso das freut mich, das es den anderen Comes gut geht, ich habe halt nur gedacht vielleicht ist dies ein zsm Hang mit der Pupille da dies auch bei meinen Babys auf gefallen ist, denn diese hatten auch eine weiße schwanzsspitze gehabt, ich hatte denn mal in der Facebook Gruppe gefragt, woher die weiße Schwanz spitze käme, da sagte denn eine, von Vibrionen. Ob das wohl stimmt?
      Wenn man Vibrionen ein gibt, kam bei Marubis die Symptome der Krankheit, diese waren ezakt den Symptomen die meine Babys hatten.
      Grüße Donovan
    • Danke Harald.

      Hallo Donovan

      H.Comes schrieb:

      Wenn man Vibrionen ein gibt, kam bei Marubis die Symptome der Krankheit, diese waren ezakt den Symptomen die meine Babys hatten.
      Die Frage müsste man sich dann ja stellen woher die Vibrionen ins Medium gekommen sind.
      Bin bei meinem Pferdchen auch von einem Vibrionenbefallenen ausgegangen.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Henning schrieb:

      Danke Harald.

      Hallo Donovan

      H.Comes schrieb:

      Wenn man Vibrionen ein gibt, kam bei Marubis die Symptome der Krankheit, diese waren ezakt den Symptomen die meine Babys hatten.
      Die Frage müsste man sich dann ja stellen woher die Vibrionen ins Medium gekommen sind.Bin bei meinem Pferdchen auch von einem Vibrionenbefallenen ausgegangen.
      Hallo Henning,
      Das ist Wohl war, das würde mich auch interessieren.
      Grüße Donovan
    • Henning schrieb:

      Hallo Donovan

      Die Frage müsste man sich dann ja stellen woher die Vibrionen ins Medium gekommen sind.Bin bei meinem Pferdchen auch von einem Vibrionenbefallenen ausgegangen.
      Hallo,
      Vibrio wie auch die meisten Bakterien gibt es überall, so auch in den Pferden. normalerweise sind sie nicht pathogen und werden von den Abwehrmechanismen der Pferdchen in Schach gehalten. Ist ein Tier nun aber geschwächt, durch Krankheit, Stress oder ähnliches können sich die Bakterien explosionsartig vermehren und werden dadurch pathogen. <-(vereinfacht gesagt)
      Besonders Stress spielt hierbei eine nicht zu unterschätzende Rolle.
      Es ist aber auch zu erwähnen, daß oftmals nicht Vibrionen die Verursacher sind, auch Micobakter und andere erzeugen ähnliche Symptome. Aber egal alle sind schwer bis garnicht zu bekämpfen. Der beste Weg, ist wohl, die Stärkung der Abwehrkräfte durch entsprechendes Futter, durch Stessminimierung und Wasserkonditionierer sowie der vorbeugende Einsatz von UV und Ozon.
      LG
      Ralf