Wer knabbert an meinem Schlangenstern?

    • Wer knabbert an meinem Schlangenstern?

      Hallo zusammen,

      Das kleine 60 l Becken, in dem der Fangi früher war, steht immer noch bei uns rum, weil ich es nicht über mich gebracht hab, es aufzulösen, als er ins größere umgezogen ist. Gestein komplett noch so, wie es mit dem Fangi war, nix neues. Auch kaum neue Bewohner, nur ein globulus Seeigel, 4 Halloween Einsiedler, ein Schwung Nordseeschnecken von Steffi und eben der Schlangenstern auf dem Bild. Ging ein paar Wochen / Monate gut.

      An ungebetenen Besuchern hab ich in den letzten Wochen einen Leopard Strudelwurm, eine tomentosus Krabbe (die muss den Fangi überlebt haben!) und einen Kieferwurm entdeckt.

      Dann war plötzlich ein Arm des Schlangenstern ein bisschen kürzer und am nächsten Tag sah er so aus wie auf dem zweiten Bild. Er ist jetzt in ein anderes Becken umgezogen, wo er sich hoffentlich erholt.

      Was meint ihr denn, wer der Übeltäter war? Alle drei ungebetenen Bewohner wohnen im selben Stein, der wäre leicht zu entfernen, aber die Krabbe mag ich ja eigentlich. Ob die sowas macht? Ich hab jedenfalls schon beobachtet, dass sie Schnecken in ihre Höhle schleppt und blaue Beine eines verschwundenen Einsiedlers hab ich in ihrer Höhle auch schon gesehen. Nur, ob sie ihn auf dem Gewissen hat oder ob sie nur Reste entsorgt hat, das weiß man halt nicht... Was würdet ihr mir der Krabbe machen?

      Lg, Pat
      Bilder
      • image.jpeg

        1,71 MB, 2.301×1.536, 32 mal angesehen
      • image.jpeg

        1,12 MB, 2.049×1.537, 20 mal angesehen
      • image.jpeg

        846,81 kB, 2.049×1.537, 22 mal angesehen
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Hallo Pat

      Es gibt viele Möglichkeiten das Seesterne oder auch Schlangensterne ihre Arme verlieren. Eine Möglichkeit hast du ja schon erwähnt, eine weitere wäre Degeneration /Entartung in Folge von Hunger. Seesterne können sich aber so auch fortpflanzen. Soll heißen der abgeworfene Arm wird ein neuer Stern.
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.
    • Hi möglich bei mir ist es meistens das die Kleinen Roten sich 4 bis 6 Monate halten, Dan lösen diese sich auf und es bleibt roter Sand ;(
      Wenn keine fressfeinde im aquarium sind denke ich das es hunger sein könnte.
      Nicht der Wind sondern das Segel bestimmt die Richtung
      Salzige Grüße Stefan
    • Hey Pat,

      Hmmm hast du eine offene Pumpe im Becken?

      Diese Schlangenseesterne fressen ja eigentlich alles, würde mich schon ein bisschen wundern, wenn er hungern würde .
      Aber vielleicht kannst du ihn auch mal gezielt füttern um das auszuschließen :)
      Lieben Gruß aus Osnabrück,

      Niklas
    • Hallo zusammen,

      Hunger würde ich eher ausschließen, denn die Schlangensterne sind ja eigentlich - im Gegensatz zu den Seesternen - leicht zu ernähren. Ich hab mehrere in anderen Becken und ich hab auch diesen alle paar Tage gezielt gefüttert, mit Futter Tabletten, Granulat, Staubfutter, Artemien, man hat auch gesehen, wie er sich Sachen gefischt hat und zur mundöffnung geführt hat. Das tut er auch jetzt in dem anderen Becken, wo er an einer gut einsehbaren Stelle sitzt und Granulat fängt, wenn ich welches über ihn streue.

      Das mit der Vermehrung halte ich auch für unwahrscheinlich. Zwei der Arme hatte ich noch im Becken gesehen, wie zusammengeknüllt und ein bisschen verschleimt, und am nächsten Tag waren sie weg. Sicherlich resteverwertet.

      Niklas, offene Pumpe gibt es keine. Strömung machen zwei kleine Filter Pumpen aus dem Süßwasser Bereich. Die eine hat eine Luft Zufuhr, da perlt zeitweise viel Luft ins Wasser, und da hat der Stern gern seine langen Arme drum geschlungen. Wahrscheinlich gab es am unteren Teil, wo angesaugt wurde, immer was zum fressen. Als mir das erste mal aufgefallen ist, dass ein Stückchen von einem Arm fehlt, dachte ich, der hat vielleicht zu viel Luft bekommen und hab die Luft Zufuhr geschlossen. Aber danach ging es dann, wie gesagt, weiter.

      Haltet ihr das mit der Luft für möglich? Seesterne sollen da ja total empfindlich sein, aber Schlangensterne auch? Und würde er sich selbst an die Wasseroberfläche in diesen Luftstrom bewegen, wenn das nicht gut für ihn ist?

      Ach wenn ich doch nur wüsste, ob es die Krabbe war...
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!