Bypass Becken mit H. zosterae

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    • Bypass Becken mit H. zosterae

      Hallo

      Niklas hat im Thread von den zosterae ein Thema angeschnitten, wo ich hier nochmals aufnehmen möchte.

      Ein Bypass Becken bei H. zosterae ist ja relativ einfach realisierbar.
      Habe da ein Langbecken, das ich problemlos über dieses Becken stellen könnte und mit einer kleinen Pumpe beliefern. Ein Überlauf wo dann ins unter Becken führt würde sich auch mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen zur Haltung der Futterdichte lösen.

      Ich stelle mir im Moment die Frage, was könnte ich in dem ca. 300 Liter grossen Becken pflegen.
      H. Reidis kommen ja auch in den ähnlichen Regionen vor, sollten also auch eine kleiner Dichte ertragen. Habt ihr da noch weitere Ideen. ^^

      Wie sieht es mit Höheren Algen aus. Ertragen Caulerpa und Halimeda Arten sollche Tiefen Dichten?
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallo Henning,
      Gute Idee das Thema zu trennen! : danke :

      Wichtig ist das wir berücksichtigen das die Dichte bei ca. 1.019 liegt und die Temperatur etwas geringer wie in normalen, tropischen Becken, bei ca 23°C liegt.

      Bei den gewöhnlichen Caulerpa Arten mache ich mir auch weniger Gedanken.

      Henning, welche Maße hat dein Langbecken?


      Interessant fände ich auch die Überlegung einfach nur ein großes Reservoir mit Salzwasser zu haben, das an das Zosterae-Becken angeschlossen ist und zirkuliert.

      Ich bin gespannt ob es schon derartige Versuche bei euch gab :)
      Lieben Gruß aus Osnabrück,

      Niklas
    • NiklasW. schrieb:

      Ich bin gespannt ob es schon derartige Versuche bei euch gab

      Bei mir nicht da ich kein großes Aquarium mehr habe.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


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    • Guten Abend

      NiklasW. schrieb:

      Henning, welche Maße hat dein Langbecken?

      70x16x16cm mit einem integrierten Überlaufschacht.

      NiklasW. schrieb:

      Interessant fände ich auch die Überlegung einfach nur ein großes Reservoir mit Salzwasser zu haben, das an das Zosterae-Becken angeschlossen ist und zirkuliert.

      Wäre es sicherlich, doch 350 Liter da nur für diese Tiere anzuhängen finde ich dann auch etwas übertrieben.
      Daher würde ich eine Kombination suchen.

      NiklasW. schrieb:

      Ich bin gespannt ob es schon derartige Versuche bei euch gab

      Glaube kaum das dies schon einer gemacht hat. Lasse mich aber gerne überraschen.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallo Henning,

      über so eine Lösung habe ich schon mehrfach nachgedacht. Warum die Dichte bei 1.019 lassen? 1.019 hat sich bei Zosterae so eingeschlichen, man kann Zosterae auch bei 1.021 ohne weiteres halten und Züchten.

      Daher würde ich eher diesen wert anstreben, Korallen und andere Wirbellose können ohne Probleme bei dieser Dichte gehalten werden.

      An dem Besatz fürs große Becken wäre doch an Korallen zb verschieden Karibische Hornkorallen eine Schöne Lösung, da dazu Ricordea Florida, an Fischen würde mir Spontan alles an Gramma einfallen, sowie Hippocampus Reidi, Zwergkaiser oder auch Brunnenbauer wären eine Option.
      Garnelen wären Wurdemanni meine erste Wahl.


      Grüsse Oliver
    • Hallo Oliver

      Oliverm schrieb:

      Korallen und andere Wirbellose können ohne Probleme bei dieser Dichte gehalten werden.

      Dies ist mir durch die vielen Jahr bekannt, wird ja auch sehr viel im Handel so gemacht.

      Nur hat man da auch die Richtige Voraussetzung Tiere zu vermehren?
      Dies strebe ich in erster Linie an.

      Korallen habe ich schon bei Werte vom Toten Meer gepflegt, Alle haben es nicht überlebt, aber ein paar sind da sehr hart im Nehmen.
      Ob sie dann aber auch noch ihr natürliches Wachstum haben, ist da auf einem anderen Papier geschrieben.

      Dies muss für mich auch Stimmen, wen ich so ein Projekt angehen würde.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • schön das meine Idee Freunde gefunden hat :)

      Das schlimmste ist das ich jetzt auch wieder Zwerge haben möchte :D Ich konnte mich seit Jahren erfolgreich davor zurückhalten :stop:


      Mir schwebt auch gerade ein Hornkorallenbecken mit Pseudochromis und vielleicht sogar Reidis vor Augen, mit hoher biologischer Masse. Dazu das Zosterae Becken - naturnah mit Seegras und Gorgonien eingerichtet - im Bypass : duckundweg :
      Lieben Gruß aus Osnabrück,

      Niklas
    • Hallo Henning,
      es ist schon ein interessanter Gedanke, die H. zosterae im Bypass zu einem großen Becken laufen zu lassen.
      Aber ist es für die H. zosterae wirklich sinnvoll?
      Ein kleines Refugium am Becken der H. zosterae finde ich schon interessanter.
      So in Refugium mit Macroalgen besetzt, kann die Wasserwerte positiv beeinflussen. Darüber hinaus wird das Wasservolumen nicht unnötig erhöht.
      Ein zu großes Wasservolumen senkt die Dichte der Futtertiere, es sei denn, das tägliche Futtervolumen wird auch erhöht.
      Ist nun das Becken der kleinen HG. zosterae an ein großes, mit den verschiedensten Lebewesen besetzten, Aquarium angeschlossen kann es schon Probleme geben.
      H. zosterae ist wie alle Seepferdchen ziemlich empfindlich. Parasiten oder Keime der anderen Bewohner können den kleinen Schaden.
      Sollte in dem großen Becken Lebendgestein sein können die aufsitzenden oder in ihm lebenden Wesen ebenfalls die H. zosterae gefährden.
      Bei mir stehen mit der Zeit sieben Becken mit H. zosterae, ich habe schon lange überlegt, die Becken zu einem Kreislauf zusammenzuschließen.
      Glücklicherweise habe ich das bisher nicht getan. Ich hatte ja berichtet, das mir eine Zuchtgruppe zusammengebrochen ist.
      Wären die Becken zu einem Kreislauf zusammengeschlossen gewesen, hätte ich wohl noch größere Verluste zu beklagen.
      Das sind für mich die Gründe meine Zosterae-Becken nicht an ein großes Aquarium anzuschließen, so verlockend der Gedanke auch ist.

      Die Haltungsdichte gibt Tami Weiss mit 1.020 bis 1.026 an, wogegen Pete Giwojna die Haltungsdichte zwischen 1.019 und 1.022 eingrenzt.
      Bei dieser niedrigen Dichte (meine Schlussfolgerung) sinkt die Vermehrungsrate von Bacterien.

      Interessant finde ich den Hinweis, daß das Geschlechterverhältniss der jungen, unter anderem temperaturabhängig ist. (Dawson und Vari, 1982). (Dawson und Vari, 1982, Koännienko, 2001, Lourie et al., 2004)

      LG
      Ralf
    • tenrek schrieb:

      Die Haltungsdichte gibt Tami Weiss mit 1.020 bis 1.026 an, wogegen Pete Giwojna die Haltungsdichte zwischen 1.019 und 1.022 eingrenzt.
      Bei dieser niedrigen Dichte (meine Schlussfolgerung) sinkt die Vermehrungsrate von Bacterien.

      Wollte es lange schon einmal schreiben, die niedrige Dichte hat sich wohl eben gerade deswegen durchgesetzt weil die Tiere dann nicht so anfällig zu sein scheinen.

      Wenn ich auf EOL schaue wird dieses angegeben: Salinity (PPS): 35.508 - 35.508 - Link dazu.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


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    • Hallo Ralf

      tenrek schrieb:

      Glücklicherweise habe ich das bisher nicht getan. Ich hatte ja berichtet, das mir eine Zuchtgruppe zusammengebrochen ist.

      Dies ist ein Argument wo man sicherlich nicht unterschätzen darf. Dies ist auch immer ein Grund gewesen, warum auch ich diverse Becken in Betrieb habe und da lieber eine regelmässige Reinigung vornehme.

      tenrek schrieb:

      Bei dieser niedrigen Dichte (meine Schlussfolgerung) sinkt die Vermehrungsrate von Bacterien.

      Da schliesse ich mich an.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallo zusammen,

      Klar mag es sein das die Bakterien bei einer Dichte von 1.019 nicht so herauskommen wie bei einer höheren Dichte. Da wir hier aber über eine Möglichkeit sprechen ein Zosterae Becken im Bypass zu betreiben.

      Da ja eh angestrebt wird ein "Karibik" Becken zu machen und im Bypass das kleine Becken, sollte ja eh einiges an üblicher Technik vorhanden sein was für ein Riffaquarium gebraucht wird.

      Also warum nicht gleich ein 9w UV Klärer mitlaufen lassen im Dauerbetrieb um die Bakterien im Zaun zu halten? Gleichzeitig eine Abschäuming mit leichter Ozonisierung!.
    • :hi: Oliver

      Ein eigenes System würde ich da natürlich auch mit AS und UV ausstatten.
      Ist auch bei allen Nachzuchtbecken schon der Fall. :wink:

      Mir schwebt da im Moment ein Austausch mit einer Dosierpumpe, die pro Stunde eine gewisse Menge vom Hauptbecken ins zosterae Becken fördern würde.
      Wie viel ich da im Tag tauschen würde, weiss ich noch nicht. Könnte mir da aber zwei grössere Wechsel von je ca. 50% vor Fütterungen vorstellen.

      So wird einerseits, hoffe ich das Becken grössten teils mal gereinigt und mit frischem ersetzt. Ob man da um die Bodenabsaugung rum kommt, Bezweifle ich im Moment.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallo Henning,

      ich würde garnicht so kompliziert Arbeiten mit einer Dosierpumpe, direkt an den Kreislauf anschliessen. und den Durchfluss regeln je nachdem wie groß das Bypass Becken werden soll.
      Bei zb.50 Liter würde ich einen Durchfluss von 5-8 Liter die Stunde machen. Regelbar über einen Absperrhahn.