Ein Becken für Willi, den Odontodactylus scylarus

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    • Ein Becken für Willi, den Odontodactylus scylarus

      Hallo zusammen,

      Willi der Fangi entwickelt sich sehr prächtig. Er hat inzwischen eine stolze Größe von 14 cm erreicht und ist sehr zutraulich und neugierig. Allerdings musste ich feststellen, dass es nicht möglich ist Scheibenanemonen dauerhaft im Riff zu platzieren. Gefällt dem Fangi ein Stein mit einer Anemone so wird der Stein kurzerhand vom Riff gesprengt und in die Höhle geschleppt. Größere Kolonien lässt er stehen. Davon werde ich noch ein paar einsetzen. Als ich eines Tages nach Hause kam traute ich meinen Augen kaum, denn er hatte das komplette Riff einfach auseinandergeschoben. Fotos vom Riff folgen in Kürze.

      Viele Grüße
      Birgit :)
      Riffbecken 500liter
      Standzeit seit 2014

      Würfel 100l für Odontodactyllus scyllarus
      Standzeit seit 2016

      Würfel Riffbecken 200l
      Standzeit seit 2016
    • Hallo Birgit

      Mirakelbarsch schrieb:

      Als ich eines Tages nach Hause kam traute ich meinen Augen kaum, denn er hatte das komplette Riff einfach auseinandergeschoben.

      Eben ein sehr eigenwilliger Willi. :D

      Aber so ein Kerl muss man einfach lieb haben. :yes:
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.
    • :hi: Birgit,

      schön das es Willi gut geht, sein Verwandter, der bei mir im Algenrefugium lebte hat leider auch den Rest des Technikbeckens erkundet.

      Bis zur Rückförderpumpe...

      Lebt der Fangi noch in einem reinen Artenbecken oder hat er mittlerweile Mitbewohner?

      Ich möchte auch wieder einen haben, allerdings muß ich vorher noch einen "Zaun" bauen.

      Gruß Guido
      Laß dir aus dem Wasser helfen, oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf den Baum.
    • Hallo Guido,

      das ist ja traurig, dass dein Fangi nicht mehr lebt. Mein Fangi lebt in einem 100 Liter Artenbecken zusammen mit den Scheibenanemonen, einer Cruzifer Anemone und Kalkröhrenwürmern. Die Röhrenwürmer interessieren ihn nicht. Allerdings sollte man keine Lederröhrenwürmer einsetzen, denn dann kann es passieren das er diese bei seinen Bauarbeiten auch mal packt und auf die andere Seite befördert.

      @Harald
      Es stimmt den Fangi muss man einfach lieb haben. Morgens wenn ich aufstehe grinst er mich schon aus seinem Höhleneingang an, obwohl das Licht im Würfel noch aus ist. Wenn er mich mit der Futterpinzette sieht kommt er auch gleich angeflitzt, ganz nach dem Motto "Und wo ist mein Leckerli"


      Viele Grüße
      Birgit :)
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    • Hallo zusammen,

      hier mal wieder ein neues Foto von Willi, da steht er schon im Höhleneingang weil er mich mit der Futterzange und der Garnele sieht.

      Viele Grüße
      Birgit :)
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    • Hallo Henning,

      ja, 3 Häutungen habe ich schon miterlebt. Wenn Willi sich häutet mauert er sich in seiner Höhle ein. Die Höhleneingänge werden dann komplett verschlossen. Das dauert dann so ca. 3 Tage bis sein Panzer ausgehärtet ist und er wieder zum Vorschein kommt. Während dieser Zeit darf auch kein Wasserwechsel etc. gemacht werden um den Fangi nicht zu stören denn sonst könnte es zu einer Fehlhäutung kommen, diese würde der Fangi nicht überleben. Bei der ersten Häutung habe ich ganz schön gebibbert ob Willi das auch gut übersteht. Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und freue mich dann immer wenn ich ihn wieder sehe.

      Viele Grüße
      Birgit :)
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    • Hallo Harald,

      Willi wird alle zwei Tage gefüttert. Allerdings bekommt er dann die Tigershrimps, ein großes Stück Tintenfisch oder eine große Miesmuschel. Damit er seine Schlagwaffen auch einsetzen kann und nicht abwirft setze ich von Zeit zu Zeit lebende Napfschnecken ein. Diese sind zum einen geniale Aufwuchsfresser und leben auch eine ganze Zeit bevor Willi sich dann ab und zu eine einverleibt.

      Viele Grüße
      Birgit :)
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    • Hallo Steffi,

      ich denke schon, dass Willi es schafft die Schale einer lebenden Muschel zu knacken. Es wäre interessant das herauszufinden aber hier in Augsburg komme ich an lebende Muscheln nicht ran. Die Häuser der Napfschnecken sprengt er in kürzester Zeit.

      Viele Grüße
      Birgit :)
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    • Hallo Birgit,

      es geht dem Knaben mit den Stielaugen ja offensichtlich sehr gut bei dir, gerade die Häutungen sind ja gerne mal problematisch.

      Und da du ja immer betonst viel zu füttern ist ja klar das im sein Mantel dann schnell nicht mehr passt. :wink:

      Ich denke ich versuche es nächstes Jahr auch noch mal, das Algenrefugium muss ich dann halt absichern, damit er mich nicht wieder meine RFP boykottiert.

      Käme nach deiner Erfahrung auch eine Haltung in meinem Ablegerbecken infrage, die Wasserhöhe scheint ja ehr nebensächlich oder?

      Gruß Guido
      Laß dir aus dem Wasser helfen, oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf den Baum.
    • Hallo Guido,

      einen Fangi in einem Ablegerbecken zu pflegen ist glaube ich keine so gute Idee, denn der braucht ein Riff mit vielen Höhlen, die er dann noch ausbaut bis es ihm gefällt. Es wäre dann durchaus denkbar, dass er dann deine Ableger mit verbaut. Willi hat einige der im Becken befindlichen Ricordeas in seine Höhle geschleppt obwohl ich ihm immer Baumaterial zur Verfügung stelle. Meiner Meinung nach ist es am besten einen
      Fangi in einem 100 l Würfel zu pflegen in dem er sich richtig wohl fühlen kann.

      Viele Grüße
      Birgit :)
      Riffbecken 500liter
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    • Hallo Birgit,
      das leuchtet ein, wobei meine Ableger auf hängenden Lichtrasterplatten stehen.
      In meinem Algenrefugium sind auch keine großen Mengen an LS gewesen, ich denke er braucht eine Höhle, oder halt ein Versteck aber kein ganzes Riff.

      Gruß Guido
      Laß dir aus dem Wasser helfen, oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf den Baum.
    • Nabend Guido,

      ich denke n Steinaufbau ist schon ganz gut, in seiner Höhle soll er auch agieren können.
      Man kann immer wieder beobachten wie der Fangschreckenkrebs seine Höhle innen ausbaut. Also zu klein sollte das ganze nicht sein!
      Die Beckenhöhe ist eher zweitrangig denke ich, man sollte aber bedenken dass er auch rausspringen kann.
      Ob er deine Korallenableger schädigt oder nicht kann man nicht mit Sicherheit sagen, aber erreichen kann er die auch wenn diese auf hängenden Lichtrasterplatten stehen. Diese Krebse sind ja auch gute Schwimer. Und zur Not sammelt sich so ein Krebs sein Baumaterial zusammen, dass können eben auch Steinkorallen sein!

      Grüße aus dem Süden
      Alex
      " Manchmal ertappe ich mich
      dabei,wie ich mit mir selbst rede.
      Und dann lachen wir beide

    • Danke Birgit und Alex,

      ich werde eure Erfahrungen und Ratschläge berücksichtigen und die Idee mit dem Ablegerbecken verwerfen.

      Ich gebe zurück ins Studio, ähhh an Willi.

      Gruß Guido
      Laß dir aus dem Wasser helfen, oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf den Baum.