Salarias ramosus dauerhaft mit anderen Fischen haltbar?

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    • Salarias ramosus dauerhaft mit anderen Fischen haltbar?

      Hallo zusammen,

      Da in meinem neuen Becken "Nummer 5" die Wasserwerte stabil scheinen (Nitrit nicht nachweisbar, Phosphat nicht nachweisbar, Nitrat unter 5 mg), die ersten grünen Algen sprießen und es den wenigen Korallen (sinularia, Pinnigorgia, Krusten und scheibenanemonen) gut geht, soll nun demnächst als erster Fisch ein algenfressenderr schleimfisch einziehen. Ich dachte an Salarias ramosus, den mein Händler auch regelmäßig da hat.

      Nun hab ich aber irgendwo gelesen, dass er zwar prinzipiell ein reiner Algenfresser ist. Wenn aber andere Fische im gleichen Becken gefüttert werden, soll er begierig am "fleischlichen" Futter mit fressen, aber daran auf Dauer zugrunde gehen.

      Ich hatte mal sehr kurz einen ramosus im großen Becken mit reichlich Algen. Trotzdem konnte ich auch dort beobachten, dass er auch Artemien und Granulat gefressen hat. Er hat dort allerdings leider nicht lange gelebt, weil er von meinem ctenochaetus truncatus dauerhaft gejagt wurde, bis er als einzigen Ausweg den Überlauf sah...

      Jetzt möchte ich es gern nochmal probieren. Aber wenn auch in 175 l nicht viele Fische passen, der einzige soll es nicht bleiben...

      Hat jemand von euch bereits Erfahrungen mit dem ramosus? Ist er tatsächlich auf Dauer "zum Tode verurteilt" wenn man ihn nicht aktiv von fleischlichem Futter fernhält?

      Danke im Voraus und viele Grüße,

      Patricia
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
      TMC MicroHabitat 60
      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
      Eheim proxima 175 l: Nr. 5 lebt!
    • Pat_2015 schrieb:

      Nun hab ich aber irgendwo gelesen, dass er zwar prinzipiell ein reiner Algenfresser ist. Wenn aber andere Fische im gleichen Becken gefüttert werden, soll er begierig am "fleischlichen" Futter mit fressen, aber daran auf Dauer zugrunde gehen.

      Hallo Patricia

      Eine andere Information habe ich eigentlich auch nicht. Bei nicht richtiger Nahrung soll er wohl zunehmend verfetten.

      Ach ja hatte den Fisch auch mal vor Jahren, aber auch nicht sehr lange...........
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


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    • Hallo Harald,

      Ich danke dir für deine Antwort. Auch wenn sie leider nur bestätigt, was ich in Erinnerung hatte. Ich hatte wohl gehofft, dass jemand eine bessere Erfahrung berichten kann... :(

      Gibt es denn eine bessere Empfehlung? Einen blenny der Algen frisst, aber das andere Futter trotzdem "überlebt" ?

      Viele Grüße,
      Patricia
      LG, Pat

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    • Hallo Pat,
      ich habe mit Atrosalarias fuscus meerwasser-lexikon.de/tiere/2515_Atrosalarias_fuscus.htm absolut positive Erfahrungen. Ich habe diesen Schleimfisch schon ein paar Jahre und kann nichts schlechtes , negatives oder irgend welche Probleme berichten.

      Er oder Sie ? (keine Ahnung) ist mein absoluter Lieblingsfisch kleines-meerwasseraquarium.de/schleimfisch/ und kommt immer neugierig an die Scheibe, wenn ich auf dem Sofa sitzen . ^^

      Im Becken sind noch ein Paar Anemonenfische, 4 Springers Demoisellen und 4 grüne Schwalbenschwänzenchen. Niemand traut sich Schleimi anzugreifen .

      Wollte nur sagen, warum möchtest Du unbedingt den Salarias ramosus ?

      lg von Siglinde
      Erfahrung ist wie eine Laterne am Rücken,
      sie beleuchtet nur den Teil des Weges, der schon hinter uns liegt. (Konfuzius)

    • Hallo,
      leider sind die meisten Schleimfische für Gesellschaftsaquarien ziemlich ungeeignet. Als Algenfresser können sie Frostfutter gut verwerten und werden dann einfach fett und verabschieden sich nach rund einem Jahr, manchmal auch erst nach zwei Jahren. Ich denke in relativ kleinen Aquarien sind sie gut aufgehoben, dann darf aber kein Frostfutter und auch kein normales Granulat gefüttert werden. Das schränkt die Möglichkeiten der Vergesellschftung natürlich erheblich ein. Viele Ecsenius- Arten benötigen Kieselalgen, also ruhig mal Leitungswasser zum Wasserwechsel benutzen. Ich glaube nur so lassen sich die Fische längere Zeit am Leben erhalten.
      @Siglinde, verschont Dein Prachtkerl Korallen? Eine Alternative wäre der allemal!
      LG Helmut

      Wie kann man denn den Bedankomaten abstellen?
    • Helmut schrieb:

      Wie kann man denn den Bedankomaten abstellen?

      Hallo Helmut

      Schaust du hier. ;)
      Beste Grüße
      Harald

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    • Moin Helmut,

      Helmut schrieb:

      verschont Dein Prachtkerl Korallen?


      Er hat absolut kein Interesse an Korallen, wobei ich nur von meinem Becken sprechen kann. Meine zartesten Steinkorallen sind Pocillopora damicornis - Himbeerkorallen. Atrosalarias fuscus ist ein Algenaufwuchsfresser, schabt Algenaufwuchs mit den darauf lebenden Organismen mit seinem breiten Mund von allen festen Oberflächen wie Steinen, Schneckenhäusern und Muscheln ab. Er frisst also keine Makroalgen sondern den Algenrasen. In der Zwischenzeit hat Schleimi gelernt auch ab und zu herbivores/omnivores Flockenfutter oder Futterpellets zu futtern (ist aber keine Hauptnahrung !!!). Ob er die Nori-Algen an der Futterklammer wirklich frisst oder sich damit bloß aus "Spaß" beschäftigt, kann ich auch nach so vielen Jahren nicht wirklich abschließend beurteilen. Ich denke er frisst sie wohl eher nicht , deshalb werden meine Homepage noch entsprechend ändern. Ein gut eingefahrenes Becken mit festen Substraten muss es aber zur artgerechten Haltung auf jeden Fall sein.

      Mein Schleimi war schon blau gefärbt als ich ihn gekauft habe, also nicht mehr ganz jung (zitronengelb). Ich habe ihn bereits mindestens 5 Jahre. Da ich nichts besonderes mit ihm anstelle ist er aus meiner Sicht unter Beachtung des eingefahrenen Beckens mit Steinen ein einfach zu haltender Schleimfisch. In einer Aquarienzeitschrift habe ich gelesen, dass diese Schleimfische untereinander ruppig sein können, aber zu anderen Fischen und Korallen ist er absolut friedlich.

      lg von Siglinde
      Erfahrung ist wie eine Laterne am Rücken,
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    • Hallo zusammen, hallo liebe Siglinde,

      Danke für deine Erinnerung an deinen Bericht :yes: Man sollte meinen, ich kenne deine Seite langsam auswendig, aber dann hab ich doch nicht immer alles vor Augen ;) Stimmt, ich finde deinen total hübsch und es freut mich, dass du ihn nun schon so lange hast, ohne Probleme. Das heißt es gibt solche Arten, die zwar Algen brauchen, aber an der anderen Nahrung nicht unbedingt eingehen.

      Ich bin tatsächlich gar nicht auf den ramosus festgelegt. Es ist nur so, dass mein Händler diesen regelmäßig da hat (und natürlich finde ich ihn wunderschön!) Etwas seltener hat er den fasciatus. Deinen hab ich dort noch nie gesehen. Er sieht ja mit seiner dunklen Färbung und den weißen Flecken, die er manchmal hat, dem ramosus gar nicht unähnlich...

      Und von den anderen Arten fressen ja auch nicht alle dann im Becken auch wirklich Algen. Ich habe in meinem Nano einen ecsenius bicolor, der auch total toll zu beobachten ist (dieses rückwärts einparken ist einfach super!). Aber Algen frisst er nicht. Zum Glück bei mir aber auch keine Korallen.

      Helmut, dein Kommentar (auch dir danke!) und auch die oft gleichen Beschreibungstexte im Meerwasserlexikon legen ja sogar nahe, dass dieses Verfettungsproblem bei falscher Kost nicht auf den ramosus allein zu beziehen ist, sondern bei den anderen algenfressenden Schleimfischen auch auftreten kann. Was also tun? Zwei Möglichkeiten: Ausschau halten nach einem atrosalarias fuscus (werde meinen Händler mal drauf ansprechen) oder doch einen ramosus halten und auf Fische, die anderweitig gefüttert werden müssen, in diesem Becken verzichten...

      Helmut, nochmal eine Rückfrage wegen der kieselalgen: welche Arten sind das, die diese fressen? Ich verwende ausschließlich Leitungswasser (aber tatsächlich bisher außer in der Einfahrphase keine auffälligen Kieselalgen).

      Viele Grüße, Pat
      LG, Pat

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    • Hallo Pat,
      ich hatte ein Pärchen Ecsenius stigmatura. Das Weibchen ein Jahr, den Mann zwei Jahre- beide mit denselben Problemen. Dicker Bauch und irgendwann sind sie weg. Die Fische gingen vor allem an die Scheiben auf denen Kieselalgen sitzen. Ich denke, daß die meisten Ecsenius- Arten Kieselalgen bevorzugen. Andere Gattungen nehmen bekanntermaßen andere, vor allem aber kurzwüchsige Grünalgen. Wenn Du keine Kieselalgen hast, dann enthält Dein Leitungwasser sehr wenig Kieselsäure. Das kommt auf den Ursprung des Ausgangwassers an. Anbei noch ein Foto von meinem Liebling!
      LG Helmut
    • Hallo Helmut,

      Ja, der ist echt prächtig! Ich finde eigentlich alle Schleimfische schon vom ganzen Verhalten her toll anzusehen, und wenn sie dann noch so toll gefärbt sind :love:

      Im Leitungswasser messe ich einen Wert von 3 mg/l SiO2 mit JBL. Im Becken selbst ist dann nix mehr nachweisbar. Entweder die vielen Schwämme oder der regelmäßige Phosphatabsorber sorgen hier wohl für das verschwinden, denke ich. Ansonsten fahre ich mit dem Leitungswasser super - der Bodensee hat halt gutes Wasser :)

      Im neuen Becken (Standzeit jetzt fast drei Wochen) habe ich aktuell natürlich noch tüchtig Kieselalgen. Aber selbst wenn ich es riskieren würde, den E. bicolor ins neue Becken rüber zu setzen, ich kann ihn aus dem Nano nicht fangen. Wäre ja auch nur Stress für den Armen. Nein, ich denke ich muss mir für mein neues Becken was anderes einfallen lassen... Und, wie gesagt, derjenige der einzieht soll ja nicht nur anfangs Nahrung finden, sondern auch dauerhaft gut versorgt sein.

      Mein Eindruck ist, dass dieses Verfettungsproblem von den Algenblennies nicht so breit bekannt ist. Munter werden sie als gute Algenfresser und deshalb auch guter Erstbesatz empfohlen, erst recht im Handel, wo sie anscheinend zum "Standard" gehören. Und wenn man dann anfängt sich umzuhören, hab ich bisher niemanden gefunden, der seinen länger als Ca. zwei Jahre hatte... Siglindes Bericht ist da eine Ausnahme - aber ihre Art scheint sich eben auch anders zu ernähren.

      Das ist mal wieder so ein Punkt, der mich nachdenklich stimmt... Dann steh ich beim nächsten mal wieder vorm Becken beim Händler und frage mich, ob ich so einen kleinen Kerl nehmen soll und es so gut wie möglich machen kann - oder ob er irgendwo landet bei jemandem, der sich des Problems nicht mal bewusst ist. Oder ob man durch den Kauf solcher Tiere nur immer weiter fördert, dass sie routinemäßig als "problemlose Algenfresser" verkauft werden?

      LG, Pat
      LG, Pat

      Ehem Scubaline 460 Marin,
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      und ein altes, umgerüstetes Eheim 54 l Süßwasserbecken: 1xgross und 2xklein
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    • Hallo Pat,
      ich muß immer wieder feststellen, daß sich Frauen viel mehr Gedanken um ihre Pfleglinge machen als die meisten Kerle! Es wird so sein, daß die Schleimfische weiterhin zu Zigtausenden verheizt werden. Aber diese Fische sind nun mal hübsch, preiswert und so schön klein, da sind die Probleme natürlich auch klein. Aber es sind ja nicht nur Schleimfische betroffen. Man könnte das Thema auch auf die beliebten und soooo unkomplizierten Baggergrundeln ausdehnen. Von denen überleben die meisten ja auch nur ein Jahr, oder vielleicht mal zwei, dann aber nicht mehr als Paar. Ich habe diese Probleme mal bei meinem Vortrag in Berlin angesprochen. Es wird aber einfach viel zu wenig darüber diskutiert und dann wird meist auch nicht ehrlich berichtet. Es gibt noch viel an Aufklärungsarbeit zu tun!
      LG Helmut
    • Guten Morgen Helmut

      Helmut schrieb:

      Es wird aber einfach viel zu wenig darüber diskutiert und dann wird meist auch nicht ehrlich berichtet. Es gibt noch viel an Aufklärungsarbeit zu tun!


      Ich gebe Dir absolut Recht.Wenn ich schreibe, dieses oder jenes Tier ist zur Zeit leider nicht dauerhaft haltbar und rate vom Kauf ab damit kein Bedarf auf dem Markt entsteht, treffe ich leider bei wenigen Menschen auf Verständnis oder Zustimmung.Ist mir schon öfters passiert.Ich bekomme meist eine trotzige oder ablehnende Antwort nach der Devise bei mir geht das doch oder die anderen sagen, du hast Unrecht. In meinem eigenen Blog schreibe ich ehrlich, nicht kaufen, weil.... nicht haltbar, aber auch ich dachte manchmal probiere es aus und musste Lehrgeld bezahlen.

      Trotzdem bin ich wie Du der Meinung man darf den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern muss darüber reden und erklären,warum welche Tiere nicht haltbar sind und das liegt nicht daran, dass man zu unerfahren ist, sondern diese Tiere nicht erfüllbare Bedingungen zum überleben und gedeien benötigen.

      lg von Muelly
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    • Mahlzeit Siglinde,
      ich hätte auch gerne Guten Morgen gesagt, hatte aber erstmal zu tun.
      Es ist leider tatsächlich so, daß kaum jemand auf gute Ratschläge eingeht. "Will haben" ist die Devise und genau so wird oft verfahren. Zum Glück gibt es aber immer ein paar wenige die die Sache durchdenken und zum Schluß kommen: Das stimmt ja! Zumindest die wenigen machen doch etwas Mut. Ich hatte ja auch ein Pärchen. Ich glaubte die besten Voraussetzungen zu haben, ausreichend Kieselalgen (keine Plage) wenige Fische. Die Schleimfische haben den ganzen Tag die Algen gefressen, aber wenn Frostfutter kam waren sie nicht zu halten. Deshalb: 60 Liter und keine anderen Fische!
      Übrigens: seit Jahren wettere ich gegen die Haltung von Acanthurus-, Paracanthurus und Nasoarten im Heimaquarium. Es gibt immer irgendwelche Besserwisser die die Haltung der stolzen Fische völlig in Ordnung finden. In jedem zweiten Aquarium tummel sich die Fische. Meine Freunde Brigitte Utz und Rudi Furter (Inhaber der Firma "Swissaquaristik") bieten seit Jahren solche Fische gar nicht mehr an und Großkaiser auch nicht. Das ist konsequent!
      Vielleicht sollten wir noch einen Beitrag über Grundeln eröffnen!
      Übrigens lies nochmal die ersten Zeilen meines ersten Beitrages hier. Du bist eines der leuchtenden Beispiele und auch Steffi und und und! Alles Frauen! :thumbsup:
      Nee! Nr. 26 und die letzten!

      LG Helmut
    • Hallo Helmut,

      Ja, bitte, ich wollte wegen der Grundeln sowieso schon nachfragen! Antworte gern hier oder eröffne einen neuen Beitrag über die Grundeln. Denn auch da hab ich zwei, die ich genauso schnell und pragmatisch eingepackt bekommen hab, als ich Ca 6 Wochen nach Übernahme meines Beckens mit Cyanos zu kämpfen hatte (und halt auch noch Anfängerin war - obwohl ich auch da schon dachte, ich sei eher gut informiert...) Das ist jetzt Ca 10 Monate her und beide machen einen super Eindruck. Eine zeitlang hatte ich Angst, dass ich zwei Kerle erwischt hab, die sich bekämpfen, denn ein Paar sind sie augenscheinlich nicht. Aber eine ist viel größer als die andere und die Machtverhältnisse scheinen so klar zu sein, dass die beiden sogar friedlich bleiben, wenn sie sich im Becken begegnen...

      Jedenfalls bin ich sehr gespannt was du hierzu zu berichten hast...

      LG, Patricia
      LG, Pat

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    • ...und liebe Siglinde, ich finde, deine Seite trägt ihren Teil dazu bei, aufzuklären. Die Informationen sind authentisch, immer mit viel Hintergrundwissen, nie mit dem erhobenen Zeigefinger, und es macht einfach Spaß zu lesen. Ich denke, so kommt vielleicht das eine oder andere auch in den Köpfen der Leser an. Aber dass ich ein Fan von deiner Seite bin, weißt du ja auch bereits ^^

      LG, Pat
      LG, Pat

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    • Hallo Pat,
      dann eröffne mal eine neue Diskussionsrunde über Grundeln. Und schreibe mal welche Art Du hast.
      ABER: jetzt gehen wir alle nochmal aufs Klo, dann duschen und legen uns keine Chips hin um das EM- Spiel zu sehen. Und morgen machen wir hier schlechtgelaunt weiter! :dash: oder :nono: vielleicht doch gutgelaunt :thumbsup: ?!
      LG Helmut
    • Schönen guten Abend,

      weil ich heute ausnahmsweise mal wieder viel Zeit für die Aquarien hab, wollte ich auch diesen Thread mal wieder aufnehmen. Denn dem Salarias ramosus, den ich letztes Jahr im Frühsommer gekauft habe (diese Art, die Du hast, Siglinde, gab und gibt es hier im Handel irgendwie nicht...), geht es heute zumindest noch richtig gut. Er ist noch rank und schlank und quietschfidel und es sieht momentan zumindest nicht danach aus, als wäre er sehr falsch ernährt.

      Ich denke, das "Erfolgsrezept" ist, dass ich konsequent keinerlei Granulat oder sonstiges Trockenfutter füttere. In dem Becken sind außer dem ramosus noch 2 Blaustreifen-Seenadeln, die Cyclops und Artemien als Frostfutter fressen. 2 Synchiropus splendidus, die ausschließlich Artemien fressen und sich ansonsten halt durch's Becken picken, 2 noch recht kleine Pyjama-Kardinalbarsche (fressen auch Cyclops und Artemien) und ein Feilenfisch, der alles frisst, nur keine Glasrosen ;)

      Wenn das Frostfutter kommt, stürzt der ramosus sich schon auch drauf, aber ansonsten gibt es in dem Becken immer ein bisschen sichtbaren Algenaufwuchs, den er ständig bearbeitet. Ich hab immer ein Auge auf seinen Bauchumfang und hätte ja auch Möglichkeiten, den Fischbesatz umzusetzen und somit auch das Futter im Becken wieder zu ändern, aber es sieht, wie gesagt, bisher alles prima aus.

      Ich dachte, weil wir hier ja ein bisschen über die Futtergewohnheiten und die Haltbarkeit dieser Fische diskutiert haben, ist ein Update dazu vielleicht ganz interessant...

      LG, Pat
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    • Guten Abend Pat

      Das freut mich sehr das es dem Salarias sehr gut geht. Da machst du wohl alles richtig was die Ernährung anbelangt. :good:

      : danke : für´s Update
      Beste Grüße
      Harald

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    • Danke, Harald, ich versuche es zumindest :rolleyes:

      Ich finde das Thema Fütterung schon interessant und ja auch wichtig. Ich finde es z.B. auch erstaunlich, dass die Leierfische ausschließlich Artemien nehmen und dass auch die Nadeln - entgegen Deiner Prognose, Vanessa, zwar Artemien nehmen, Mysis aber nicht anrühren. Und das dann in dem Wissen, dass Artemien eigentlich überhaupt kein "naturgemäßes" Futter sind. Ob da dann unseren Bewohnern auf Dauer wieder irgendwelche Sachen fehlen, die die Artemien nicht bieten können? Tja, man kann nur ausprobieren und Beobachten - und die Erfahrungen von Euch anderen hier mit einbeziehen.

      LG, Pat
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