Druckkammer zur Behandlung von Gasblasen bei kleinen Seepferdchen

    • Druckkammer zur Behandlung von Gasblasen bei kleinen Seepferdchen

      Hallo zusammen

      Zur Behandlung von jungen Seepferdchen mit Luftbläschen scheint die Druckkammermethode zu funktionieren. Dabei werden betroffene Seepferdchen in eine PET-Wasserflasche gegeben, die Flasche wird komplett mit Wasser gefüllt, wenn nötig kommt noch etwas zum Festhalten hinein, dann wird die Flasche verschlossen und mit Gewichten, einer Schraubzwinge, in einem Schraubstock oder mit einem SpanSet unter Druck gesetzt. Durch den erhöhten Umgebungsdruck werden die Luftbläschen deutlich kleiner und können ausgeschieden werden. Leider ist der in der Flasche herrschende Druck komplett unbekannt, reproduzierbare Behandlungsmethoden waren für den Laien deshalb nicht möglich.

      Der hier vorgestellte Druckindikator soll die herrschenden Drücke einfach und kostengünstig ablesbar machen. Sie wurden empirisch ermittelt, die Genauigkeit reicht für diesen Anwendungsbereich.


      ig-meeresaquaristik.de/index.p…392d86e2d2d69746008f75aaf
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      Salzige Grüsse
      Henning
    • Danke Henning! :thumbsup:

      Aber irgendwo hab ich das schon mal gelesen ... 8)

      Eine Frage stellt sich mir noch: Wie lange sollen die Tiere eigentlich unter Druck gehalten werden? Minuten, Stunden, Tage ...?
      Gruß, Robert
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      I) 460l Miniriff
      Algenrefugium, 180W LED (DIY), Mondphasen- und Strömungssimulation, DIY-Wavebox, Balling, DIY-Aquariencomputer
      II) 240l Nord-/ Ostsee / Mittelmeer - Anemonenaquarium
      35g/l Salz, je nach Jahreszeit 10...20°C, gekühlt über Erdleitung, 30W LED
      III) 200l Nord-/ Ostsee - Röhrenmäuler
      60W LED, Wasserkreislauf verbunden mit II)
    • Ich hab den Artikel dazu gefunden. Da steht, dass es wichtig ist, die Flasche komplett bis oben hin zu befüllen, da sonst nur die in der Flasche vorhandene Luft komprimiert wird.
      In dem Artikel wird mit zwei Klemmzwingen gearbeitet, die nacheinander im Abstand von fünf Minuten angebracht werden, damit das Seepferdchen Zeit hat, um sich an die Druckerhöhung zu gewöhnen.
      Schraubzwingen sollte man über mehrere Minuten hinweg langsam fester drehen, bis die Flasche unter hohem Druck steht. Das Seepferdchen soll so lange in der Flasche verbleiben, bis es wieder ruhig und sicher schwimmt.
      Das kann sich über mehrere Stunden ziehen, in ihrem Fall bei einem Comes Neonat sogar über einen ganzen Tag. (daher gab sie anfangs Nauplien und Copepoden hinzu)
      Zum Schluss die Klammern/ Zwingen langsam (über mehrere Minuten hinweg) wieder lösen.
      Viele Grüße,
      Vanessa