Wie kommen denn Vibro Bakterien in unsere Systeme ?

    • Harald schrieb:

      Karin schrieb:

      Wäre schön zu lesen, dass die braune Farbe normal sein kann und nicht unbedingt was mit schlechter bzw Überlagerung zu tun hat.

      Das weiß ich leider auch nicht. Meine sehen gefroren so aus, und sind von Ocean Nutrition. Vielleicht ist es ja eine bessere Qualität, den eine andere Sorte nehmen meine Nadeln nicht.


      Hallo Harald

      Das hat glaube weniger mit Qualität zu tun , sondern mit Farbe und aussehen der Mysis
      Wenn das Aussehen nicht in ihr Futterschehma passt wird verweigert.
      Viele Pferde fressen ja auch nur ganze Mysis wo man die Augen richtig sieht .
      Sie sind eben dann auf die Augen fixiert.

      Früher als ich noch gezüchtet hatte ,hatte Jens immer ganz kleine besorgt
      die waren Schneeweiß
      Da hat man fast jede Nachzucht an Frost bekommen.
      Die gab es aber auch nur ein mal im Jahr und man musste sich dann für 1 Jahr eindecken.
      Aber wehe man hat dann auf große Mysis umgestellt .
      Ein gezerre bis die gemerkt haben das Futter sieht anders aus.



      Ich sehe das jetzt auch bei meinen Nadeln ,
      die fressen keine lebenden Artemias .
      So frei nach dem Motto

      Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht :D

      MfG Sylvio
      Dem Tatendrang immer eine Spur voraus
    • Hallo,

      es ist wohl relativ egal von welcher Firma Frost-Mysis und auch anderes Frostfutter geliefert wird.
      Wichtig ist, die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden. (Binsenweisheit)

      Ich selbst achte darauf,
      - daß die Mysis nach dem Auftauen, als solche in allen
      Einzelheiten zu erkennen und nicht zerfallen sind
      -daß Teile Mysis nicht schwarz sind
      -daß sie nicht schlecht riechen und daß das Verhältnis Wasser Mysis ok ist.

      Darüber hinaus kaufe ich nur 500g Packungen und davon immer gleich mehrere. Der Vorteil gegenüber den kleinen, portionierten,
      Blistern besteht in der dadurch größeren, ich nenne es einfach mal, Kältekapazität.

      Mein, mittlerweile, favorisierter Hersteller ist die Fa. ZooSchatz.
      Im vergangenen Jahr hatte ich, im Rahmen einer vom VDA-BB organisierten Veranstaltung,
      die Möglichkeit diese Firma zu besichtigen und mich persönlich vor Ort von der Qualität ihrer Produkte zu überzeugen.

      LG
      Ralf
    • Hallo Joe,
      ich bin nicht ganz Deiner Meinung. Die Existenz von Vibrionen, ist wohl unbestritten.
      Es gibt sogar eine ganze Reihe Arten dieser Bakterien, und einige davon können auch uns Menschen gefährlich werden.
      Vibrionen sind auch schon oft bei Untersuchungen, am befallenen Tier, diagnostiziert worden.
      Dazu ist auch ein interessanter Artikel, in einer Koralle von 2006, zu finden
      archiv.korallenriff.de/06_bakterien1.html
      Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich schon mit der Haltung und Nachzucht von Süßwasserfischen, später Dendrobatiden, Chamaeleons und marinen Lebewesen.
      Dabei blieb es leider nicht aus, daß ich auch mit den Krankheiten meiner Pfleglinge Bekantschaft machen mußte.
      Meine Erfahrung; für eine bakteriologische Untersuchung eignen sich am besten, lebende oder frische tote Tiere.
      Bei Tieren die schon länger Tot sind ist es schon schwieriger die ursächlichen Keime zu bestimmen.
      Aber selbst wenn es ausreichend ist einen Abstrich vom lebenden Tier zu bekommen, dauert es seine Zeit bis das Ergebnis der bakteriologischen Untersuchung
      und das Ergebnis der Resistenzlage vorliegt. In der Regel ist es so, daß dann das kranke Tier schon tot ist.
      Egal wie, das Ergebnis ist nur noch für die restlichen Tiere, oder für die Zukunft interessant.
      Also ist es doch legitim, wenn man bei der Behandlung eines Tieres, auf seine Erfahrungen, Beobachtungen,
      und auf die Krankheitsbeschreibung und Behandlungsmethoden anderer, verantwortungsvoll, zurückgreift.
      Sicher ist diese Methode nicht immer von Erfolg gekrönt, aber man lernt stetig dazu.

      Das macht man doch häufig im Leben so.
      Stell Dir vor. Du bist mit Deinen Freunden im Urlaub am Strand. Das Hotel ist eine Stunde entfernt, Handyempfang ist gleich Null.
      Einer Deiner Freunde klagt über Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Sein Kopf ist hochrot er fühlt sich heiß und trocken an.
      Sein Puls erhöht sich. Er hat keinen Alkohol getrunken, Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch hat er nicht zu sich genommen.
      Am besten wäre jetzt ein Arzt, aber der ist weit weg und nicht zu erreichen.
      Ein anderer Freund sagt jetzt, das ist ein Hitzschlag. Sagst Du jetzt, ja, ja, immer wenn nichts anderes passt tippst Du auf Hitzeschlag.
      Oder bringst Du den Betroffenen an einen schattigen Ort, kühlst seinen Körper mit feuchten Tüchern und
      lagerst ihn flach aber mit erhöhtem Oberkörper?
      Selbst wenn es sich nachher herausstellt, es war nur ein Sonnenstich.

      LG
      Ralf
    • Hallo Ralf

      tenrek schrieb:

      Darüber hinaus kaufe ich nur 500g Packungen und davon immer gleich mehrere. Der Vorteil gegenüber den kleinen, portionierten,
      Blistern besteht in der dadurch größeren, ich nenne es einfach mal, Kältekapazität.


      Diese Packungen Bearbeitest du wie im Anschluss.
      Wird hier eine Platte in Portionen vorbereitet oder brichst du da jeden Tag ein Stück ab wo du verfütterst.
      Was macht ein Gefrierfrost den Tieren?
      Hört man ja auch immer wieder.

      Habe auch immer 500g Tafeln, die ich in Portionen vorbereite und dann in einer Tupperware Schale sind.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallo,

      nicht zu vergessen, dass auch Zubehör wie Eimer, Becher, Kescher und alles was mit dem Wasser ständig in Berührung kommt wie auch die Wassertonnen, in denen Frischwasser angesetzt wird, hin und wieder mal einer Generalreinigung unterzogen werden sollten. Vor allem die Becher und Schüsselchen in denen das Futter bereitet wird... :whistling:
      Märkische Grüße

      Anke :bye:

      FG Meeresbiologie Berlin
    • Anke schrieb:

      Hallo,

      nicht zu vergessen, dass auch Zubehör wie Eimer, Becher, Kescher und alles was mit dem Wasser ständig in Berührung kommt wie auch die Wassertonnen, in denen Frischwasser angesetzt wird, hin und wieder mal einer Generalreinigung unterzogen werden sollten. Vor allem die Becher und Schüsselchen in denen das Futter bereitet wird... :whistling:


      Und für solche Zwecke nutze ich mein Abwasser der Osmose

      da ich in 2 Schritten alles entkeime

      1.Klorix und dann mit Essig neutralisieren

      MfG
      Dem Tatendrang immer eine Spur voraus
    • Hai,

      ich klinke mich mal ein, ein interessantes Thema! Ich bekomme ab und zu ausgesiebte Sandgarnelen direkt vom Krabbenkutter, die ich mir als Futter in kleinen Würfeln einfriere. Ich sitze also direkt an der Quelle und kann daher andere als Verursacher von Problemen bei der Kühlkette und ähnlichen Dingen ausschließen.
      Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass man die Futtetiere möglichst rasch verarbeiten sollte. Macht man das nicht, können sie schnell etwas antrocknen und produzieren dann später beim Auftauen schwarzen Saft(dann schmeiße ich sie lieber weg!). Außerdem sollten sie optimalerweise mit Süßwasser eingefroren werden, da sonst die Gefahr von Austrocknung und Gefrierbrand groß sind. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko ist es nämlich auch, dass die toten Sandgarnelen mit ihren Extremitäten Plastiktüten durchstoßen und somit den Gefrierbrand einladen... Deshalb verwende ich jetzt meist nur noch eine Plastikform mit Deckel für Eiswürfel aus dem Hause Tupper - im Deckel ist eine Klappe, durch die man Wasser einfüllen kann.
      Vor dem Verfüttern sollte man einen Block möglichst in kaltem Wasser auftauen, und dann das ganze durch einen Kescher abgießen, um nicht unnötig Phosphat ins Aquarium einzubringen. Außerdem zerkleinere ich meine Sandgarnelen auch manuell, damit sie auch für kleinere Tiere als Futter geeignet sind.
      Vibrionen? Ich denke, dass diese Keime latent überall vorhanden sind. Besonders krass kann man das bei frisch gefangenen Fischen aus dem Meer beobachten, die z.B. an Flossenfraß leiden(was mit Sicherheit eine bakterielle Sache ist).
      Hier hat sich bei mir der Einsatz von EKTOZON bewährt, was die Überlebensquoten meiner Fische vom Kutter enorm gesteigert hat.
      Hatte ich vorher von 5 Knurrhähnen 3-4 verloren, so stieg nun meine Erfolgsquote auf 4-5 von 5 Knurrhähnen.
      Ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor bei bakteriellen Problemen ist die Wassertemperatur: Je höher die Temperatur, desto mehr und schneller vermehren sich die Erreger!
      Ich kann es mir inzwischen gut vorstellen, dass die "Vibrionenprobleme" deshalb auch meist im Sommer oder bei einer Überhitzung des Aquariums am häufigsten auftreten.
      Wahrscheinlich befallen die Erreger Flossen und Kiemen der Fische und machen ihnen dadurch den Garaus. : Drama :

      Vielleicht hat ja hier jemand auch Erfahrungen damit gemacht? :rolleyes:

      LG, Sven!
    • Sylvio schrieb:

      Das hat glaube weniger mit Qualität zu tun , sondern mit Farbe und aussehen der Mysis
      Wenn das Aussehen nicht in ihr Futterschehma passt wird verweigert.
      Viele Pferde fressen ja auch nur ganze Mysis wo man die Augen richtig sieht .
      Sie sind eben dann auf die Augen fixiert.

      Hier ein Foto aufgetaut. Ich denke die sehen prima aus.

      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.