"Weiß noch nicht genau" - NordseeNano

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    • "Weiß noch nicht genau" - NordseeNano

      Hallo,

      damit ich mich endlich aufraffe und ein neues Nordseebecken starte, habe ich schon einmal diesen Thread eröffnet...(bissl Druck aufbauen)

      Wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich vier Steine vom letzten Becken übrigbehalten und sie auf der Fensterbank überwintern lassen:


      Wenn man das Bild genau anschaut, entdeckt man auch den Grund, warum ich mich schwer tue ein neues Becken zu starten.
      Links hat sich die rote Pest (werde die genaue Bestimmung jetzt mal angehen) einen ganzen Stein geschnappt.
      Auch mein Fucus-Spross wurde im Winter von dieser Büschelalge nun engültig gekillt.
      Kopfzerbrechen macht mir ebenfalls mein kleines Delesseria-Ästchen (blaues Gummiband). Es hat tatsächlich in den letzten Wochen neue Sprossen entwickelt.
      Aber leider siedelt auf dem Ast auch die Büschelalge.
      Lange Rede, kurzer Sinn...ich überlege hin und her, wie ich möglichst wenig Büschelalgen/Sporen ins Neubecken überführe.

      Naja, wie der obigeThreadtitel schon sagt, bin ich unschlüssig was genau ich im Becken überhaupt pflegen möchte.
      Bis auf eines natürlich: die sprossende Delesseria. Die werde ich jetzt so umhegen, das sie gar keine andere Chance hat als zu wachsen
      und endlich-endlich diese wunderschönen roten "Laubblätter" ausbildet...*Fingerkreuz*
      Vielleicht mache ich auch ein reines Makroalgenbecken. Nur Steine und der Glasboden. Hätte den Vorteil, neue Büschelalgen schnell wegputzen zu können.
      Ach, mal sehen...
      Licht, Isolierung und Wasserchemie stehen auch noch an. Überlege, mir die Fluval Plant LED zu kaufen. Und das Silikat im Wasser würde ich diesesmal
      auch gerne drücken.

      Bis bald, bye
      Edwin :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Edwin ()

    • Edwin schrieb:

      Lange Rede, kurzer Sinn...ich überlege hin und her, wie ich möglichst wenig Büschelalgen/Sporen ins Neubecken überführe.

      Hallo Edwin

      Wenn ich die Wahl hätte, würde ich nichts aus dem Fensteraquarium nehmen.
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


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    • Edwin schrieb:

      Irgendwie reizt es mich auch eine Lösung zu finden, alleine schon weil mir das in Zukunft bestimmt noch öfters passieren wird.

      Hi Edwin

      Ich weiß es nicht genau, meine aber so etwas schon mal gelesen zu haben, dass die Algensporen mit einem UV Strahler vernichtet werden können.
      Beste Grüße
      Harald

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    • Hallo Severin,

      danke für den Hinweis, aber ob ATI eine Tageslicht/Pflanzen LED in diesem System anbieten wird ?
      Fand deine Artemia-Handyfotos übrigens sehr gelungen, werde ich auch mal mit dem Mikroskop ausprobieren.
      (wäre gar nicht auf die Idee gekommen das Smartphone dafür zu benutzen...)

      bye,
      Edwin
    • Hallo Edwin

      Edwin schrieb:

      mir ging es um Tageslichtspektrum + Farbtreue für ein algendominiertes Becken.

      Da gibt es nicht sehr viel. Es sind die Namhaften Hersteller die aus der "Süssen" Szene ihre Produkte ins Salzige bringen wollen.
      Bei einer Bevorzugung wie bei dir aber durchaus gut am Platz.
      Für Korallenpflege eher nein.

      Edwin schrieb:

      danke für den Hinweis, aber ob ATI eine Tageslicht/Pflanzen LED in diesem System anbieten wird ?

      Wird im Prinzip ein kleines Problem sein dieses System auch mit anderen Dioden zu besetzen. Ich persönlich könnte mir gut vorstellen, das die Flex auch für Süsswasser mit einer anderen Kombi Einzug halten könnte.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallo,
      zwei Fotos der Delesseria-Sprossen...

      Foto1
      Dieses Ästchen ist von Severins Schottland-Tour im letzten Jahr als einziges übriggeblieben.
      Da die Unterseite immer rot blieb und sich nicht wie bei den anderen braun verfärbte, hatte ich die Hoffnung,
      das sich bei jetzt länger werdendem Licht wieder etwas Leben zeigt...Brav gemacht, Delli ! ^^


      Foto2
      Ursprünglich war das obige Ästchen auf diesem Ablegerstein angebunden.
      An zwei Stellen ist es Verbindungen eingegangen und hat winzige Zellhäufchen hinterlassen.
      (leider hatte ich das übersehen und bei einer Kontrolle das Ästchen abgelöst)
      Ein Zellhaufen hat sich, wie man sieht, prächtig weiterentwickelt, beim zweiten schaute wohl eine Littorina mal vorbei...
      Die Delli wächst in Gesellschaft von Jungtieren des Keulenpolyps, Clava multicornis.


      @Henning
      auf meiner alten SunaEco LED Tageslicht Lampe stehen diese Angaben:

      Läßt sich da etwas sagen im Vergleich zu heutigen Tageslicht-LEDs ??

      Liebe Grüße,
      Edwin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Edwin ()

    • Hallo Edwin

      Bei der SunaEco Natural Daylight LED früher handelt es sich sehr wahrscheinlich Heute um die Sunaeco 500/600 Tropic 6500 K.
      Sprich wir befinden uns hier noch immer in einem Warmen Bereich.
      Wie die genaue Zusammensetzung da ist kann ich dir leider aus dem Stehgreif nicht sagen, es werden aber auf jeden Fall mehr weisse als blaue Dioden verbaut sein.
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hi Henning,

      achso, ich dachte man könnte an der cxp-nd Bezeichnung (ist doch die Dioden-Art ?) etwas erkennen...
      Also, im Sinne, das es eine alte Diodeart ist, die heute nicht mehr gebaut wird, oder so ähnlich...?
      Deshalb auch mein Gucken nach der aktuellen Fluval, dachte, die Tageslicht-Dioden hätten sich weiterentwickelt...?
      Sorry, bin echt nicht LED bewandert... :wacko:

      Bye,
      Edwin :)
    • Hallo Edwin

      Kein Problem ist ja auch ein Thema wo recht Komplex ist, wenn man mal ein bisschen dahinter gesehen hat was es so alles gibt und was man Messen kann.

      In deinem Fall würde ich auf die Fluval mit 6500K gehen, dies entspricht in etwa dem Spektrum der alten SunaEco Natural Daylight LED. :wink:
      ><((((º> <º)))) ><

      Salzige Grüsse
      Henning
    • Hallöle,

      ich klinke mich mal in Euren FRED ein. Ich frage mich nämlich die ganze Zeit, ob Ihr nicht gerade das Pferd von hinten aufzäumt...
      Ich habe ja auf meinem Balkon ein 2,90m langes Folienbecken, in dem Tange und Algen bei Sonnenlicht und Regeneinfluss wachsen. Die büschelartigen Algen pflücke ich dann und wann im Hafen und schmeiße sie einfach mit rein. Trotzdem überwuchern sie nicht die anderen Algen und Tange. Vielmehr haben sie damit begonnen, sich direkt auf den glatten Flächen der Teichfolie anzusiedeln.
      Natürlich ist mir klar, dass ich den Vorteil echten Seewassers und echten (indirekten) Sonnenlichtes genieße, aber ich denke, dass man an meinem Ansatz etwas sehr Wichtiges erkennen kann: Allein die die Größe meines Behälters ermöglicht verschiedenen Algenarten eine friedliche Koexistenz, was bei Edwins Ansatz nicht der Fall sein kann. Im Gegenteil: Bei Edwin konkurrieren die diversen Arten um Nährstoffe und Siedlungssubstrate, was sie bei meinem größer angelegten Ansatz nicht müssen!
      Deshalb würde ich an Edwins Stelle die Zahl der gepflegten Arten drastisch reduzieren oder einen größeren Behälter anschaffen. Denn wenn Edwin so weiter macht, wird über kurz oder lang sehr wahrscheinlich die Art mit der effizientesten Art der Licht- und Nährstoffverwertung die Oberhand gewinnen, der Rest wird stagnieren oder überwuchert werden.
      Ich bin überzeugt, dass etwa der Seeampfer hervorragend gedeihen könnte, wenn er denn in einem Artenbecken gepflegt würde.
      Bei meinen kleineren Aquarien habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass sich letztlich immer meine Lieblingsrotalge (Rhodophyllis spp) durchsetzt, weil sie einfach die bessere Verwerterin meines Nahrungs- und Lichtangebotes ist. Würde ich an der Beleuchtung etwas ändern, könnte das natürlich auch eine andere Alge werden.
      Ein bloße Veränderung des Lichtspektrums wird also sehr wahrscheinlich nur das (Un-) Gleichgewicht zu Gunsten einer anderen Alge verschieben. Dauerhaft mehrere Algenarten in so einem kleinen Becken halte ich für einen sehr schwierigen Ansatz. Deshalb würde ich Edwin entweder zu mehr Aquarien oder einem einzigen erheblich größeren Gesamtsystem raten.

      LG, Sven! :) ^^ ;)
    • Hi Sven,

      kannst mich im Text auch ruhig direkt ansprechen... :P

      Die Büschelalge ist einfach ne Pest, egal ob 54 Liter oder 500 Liter.
      Natürlich sind 54 Liter nicht die Welt, aber ich versuche damit etwas ästhetisch ansprechendes hinzukriegen.
      Mehrere Makroarten verträgt ein 60cm Becken durchaus, hatte ich ja schließlich schon gepflegt.

      bye
      Edwin :)
    • Sven, ich kann dir da leider auch nicht ganz recht geben. Vom Grundgedanken ist dein Ansatz zwar richtig, aber auch in einem 300 Liter Aquarium wurden sämlich Algen von der Büschelalge überwuchert. Auch die Rotalge, die ich mal von dir bekommen habe.
      Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass es früher in meinem 100 Liter Aquarium zwischen der Büschelalge und anderen Algen Probleme gab. Sicher wurde hier und da mal eine andere Alge ein bisschen überwachsen, aber nie so drastisch.
      Es scheint tatsächlich mit der Beleuchtung zusammen zu hängen.
      Ich fahre zur Zeit mein kleines Nordseebecken komplett mit Atlantikwasser. Auch hier kommt es zum Überwuchern der anderen Algen.
      Mich würde mal ernsthaft interessieren, welche natürliche Fressfeinde die Alge hat!
    • Nach eigenene mirkroskopischen Untersuchungen konnte ich mit Sicherheit fetstellen, dass die Verzweigungen ebenständig und in einer Ebene sind.
      Mit dem Buch "Meeresalgen von Helgoland" von P. Kornmann, kam ich dann auf Antithamnion plumula.
      Dort steht, ich zitiere: "Junge Pflanzen wurden ab Mitte Mai beobachtet, mit Ausnahme von März und Aprilist Antithamnion das ganze Jahr über vorhanden."
      Folglich müssen hier also Licht und Temperatur der Auslöser sein, dass die Alge abstirbt und Sporen ins Wasser abgibt. So jetzt meine Schlussfolgerung. Jetzt könnte man Überlegen, ob man diesen Prozess künstlich herbeiführen kann und die Sporen mit einer UV-Lampe abtötet.
    • @Edwin: Es ist nicht so einfach, in einem langen Beitrag jemanden direkt anzusprechen. Es sollte ja auch für andere Mitleser interessant sein. Sonst bekommen die das Gefühl, in einen Insiderkreis geraten zu sein. Habe grundsätzlich kein Problem damit. Bin ein sozialer Autist! :D :ill: :bye:
      @Severin: Das widerspricht sich doch nicht. Deine "Algenplage" basiert im Wesentlichen darauf, dass die Plagegeisteralge für sie optimale Nährstoff- und Lichtbedingungen gefunden hat. Ich vermute vor allem zu viel Nitrat und Phosphat. An dem Faktor Lichtspektrum rumzuschrauben bringt wahrscheinlich kurzfristig wenig.
      Darüber hinaus gibt es bei deinen Recherchen noch ein Problem: Denn dass die Alge im März und April tatsächlich als Komplettbestand abstirbt, würde ich etwas skeptischer sehen wollen. Wir wissen es nämlich nicht, was und welche Habitate auf Helgoland in diesem Zusammenhang tatsächlich untersucht wurden. Schon möglich, dass dort die Algen von bestimmten Arealen verschwanden, aber gilt das wirklich für den ganzen Algenbestand dieser Art?
      Das man mit UV-C Sporen abtöten kann erscheint logisch. Aber wie will man unter künstlichen Bedingungen eine Alge zur Komplettauflösung veranlassen? Da spielen möglicherweise noch ganz andere Faktoren außer Wärme und Licht eine Rolle. Ich gebe nur mal zu Bedenken, dass je nach Jahreszeit auch verschieden hohe Jodkonzentrationen im Nordseewasser sind! Und das ist nur ein Spurenelement von vielen anderen Komponenenten, die wir gar nicht genau kennen...

      LG, Sven!
    • Hallo,

      heute habe ich mal das Standwasser in meinerm Kühler entfernt. Dabei gleichzeitig beim Ablassen den Luftschlauch im Kühler hin und herbewegt,
      um eventuellen Dreck zu lösen. Gelöst hat er sich dann auch... :oops: Hat genauso gerochen wie die anoxischen Stellen im Feinsand.
      Der Schmodder lagert sich nah bei den Ein-und Auslassöffnungen des Kühlers ab (so als kleiner Hinweis für die anderen Putzteufel hier :whistling: )
      Morgen werde ich nach einen Harzfilter googeln und kaufen. Ich werde ihn dann hinter meine O-Anlage anbringen um das Silikat zu verringern.
      Bis jetzt hatte ich beim Kaltwasser keinerlei Osmose/VE Wasser benutzt. Meine kH war ja deswegen immer viel zu hoch, da das Münchner Wasser irgendwo
      bei einem Wert von 16+ ist (da hörte mein Test auf). Will jetzt unbedingt in den einstelligen Bereich.

      Geplant ist ersteinmal das Einbringen von ausgewählten Makro-Ablegern aus dem Fensterbankbecken.
      So klein wie möglich, um die rote Pest zu vermeiden. Beobachten und eventuelle Neuansiedlungen sofort entfernen (plus UVC).
      Wenn die Büschelalge überwunden ist schaue ich weiter.

      @Severin
      Meine Pest sieht vom Auge her irgendwie anders aus, kann mich aber auch täuschen, muß mein Mikro noch ausm Keller holen...

      bye
      Edwin :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von @win ()