Elektrik/Geräte unter Wasser/ Absichern

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    • Elektrik/Geräte unter Wasser/ Absichern

      Hallo zusammen.

      In meinem bisherigen Süßwasserbecken waren alle geräte so angebracht das zumindest kein kabel im Wasser war und es war auch kein gerät komplett unter Wasser.

      Seid dem ich nun ein Meerwasserbecken habe schaut das etwas anders aus.Technik samt Kabel sind ja da komplett unter Wasser.
      Nun stell ich mir die Frage wie sicher ist das ?? muß ich jetzt immer Angst haben ins Wasser zu fassen?In fast jeder Gerätebeschreibung steht:befor man ins Wasser fast soll man den Netzstecker ziehen.Nun mal ehrlich wer zieht jedesmal alle netzstecker raus oder schaltet alle Geräte ab?
      Ich habe jetzt ein Regelheizer wo drauf steht voll eintauchbar.ich würde den auch gerne voll eintauchen habe aber bissel bammel.Da ja das Stellrad am Heizer beweglich ist kann doch da irgendwie Wasser bis hin zum Stromanschluß gelangen denke ich mir dann??
      Würdet ihr einen solch Heizer bedenkenlos voll untertauchen?
      Und wie handhabt ihr das generell mit Strom und Wasser?
      Lasst ihr alles laufen und greift bedenkenlos ins Becken oder schaltet ihr echt alles ab?
    • Hallo.

      Habe mir das auch oft gedacht. Muss aber sagen, das mein Becken 12 Jahre so lief und es nie Probleme gab. Habe aber immer die Geräte, wenn ich irgend wie mit einem etwas zu tun hatte, ausgeschaltet. Nicht Stecker ziehen, sonder eine Steckerleiste mit einzelnen Schaltern benützt. Es gibt auch Schutzvorrichtungen, sehr empfindliche Schütz, aber die haben den Nachteil, dass immer mal der Strom abgeschaltet wird und dann nichts mehr läuft. Schlecht wenn man nicht zu Hause ist oder in der Nacht. Das könnte eine Katastrophe sein.

      Grüße Dieter
    • Hallo Tommy

      Bis auf das mir mal eine HQI Lampe abgebrannt ist, hatte ich eigentlich auch noch nie einen Stromunfall. Allerdings habe ich in all den Jahren alle möglichen Schwachstellen regelmäßig überprüft. Gerade Kabel die im Salzwasser hängen neigen dazu die Weichmacher zu verlieren. Dann kann es sehr schnell zu einem Kabelbruch kommen. Was den Heizstab betrifft würde ich den nie völlig untergetaucht betreiben.

      Ansonsten mache ich das wie Dieter geschrieben hat. Alle Steckdosenleisten haben einen Ausschalter un einen Überspannungsschutz. Extra die Aquariumanlage über einen z.B. FI habe ich auch nicht in Betrieb.
      Beste Grüße
      Harald : fisch :

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    • Ich kontrolliere regelmäßig die Kabel auf Beschädigungen.
      Salzwasser ist ja (leider) ein viel besserer Leiter als Süßwasser; daher bin ich ein wenig vorsichtig.
      Wenn ich am Becken hantiere schalte ich zumindest die 220V-Geräte alle ab.

      Was mir in dem Zusammenhang gefällt ist die zunehmende Tendenz, Lampen, Pumpen usw. mit Niedervolt-Technik zu betreiben.
      Wenn mal was kaputt geht ist es dann nicht ganz so schlimm.
      Beim "Problem-Teil" Heizung wird das nur schwierig werden, dass in den ungefährlichen Bereich zu kriegen.
      Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen! (Aristoteles)
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      Salzige Grüße
      Achim
    • Heizung schrieb:

      muß ich jetzt immer Angst haben ins Wasser zu fassen?

      Ja, musst Du!
      Bei mir werden Heizstäbe regelmäßig undicht und bei einer Pumpe hatte ich das auch schon, dass sie das Becken unter Spannung gestellt hat.

      Da hilft entweder nur das Wasser zu erden und einen FI davor zu schalten (das führt dann aber dazu, dass alles stromlos ist im Fehlerfall, wie Dieter schon schrieb)
      oder komplett auf Niederspannungsgeräte (z.B. 24V) umzustellen.

      Nicht umsonst läuft z.B. ein Pool-Filter immer mit Niederspannung.
      Gruß, Robert
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      I) 460l Miniriff
      Algenrefugium, 180W LED (DIY), Mondphasen- und Strömungssimulation, DIY-Wavebox, Balling, DIY-Aquariencomputer
      II) 240l Nord-/ Ostsee / Mittelmeer - Anemonenaquarium
      35g/l Salz, je nach Jahreszeit 10...20°C, gekühlt über Erdleitung, 30W LED
      III) 200l Nord-/ Ostsee - Röhrenmäuler
      60W LED, Wasserkreislauf verbunden mit II)
    • Servus Heizung,

      den Regelheizer kannst Du ohne Bedenken untertauchen.
      Wenn Du die technischen Daten liest, findest Du dort auch eine maximal zulässige Eintauchtiefe.

      So lange der Heizstab senkrecht im Wasser ist und der Kopf 3cm unter Wasser ist gibt es da keine Probleme.

      Was allerdings in 5 Jahren ist, wenn der Gummi hart wird, ist ein anderes Thema.

      Ich messe (nach einem kapitalen Stromschlag) regelmäßig die Spannung des Beckenwassers gegen den Erdungsanschluß der Steckdose.
      Bis 20V ist alles i.O.- darüber suche ich den "Übeltäter" und tausche aus.
      Hintergrund: in meinem 1200L Amazonas-Becken hatte ich notwendiger weise 8 Heizstäbe am laufen.
      Irgendwann hab ich mich beim Hantieren im Becken dann auf der Heizung abgestützt und ...
      Die Messung ergab dann über 80V.
      Jeder Heizstab brachte ca.8V ins Wasser - einer davon fast 30V.
      Wer ruhig leben will, der darf
      nicht alles sagen, was er weiß und
      nicht alles glauben, was er hört.
      (aus China)
    • Ich stimme Holger zu, Heizungen und Pumpen sehr gut zu sichern. Bei mir fliegen die Pumpen schon raus wenn der FI Schutz anspricht, obwohl die vielleicht noch lange brauchbar wären. Ich habe zu schlechte Erfahrungen gemacht. Man muss ja nicht alles über FI laufen lassen und Heizungen gibt es auch im Niedervoltbereich. Ob die alle Seewassertauglich sind weiss ich nicht. Einen Heizstab im Aquarium finde ich keine gute Lösung; die werden schnell von Kalkalgen besiedelt und platzen oder Seeigel, Garnelen usw. verbrennen sich daran.
      LG Dietmar
      FG Meeresaquaristik Berlin-Brandenburg
    • Vielen Dank für eure Meinungen/Erfahrungen.

      Dann werde ich in Zukunft vorsichtiger an die Sache ran gehen und alle angeschlossenen Geräte über eine abschaltbare Steckdosenleiste vorher ausschalten.

      Thema Heizung kann zerspringen durch Kalkalgen macht mir jetzt bissel Gedanken,aber da werde ich mir mal Gedanken machen um das anderst zu lösen.