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efyzz

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Freitag, 21. Februar 2014, 23:09

Kieselalge verdrängt Nannochloropsis?

Nabend,

ich habe nun erfolgreich meinen Reaktor mit N. oculata laufen. 8)

Um auch mal etwas hochwertigeres zu züchten, habe ich mir vor ein paar Wochen bei Angi das CopepodBlend (T-Iso + Chaetoceros gracilis) bestellt. Diese konnte ich aber bisher in mehreren Versuchen in Wasserflaschen nicht vermehren :(

Also habe ich mir gedacht, außer Spesen nix gewesen. Ich verfütterte das Zeug direkt ins Riffbecken und kippte so im Vorbeigehen spaßeshalber einen Schluck in meine laufende Nanno-Zucht. Doch diese schlägt jetzt plötzlich von grün nach braun um 8o Haben sich da etwa die neuen Kulturen gegen die Nannos durchgesetzt?
:lol:
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Dietmar

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Samstag, 22. Februar 2014, 08:34

Hallo Robert,
hast Du mit Angelika schon mal über das Problem gesprochen?
Welche Alge sich nun durch gesetzt hat, ist schwierig zu sagen wenn man nicht das Mikroskop benutzt- oder die Kultur ist zusammengebrochen?
Die Phytogemische sind für die Nachzucht fast nie geeignet. Bei den langsam wachsenden Algen ist eine penible und sterile Arbeitsweise eine schwierig zu erfüllende Bedingung. Schnell hat man sich da was eingeschleppt und alle Mühen sind umsonst.
LG Dietmar
PS was mir noch dazu einfällt, manche Kieselalgen wachsen sehr gut in brackigen Verhältnissen, wo andere Arten aufgeben. Hast Du schon mal Süsswasserkieselalgen probiert? Das wäre eine weitere Option.
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efyzz

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Samstag, 22. Februar 2014, 08:50

Moin Dietmar,

zusammen gebrochen ist die Kultur nicht, denn das Braun wird immer intensiver. Ich hätte ein Mikroskop mit max 300x Vergrößerung. Würde es was nützen, wenn ich damit Fotos mache und hier einstelle?

Ich hatte schon mit Angi darüber gesprochen, dass die Versuche in den Wasserflaschen fehlgeschlagen sind. Sie meinte, ich solle einfach noch 2 Wochen warten, da würde schon noch was kommen... War aber nicht so :(

Warum meinst Du, dass ein Gemisch nicht für die Zucht geeignet ist? Gerade deswegen hatte mir Angi das CopedBlend empfohlen. Ein Gemisch aus CopepodBlend und Nannos zu erzeugen war jedenfalls nicht mein Vorhaben. Und auch von irgendeiner Zucht bin ich weit entfernt. Mir geht es zunächst nur darum, Erfahrungen mit Plankton zu sammeln und meine Filtrierer im Riffbecken zu unterstützen. Wenn ich das im Griff habe, will ich es vielleicht mit Copepoden und Artemia versuchen.
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Samstag, 22. Februar 2014, 09:12

Hallo Robert,
möglicherweise war der Behälter verunreinigt. Wie desinfizierst Du? Ich benutze vergällten Alkohol, 70%ig aber auch das Zeugs wie im Krankenhaus nach dem Händewaschen geht gut oder das Zeug, wie es Diabetiker benutzen.
Welche Temperaturen hattest Du im Raum? Ich würde da nach Möglichkeit zwischen 16-18°C bleiben...
Ja es wäre gut, die Bilder trotzdem einzustellen. Die Kieselalgen sind ja nicht so klein.
Warum sind Gemische ungeeignet? Zwischen Algen gibt es erhebliche Unterschiede im Stoffwechsel. Das sorgt dafür, dass die Algen übrigbleiben, die mit dem größten Mangel an essenziellen Substanzen am besten zurechtkommen. Viele weitere Parameter kommen in Frage zum Beispiel das Alter der Kultur. Oder deren Stoffwechselprodukte, die auf andere Arten hemmend wirken können.
Wenn Du magst, ich habe noch eine Kamera rumliegen mit 1Mpix Auflöung die man in die Okularfassung stecken kann. Das Programm läuft mit Windoof aber verspreche Dir nicht allzuviel von der Qualität. Zum schnell mal schauen reicht es.
LG Dietmar
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Samstag, 22. Februar 2014, 12:15

Habe die Flaschen mit kochendem Wasser desinfiziert. Dabei sind sie übrigens etwas geschrumpft 8)

Habe schon Fotos mit dem Mikroskop gemacht, indem ich einfach die Cam ans Okular gehalten habe. Aber danke für's Angebot!

Dabei fällt mir ein, dass ich schon mal Kieselalgen unter diesem Mikroskop erkennen konnte. Die sind ja stäbchenförmig ;)
Werde das nachher mal machen.
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Samstag, 22. Februar 2014, 16:31

Also eines weiß ich jetzt ganz sicher: Mikroskopieren ist nichts für mich :fie:

Ich konnte weder in meiner Nanno-Zucht, noch in der besagten braunen Brühe irgendwas entdecken... Einzig bei dem CopepodBlend, pur aus der Flasche, konnte ich ein paar kleine Kreise sehen, die sich sogar bewegten. Aber von den typischen Kieselalgen-Zapfen hab ich nichts entdeckt :(
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Sonntag, 23. Februar 2014, 18:39

Hallo Robert,
es gibt auch andere Formen der Kieselalgen... T-Isochrysis ist zudem sehr klein und mit 300x schwer zu erkennen.
Und hier gibts was wenn Du gezielt was machen möchtest, inklusive Kulturanleitung.
http://www.plankton-zoo.de/kulturansätze/

Was mir gut erscheint, dass nicht nur marine Planktonorganismen zu haben sind. Spart eine Menge an Kosten! Und wenn man sachte mit marinem Phyto zufüttert, kann man die Salzdichte langsam erhöhen. Viele limnische Organismen vertragen eine allmähliche Salzerhöhung, wobei es verschiedene Toleranzgrenzen gibt. Süsswasserflöhe konnte ich so noch bei 1.010 Dichte in Kultur haben.
Die Chaetoceros ist eine Kieselalge, welche längere Ketten bildet. Im Netzt findest Du sicher gute Abbildungen. Isochrysis dagegen ist sehr klein und eiförmig etwa 5-6µm groß
LG Dietmar
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