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efyzz

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Samstag, 18. Januar 2014, 23:24

Nochmal 2 Fragen zu Phytoplankton

Nabend,

habe gerade noch zwei Unklarheiten zur Phytolankton-Zucht. Weitere werden sicherlich folgen;)

Kann man das Phyto nun eigentlich bedenkenlos 24 h beleuchten?

Und muss man tatsächlich den Reaktor Stück für Stück mit Wasser+Dünger befüllen, also immer weiter "verdünnen", wenn eine bestimmte Populationsdichte erreicht ist? Welche Nachteile ergeben sich, wenn man sofort komplett befüllt (mal abgesehen von der benötigten Zeit zur Anpassung)?
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Sonntag, 19. Januar 2014, 12:29

Moin !
Ich hatte das meistens ca.12-14 Std. beleuchtet.Mit einer LED Lampe.

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Sonntag, 19. Januar 2014, 12:42

ich beleuchte auch 14 std. 24 std soll wohl nicht wirklich funktionieren.

Wie weit man schrittweise verdünnen muss hängt wohl von der alge ab. meine n occulata kann sich auch stark verdünnt wieder erholen. empfindlichere algen haben ein problem mit dem dünger, welcher dann ja eine zu hohe konzentration hat. daher würde ich immer 50/50 machen und dann die alge aufm höhepunkt ist, wieder gleiche menge wasser drauf..

Sylvio

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Sonntag, 19. Januar 2014, 12:47

Ja ,wenn das Licht so angeordnet ist ,das die Zellen eine hell dunkel Phase bekommen,
das brauchen sie.
Es geht auch Licht an Licht aus .
Oder Nachts aus. :D
Kommt immer darauf an wie schnell man ernten will.


MfG
Signatur von »Sylvio« Dem Tatendrang immer eine Spur voraus

efyzz

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Sonntag, 19. Januar 2014, 13:00

Ok, also nachts ausschalten, wie gehabt :-)


Wie weit man schrittweise verdünnen muss hängt wohl von der alge ab. meine n occulata kann sich auch stark verdünnt wieder erholen. empfindlichere algen haben ein problem mit dem dünger, welcher dann ja eine zu hohe konzentration hat. daher würde ich immer 50/50 machen und dann die alge aufm höhepunkt ist, wieder gleiche menge wasser drauf..


Also geht es nur darum, dass die Kultur nicht abstirbt, wenn sie schlagartig verdünnt wird?
Das konnten meine bisher immer problemlos ab.

Ich dachte, das hätte vielleicht noch andere Gründe, z.B. dass die Düngerkonzentration immer wieder angehoben wird oder sowas...
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Sonntag, 19. Januar 2014, 13:31

es geht, denke ich, weniger um das verdünnen, als um die zu höhe nährstoffkonzentration. wenn du 5Liter Zucht hast. 2,5L Alge und 2,5L Wasser mit Dünger, dann vermischt sich ja der Dünger im Wasser mit 2,5l Plankton und verdünnt sich so auch (also weniger po4,no3, usw pro liter). Wenn du jetzt 0,1L Plankton und 4,9L Wasser mit Dünger verwendest, dann kann sich der Dünger nicht verdünnen und insgesamt hast du deutlich höhere nährstoffkonzentrationen pro Liter.

Das kann jede alge unterschiedlich gut ab. Das Algen bei hohen Nährstoffen gut wachsen stimmt nur bedingt. Wir hatten im Becken No3 > 100mg/l und PO4 > 3mg/l.. und keine Algen.. Es gab zwischendurch eine kurze Algenphase und als die werte auf dem Rückgang waren, gab es auch eine Zeit guten Algenwachstums. aber bei den hohen Werten wolltne im Becken auch keine algen mehr wachsen.

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Sonntag, 19. Januar 2014, 13:43

Es hat noch einen Grund.
Wenn du die N. salina oder ähnliche Arten stark verdünnst is das kein Problem.
Aber z.B. Isochrysis oder Rhodomonas is seeehr empfindlich gegen Kontamination durch andere Algen. Bedingt können sie sich auch gegen Nannos wehren. Aber nur bei maximaler Zelldichte! Dann wird eine Zelle N. salina kaum schaden anrichten. Sie wird es nicht schaffen sich richtig zu vermehren. Je geringer aber die Zelldichte, desto schneller können sich auch andere Arten ausbreiten. Somit is die Gefahr das die eigendliche Art verdrengt wird geringer.

(Das heißt nich das ne dunkelbraune Isochrysis Kultur unempfindlich gegen kontamination ist!!! )

Hab auf diese weise meine gesamte Isochrysis verloren. Was gerade bei solchen Arten sehr ärgerlich ist, weil sie schwer zu bekommen sind und oft verdammt teuer sind.
Signatur von »stefank« Liebe Grüße

Stefan

efyzz

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Sonntag, 19. Januar 2014, 17:43

Ok, also darf ich daraus schließen, dass ich meine N. oculata ruhig stark verdünnen kann. Vorausgesetzt natürlich, dass sie mir nicht mit Cyanos versaue oder sowas...

Auf die erreichbare Zelldichte für die Ernte hat es also keinen Einfluß?!
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Sonntag, 19. Januar 2014, 19:01

ja kannst du ruhig. ich nehm immer für 1,5L (ich züchte in 1,5 Liter Flaschen mineralwasser) so um die 250ml Phyto und rest meerwasser mit 1,5ml/l Dünger. wenn ich nur 1 Flasche ansetzte (mein Backup ist 0,5L) dann kommen die ganzen 0,5L rein. meine letzte kultur war am Anfang so hell, dass man kaum erkennen konnte, das was drin ist.. das ändert sich aber nach ein paar tagen

efyzz

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Sonntag, 19. Januar 2014, 20:36

Jo, so mache ich es bisher auch, nur mit ner 5l Röhre.
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