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Eve84

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Donnerstag, 27. Juli 2017, 13:16

Hallo Harald und vielen Dank für deine Antwort! Ich versuche es mal mit dem Zitieren, sonst vergesse ich die hälfte oder mehr als die Hälfte :phat:


Hallo Eve

Tut mir sehr leid um die Pferdchen. :cray:

Leider ist es aus der Ferne sehr schlecht zu beurteilen was passiert sein könnte. Aber das eines der Tiere oben treibt ist schon nicht gut. Daher vermute ich einen sehr starken Sauerstoffeintrag oder eine Sauerstoffübersättigung im Wasser.

Ich wüsste aber nicht warum, seid denn es ist durch Algen (Kieselalgen) ausgelöst, denn ich habe ja nur zwei Luftheber und das war vorher genauso wie im sterilem Becken. Den Abschaeumer habe ich noch nicht am laufen.

Dann habe ich alle paar Tage mit einem Mulmsauger den Boden gereinigt

Auch das war für die Biologie sicher nicht förderlich eventuell hast du da einen Peak ausgelöst.

Das ist ein guter Punkt, ihr sprecht mich alle an, das ich zu viel tue! 8| Da bin ich jetzt überhaupt nicht von ausgegangen und dachte man kann garnicht genug tun... meint ihr ehrlich ich habe zu doll sauber gemacht und dadurch alles durcheinander gebracht? :pillepalle: Also nur nochmal erklärt, ich habe nicht den kompletten Sand umgeruehrt oder so, sondern habe nur das was oben drauf liegt abgesaugt. Ich habe momentan sehr viel Kieselalgen und die 3 Schnecken sowie zwei Einsiedlerkrebse fressen ordentlich aber K...cken 8o auch dementsprechend viel und das habe ich Regelmäßig abgesaugt. Aber ja stimmt, stress könnte es für die Pferde natürlich gewesen sein, das war mir so nicht bewusst.

Hast du die Menella noch im Becken, da hatte ich auch geraten diese heraus zu nehmen, diese Nesseln einfach sehr stark.
Nein ist zur zeit nicht mehr im Becken, aber ich habe bei mehren Quellen gelesen, das sie nicht gefährlich ist und auch nicht nesselt, deswegen hatte ich eigentlich vor, wenn ich noch ein paar Rückantworten erhalte, sie wieder einzusetzen, wenn ich ehrlich bin. Bei seahorse.org steht sie auch als nicht nesselde und Seepferdchen geeignete Gorgonie drinne, das einzige wofür sie einen Minus Punkt erhält, ist das sie ein Futterkonkurenz ist, ein sehr grosser sogar, aber das macht mir nichts da ich die Pferde eh öfter am Tag füttere und somit genug für alle da ist.

2 1/2 l Beckenvolumen

Welches mit Sicherheit zu wenig sein dürfte, mindestens 12 Liter wie die kleinen Standard Aquarien sollten es schon sein.

Da gebe ich dir vollkommen recht, das war ja auch immer nur als Temporäre Lösung gedacht, bis sie dann letztendlich nach hause kommen :love: aber nun habe ich angst vor deren zuhause. Deren Zuhause, habe ich Regelmäßig getestet, ein bis zweimal am Tag, das einzige nachweisbare war Nitrat von 3-5 was ich als völlig ok finde, solange es unter 25 bleibt. Aber Nitrit oder Ammoniak war zu keinem Zeitpunkt vorhanden, seid denn es gab einen super schnellen Peak der ausserhalb der Messzeit sich wieder eingependelt hat, aber kann das sein? Und diese Kieselalgen nerven mich momentan, also es sieht alles andere als sauber aus.

und es ist wahnsinnig arbeitsaufwändig

Das sehe ich nicht so, Arbeitsaufwand bei mir am Tag max. 20 Minuten.


Aber wie schaffst du das mit nur 20 Minuten am Tag? Ich wüsste nicht wie du das schaffst, also wenn ich ein Becken ohne Biologie habe, müsste ich alle 3-5 Tage spätestens das ganze Becken reinigen, weil alles glitschig ist, die Plastik pflanzen der Boden etc. da komme ich mit 20 Minuten nicht hin. Dann müssen da vor jeder Fütterung die alten Arterien raus etc.

hmmm.... freue mich auf Antwort

Liebe Grüße

Eve : fisch :

Eve84

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Donnerstag, 27. Juli 2017, 13:34

Hallo Ralf und vielen Dank für deine Antwort!


Hallo Eve,

Ich habe das Pferdebecken so weit komplett fertig gemacht, und habe noch etwas dran rum gebastelt, so das ich es endlich am Filterbecken anschliessen konnte und per Tröpfchen mit dem Wasser aus dem Filterbecken das Hauptbecken versorgen konnte und das Wasser dann Tröpfchenweise aus dem Hauptbecken wieder raus getropft ist, über dem selbstgebauten Überlauf. Es funktionierte ganz wunderbar, ca alle 5 Stunden musste neues Futter her, weil das alte ausgeschwemmt wurde, es ging aber nicht direkt ins Filterbecken, sondern die Artemien wurden über ein Filter rausgefiltert, jedoch nicht die Baby copepoden, die gingen durch das Sieb durch ins Filterbecken. Im Filterbecken wuselt es nur so von Copepoden.
Dann habe ich alle paar Tage mit einem Mulmsauger den Boden gereinigt im Hauptbecken und habe mit einer Pumpe 170l/h einmal am Tag power durchfluss für ca eine Stunde gemacht.


Ich finde du machst zu viel des Guten. Gerade bei H. zosterae ist weniger oft mehr. Der Aufwand den du hier beschreibst stresst die Tiere ungemein.
Hier einige Gedanken die mir gekommen sind. Warum tröpfchenweiser Wasserwechsel, wozu sollte der gut sein? Vielen Dank für deinen Gedankengang, wie schon oben geschrieben, ist mir das nicht in den Sinn gekommen, das ich zuviel machen könnte und damit einiges durcheinander bringe! Der Wasserwechsel Tröpfchenweise ist eigentlich im Becken mit Biologie eher dafür da damit die Strömung nicht zu doll ist und und somit das Wasservolumen mehr ist, weil es ja im Kreislauf mit dem Filterbecken läuft. Was passiert mit den rausgefilterten Artemien warum filterst du sie raus? Ich filtere sie heraus bevor sie neues Futter bekommen, entweder frisch geschlüpfte, die dann wirklich erst vor einer stunde geschlüpft sind oder eben angereicherte Artemien. Und davor filtere ich die alten Artemien raus, damit sie nur frische zur Verfügung haben. Warum Powerdurchfluss? Um sie schnell zb innerhalb einer halben bis ganzen stunde rauszufiltern, damit sie nicht zu lange ohne Futter sind.
Ich finde diese Sachen sind kontraproduktiv. Meiner Ansicht nach kann bei einem tropfenweisen Austausch sich die Wasserqualität nicht verbessern. Die "schlechte" Wasserqualität wird nicht verbessert sondern das tropfenweise zugeführte Wasser wird auf das Niveau des Haltungswassers gehoben. (Sollte mit tröpfchenweise aber ein Luftheber, so nach dem Prinzip tschechischer Luftheber gemeint sein, streiche die beiden vorstehen Sätze.) Ich glaube das ist es, ich weiss nicht was es heisst, aber das Wasser wird mit einem Luftheber hochgedrückt und somit Tröpfchenweise zugeführt, weil alle Pumpen sonst zu schnell sind mit zb, 170l/h.
Die rausgefilterten Artemien verenden, verwesen sehr schnell und belasten das Wasser zusätzlich. Die tägliche Powerspülung belastet das System auch noch zusätzlich denn das Filtersystem wird eine Stunde stark belastet und dümpelt dann 23 Stunden vor sich hin.
Die rausgefilterten Artemien landen in einem Sieb, welches ich dann ausspuehle, sie gehen nicht ins Filterbecken! Das Filterbecken läuft immer mit extra Pumpe, dort ist eine schnelle Strömung, also der Powerdurchfluss ändert nichts daran, nur eben das die schnelle Strömung dann kurzzeitig über das Hauptbecken geht und nicht nur innerhalb des Filterbeckens.
Den Boden alle paar Tage mit einem Mulmsauger absaugen ist schon ok. Wenn ich mir aber deine Bilder ansehe, sehe ich ein fast klinisch reines Becken. Daraus folgere ich, du hantierst ziemlich oft im Becken, daß stresst die Tiere ungemein.
Das mit dem Stress kann gut sein, das habe ich bei Harald auch schon geschrieben, das war mir leider nicht bewusst, sie sahen nicht gestresst aus aber.... heisst ja nichts.

habe dabei festgestellt das ein erwachsenes männliches Pferchen ordentlich Luft im Bauch hat und wenn es sich nicht festhält oben schwimmt

Hier würde ich eher darauf tippen, daß irgendetwas im Brutbeutel gegammelt hat. Sollte das Tier noch leben würde ich versuchen die Luft abzusaugen und den Beutel anschließend mit Salbeitee spülen.

Ich habe das Männchen gestern von der Luft befreit, es konnte auch zum Abend hin nicht schwimmen und somit nicht fressen, und habe es kurzerhand, erfolgreich mit einer Haarspange von mir den Brutbeutel ganz vorsichtig geöffnet und somit die Luft heraus gelassen, nun frisst er Gott sei dank wieder und kann wieder normal schwimmen, er sieht soweit wieder gut aus zum Glück.

zurück im kleinen Marina Hang on overflow box, mit sterilen Pflanzen und 2 1/2 l Beckenvolumen.

Da schließe ich mich der Auffassung von Harald an.
Ich schliesse mich da auch an!

mich um ein steriles Becken zu kümmern, was tag täglich mehrere Stunden dauert, steril sauber zu halten.

Das sehe ich nicht so. Erstens gibt es keine sterilen Becken und zweitens soll ein H. zosterae Becken nicht steril sauber sein. Im Gegenteil eine vernünftige Biologie ist schon vorteilhaft,
denn die stärkt das Immunsystem der Tiere.
Das würde ich gerne in der Zukunft erreichen!
Ich habe derzeitig zehn H. zosterae Becken. Sechs Becken 20*20*30 cm die werden nur grobperlig durchlüftet. Ausgestattet sind sie mit künstlichem Seegras und einem faustgroßen Stück
Rotalge. Wenn sich auf dem Boden ein Biofilm gebildet hat, sauge ich den ab.
Wie oft? Wasserwechsel mache ich alle Woche, so um die 50%, dabei gebe ich eine Tasse Phytoplankton ins Becken.
Vier Becken sind mit je einem Filterbecken 10*20*30 cm verbunden. Der Uberlauf zum Filterbecken erfolgt über ein U-Rohr Dm 12mm und ist mit einer Siebhülse (aus dem Baumarkt) gesichert.
Der Rücklauf zum Haltungsbecken erfolgt schwallartig über einen mit Aktivkohle gefüllten Syphon. Ansonsten sind sie wie die anderen sechs Becken ausgerüstet.
Die Luft aller Becken wird über einen Ozonisator geführt.
Der tägliche Aufwand beläuft sich bei mir, ähnlich wie bei Harald, so ca. 20 Minuten
Alle drei bis vier Wochen erfolgt eine Genearalreinigung der Becken. Fünfzig Prozent das Wassers wird in ein bereitstehendes Becken abgesaugt.
Dann werden Tiere und die Rotalgen vorsichtig umgesetzt und das Becken wird mit Wasser gleicher Dichte aufgefüllt.
LG
Ralf


Liebe Grüße
Eve : fisch :

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Donnerstag, 27. Juli 2017, 13:41

Hallo Ausloggen und vielen Dank auch für deine Antwort!


Guten Morgen :)

Und ich habe mich gestern nicht getraut, zu fragen, ob das denn gut für die Tiere sein kann, wenn man fast ununterbrochen im Becken rumspielt :oops:

Soll ja nicht böse gemeint sein, aber habe schon oft gehört, dass Halter es erst so, dann so und dann wieder anders probieren und hinten raus gabs mehr Schaden als Nutzen :/


Naja, also sie waren ja vorruebergehend die komplette Zeit in dem Marina hang on Becken und in der Zeit habe ich das Hauptbecken sowie das Filterbecken gemacht und daran rumgebastelt, aber die Pferdchen waren ja separat also komplett weg vom stress.

Dann habe ich sie ins eingefahrene Hauptbecken übergesiedelt, habe ein Gitter für den Oberlauf gebastelt, jedoch passierte das auch ohne sie dabei zu stressen, weil sich der ueberlauf oberhalb des Wassers befand, hatte den Wasserstand noch nicht oben und das Gitter selbst wurde ja auch nur eingesetzt. Als ich sie dann ans Filterbecken angeschlossen habe, musste ich nur den Luftheber, der das Wasser hoch drückt über den Beckenrand schieben, also ist das auch alles komplett stressfrei passiert.
Darauf habe ich schon geachtet das ich nicht immer alles neu oder anders mache und damit die Pferde stresse, das einzige ist vielleicht, das ich zu viel geputzt habe, nur da wusste ich nicht das es ein ZU VIEL gibt.

Liebe Grüße
Eve : fisch :

Eve84

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Donnerstag, 27. Juli 2017, 13:51

So sieht es momentan aus, also weit weg von sauber! Aber die WSserwerte sind wie gesagt alle in Ordnung.

Lg Eve
»Eve84« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_9839.JPG
  • IMG_9840.JPG
  • IMG_9841.JPG

Harald

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Donnerstag, 27. Juli 2017, 22:00

Ich habe das Männchen gestern von der Luft befreit, es konnte auch zum Abend hin nicht schwimmen und somit nicht fressen, und habe es kurzerhand, erfolgreich mit einer Haarspange von mir den Brutbeutel ganz vorsichtig geöffnet und somit die Luft heraus gelassen, nun frisst er Gott sei dank wieder und kann wieder normal schwimmen, er sieht soweit wieder gut aus zum Glück.

Das freut mich zu lesen Eve und drücke die Daumen das er weiter agil bleibt.

Zu der Menella noch einmal zurück, ich befasse mich schon sehr lange Jahre mit Gorgonien und du darfst mir glauben das diese Art leider doch sehr nesselt.

Eine andere Sache vielleicht noch die überhaupt noch nicht zur Sprache gekommen ist, weist du in etwa wie alt deine Tiere sind? Es kann natürlich sein das einige deiner Tiere schon die maximale Lebenserwartung erreicht haben. So kann es natürlich auch sein das es zu Todesfällen kommt die man sich nicht erklären kann. Wenn man der den Angaben trauen darf werden die Zwerge die nicht in Freiheit leben max. 3 Jahre alt.
Beste Grüße
Harald

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Eve84

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186

Montag, 14. August 2017, 23:19

Hallo zur Spaeten Stunde,
Ich habe bisher nicht aufgegeben, ich bin so weit gekommen bis jetzt das ich nicht einfach so hinschmeißen kann!

An dem Alter kann es nicht gelegen haben, auch wenn man es sich gerne einreden wollen würde, um kein schlechtes Gewissen zu bekommen

Den verbliebenen 7 geht es sehr gut zum Glück. Bei dem hauptbecken bin ich immer noch am ueberlegen was ich in der Zwischenzeit verändern koennte... habt ihr Sand im Becken?

Lg Eve : fisch :

tenrek

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187

Dienstag, 15. August 2017, 00:03

Hallo Eve,
Ich habe bisher nicht aufgegeben, ich bin so weit gekommen bis jetzt das ich nicht einfach so hinschmeißen kann!

Wunderbar, sollte man auch nicht. Es sind so interessante Tiere, gut sie machen etwas Arbeit, aber es ist einfach toll so eine Gruppe zu beobachten.
An dem Alter kann es nicht gelegen haben, auch wenn man es sich gerne einreden wollen würde, um kein schlechtes Gewissen zu bekommen

Ein schlechtes Gewissen hätte ich nur wenn ich sie aufgeben würde. in der freien Natur sind sie bedroht. Weniger von den Fängen für Aquarianer, mehr denn durch den Klimawandel und die Verschmutzung ihres Lebensraumes.
habt ihr Sand im Becken?

In meinen Becken habe ich keinen Sand und relativ wenig Technik und ich versuche sie weitestgehend in Ruhe zu lassen. Sie stehen meist im Futter und nicht so hell, das mögen sie nicht.
LG
Ralf

Harald

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188

Dienstag, 15. August 2017, 18:35

Hallo Eve

Schön das es weiter geht. :smile:

In meinen Becken habe ich keinen Sand und relativ wenig Technik und ich versuche sie weitestgehend in Ruhe zu lassen. Sie stehen meist im Futter und nicht so hell, das mögen sie nicht.

Kann mich da Ralf anschließen.
Beste Grüße
Harald

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Eve84

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189

Sonntag, 10. September 2017, 12:33

Hallo an alle,
Ich hätte gedacht ihr steinigt mich als ich gesagt habe ich will weiter machen. Danke nochmal für euren Zuspruch. Also es geht allen verbliebenen soweit gut. Ich habe sie jetzt in ein 20l Becken mit eingefahrenem Mattenfilter, sowie Hauch dünnen Bodengrund übergesiedelt. Ich hoffe die Strömung von dem Mattenfilter ist nicht zu stark, sie schwimmen aufrecht und normal nur wenn sie direkt vor dem Auslass schwimmen, ziehen sie einmal kurz den Kopf ein. Der Bodengrund ist Hauch dünn und kann falls sich viele Algen bilden etc problemlos raus gesaugt werden.
Was sagt ihr zu reinigungs Intervallen? Soll ich jeden Tag einen Teil wasserwechsel machen? Wenn ja wieviel? Oder nur einmal Wöchentlich einen großen Wasserwechsel? Wenn ja wieviel? Und der Filter: wie oft reinige ich den?

Reicht Filter und hauchdünner Bodengrund als beckenbiologie?

Ich wäre über Tips sehr dankbar! Ich werde die Wasserparameter natürlich genau im Auge behalten und da bei bedarf natürlich auch reagieren!

Lg Eve

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Sonntag, 10. September 2017, 15:44

Hallo Eve,
es ist, so finde ich, eine gute Entscheidung weiterzumachen, insbesondere wenn ich die jetzigen, vom menschen provozierten, Wetterverhältnisse in Florida sehe.
Ich habe sie jetzt in ein 20l Becken mit eingefahrenem Mattenfilter, sowie Hauch dünnen Bodengrund übergesiedelt.

Ob ein Mattenfilter, ob eingefahren oder nicht, bei den doch recht häufigen Wasserwechsel etwas bringt? Da bin ich mir nicht sicher. Einen hauchdünner Bodengrund finde ich kontraproduktiv.
Du schreibst,
kann falls sich viele Algen bilden etc problemlos raus gesaugt werden

Algen bilden sich auf jeden Fall ziemlich schnell, wen du dann den Bodengrund regelmäßig absaugst, bildet sich dort wohl keine Beckenbiologie.
Aber da gibt es sicherlich unterschiedliche Auffassungen.
Wie schon gesagt, ich lass die Tiere weitestgehend in Ruhe. Zusätzlich zum künstlichen Seegras habe ich noch ein Büschel Rotalgen in den Becken.
Die Rotalgen wachsen sehr schnell, das heißt wohl sie ziehen viele Stoffe aus dem Wasser. Leider sind zwei Büschel mit Hydroidpolypen befallen.
Ich tauche sie alle 2-3 Wochen, für 10 Minuten, in Süßwasser und halte die Tierchen so in Zaum. Ansonsten werden fünf Becken nur belüftet,
die anderen Becken besitzen ein kleines Reservoir von dort wird ca. alle Minute ein Schwall Wasser ins Haltungsbecken gegeben, der durch ein Aktivkohlebett fließt.
Dadurch entsteht im Becken eine kleine Strömung, wie bei einem Wellenschlag. Alle Becken sind am Ozonisator angeschlossen, der im Dauerbetrieb läuft.
Soll ich jeden Tag einen Teil wasserwechsel machen? Wenn ja wieviel? Oder nur einmal Wöchentlich einen großen Wasserwechsel? Wenn ja wieviel? Und der Filter: wie oft reinige ich den?

Ein täglicher Teilwasserwechsel entfällt bei mir mittlerweile. Bei Bedarf wird der Boden mit einem Trichtersauger abgesaugt, das verdunstete Wasser ersetzt und die Frontscheibe gereinigt. Alle zwei, drei Wochen, in Abhängigkeit von der Verschmutzung erfolgt dann eine Generalreinigung. Es wird ein Becken bereitgestellt. In dieses wird über einen Luftschlauch zur Hälfte mit Altwasser befüllt. Dann werden die Tiere vorsichtig umgesetzt und das Becken wird langsam mit frischen Seewasser aufgefüllt. Die Rotalgen werden ausgewaschen und für 10 Minuten in Süßwasser gebadet. Anschließend kommen sie zurück in das Becken. Die Kunstpflanzen werden unter heißem Wasser gereinigt und gehen dann auch zurück ins Becken. Bei den Becken mit Reservoir wird dieses und der Überlauf auch gereinigt und die Aktivkohle wird ausgetauscht. Nachdem das Altbecken gereinigt ist, dient es dann als Wechselbecken für das nächste Aquarium.
In Planung ist bei mir derzeitig ein Becken, das nicht ganz so einrichtungsarm ist.
Folgende Parameter sind vorgesehen.
Größe ca. 50 Liter,
Höhe Bodengrund ca. 5cm,
Belüftung über Ozonisator,
Wasserbewegung über Intervall-Schwall mit Aktivkohle und UV,
LED-Beleuchtung,
Als Mitbewohner sind einige kleine Seesterne un Schnecken geplant.
Für die Bepflanzung ist echtes Seegras und einige Rotalgen vorgesehen.Ich weiß es ist sehr schwierig zu bekommen also werde ich
-wohl oder übel- für den Anfang eine kleine Seegraswiese herstellen müssen.
LG
Ralf

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Sonntag, 10. September 2017, 17:42

Hi Eve,

Zitat

Ich hätte gedacht ihr steinigt mich als ich gesagt habe ich will weiter
machen. Danke nochmal für euren Zuspruch. Also es geht allen
verbliebenen soweit gut. Ich habe sie jetzt in ein 20l Becken mit
eingefahrenem Mattenfilter, sowie Hauch dünnen Bodengrund übergesiedelt.
Ich hoffe die Strömung von dem Mattenfilter ist nicht zu stark, sie
schwimmen aufrecht und normal nur wenn sie direkt vor dem Auslass
schwimmen, ziehen sie einmal kurz den Kopf ein. Der Bodengrund ist Hauch
dünn und kann falls sich viele Algen bilden etc problemlos raus gesaugt
werden.

Was sagt ihr zu reinigungs Intervallen? Soll ich jeden Tag einen Teil
wasserwechsel machen? Wenn ja wieviel? Oder nur einmal Wöchentlich einen
großen Wasserwechsel? Wenn ja wieviel? Und der Filter: wie oft reinige
ich den?



Reicht Filter und hauchdünner Bodengrund als beckenbiologie?
Ich habe lediglich eine Belüftung, also ein Luftrohr mit Auslass, welches ein paar Blasen ins Eck "blubbert" und so für eine ganz leichte Wasserbewegung sorgt. Den Auslass dafür habe ich beim Heizer.

Einen kleinen Wasserwechsel mache ich tgl., zwecks Absaugung von "alten" Futtertieren, Wobei ich mir angewöhnt habe, nach jedem Wasserwechsel einen kleinen "Schuss" Phytoplankton ins Becken zu geben.

Bei Bedarf machen ich einen großen Wasserwechsel, wenn ich bspw. die Scheiben und den Boden reinigen muss. Die Kunstpflanzen reinige ich nach Bedarf. Inzwischen seltener mache ich eine Komplettreinigung, wobei ich nur einen Teil von Wasser und ggf. ein bisschen Korallenbruch übernehme. Inbes. die Jungtiere finden ein paar Stücke Korallenbruch klasse, um sich auch mal am Boden "festzuklammern". Diese lassen sich auch wesentlich besser reinigen, als Bodengrund und ich rede mir ein, dass sich daran ein bisschen "Biologie" festsetzen kann ;)

Pflege meine kleine Gruppe allerdings auch noch nicht so lange und werde mit Sicherheit noch 1-2 Dinge optimieren.

Habe jetzt bspw. auch Pauschpapier, auf der Hälfte der Abdeckscheibe, damit das Licht nicht so grell und direkt ist.

Zum rausfangen habe ich mir eine Selektierpfeife aus Glas gekauft, um es stressfreier zu gestalten.

Viele Grüße, Sabrina

Eve84

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192

Sonntag, 10. September 2017, 19:36

Hallo Ralf,
Nur kurz: wieso meinst du das es in Florida Menschen provoziert ist?

Nein da hast du mich falsch verstanden, ich werde den Bodengrund in Ruhe lassen und nicht immer absaugen, in unserem Riffbecken zB da Haben wir ca 4 cm hohen Bodengrund da habe ich noch nie etwas dran gemacht und auch keine Algen. Da mache ich nur jede 3-4 Wochen einen 10% wasserwechsel, leere den abschäumer, und Spüle den Feinfilter und ansonsten im Aquarium selbst mache ich nichts.

Ich koennte auch mehr Bodengrund rein machen für die beckenbiologie. Ich glaube die Strömung hilft, ihn algenfrei und biologisch zu halten.

Wenn du ein sozusagen "steriles Aquarium " hast ohne irgendwelche Biologie dann kann ich nicht nachvollziehen warum du nur alle 3 Wochen eine groß Reinigung machst, weil spaetestens nach ein paar Tagen faengt doch an sich totes sowie kot etc zu zersetzten und dann gibt es Ammoniak... wenn es wegen fehlender Biologie nicht umgewandelt werden kann.

Lg eve

tenrek

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193

Sonntag, 10. September 2017, 22:20

Hallo Eve,
wieso meinst du das es in Florida Menschen provoziert ist?

Sicher gab es schon immer Wirbelstürme aber in letzter Zeit werden sie immer häufiger und vor allem stärker.
Das liegt hauptsächlich daran, daß die Menschen-allen voran die Politiker- alles daran setzen die Weltmeere aufzuheizen,
damit die Wirbelstürme auch recht schön viel Energie tanken können. (Ironie aus) Leider müssen auch Tiere und Pflanzen darunter leiden,
so auch H. zosterae. Schon bei der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 mußte die H.zosterae Population schwere Verluste hinnehmen.

in unserem Riffbecken zB da Haben wir ca 4 cm hohen Bodengrund

Ein Riffbecken und ein H.zosteraebecken sind zwei ganz verschiedene Schuhe. Bei 4cm Bodengrund kann sich natürlich eine wunderbare Bodenbiologie bilden,
aber bei

Der Bodengrund ist Hauch dünn und kann falls sich viele Algen bilden etc problemlos raus gesaugt werden.

da bildet sich nichts.

Ich koennte auch mehr Bodengrund rein machen für die beckenbiologie.

Ich glaube das wäre kontraproduktiv. Die kleinen Pfützen in denen wir H.zosterae halten sind so instabil.

Ich glaube die Strömung hilft, ihn algenfrei und biologisch zu halten.

Dazu ist die Strömung-in einem H.zosterae Becken-wohl viel zu schwach. Schau dir doch einmal deinen Boden an, es gibt dort doch bestimmt stellen an denen sich Reste sammeln.
Das sind dann die strömungsarmen Stellen an denen diese Reste gammeln und in den kleinen Pfützen können sich gar nicht so viele Kleinstlebewesen bilden wie nötig ist diese Reste abzubauen.

Wenn du ein sozusagen "steriles Aquarium " hast ohne irgendwelche Biologie

Nein ich habe kein steriles Aquarium, erstens gibt es keine sterilen Aquarien, zweitens wäre es das schlimmste was passieren kann. Würden sich die Tiere in einer sterilen Umgebung befinden würde sie die kleinste Infektion schon umbringen, weil ihr Immunsystem keine Abwehrkräfte aufbauen könnte. Darüber hinaus befindet sich sehr viel-wie du es nennst- Biologie in meinen Becken. Da sind die Biofilme, die Rotalgen, verschiedene Microalgen, verschiedene Copepoden aller Entwicklungsstufen und nicht zuletzt die Artemiennauplien. Die alle helfen das Wasser zu reinigen. Wobei den Hauptanteil hat wohl das Ozon.

weil spaetestens nach ein paar Tagen faengt doch an sich totes sowie kot etc zu zersetzten

Das fängt leider nicht erst nach ein paar Tagen an sich zu zersetzen. Der Zersetzungsprozess beginnt schon nach wenigen Minuten. Gib einfach einmal einige Artemiennauplien in ein Wasserglas mit etwa Wasser. Die kleinen Dinger sterben innerhalb kürzester Zeit an Sauerstoffmangel. Jetzt rieche einmal nach zwei Stunden daran. Lass es, es riecht nicht gut.

kann ich nicht nachvollziehen warum du nur alle 3 Wochen eine groß Reinigung machst,

Warum ich nur alle zwei, drei Wochen eine Generalreinigung durchführe? Weil es vermeide die Tiere unnötig zu stören. Jede Störung-auch das Umsetzen gehört dazu- erzeugt bei den Tieren Stress und der begünstigt das Ausbrechen von Krankheiten. Da ich auch sehr viele zu gekaufte Copepoden verfüttere bringe ich natürlich auch viele ungewollte Lebewesen-wie niedrige Algen-in die Becken ein. Diese setzen sich auf den Einrichtungsgegenständen und den Scheiben fest. Nach zwei bis drei Wochen ist dann halt der Zustand erreicht wo ich sage, jetzt muß mal wieder groß rein gemacht werden.

Tote Futtertiere habe ich, obwohl die Pferdchen immer im Futter stehen, selten am Boden. Dort befinden sich nur Kotsträngchen und die werden mit einem Kotsauger entfernt.

LG
Ralf

Eve84

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Dienstag, 12. September 2017, 15:50

Hallo Ralf,
Ich weiß das ein Riff Becken und ein Pferde Becken zwei unterschiedliche Sachen sind, aber die Biologie bleibt die selbe, nur stellen Pferde mit ihrem schnellen Stoffwechsel ganz andere Bedingungen an die Biologie und Stabilität etc. Aber es ist trotzdem von Vorteil Kenntnis von einem Riff Becken zu besitzen.

Zur Biologie, Biologie sind für mich die Bakterien die die Schadstoffe umwechseln von Ammoniak zu Nitrit zu dem Endprodukt Nitrat. Fuer mich gehören da nicht die Kleinstlebewesen dazu, denn ganz ohne Biologie würden diese nicht überleben. Für mich ist ein steriles Becken, ein Becken mit sauberem Wasser, aber nichts außer ein paar lose Algen und Plastikpflanzen. Das Wasser hält sich je nach Beschmutzung 1 - 4 Tage jedoch ohne Biologie welches Zersetzungs processes umwandelt. Das heißt im sterilem Aquarium hätten die Algen keine wirkliche Grundlage weil ihnen der Nährstoff Nitrat fehlt, der ohne Becken Biologie nie vorhanden ist. Die Alge lebt zwar aber nicht ewig. Die Kleinstlebewesen leben solange das Wasser frisch angesetzt ist und Artemia finde ich helfen der beckenbiologie gar nicht, weil sie durch ihre permanente Häutung das Wasser enorm belasten.
Komplett steril ist es natürlich niemals.

In meinem jetzigen Becken mit 20l ist eine Strömung von 300l/h da gibt es diese Toten Ecken wo sich alles sammelt nicht.

Meine Artemian ohne Belüftung sterben nicht nach 2 Stunden weil ich sie mit genügend frischem Wasser ansetzte, das das Wasser sozusagen erst nach 36 Stunden anfängt zu kippen.

Genau das ist mein Punkt, ich möchte eine anständige Beckenbiologie erreichen, wo ich nur alle paar Wochen oder auch jede Woche einen Teil Wasserwechsel und den Mattenfilter einmal in altem Aquarium Wasser auswasche.

In unserem Riffbecken gibt es alle 3 bis 5 Wochen einen 10% wasserwechsel und den Rest macht die Biologie von ganz alleine.

Lg eve

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Dienstag, 12. September 2017, 22:13

Hallo Ralf,
Ich weiß das ein Riff Becken und ein Pferde Becken zwei unterschiedliche Sachen sind, aber die Biologie bleibt die selbe, nur stellen Pferde mit ihrem schnellen Stoffwechsel ganz andere Bedingungen an die Biologie und Stabilität etc. Aber es ist trotzdem von Vorteil Kenntnis von einem Riff Becken zu besitzen.

Zur Biologie, Biologie sind für mich die Bakterien die die Schadstoffe umwechseln von Ammoniak zu Nitrit zu dem Endprodukt Nitrat. Fuer mich gehören da nicht die Kleinstlebewesen dazu, denn ganz ohne Biologie würden diese nicht überleben. Für mich ist ein steriles Becken, ein Becken mit sauberem Wasser, aber nichts außer ein paar lose Algen und Plastikpflanzen. Das Wasser hält sich je nach Beschmutzung 1 - 4 Tage jedoch ohne Biologie welches Zersetzungs processes umwandelt. Das heißt im sterilem Aquarium hätten die Algen keine wirkliche Grundlage weil ihnen der Nährstoff Nitrat fehlt, der ohne Becken Biologie nie vorhanden ist. Die Alge lebt zwar aber nicht ewig. Die Kleinstlebewesen leben solange das Wasser frisch angesetzt ist und Artemia finde ich helfen der beckenbiologie gar nicht, weil sie durch ihre permanente Häutung das Wasser enorm belasten.
Komplett steril ist es natürlich niemals.

In meinem jetzigen Becken mit 20l ist eine Strömung von 300l/h da gibt es diese Toten Ecken wo sich alles sammelt nicht.

Meine Artemian ohne Belüftung sterben nicht nach 2 Stunden weil ich sie mit genügend frischem Wasser ansetzte, das das Wasser sozusagen erst nach 36 Stunden anfängt zu kippen.

Genau das ist mein Punkt, ich möchte eine anständige Beckenbiologie erreichen, wo ich nur alle paar Wochen oder auch jede Woche einen Teil Wasserwechsel und den Mattenfilter einmal in altem Aquarium Wasser auswasche.

In unserem Riffbecken gibt es alle 3 bis 5 Wochen einen 10% wasserwechsel und den Rest macht die Biologie von ganz alleine.

Lg eve




Hallo Eve ,
Belüftest du nicht die Artemien ???

Das wäre viel besser als wenn du sie nicht belüftest...
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Eve84

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Dienstag, 12. September 2017, 22:32

Hallo Don :0) sorry ich habe deinen Namen vergessen, hoffe du bist mir nicht böse!

Nein ich belüfte sie nicht und habe trotzdem eine schlupfrate von 90%, das reicht mir. Ich belüfte nur die Artemien, die ich anreichere.
Lg
Eve

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Dienstag, 12. September 2017, 22:33

Donovan jetzt weiß ich deinen Namen :blush:

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Mittwoch, 13. September 2017, 00:18

Hallo Don :0) sorry ich habe deinen Namen vergessen, hoffe du bist mir nicht böse!

Nein ich belüfte sie nicht und habe trotzdem eine schlupfrate von 90%, das reicht mir. Ich belüfte nur die Artemien, die ich anreichere.
Lg
Eve



Hallo eve,
Das ist ja interessant... ist nicht schlimm mich kannst du auch Don nennen so nennen mich die meisten oder doni.

Gruß
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Sonntag, 17. September 2017, 14:46

Hallo,
Ein kurzes Update: es gab einige Tage nach dem Übersiedeln in das 20l Becken einen minimalen Anstieg von Nitrit im Becken. :secret2: das ist natürlich hoch giftig für die Pferde, welches man aber nicht immer vorher voraus sehen kann, weil die Biologie schlicht weg überfordert war mit dem vielen Futter und Abfall und es natürlich erst zu dem Anstieg kommt, wenn die Pferde im Becken sind.
Also habe ich kurzer Hand entschlossen, zwei große Brocken Real Reef Rock ins Becken zu tun, weil offenbar der Filter nicht groß genug ist um mit der Umwandlung der Schadstoffe hinterher zu kommen.
Nun sind die Wasserwerte top, kein Ammoniak, kein Nitrit mehr! Nur minimaler kaum nachweisbarer Nitrat, welches ich natuerlich bei deutlichem Anstieg mit Wasserwechsel beseitigen werde, aber erst wenn nötig vorher lasse ich sie in Ruhe.

Sie kommen super gut mit der Strömung klar, ein Weibchen hat Eier und sie flirten ordentlich, vielleicht habe ich ja diesesmal glueck. Die Pferdchen halten sich auch gerne am real Reef rock fest.

Lg Eve

Harald

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Sonntag, 17. September 2017, 21:10

Hallo Eve

das ist natürlich hoch giftig für die Pferde

Hochgiftig ist Nitrit im Meerwasser erst in einem sehr hohen Bereich.

Also habe ich kurzer Hand entschlossen, zwei große Brocken Real Reef Rock ins Becken zu tun, weil offenbar der Filter nicht groß genug ist um mit der Umwandlung der Schadstoffe hinterher zu kommen.

Da komme ich jetzt nicht hinterher, Real Reef Rock ist doch künstlich hergestelltes "Riffgestein". Frage mich wie das künstliche Gestein in einer solch kurzen Zeit Schadstoffe abbauen kann. ?(
Beste Grüße
Harald

Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

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