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tenrek

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21

Dienstag, 14. Februar 2017, 21:40

Kurze Frage,
Bei zb.50 Liter


wer soll die z.B. 50 Liter haben, das große Aquarium oder das Zwergenbecken?

LG
Ralf

Henning

...........

  • »Henning« ist der Autor dieses Themas

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22

Dienstag, 14. Februar 2017, 21:43

Ralf

Mein H. zosterae im Bypass hätte ca. 15 Liter und das Hauptbecken ca. 300 Liter. :wink:
Signatur von »Henning« ><((((º> <º)))) ><

Salzige Grüsse
Henning


tenrek

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23

Dienstag, 14. Februar 2017, 22:21

Henning,
das war mir so klar, mir ging es um die 50 Liter.
50 Liter als Zwergenbecken fänd ich etwas arg überdimensioniert und als Beibecken etwas unterdimensioniert. ;)

LG
Ralf

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24

Mittwoch, 15. Februar 2017, 16:48

Henning,
das war mir so klar, mir ging es um die 50 Liter.
50 Liter als Zwergenbecken fänd ich etwas arg überdimensioniert und als Beibecken etwas unterdimensioniert. ;)

LG
Ralf
Warum sollten 50 Liter zuviel sein? Linda aus Wien pflegt ihre Zosterae auch in einem 54 Liter Becken was komplett eingerichtet ist.

tenrek

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25

Mittwoch, 15. Februar 2017, 17:13

Hallo Oliver,

Linda aus Wien pflegt ihre Zosterae auch in einem 54 Liter Becken was komplett eingerichtet ist.


das mag schon sein. Wenn genügend Tiere im Becken sind. Bei 50 Liter sollten es mindestens 20 Tiere sein. Sind zum Beispiel nur 2 oder 4 Tiere drin wird es schon arg. Die Futterdichte ist dann entweder zu gering und die Pferdchen verhungern, oder aber es ist soviel Futter im Becken das es nicht gefressen werden kann. Die Folge, das Futter stirbt ab und das Wasser gammelt oder die Futtertiere verlieren schnell an Nährwert.
Mir persönlich ist eine zu hohe Pferdedichte zun gefährlich. Es ist nicht die Frage ob die Pferdchen krank werden, die Frage ist wann sie krank werden.
Ich halte mich an die Empfehlung von Tami Weiss; 12 Liter max 12 ausgewachsene Pferde, 20 Liter max 20 ausgewachsene Pferde und 40 Liter mindestens 20 ausgewachsene Pferde. Bisher bin ich mit dieser Empfehlung sehr gut gefahren.

LG
Ralf

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26

Mittwoch, 15. Februar 2017, 17:17

Hai

Ich habe noch immer die Idee von einem 100x40x40cm nur für die Ponys. Da erst schön ne Seegraswiese drin wachsen lassen, schauen das sich eine gute Mikrofauna entwickelt und dann ne kleine Gruppe von 6-8 Tieren einsetzen.
Mir gefällt diese sterile Haltung der Zwerge einfach nicht.

MfG Torsten

tenrek

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27

Mittwoch, 15. Februar 2017, 17:29

Hallo Torsten,
schon eine schöne Vorstellung, aber das sind ja 160 Liter, da verlaufen sich 6-8 Ponys ja. Aber auch bei einen kleinen Becken muß man die Tiere ja nicht ohne Bodengrund und mit Plastik halten. Eine 1cm dicke Schicht Lebendsand und Pflanzen die von Hydroidpolypen und ähnlichen befreit sind, das wäre doch schon ein Anfang.

LG
Ralf

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28

Mittwoch, 15. Februar 2017, 18:42

Hallo Ralf

Dürfen sich gern verschwimmen die Ponys. Ich fände es einfach spannend zu sehen wie sich so ein Becken auf lange Zeit entwickelt.
Als Bodengrund würde ich Reef Mud mit verarbeiten und für die Beleuchtung tatsächlich eher in Richtung Süßwasseraquaristik gehen.
Ich würde versuchen diverse Copepoden darin zu etablieren und schauen ob es reicht, dass ein Teil vom Ponynachwuchs vielleicht auch so durchkommt.

Es ist gerade die Tatsache, die Ponys in einem solchen Becken erst suchen zu müssen, der Reiz an der Sache für mich.

Ich hatte schon ein paar Ponys in einem kleinen Refugium, welches an mein 350L Riffbecken angeschlossen war, zur Alterspflege bei mir. Ich bin mir also durchaus bewußt wie klein sie sind.

Bis jetzt ist es auch nur eine Idee die mich schon lange plagt, ob ich sie jemals umsetze? Ich weiß es nicht.


MfG Torsten

tenrek

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29

Mittwoch, 15. Februar 2017, 19:53

Hallo Torsten,
da gebe ich dir recht, so etwas ist schon reizvoll. Bloß die kleinen fressen so ca. 3000 Portiönchen am Tag, sagt die Literatur.
Wäre schon schön wenn wir sie hier weiterhin und dauerhaft halten können.
Die Ölkatastrophe vor einigen Jahren hat sie wohl ziemlich im Bestand geschröpft. Seit 2016 gibt es deshalb wohl auch neue Fangquoten.

Ich würde aber nur darüber nachdenken wenn genügend Cops vorhanden sind. Nur mit Artemien wird es auf die Dauer nichts.
Die sind mit ihrem kleinen Darm so schnell, die ziehen ja nicht mal aus den Cops alle Nährstoffe.
Da ist es mit den aufgemotzten Artemien, auf die Dauer und vor allem allein nicht so zielführend.
Obwohl wenn der Bestand auf 100 gestiegen ist könnte man ja so einen Versuch starten, oder, ach neeee.

LG
Ralf

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30

Freitag, 17. Februar 2017, 11:01

Hallo Thorsten,

also dein Projekt klingt interessant. Ein solches Becken wäre definitiv was. Aber warum diverse Copepoden darin etablieren? Würde eher eine Art die gut läuft nehmen wie Tisbe. Ein solches Becken mit DSB betrieben und gut mit Tisbe an impfen sollte genug Futter auch für wenige Zosterae Produzieren.

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31

Freitag, 17. Februar 2017, 20:10

Hallo Oliver

Da hast auch wieder Recht, die passende Art rein und dann die Cops gut füttern damit sie vernünftige Populationen ausbilden können.
Ich würde evtl. sogar soweit gehen und einen Nährboden oder Düngekugeln ins DSB einarbeiten wie es in der Süßwasseraquaristik üblich ist.
Da ich ein Freund von tschechischen Lufthebern bin, wären diese dann vermutlich für die Strömung zuständig.

Verdammt, je mehr ich darüber schreibe, umso größer wird der Drang dies in die Tat umzusetzen. Schluß jetzt!

MFG Torsten

Harald

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32

Freitag, 17. Februar 2017, 20:22

Hallo Torsten

Schluß jetzt!

Hättest du wohl gerne? Ist aber nicht. :whistling:

tschechischen Lufthebern

Ich vermute das du im Zuge dieser Variante auch über einen HMF nachdenkst?
Beste Grüße
Harald

Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

Henning

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33

Freitag, 17. Februar 2017, 20:37

Verdammt, je mehr ich darüber schreibe, umso größer wird der Drang dies in die Tat umzusetzen. Schluß jetzt!

Was hindert dich.
Tiere gebe es in unserer Runde genügend. :wink:
Signatur von »Henning« ><((((º> <º)))) ><

Salzige Grüsse
Henning


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34

Freitag, 17. Februar 2017, 21:44

Hai

Es fehlt momentan schlicht und einfach an den finanziellen Möglichkeiten und einem Platz an welchem ich solch ein Becken dauerhaft stellen kann.

@ Harald:
Nicht unbedingt, evtl. auch über Bodendurchfluter oder beides kombiniert.
In einem 12L Becken hatte ich schon über ein paar Jahren einen Bodendurchfluter aus Neugier getestet, das ging überraschend gut. Damals hatte ich darin sogar Moina salina mit ganz brauchbaren Ergebnissen vermehren können. Allerdings weiß ich nicht wie das Seegras darauf reagiert
Einen HMF würde ich aber versuchen mit Algen zu bepflanzen.

MFG Torsten

Dietmar

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35

Samstag, 18. Februar 2017, 09:23

ch würde aber nur darüber nachdenken wenn genügend Cops vorhanden sind. Nur mit Artemien wird es auf die Dauer nichts.
Die sind mit ihrem kleinen Darm so schnell, die ziehen ja nicht mal aus den Cops alle Nährstoffe.
Hallo Ralf,
dann senke die Temperatur für die Artemia. 10°C weniger und der Stoffwechsel reduziert sich um 50%. Damit kann die Nahrung besser aufgeschlossen werden.
LG Dietmar
Signatur von »Dietmar« FG Meeresbiologie Berlin

tenrek

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36

Samstag, 18. Februar 2017, 16:07

Hallo Dietmar
kann sein das ich jetzt falsch liege.
Wenn ich die Temperatur der Artemien senke, ok dann reduziert sich der Stoffwechsel, soweit komme ich mit.
Wenn sich nun der Stoffwechsel verlangsamt, verschiebt sich dann nicht auch die erste Häutung nach hinten?
Bis zur ersten Häutung haben die Artemien wohl, weder Ein- noch Ausgang. Vom Prinzip sind sie wie ein zugeschnürter Sack.
Die Artemien leben bis zur ersten Häutung vom mitgelieferten Dotter. Daraus folgt, meiner Ansicht, kurz nach dem Schlupf haben sie den höchsten Nährwert
dieser nimmt aber mit der Zeit dann rapide ab. Deshalb verfüttert man die kleinen ja auch kurz nach dem Schlupf, sicher kann ich jetzt die Abnahme des Nährwertes durch
senken der Temperatur verzögern. Für die meisten Fische sicher sehr hilfreich. Seepferdchen haben aber im Gegensatz zu den meisten anderen Fischen keinen Magen,
sondern einen Darmmagen der außerdem ziemlich kurz ist. Mit etwa Glück kannst du im frischen Kot der Seepferdchen noch lebende Nauplien finden. Das heißt, Seepferdchen
haben es schwer Nährstoffe aus den Futtertieren zu ziehen, deshalb fressen sie, auch in der Natur, ständig. Problem dabei, je schneller sie fressen (Stoßfütterung) desto schneller
setzen sie Kot ab und desto weniger Nährstoffe können sie der Nahrung entziehen. Wenn die Nauplien nun selber Ein- und Ausgang haben, also selber fressen und Kot absetzen,
ist ihr Nährwert sehr gering. Dem kann ich nun mit Anreicherungsmiteln entgegenwirken, aber das dauert auch seine Zeit. Eine nur äußerliche Anreicherung finde ich,
da Seepferdchen ziemlich langsame Fresser sind, auch nicht so richtig zielführend. Meine Schlußfolgerung daraus, eine ausschließlich auf Artemien beruhende Ernährung der
Seepferdchen ist zwar möglich aber nicht optimal.
Wie gesagt, ich kann natürlich auch ganz falsch liegen.
LG
Ralf

tenrek

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Samstag, 18. Februar 2017, 16:27

Hallo Tosten,
Deine Gedanken sind wirklich sehr ansteckend.
Machbar und möglich ist es bestimmt. Das meiner Ansicht nach vordringlich zu lösende Problem wäre das Seegras.
Da sehe ich folgende Fragen.
Die Erste wäre die dauerhafte Haltung von Seegras.
Ich habe schon mehrfach versucht Seegras aus dem Mittelmeer zu halten,
leider war nach maximal 1-2 Monaten Schluß. Ich glaube, Seegras benötigt andere Nährstoffe als die im Aquarium vorhandenen Macroalgen.
Welches Licht ist für Seegras optimal?
Zweitens, kommt Seegras ( Zosterae marina) aus Nord- oder Ostsee in Frage?
Drittes welche Bezugsquellen für Seegras aus tropischen Gebieten gibt es und welche Arten eignen sich?
Viertens, was gibt es für Alternativen?
Wenn das alles geklärt ist, ist der Rest sicher ein Kinderspiel.

LG
Ralf

Harald

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Samstag, 18. Februar 2017, 21:45

Hallo Ralf

Drittes welche Bezugsquellen für Seegras aus tropischen Gebieten gibt es

Einen Link hatte ich ja schon im H. zosterae Fred gepostet. Sea Grasses

Ein weitere Bezugsquelle wäre vielleicht bei Gulf Coast Ecosystems zu finden.
Beste Grüße
Harald

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tenrek

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Sonntag, 19. Februar 2017, 00:12

Hallo Harald,
beides interessante Sachen. Aber bevor ich da etwas bestelle, werde ich versuchen mein Wissen, über die Haltung von Seegräsern,
erst einmal auf eine solide Basis zu stellen.

LG
Ralf

Dietmar

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40

Sonntag, 19. Februar 2017, 01:47

Hallo Ralf,
mir war nicht ganz klar, dass Du ausschließlich Nauplien verfüttern möchtest.
Meine Überlegungen gehen dahin, dass die Artemia einige Häutungen hinter sich hat und sich ernährt. Ich sehe es so, dass das Futtertier ein Container ist, den Fischen wichtige Nahrungsbestandteile verfügbar zu machen. Hoch konzentriert, vorverdaut und mit Enzymen angereichert. Die Verweilzeit der Nahrung der Artemia im Darm hängt unter anderem von der Temperatur ab und ob man ständig Futter hinterher schiebt. Je länger die Nahrung im Darm verbleibt, um so besser wird diese aufgeschlossen. Das gilt auch für die Pferdchen; ein ständiges im Futter stehen ist aus meiner Sicht falsch. Die Verweilzeit der Nahrung im Verdauungssystem ist entscheidend für das Wohlbefinden der Tiere. Anders gesagt, sie benötigen Ruhe um ihre Nahrung zu verdauen. Soweit sind wir uns ja auch einig. Eine einseitige Fütterung mit nur einem Futtermittel lehne ich sowieso ab, weil ein einzelner Organismus gar nicht in der Lage ist alle Nahrungsbedürfnisse zu befriedigen. Abwechslung und eine große Futterpalette sind immer von Vorteil. Leider nicht ganz einfach umzusetzen.
LG Dietmar
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