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Olli

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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:23

Lebende Artemia - länger lagern - wie wirds gemacht?

Hallo Zusammen,

ich habe mal eine Frage an die Experten, da mir die Zucht von Artemia zu "Aufwendig" ist, greife ich in der Regel auf Lebendfutter aus dem Zoohandel zurück.

Nun habe ich hier bei uns eine neue Quelle gefunden, wo ich die 3fache Menge zu einem minimalen Aufpreis bekomme.
Da ich aktuell noch einen neuen Mitbewohner an FroFu gewöhnen muss, möchte ich diesem aber täglich Lebendfutter zur Verfügung stellen, solange bis er sicher an FroFu geht und auch satt wird.
Aktuell bewahre ich diese in der Flüssigkeit auf, in der Sie auch im Geschäft schwimmen, sauge sie mit einer Pipette raus und gebe sie auf ein Sieb damit die Flüssigkeit abtropfen kann.

Nun zur Frage: Wie schaffe ich es das die Artemia (wo täglich welche entnommen werden) eine gleichbleibend gute Qualität halten und auch vielleicht in 1 1/2 Wochen noch zu verfüttern sind?

Sollte ich die Artemien in ein sauberes Glas umfüllen mit Osmosewasser und an einem kühlen und dunklen Ort lagern oder sagt Ihr, sobald die Tüte auf ist innerhalb von 2 Tagen verfüttern?

Andere Frage, was passiert mit Artemien die nicht gefressen werden, können diese auf lange Sicht im Becken überleben? z.b. im Algenrefugium oder sterben diese nach ein paar Tagen?

Danke vorab!

Steffi

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2

Dienstag, 31. Januar 2017, 13:04

Moin...
Artemia in Meerwasser zwischenlagern, dazu eher flache Gefäße nehmen (Wannen). Als Futter Phytoplankton, keine Strömung, maximal etwas Luftgeblubber.

Anreichern kann man sie mit Inve s.parkle oder aqua biotica Orange von Mrutzek (mit dem Anreicherungsmittel muß das Gefäß belüftet werden).
Signatur von »Steffi« Viele Grüße,
Steffi

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Harald

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3

Dienstag, 31. Januar 2017, 17:33

Hallo Olli

So in etwas wie Steffi schreibt mache ich es auch. Ich füttere die adulten Artemien aber mit RotiBomb.
Beste Grüße
Harald

Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

Olli

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4

Mittwoch, 1. Februar 2017, 08:20

So in etwas wie Steffi schreibt mache ich es auch. Ich füttere die adulten Artemien aber mit RotiBomb.


Das klingt gut! Dann muss man nicht nebenbei noch eine Plankton Kultur halten.

Danke, werde ich mir mal bestellen!

Nur zur Info, wie viel verfütterst Du davon ca?

Harald

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5

Mittwoch, 1. Februar 2017, 08:40

Nur zur Info, wie viel verfütterst Du davon ca

Alle drei bis vier Tage einen kleinen Messlöffel mit Futter über die Wasseroberfläche streuen. Kommt auch darauf an wie viele Artemien du hast.
Beste Grüße
Harald

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efyzz

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Mittwoch, 1. Februar 2017, 10:44

Moin,

danke Harald, das werde ich mir auch mal anschaffen :)

Aber jetzt muss ich die alte Diskussion nochmal anfachen...
Artemia mit Phytoplankton füttern geht doch in Wirklichkeit gar nicht?! Ist das nicht so'n alter Irrglaube, weil sich die Artemien - wenn überhaupt - von den Bakterien im Phyto ernähren?
Also ich habe jedenfalls schon zig Versuche mit Phyto durch, alles Fehlschläge. Erst mit "Waldmatsch" als Bodengrund konnte ich Artemien groß ziehen.
Bei Copepoden übrigens dasselbe.
Signatur von »efyzz« Gruß, Robert
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I) 460l Miniriff
Algenrefugium, 180W LED (DIY), Mondphasen- und Strömungssimulation, DIY-Wavebox, Balling, DIY-Aquariencomputer
II) 240l Nord-/ Ostsee / Mittelmeer - Anemonenaquarium
35g/l Salz, je nach Jahreszeit 10...20°C, gekühlt über Erdleitung, 30W LED
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tenrek

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Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:18

Hallo,

Phytoplankton füttern geht doch in Wirklichkeit gar nicht


geht doch aber sicher. Artemien fressen neben Bakterien sehr wohl die verschiedensten Mikroalgen und Hefen. Zur Hälterung meiner gekauften Artemien und zur Aufzucht verwende ich,
neben Rotibomb und Inve, fast ausschließlich Mikroalgen. Die besten Erfahrungen habe ich hierbei mit selbst angesetzten Mikroalgen gemacht. Das geht ganz einfach. Einfach grünes Wasser,
aus einer Pfütze vom Waldweg oder aus dem Garten, nehmen und langsam aufsalzen. Es sterben hierbei viele Algenarten ab und sinken zu Boden.
Nach einiger Zeit hat man eine schöne dunkelgrüne pflegeleichte Algenbrühe, die muß sehr nahrhaft sein denn Artemien und Cops wachsen sehr gut.

Bei der Aufzuchtvon Artemien ist es wichtig die Individuendichte nicht zu hoch anzusetzen, sonst stirbt ein Teil an Sauerstoffmangel und das Ganze kippt um.
Gefäße mit einer großen Wasseroberfläche und leichter Durchlüftung, oder einem kleinen PC Lüfter zur Bewegung der Wasseroberfläche sind da sehr hilfreich.
LG
Ralf

Steffi

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Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:59

Artemia schaben mit ihren Blattbeinchen sogar Algenaufwuchs von Steinen ab! Da sieht man auf grünen Steinen dann 2 parallele dünne weiße Streifen.

Mit selbst eingegrüntem Wasser habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht, am besten erreicht man das, indem man Lehm auf dem Behälterboden ausbringt, etwas andrückt und dann gaaaanz vorsichtig Wasser zugibt. Sehr gut eignet sich dazu altes Aquarienwasser aus dem Meerwasserbecken.
Das ganze dann an ein sonniges Fenster stellen oder später am besten raus in die Sonne, da fühlen sich Artemia am wohlsten.

Artemia waren übrigens meine Einstiegsdroge in die Aquaristik, die schönen großen echten Artemia salina. Vor gut 5 Jahren.

Derzeit paddeln meine Artemia mit den Tiggerpods zusammen. Ich hatte die Tiggers mal mit einem Rest Nauplien füttern wollen, haben sie wohl nicht alle erwischt... :D
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Steffi

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Artemia, lagern

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