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  • »Martin Hi.« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 24. Dezember 2016, 12:55

Steffies Copepoden: Vanessa?

moin (vanessa?),
die copepoden, die mir steffie dankensweterweise zugeschickt hat, vermehren sich recht schnell. vielleicht sollten wir die im auge behalten. da sie aus der nordsee stammen, halte ich sie auf steffies tipp hin bei einer dichte von 1,02 bei zimmertemperatur. gefüttert habe ich mit sparcle, was anscheinend gut angenommen wird. das wasser klart recht schnell auf, aber kein anaerober geruch bemerkbar und die kleinen vermehren sich sichtlich. werde die tage auf ein größeres gefäß umsteigen (müssen?).
wie machst du das, vanessa?
martin

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2

Dienstag, 27. Dezember 2016, 11:29

Hallo Martin,

ich habe Steffis Zuchtansatz bei normaler Dichte in einer vollständig eingegrünten 5l Wanne gestartet, die ich mit Synechococcus eingegrünt habe. Ich halte die Copepoden im Keller, bei ca 17°C und sie bekommen tagsüber etwas Sonnenlicht ab. Füttern tue ich mit einer Mischung aus dem Orange Start Pulver und zermösertem Granulat von Nyos (Wild Goji & True Algae).
Die Vermehrungsrate ist auch bei mir beachtlich! Ich habe die Copepoden allerdings nicht weiter untersucht und kann daher gar nicht sagen, ob es mehrere Arten sind. Die Anzahl der eiertragenden Weibchen hat sich deutlich gesteigert. Interessanterweise halten sich die vielen Copepodennauplien eher im unteren Bereich der Wanne an den Scheiben auf. Das ist zum Beispiel bei meinen Tisbennauplien anders, die tummeln sich überwiegend an der Wasseroberfläche.

In was für einem Zuchtbehältnis hast du begonnen Martin? Grünst du auch mit lebenden Algen ein?
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Vanessa

Harald

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3

Dienstag, 27. Dezember 2016, 18:37

Hallo Vanessa

die ich mit Synechococcus eingegrünt habe

Füttern tue ich mit einer Mischung aus dem Orange Start Pulver und zermösertem Granulat von Nyos (Wild Goji & True Algae).

Was glaubst du was der entscheidende Grund ist das sich die Cops gut vermehren, oder beides.

Ich frage deswegen da ich mit Synechococcus bisher nicht so den Durchbruch gehabt habe. Ich weiß klingt vielleicht blöd aber die größten Erfolge erziele ich immer noch mit Nannochloropsis oculata und reinen Möhrensaft mit Honig versetzt.
Beste Grüße
Harald

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4

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 09:11

Hallo Harald,
gute Frage...Ich kann es dir gar nicht genau sagen. Vielleicht sind die Copepoden aus der Nordsee einfach insgesamt relativ unempfindlich...Vielleicht kann da Dietmar was dazu sagen?
Ich hab das mit Synechococcus jetzt schon ein paar mal gehört aber selbst bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht! ;)
Das mit dem Karottensaft mit Honig habe ich noch nie probiert. Wie dosierst du das?
Signatur von »Vanessa87« Viele Grüße,
Vanessa

Harald

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5

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 10:52

Hallo Vanessa

Vielleicht sind die Copepoden aus der Nordsee einfach insgesamt relativ unempfindlich...

Kann ich jetzt so nicht bestätigen. Hatte auch einen ganzen Schwung Nordsee Copepoden, bei mir sind sie eingegangen. Ich vermute durch Sauerstoffmangel, die waren in einem Gefäß ohne Belüftung.

Wie dosierst du das?

Alle zwei bis drei Tage 10 ml auf ca. 10 Liter Wasser.
Beste Grüße
Harald

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6

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 11:53

Okay, das ist interessant.
Stimmt, das hätte ich noch erwähnen können...ich belüfte meine Copepoden auch nicht.
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Vanessa

Steffi

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7

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 13:07

Meine Copepoden halte ich in Vasen und flachen Kunststoffwannen, ich belüfte die überhaupt nicht.
Bisher ist auch noch nix kaputt gegangen.

Eure Futterrezepte probiere ich dann auch mal aus. Das wollte ich von dem Start in meinen Kurzurlaub nicht machen, falls irgendwas unerwartetes passiert ^^
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Steffi

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8

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 18:02

Heute mal nach meinem Urlaub geguckt: Ich hatte den Nordsee-Cops vor Weihnachten bißchen was von dem "grünen Schlamm" der sich in meiner N. occulata-Vase immer absetzt mit in die Vase gegeben, jetzt tummelt es sich wie doof, das war eine gute Woche 8|

Der "grüne Schlamm" hat sich auch super als Dauerfutter für meine Brachionus geeignet :D Eine gute Woche ohne Futtergabe und alles lebt noch.
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Steffi

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9

Samstag, 28. Januar 2017, 17:02

Hallo Martin, hallo Steffi,

ich wollte ja schon vor einiger Zeit schon mal fragen, wie sich eure Copepodenpopulation entwickelt hat?

Ich hab meinen Ansatz vor ca zwei Wochen das erste Mal geteilt und aus der ersten Wann schon kräftig ernten können und damit die Mäuler meiner Blaustreifenkinder gestopft. Die Copepoden sind bei mir seeeehr vermehrungsfreudig. Anfangs waren zwischen den Copepoden auch noch "würmerartige Lebewesen" zu sehen, die an den Scheiben entlang gekrochen sind. Davon werden es jedoch immer weniger, es scheint als würde sich eine Copepodenart durchsetzen. Sie haben in etwa die Größe von Tisben und halten sich überwiegend an den Scheiben und am Boden auf.

Wie sieht es bei euch aus? :)
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Vanessa

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10

Samstag, 28. Januar 2017, 18:09

Meine vermehren sich auch sehr gut, sogar bei 21° im Wohnzimmer ^^
Ich hatte jetzt für meine kleinen Krabbenlarven schon die ganz kleinen ausgesiebt, keine Ahnung, ob die Krabbenlarven sie fressen, aber so habeich einen netten Futtermix.

Diese kleinen Würmchen habe ich auch öfter im frischen Nordseewasser gehabt, sie halten sich nicht wirklich lange.
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Steffi

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11

Sonntag, 29. Januar 2017, 09:36

Hallo,
meine vermehren sich auch recht gut bei Zimmertemperatur. Habe gleich daneben irgendeine Tisbenart stehen, und meine Stefiecopepoden sind doch deutlich etwas kleiner und vor allem sehe ich im Gegensatz zu den Tisben immer viele sehr kleine Jungtiere dabei. Füttere nach wie vor unregelmäßig mit S-Parcle in etwa immer dann, wenn das Wasser wieder klar ist. Habe inzwischen auf ca. 2 Liter aufgefüllt, geht bald noch mehr...
LG: Martin

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