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Pat_2015

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Sonntag, 11. Dezember 2016, 11:49

Fangschreckenkrebs - was muss man zur Beckeneinrichtung und Pflege bedenken?

Guten Morgen zusammen, hallo Birgit,

Es ist schon komisch, monatelang beobachtet man ein Tier beim Händler und irgendwann macht es Klick und man fängt doch an, sich ernsthaft Gedanken zu machen, ob man es halten könnte.

Die ganze Familie möchte inzwischen gern den Fangschreckenkrebs bei uns einziehen lassen. Wir würden dafür das Süßwasserbecken meiner Tochter aufgeben und umgestalten. Es ist dieses hier mit 84 l http://m.dehner.de/zoo-aquaristik-aquari…CFY0aGwodB8oBfg

Die Frage ist nun: Haben wir auch alles bedacht?

Reicht die Größe aus?
Ist die Glasdicke ein Risiko?

Das Licht sollte kein Problem sein, denn das Ziel ist ja nicht, Korallen drin halten. Es sind zwei t8 röhren drin, da gibt's im Netz auch Meerwasser Varianten zu bestellen. Vielleicht bringen wir darin die Ableger von den Weichen unter, die bei uns wuchern: Xenien, Sinularias, und Scheibenanemonen, pinnigorgias, da kommt ein bisschen was zusammen. Außerdem wär's da auch egal, wenn Algen wachsen, mal ein etwas anderes Biotop als hier in den Wohnzimmer Becken.

Von der Technik her würden wir den Aquaball Innenfilter weiter verwenden, der drin ist (neues Filtermaterial natürlich) https://www.eheim.com/de_DE/produkte/tec…ter/aquaball130 Siglinde, du benutzt den auch immer noch, richtig? Und eine zusätzliche strömungspumpe, wenn nötig? Keine weitere Technik. Unser Händler meint, mit regelmäßigem wasserwechsel müsste das passen, weil erhöhte Phosphat und Nitrat werte dem fangi egal sind.

Das war bzw. ist nämlich meine Sorge, wegen des Futters. Der fangi frisst ja wohl schon größere Mengen, entsprechend werden ja auch die Ausscheidungen sein?

Birgit, wie ist das bei dir in den 100 l? Explodieren die Wasserwerte oder hält sich das einigermaßen in Grenzen? Wie oft fütterst du deinen?

Dann noch die Frage, was überhaupt als Putztrupp oder ähnliches im Becken sein könnte. Einsiedler und Schnecken stehen wohl auf dem Speiseplan des Fangis, wenn ich das richtig verstanden habe? Und Seeigel? Oder lässt du die Algen einfach wuchern, Birgit?

Dann wären die Kosten für die Anschaffung wirklich sehr überschaubar. Sand oder korallenbruch, ein paar lebende Steine, mit denen man eine schöne Höhle bauen kann, ein paar größere und kleinere Brocken, mit denen er sich das ausgestalten kann wie er möchte, das war's, oder?

Wie lange müsste man das Becken einfahren lassen, bevor der Krebs einziehen kann?

Zuletzt, Birgit - oder natürlich andere mit Haltungserfahrungen - ist irgendwas anders gelaufen, als du geplant hast? Irgendwas, was wir bedenken sollten?

Klingt eigentlich alles recht überschaubar und machbar ?(

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,

Pat
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Mirakelbarsch

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Sonntag, 11. Dezember 2016, 13:04

Hallo Pat,

erstmal freue ich mich, dass ihr euch entschlossen habt so ein faszinierendes Tier zu pflegen. Die Beckengrösse ok, die Glasstärke sollte 6 mm betragen, das Becken muss unbedingt abgedeckt sein. Die Strömung sollte moderat sein und das Licht nicht zu hell. Wenn du Korallen, keine Steinkorallen, pflegen willst dann solltest du darauf achten, dass die Steine auf denen sie festgewachsen sind größer sein damit bei Umbauarbeiten des Fangis die Steine nicht verbaut werden. Als Aufwuchsfresser setze ich regelmäßig Napfschnecken ein da diese auch eine wichtige Nahrungsquelle für den Fangi darstellen. Allerdings leben diese schon eine ganze Weile im Becken da ich Willi jeden zweiten Tag füttere. Einen Seeigel würde ich nicht einsetzen, da dieser vom Riff gekickt wird wenn er dem Fangi im Weg ist. Das ist auch nicht so schön für den Igel. Wasserwerte wie Phosphat und Nitrat sind eher nebensächlich. Nitrit sollte im besten Falle nicht nachweisbar sein. Das Becken von Willi habe ich sechs Wochen eingefahren. Die Wasserwerte sollten halt passen. Sehr wichtig ist das der Riffaufbau nicht untergraben werden kann. Wenn du weitere Fragen hast nur her damit. Ich freue mich jetzt schon auf die Vorstellung eures neuen Familienmitglied.

Viele Grüße
Birgit :)
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Steffi

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Sonntag, 11. Dezember 2016, 13:36

Moin Pat,
ich kann dir auch Strandschnecken von der Nordsee schicken. Die gibt es hier in großen Mengen und sie halten sich auch im warmen Wasser sehr gut (meine dienstälteste war 2 Jahre alt, bis sie doch Opfer eines Einsiedlers wurde).
Nur muß für diese Schnecken zumindest ein Kranz über dem AQ sein, ansonsten gehen sie im Haus spazieren :dead:

Ich hatte mal ein kleines Algenbecken mit 2 Gonodactylellus viridis als Bewohner.
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Mirakelbarsch

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Sonntag, 11. Dezember 2016, 13:47

Hallo Steffi,

spazieren gehen können die Strandschnecken ja nicht da das Becken abgedeckt werden muss damit der Fangi falls er mal erschrickt nicht raus springt. Ansonsten ist das aber eine interessante Lösung .

Viele Grüße
Birgit :)
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Mirakelbarsch

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Sonntag, 11. Dezember 2016, 14:08

Hallo Pat,

eins hatte ich noch vergessen. Machbar und überschaubar ist das. Probleme bei der Haltung von Willi hatte ich bislang auch nicht. Willi lebt nun schon 10 Monate bei mir und ist putzmunter.

Viele Grüße
Birgit :)
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Pat_2015

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Sonntag, 11. Dezember 2016, 14:41

Klingt doch alles prima, danke euch!

Das mit den Nordsee Schnecken klingt klasse, da komm ich gern drauf zurück, wenn's so weit ist! Und ja, das Becken ist ja abgedeckt, da kommen sie nicht raus :-)

Glasdicke hab ich gerade gemessen, ist 6 mm, scheint also auch zu passen...

Und du hast auch keinen Abschäumer, Birgit?

Also, ich denke, wir werden das wagen...

Die Zeit zum einfahren des Beckens müssen wir uns dann noch gut überlegen bzw. beobachten. Ammoniak und Nitrit war bei unseren bisherigen Becken nie ein Problem, dank gutem Lebendgestein, vielleicht auch dem lifesand??? und den verfügbaren bakterienprodukten ging das bisher immer ganz gut. Diesmal wollte ich's mal mit totem korallenbruch probieren. Wir beobachten einfach die Werte und jetzt war der fangi schon so lange bei Pascal, dass er ihn sicher noch ein Weilchen für uns beherbergt, bis sein zu Hause bereit ist...

Einen zwischenhalt im technikbecken unseres großen aquariums könnten wir uns noch überlegen, aber da unten im dunklen Schrank ist doch auch keine gute Lösung, oder?
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Sonntag, 11. Dezember 2016, 14:55

Hallo Pat,


einen Aufenthalt des Fangis im Technikbecken wenn auch nur vorübergehend finde ich nicht optimal. Ihr müsstet ihn wieder raus fangen und das wäre auch Stress für den Fangi. Da ist es besser wenn er solange bei Pascal in Pflege bleibt. Einen Abschäumer braucht ihr nicht. Als Bodengrund solltest du Sand verwenden den braucht der Fangi neben Korallenbruch und kleinem LS auch zum Bauen. Unter Umständen ist das Becken ja auch schon nach vier Wochen so stabil, dass ihr den Fangi einsetzen könnt.

Viele Grüße
Birgit :)
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Sonntag, 11. Dezember 2016, 15:09

Hallo Birgit,

Danke für die Info mit dem Sand... Ich finde Sand schöner, hätte jetzt gröberes verwendet im Gedanken, dass das besser ist zum bauen. Dann werd ich wohl doch wieder wie gewohnt starten. Und einfach ne gute Mischung an allen Größen zu bauen anbieten :-)
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Sonntag, 11. Dezember 2016, 15:17

Hallo Pat,
von Zeit zu Zeit bekommt Willi von mir neues Baumaterial in Form von Korallenbruch und zerklopftem LS. Das mache ich immer dann wenn er nichts mehr an der Seite liegen hat oder er suchend durchs Becken marschiert.
Viele Grüße
Birgit :)
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