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Sonntag, 28. August 2016, 14:09

Ozon noch zeitgerecht ?

Sie sind hier: StartseiteProdukttestsZubehörOzon . Zeitgerecht?


OZON . ZEITGERECHT?

Veröffentlicht von Ronny Schöpke am 28. August 2016 | Kommentieren | Bearbeiten

Ozon .
In diesem Bericht möchten wir einmal der Sander Ozonisator C 200 Vorstellen und der Frage nachgehen ob den der Einsatz von Ozon noch sinnvoll ist, und wenn ja wann?
Vorwort.
In der heutigen Zeit von verschiedensten Leds und mittel als Additive , werden häufig die einfachsten Wege übersehen.
In einem Aquarium haben wir es mit verschiedensten Stoffen zu tun.
Die meissten davon sind Abschäumbar.
Auch wird vieles über Absorber gebunden.
Leider werden viele Eiweisse, und Huminstoffe (Pippi) nicht abgeschäumt oder relativ schlecht gebunden.
Dies lässt das Wasser leicht gelblich erscheinen.
Heutzutage fällt dies aber kaum mehr auf.
Warum?
Mit den Led Beleuchtungen lässt sich jede Farbe einstellen.
Dies hat zur Folge, das solche Wassertrübungen oft nicht wahr genommen werden.
Zu Zeiten des HQI war das kein Problem.
Denn ein 10000K Brenner war nicht mehr weiss in seiner Ausleuchtung .
Nein das Aquarium schien Gelb.
Nach Einsatz von Ozon, der damals durchaus normal war, schien das Aquarium wieder in einem Blau weissem Licht.
Auch Traten viele Bakterienbedingte Probleme wie Cyanos erst gar nicht aus, da unser Wasser durch den Einsatz von Ozon sehr Steril ist.
Dies macht aber die Zugabe von Bakterien Notwendig.
Doch nun einmal zur Funktionsweise.
Es wird Sauerstoff O2 unter Elektrischer Entladung gespalten und so das O3 Ozon gebildet, welches wiederum Eiweiss Verbindungen aufspaltet und Abschäumbar macht.Das Ozongerät sollte also in der Meerwasseraquaristik zwingend an einem Abschäumer geschaltet sein.
Also ist der Aufbau relativ Simpel.
Dort wo die Luft Angesaugt wird, wird also mittels Luftschlauch das Ozongerät angeschlossen.

An dem Verbleibenden Anschluss schalten sie ein Luft Trockner vor oder bei Trockener Luft lassen sie diesen einfach frei.

Zitat

Einstellung
Über das Potentometer (Drehknopf) können sie ihr Ozon Gerät regeln.
Bitte fangen sie Langsam an .
Wenn sie einen Ozongeruch (Frisch) wahrnehmen regeln sie ihr Ozongerät herunter.
Wichtig ist auch ein Gutes Ozongerät zu wählen mit Drehknopf und einer Optischen Anzeige.

Die Firma SANDER ist hier die Optimale Wahl.
Langjährige Erfahrung im bau von Ozon Geräten schaffen Sicherheit für sie und Ihr Aquarium.
Ich Selber nutze für ein 2500 Liter System den C-200 der hier völlig ausreichend ist.

Kristall klares Wasser ist der Grundbaustein für korallen und Fischhaltung.

Solche Ozongeräte sind natürlich in Verschiedensten Grössen und Ausführungen erhältlich.

Zitat

Fazit.
Das Ozon gerät ist also heute wichtiger als jemals zuvor.
Durch LEDs wird oft die wahre klarheit des Wassers verfälscht.
Viele Probleme durch den gelegentlichen Einsatz von Ozon kommen erst gar nicht auf.
Bakterienüberschuss oder Cyanos werden vermieden.
Verschiedene Parasiten auf Fischen haben erst gar keine Chance.
Kristall Klares Wasser durch Aufspaltung von Eiweiss Verbindungen . (Abschäumung)
Docs und Pocs /Nesselgift von Korallen werden besser Abgschäumt.

Ich hoffe ich konnte ihnen das Ozon Gerät etwas näher bringen.
Ihr Fachhändler und die Firma Sander wird sie sicherlich gerne Beraten.

Vielen dank auch an die Firma Sander für die Bereitstellung dieses Vorführmodelles.
Ronny Schöpke
www.salzwasserwelten.de
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Mäge (28.08.2016)

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Sonntag, 28. August 2016, 16:16

Hi

Meinungen ?
Lg Ronny

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3

Sonntag, 28. August 2016, 16:39

Hallo Ronny,

ich weiß ja nicht ob du Gedanken lesen kannst, aber dein Artikel kam gerade zur richtigen Zeit! :-)
Wie stehst du zur Verwendung eines Ozongerätes während der ersten Monate in denen sich das System noch entwickelt? Oder auch wenn Bakterien aktiv zugegeben werden? (Frage auch auf UV übertragbar...)
Bakterien sind ja sehr anfällig was Ozon angeht.

Und wie steht es allgemein um Überdosierung?
Bevor ich es vergesse, vielen Dank für den Artikel.

Gruß Dominik

Henning

...........

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4

Sonntag, 28. August 2016, 19:48

Hallo Ronny

Herzlichen Dank für deine tollen Beitrag zum Ozon, respektive zum Sander Produkt, wo ich selber ja auch im Einsatz habe.

Ich hoffe ich konnte ihnen das Ozon Gerät etwas näher bringen.
Ihr Fachhändler und die Firma Sander wird sie sicherlich gerne Beraten.

Denke der "Otto Normalverbraucher" weiss nach diesem Beitrag nicht wo/wie er dieses Ozon Gerät zum Einsatz bringen kann/soll. :wink:
Signatur von »Henning« ><((((º> <º)))) ><

Salzige Grüsse
Henning


Harald

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5

Sonntag, 28. August 2016, 20:02

Hallo Ronny

Vielen Dank für diesen Bericht. :smile:

Ob zeitgemäß oder nicht da streiten sich nach wie vor die Gelehrten und ist nach wie vor ein Pro und Kontra Thema. :wink:
Beste Grüße
Harald

Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

6

Sonntag, 28. August 2016, 21:10

Hi

Danke für die konstruktive Kritik . ;)


Uv setze ich selber nur bei bedarf ein , da man hier alles abmurkst . Inkl . Larven .


Ozon sind sicherlich wenn überdosiert freie Radikale die unschön sind .
Hier gilt aber meiner Meinung nach weniger ist oft mehr.


Der Grund für den Artikel war wirklich die häufigen Aussagen das ja alle perfektes Wasser haben . Nur komischerweise haben alle Probleme :rolleyes:
Ich selber habe eigendlich immer Ozon ganz leicht mitlaufen . Wobei nachts alles aus ist . Inkl. Abschäumer :huh:


Es macht halt vieles leichter .
Und speziell mit LEDs geht's auch leichter mit Ozon .
Auch ich habe ab und an Probleme mit Bakterien resp. Cyanos oder was auch immer .
Ozon an und die Plage verschwindet . Ergo ein bakterielles Problem .
Den wenn es Algen wären bräuchte man uv Klärung .
Das olle blau bei den LEDs :cursing:
Lg ronny

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7

Sonntag, 28. August 2016, 21:59

:will3: zusammen

Ich muss mich dem Ronny anschließen.
Habe bei meinem Alten Becken immer mit Ozon gearbeitet,über denn
Abschäumer wird der Ozon ins System gebracht..Die Abschäumung sorgt
dafür das aus dem O3 Ozon Molokül wieder ein O2 Sauerstoff Molokül wird,so
wird gewährleistet das kein Ozon ins Becken gelangt.

Und Nachts werden beide abgeschaltet.
Signatur von »DSB 05« Schöne Grüsse
Rolf :thumbsup: :drinks:

tenrek

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8

Sonntag, 28. August 2016, 23:36

Hallo Ronny,
ein netter Artikel. Aber trotzdem einige Gedanken zum Text.
Ob Ozon heute noch zeitgemäß ist? Was für eine Frage. Natürlich, alles was den Einsatz von Medikamenten insbesondere Antibiotika vermeidet ist zeitgemäß.
Besonders heute, wo immer mehr Krankheitserreger gegen Antibiotika Resistenz zeigen. Es gibt mittlerweile auch noch wirkungsvollere Mittel.
(http://www.aquakulturinfo.de/index.php/pes.html)
King(2001) stellte fest, dass Peressigsäure in geschlossenen Kreislaufanlagen die Bakterienzahl um 99% reduzierte und damit ein wirksameres Desinfektionsmittel als Ozon ist.
Meiner Auffassung nach ist eine Kombination der verschiedenen Verfahren (Ozon, UV, Abschäumer , PES u.a.)die optimale Variante um die Keimzahl möglichst gering zu halten.

und wenn ja wann?


Wann ist es denn Deine Meinung nach nun sinnvoll?

Nach Einsatz von Ozon, der damals durchaus normal war


Also ich finde der Einsatz von Ozon ist heute genau so normal, jedenfalls wenn wenn ich, die mir hier bekannten Aquarienfreunde sehe, lediglich der Einsatzpunkt und die Dauer unterscheiden sich.

Wasser durch den Einsatz von Ozon sehr Steril ist


Das Wasser unserer Aquarien ist nicht „sehr steril“ und erst recht nicht „steril“. Dazu reicht die Leistung der von uns eingesetzten Gerätschaften und Mittel glücklicherweise nicht aus.
Wir erreichen eine Keimreduzierung, die zusammen mit einer Konditionierung unserer Pfleglinge, Krankheiten weitestgehend vermeiden kann.
Wobei zu beachten ist, diese Gerätschaften und Mittel sind mit Bedacht einzusetzen.
Viel hilft nicht immer viel. So gibt es z.B. bei den Cyanos Reinwasserformen.

Wenn sie einen Ozongeruch (Frisch) wahrnehmen regeln sie ihr Ozongerät herunter.


Wenn man Ozongeruch feststellt ist es eigentlich schon zu spät besonders wenn kleine Kinder im Haushalt leben.
Laut Bundesumweltamt, können erhöhte Ozonkonzentrationen beim Menschen Reizung der Atemwege, Husten, Kopfschmerzen und Atembeschwerden bis hin zu Einschränkungen der Lungenfunktion und Lungenkrankheiten hervorrufen. Ihr Ausmaß wird hauptsächlich durch die Aufenthaltsdauer in der ozonbelasteten Luft bestimmt.
Deshalb (meine ich) sollte man durch geeignete Maßnahmen verhindern daß zuviel Ozon in die Raumluft gelangt.

Die Firma SANDER ist hier die Optimale Wahl
,

Es gibt ja mehrere Hersteller, von in der Aquaristik einsetzbaren Ozonisatoren.
Ein gutes Gerät ist z.B. wohl auch dieses hier“ http://www.top-messtechnik.com/jtlshop/index.php?a=618“ mit digitaler Ozonmengenanzeige.
Warum ist nun das Gerät der Firma Sander die optimale Wahl?
Keine Frage die Geräte von Sander sind nicht schlecht, ich setze selbst ein Sander Ozonisator ein. Aber behaupten sie wären die optimale Wahl, soweit würde ich mich nicht aus dem Fenster legen, ohne sie mit anderen Geräte verglichen zu haben.
Wobei unter einen Produkttest stelle ich mir doch etwas anderes vor.
Was wurde denn nun getestet?

Zum Fazit,
Warum sind Ozonisatoren heute wichtiger als je zuvor, ich würde sagen sie sind heute genau so wichtig wie gestern.
Die Verfälschung der Klarheit des Wassers wird doch durch den Einsatz von Ozon nicht behoben. Oder?
Durch den gelegentlichen Einsatz von Ozon verhindere ich keine Probleme, keine Cyanos, keinen Bakterienüberschuß( wie wird der gemessen?)
und verschiedene Parasiten auf den Fischen verhindere ich auch nicht. Insbesondere nicht, wenn ich den Ozonisator vor den Abschäumer setze,
denn dann kommt, doch wohl, kaum noch Ozon in den Ecken und Nischen des Beckens, geschweige denn der gesamten Anlage an.

LG
Ralf

9

Montag, 29. August 2016, 04:47

Moin

Hm ....
Neeee.....

Fotojäger

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10

Montag, 29. August 2016, 07:55

Wenn man Ozongeruch feststellt ist es eigentlich schon zu spät besonders wenn kleine Kinder im Haushalt leben.
Laut Bundesumweltamt, können erhöhte Ozonkonzentrationen beim Menschen Reizung der Atemwege, Husten, Kopfschmerzen und Atembeschwerden bis hin zu Einschränkungen der Lungenfunktion und Lungenkrankheiten hervorrufen. Ihr Ausmaß wird hauptsächlich durch die Aufenthaltsdauer in der ozonbelasteten Luft bestimmt.


Guten Morgen zusammen,

und genau diese Geschichte ist es die mich immer vom Ozon abgehalten hat und ich nun nach ca. 2,5 Jahren Beckenbetrieb der Meinung bin das ich auch keins Brauche.
--> Gelbstoffe (Humine) bekomme ich durch zeitweise Kohlefilterung raus, auch sonstige unerwünschte Stoffe, wie Nesselgifte, Schleimsekrete werden dort gebunden.
--> Cyanos kommen und gehen in stabilen Becken, aber sollten eigentlich nicht zum Problem werden, da liegt dann häufig was anderes im Argen.
--> Parasiten sollten eher durch UV bekämpft werden, da auch so vorhandene Schwärmer etc. angegriffen werden. Wobei ich auch dort der Meinung bin, dass diese bis auf sehr
heikle Fische nicht nötig ist und man eher durch gutes Futter/Fütterung, geeigneten Besatz und stabile Beckenbedingungen den Erkrankungen vorbeugen kann/sollte.

Wenn schon Ozon eingesetzt wird, sehe ich das genau wie Ralf, sollte tunlichst darauf geachtet werden, das keins ins Hauptbecken gelangt.
Signatur von »Fotojäger« Salzigen Gruß
Daniel

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Anatole France

tenrek

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11

Montag, 29. August 2016, 10:11

Hallo Daniel,
mein Hinweis auf die Wirkungen von Ozon sollte auf keinen Fall ein Plädoyer für den Nichteinsatz von Ozon sein. Mehr denn ein Hinweis, Ozon ebenso wie andere Mittel mit bedacht einzusetzen.
Richtig eingesetzt, ist es in Verbindung mit anderen Maßnahmen sehr sinnvoll und völlig unbedenklich. Einfach nur Ozon einsetzen um die Gelbstoffe umzuwandeln, ist natürlich nur Kosmetik.
Die Stoffe bleiben ja im Wasser, da ist, wie Du schreibst, Aktivkohle sogar der bessere Weg. Bei der Bekämpfung von Parasiten mit UVC erreichst Du natürlich nur die frei schwebenden Keime.
Biofilme, auf Substrat aufsitzende oder im Mulm befindliche Keime erwischst Du da nicht. ( Mit Keime sind hier Bakterien, Vieren und ähnliches gemeint) Da ist der Einsatz von Ozon im
Quarantänebecken sehr hilfreich. Ozon direkt im Hauptbecken ist, richtig eingesetzt, auch sehr hilfreich. Der Wirkmechanismus von Ozon ist ähnlich dem von Wasserstoffsuperoxid oder PES.

Wobei ich auch dort der Meinung bin, dass diese bis auf sehr
heikle Fische nicht nötig ist und man eher durch gutes Futter/Fütterung, geeigneten Besatz und stabile Beckenbedingungen den Erkrankungen vorbeugen kann/sollte.


Das sehe ich ähnlich, gutes Futter, angemessene Fütterung, geeigneter Besatz und stabile Bedingungen beugen Krankheiten auf jeden Fall vor.
Allein mit technischen Mitteln, versuchen den Keimdruck zu senken und auf der anderen Seite Überbesatz, zuviel Futter und unverträgliche Fische, bringt nichts.
Meiner Ansicht nach, ist eine vernünftige Kombination der verschiedenen, hier genannten und weiterer Parameter der goldene Weg. Trotzdem werden Krankheiten nie ganz zu verhindern sein.

LG
Ralf

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tenrek« (29. August 2016, 13:54)


Harald

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Montag, 29. August 2016, 10:24

Interessante Diskussion :wink:

Hier im Forum wurde ja schon öfter darüber diskutiert. Als Beispiel hier und hier.
Beste Grüße
Harald

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Montag, 29. August 2016, 12:21

Hallo zusammen,

ich setze ebenfalls Ozon ein und finde es die beste Wahl. Das Ozon an die Umgebung abgegeben wird kann durch den richtigen Ozonisator verhindert werden. ich habe einen selber gebaut der aber abgekupfert wurde von einem Hersteller. Habe den dann modifiziert. Somit verhindere ich das Ozon ins Becken sowie die Umgebung abgegeben wird. Ich steuere die Ozonzugabe durch das messen des Redoxpotentials. Dementsprechend schaltet das Gerät ein oder aus.

Ich bin der Meinung das Ozon sehr wohl zeitgemäss ist und würde den nicht mehr missen wollen.
Signatur von »Tiegars« Grüsse

Javi

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14

Montag, 29. August 2016, 13:26

Hallo zusammen,

bitte nicht falsch verstehen, ich plädiere weder für noch gegen den Einsatz von Ozon, UV , Kohle usw. es gibt 100% Becken, Situationen, Kombinationen wo all das
angebracht ist.
Ich stehe halt immer auf dem Standpunkt:
"So wenig wie möglich, so viel wie nötig".

So halte ich das bei all meinen Technikkomponenten und somit finde ich momentan keine Verwendung für Ozon und UV.
Der oben genannte "gesundheitliche" Aspekt hatte mich damals von der Anschaffung abgehalten und mittlerweile sehe ich
für den Einsatz in meinem Falle keinen Grund.
Signatur von »Fotojäger« Salzigen Gruß
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korallenfarm joe

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Montag, 29. August 2016, 19:40

hi,

wir fahren unsere 11tausend-liter-anlage des verkaufsbereiches mit 100mg im dauerbetrieb. das reicht, um gelbstoffe zu entfernen.

auf die litermenge gerechnet so gut wie nix.

viele setzen ihn nur sporadisch einen tag die wocghe ein o. äh. - geht auch.

bei großem fischbesatz reichern sich die stoffe schneller an und ozon ist hier sinniger als in becken mit "fischunterbesatz" und nur sparsamer fütterung..

bei zweitem ist kohle die wahl oder die sporadische anwendung.
Signatur von »korallenfarm joe« ansonsten schönen gruß
joe

Mäge

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16

Montag, 29. August 2016, 19:46

Hallo Zusammen

Abgesehen davon, dass Ozon das Wasser klar macht und freischwimmende Keime oder auch auf Oberflächen reduziert, finde ich den Aspekt des Redox-Potentials sehr spannend.
Meine Gedanken gehen dabei soweit, dass ich eventuell mal Ozon ausprobiere um das Redoxpotenzial zu verbessern, die Keim Dichte spielt mir nicht so eine grosse Rolle. Im Meerwasser ist die Mikrobiellediversität ja auch sehr hoch.
Problematisch ist es bei uns ja nur wenn krankmachende Keime überhand nehmen. Aber es gibt ja auch Becken die ohne Ozon ein Naturähnliches Redox-Potential aufweisen. Da müssen wir irgendwie ansetzten!
Ich selber Messe das Redoxpotential nicht, wäre aber Spannend ob in Becken mit optimalem Redoxpotential ohne Ozon auch z.B. Cyanos überhand nehmen.....
Signatur von »Mäge« Grüsse Mäge

SEG

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17

Dienstag, 30. August 2016, 20:21

...ich denke, dass der Einsatz von Ozonisatoren vor allem in vier Bereichen Sinn macht:

- bei öffentlichen großen Schauanlagen, um dort das Einschleppen von Keimen zu unterbinden;
- bei der Haltung von großen Knorpelfischen, weil diese einen besonders intensiven Stoffwechsel mit entsprechenden Abbauprodukten haben;
- bei kommerziellen Großanlagen, um die Gesundheit der Fische zu gewährleisten und
- bei Im- und Exportstationen mit Quarantänebecken.

Für Hobbyisten macht das meiner Meinung nach ab einer gewissen Beckengröße Sinn, ab einem Wasservolumen von mehreren tausend Litern.
Es versteht sich von selbst, dass man Ozonisatoren sorgfältig warten und überwachen muss, damit es zu keiner Überdosierung kommt, die den Fischen schadet.

Ansonsten würde ich zur Krankheitsprophylaxe auf einen ausreichend dimensionierten(!) UV-C-Klärer setzen. Das erscheint mir immer noch am einfachsten.

Guido

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18

Dienstag, 30. August 2016, 21:13

Hallo,

ich selbst habe bis dato noch nie Ozon verwendet, stand aber des öfteren mal an der Schwelle es zu probieren.

Aber wenn ich mir den Thread hier so durchlese steh ich wieder vor dem Problem nicht wirklich zu wissen ob es mir persönlich etwas bringt oder ehr nicht.

Abschäumer und Ozon abends abschalten? Wohl nichts für mich, mein Abschäumer ist schon ehr etwas unterdimesioniert, das will ich aber auch nicht weiter ausreizen.

Ozon in der Raumluft, bei mir zugleich mein Schlafplatz? Sehe ich jetzt nicht so dramatisch, da meine Hütte ständig zwangsdurchlüftet wird.

Redoxpotenzial messen? Weitere Kosten für Sonden...

Das Oxongerät, oder Ozonisator, ist auch keine einmalige oder langlebige Anschaffung...

Also ich tendiere weiter zu Kohle für Kohle :wink:

Gruß Guido
Signatur von »Guido« Laß dir aus dem Wasser helfen, oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf den Baum.

tenrek

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19

Dienstag, 30. August 2016, 22:41

Ich sehe noch einen fünften Einsatzbereich. Gerade unsere kleinen Wasserpfützen sind doch sehr instabil. Ein toter Fisch hinten in der Ecke, etwas zu viel Futter, Wasserwechsel vergessen und der Redoxwert geht gegen Null. Das heißt die Keimbelastung steigt der Tiere steig enorm und Schwächeparasiten können die Oberhand gewinnen.
Ein sechster Einsatzbereich wäre das Quarantäne- und das Krankenbecken.
Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.
Das hat Paracelsus (1493-1541) erkannt.
Das trifft auch auf Ozon, PES, H2O2, UV und Antibiotika zu. Sie können hilfreich sein aber auch großen Schaden anrichten. Deshalb ist es wichtig diese Sachen mit Bedacht und Sachverstand einzusetzen. Dann schaden sie weder dem Tierhalter noch seinen Tieren. Ozon verändert das Redoxpotential des Wassers, dieses wird in mv gemessen. Je höher dieser Wert, desto unbelasteter ist das Wasser. In Meerwasseraquarien mit Fischbesatz sollte dieser Wert 400 mv nicht überschreiten. Deshalb ist es sinnvoll das Redoxpotential das Wassers mit einem Meßgerät zu überwachen und den Ozonisator damit zu steuern. Sicherheitshalber kann ich dann, die abgehende Luft noch über Kohle Filtern, damit kein bzw. wenig Ozon in die Raumluft gelangt. Es wird verschiedentlich die Meinung vertreten, kein Ozon ins Hauptbecken. Wenn ich mir die Wirkungsweise von Ozon vor Augen führe, vertrete ich die Auffassung, auf jeden Fall ins Hauptbecken. Denn nur so erreiche ich die im Hauptbecken befindlichen Biofilme und Keime. Die Löslichkeit von Ozon in Wasser ist 13mal höher als die von Sauerstoff. In wässriger Lösung ist Ozon sehr instabil, die Halbwertszeit in Wasser beträgt 20 Min in der Luft 12 Stunden. (http://www.lenntech.de/bibliothek/ozon/e…genschaften.htm) Interessant wäre nun sicherlich ein Test, der darüber eine ungefähre Auskunft gibt, wie lange das Gerät A benötigt um eine bestimmte Wassermenge mit einem Redoxwert
von X mv auf einen Redoxwert von z. B. 400mv zu bringen. Das würde die Auswahl einer passenden Gerätegröße erleichtern, damit das Gerät nicht ununterbrochen läuft. Steht in der Werbung? Ja, aber da steht oft viel.
UV-Klärer sind eine gute Wahl, aber solo zur Krankheitsprophylaxe wohl doch nicht ausreichend.
Damit UVC einen Erreger schädigen kann, muß dieser langsam, nah am Klärer vorbei geführt werden.
Biofilme, Krankheitserreger die im Boden oder der Dekoration sind werden nicht erreicht.

ist auch keine einmalige oder langlebige Anschaffung...

Mein Ozonisator ist jetzt zwei Jahre in Betrieb, nachdem sein Vorgänger nach Jahren durch Unachtsamkeit meinerseits den Betrieb einstellte.

tendiere weiter zu Kohle

Also, um nur schönes klares Wasser zu haben, würde ich auch keinen Ozonisator einsetzen. Denn die Gelbstoffe wären dann wohl umgewandelt, aber immer noch im Wasser.
Mann sieht es nur nicht.

LG
Ralf

Sylvio

Fachbereich Marine Nachzuchten

Beiträge: 522

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20

Freitag, 9. September 2016, 18:47


Das trifft auch auf Ozon, PES, H2O2, UV und Antibiotika zu. Sie können hilfreich sein aber auch großen Schaden anrichten. Deshalb ist es wichtig diese Sachen mit Bedacht und Sachverstand einzusetzen. Dann schaden sie weder dem Tierhalter noch seinen Tieren.

LG
Ralf


Hallo

Genau so sehe ich das auch.

Und ich verwende auch Ozon ,UV, und PES
aber auch nur an reinen Fischanlagen.

Ein Aquarianer mit einen Wohnzimmerbecken sollte immer versuchen ein Becken mit einen ausgewogenen Gleichgewicht zu betreiben.
was auch möglich ist .

Wer viel an seinen Becken rumspielt und ständig das Gleichgewicht stört sollte sich dann schon Gedanken über Ozon,UV oder PES machen.

MfG Sylvio
Signatur von »Sylvio« Dem Tatendrang immer eine Spur voraus

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