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Olli

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Sonntag, 7. August 2016, 17:05

T5 Röhren einbrennen

Hallo zusammen,

Da ich mit dem neuen Becken auch komplett auf T5 umgestellt habe und nun der erste Röhrenwechsel ansteht stellt sich mir die Frage, brennt man die Röhren noch ein und wenn ja wie?

Ich habe über meinem Becken 6x24 Watt die auf maximal 75% laufen da das sicherlich schon mehr als ausreichend für die Fläche von 55x55x55 ist.

Nun hat man ja immer gesagt die Röhren sollen 100Std auf 100% brennen um am effektivsten zu sein.
Stimmt das noch? Wenn ja wie macht Ihr das wenn eure Lampe nicht auf voller Power läuft und Ihr die Korallen nicht bruzeln wollt?

Gruß Olli

2

Sonntag, 7. August 2016, 18:13

Hi

nein das ist nicht so ganz richtig .

röhren wurden die für die dimmung gebaut .

lass sie erst mal volldampf laufen .

die dimmerei verkürzt ihre lebenszeit stark .

lg ronny

korallenfarm joe

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3

Sonntag, 7. August 2016, 19:15

Ich habe über meinem Becken 6x24 Watt die auf maximal 75% laufen da das sicherlich schon mehr als ausreichend für die Fläche von 55x55x55 ist.
hi oli,

die fläche hat nix mit der beleuchtungsstärke zu tun. einzig die bedürfnisse der korallen sind da ausschlaggebend.

bei weichen etc. mag das noch passen, bei sps zu schwach.
Signatur von »korallenfarm joe« ansonsten schönen gruß
joe

Dietmar

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4

Sonntag, 7. August 2016, 20:05

Hallo Olli,
Für ein Optimum hinsichtlich Betrieb und Stabilität sollten neue Lampen für 100 h bei vollem Output eingebrannt werden, sodass der Überschuss an dosiertem Quecksilber zur Kühlstelle der Lampe wandern kann.
LG Dietmar
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efyzz

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5

Sonntag, 7. August 2016, 20:44

Nabend,

Ich würde sie auch möglichst immer auf vollgas laufen lassen. Wenn das zu viel ist, nimm halt nur 4 von 6 Röhren oder so.

Ich hatte bei einem Becken 2 Röhren ständig auf unter 50% laufen, die waren alle 6-8 Monate defekt, brannten dann aber teilweise wieder an einem nicht-dimmbaren EVG. 8|
Signatur von »efyzz« Gruß, Robert
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Olli

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Montag, 8. August 2016, 09:43

Danke für eure Beiträge, werde die Röhren dann erstmal ganz gewöhnlich auf 100% brennen lassen.

Da ich meine Röhren aber eh alle 8 Monate spätestens Wechsel ist mir das mit dem Ausfallen bisher noch nicht passiert..

efyzz

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Montag, 8. August 2016, 10:02

Naja, Du gehst ja auch nicht so weit runter wie ich damals.

Jedenfalls sind die Röhren auf Volllast spezifiziert. Bei Teillast könnte sich auch das Spektrum verschieben. Und wenn die Röhre bei Teillast tatsächlich schneller altert, verschiebt sich ihr Spektrum noch mehr.
Signatur von »efyzz« Gruß, Robert
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8

Montag, 8. August 2016, 15:40

Hallo Robert,
die Änderung der Farbtemperatur beim Dimmbetrieb ist nicht so groß, wie oft behauptet wird, ebenso bei der Alterung der Leuchtmittel. Wenn eine Leuchtstofflampen komplett abgedimmt ist, verändert sich die Farbtemperatur um etwa 150 Kelvin. Allerdings scheint durch die geringere Leuchtdichte der Farbunterschied größer. Einfluss auf die Farbtemperatur der Lampe sind die Umgebungstemperatur und dem Dampfdruck in den Leuchtmitteln. Ja und nicht zu vergessen der Reflektortyp, der bei Dreibandenlampen scheinbar die Farbtemperatur verändert. Bei der Alterung der Leuchtmittel tritt eine Minderung der Leuchtdichte ein, die scheinbar das Farbspektrum verschiebt. Allerdings sind die Änderungen in der Farbtemperatur so gering, dass Du das nur durch Messungen ermitteln kannst. Die Wahrnehmung des Menschen ist was anderes als Messungen ergeben... Was soll´s, als Fazit wäre der entscheidende Faktor die Verringerung der Leuchtdichte das Kriterium für den Lampenwechsel.
LG Dietmar
Quelle Osram: Technische Fibel „Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen“
PS. Ich würde das bei 4000 Betriebsstunden machen. Und das dann zu Beginn der dunkleren Jahreszeit (Anfang Oktober).
»Dietmar« hat folgendes Bild angehängt:
  • Folie1.jpg
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Montag, 8. August 2016, 20:37

Und das dann zu Beginn der dunkleren Jahreszeit (Anfang Oktober).


Kannst du erklären warum Dietmar, habe ich noch nie gehört?

Ich wechsele meine Röhren ca. alle 11-12 Monate, einfach normal im Betrieb, lasse da nichts extra einbrennen, sie laufen
allerdings im Tagesverlauf 4 Stunden auf 100%.
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Daniel

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Sonntag, 14. August 2016, 12:28

Hallo Daniel,
entschuldige bitte für mein verspätetes Antworten.
Ich habe im Wohnzimmer Tageslicht aber wenn dann die Sommerzeit zu Ende geht, fehlt dieses Licht auch im Aquarium. Durch die neuen Röhren gibts dann einen gewissen Ausgleich.
Beim sogenannten Einbrennen ist das richtige Ablagern des überschüssigen Quecksilbers für die Lichtausbeute bzw. Leuchtdichte entscheidend. Bei T5 Leuchten gibt es darum definierte Einbaulagen und bei mehrflammigen Lampen gilt das Kriterium noch mehr. Auch die Auswahl der EVG und die Verkabelung der Lampen ist nicht ganz so trivial, Erdung von Reflektoren und selbst das Material der Haltespangen der Reflektoren spielen eine erhebliche Rolle. Der Kühlluftstrom der Aktivkühlung gehört auch dazu. Aber das kann man bei Osram genau nachlesen.
LG Dietmar
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Sonntag, 14. August 2016, 22:28

Danke dir Dietmar,

finde ich einen interessanten Denkansatz mit dem schwindenden Raumlicht :thumbup:

Behindert denn der Dimmvorgang das Einbrennen oder ist das ok, wenn die Röhren nach dem Dimmen
ihre 100% erreichen?
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Daniel

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Montag, 15. August 2016, 00:14

Hallo Daniel,
ja denn es laufen zur Stabilisierung der Röhre Prozesse ab, die erheblich Einfluss auf Lebensdauer, Schätzung usw. haben. Diese müssen vor dem ersten dimmen abgeschlossen sein. Warum?
Zitat Osram:
Die Antwort liegt im chemischen Aufbau des Emittermaterials auf den Elektrodenwendeln von Niederdruck Entladungslampen. Alle Elektrodenwendeln von Niederdruck-Entladungslampen sind, unabhängig vom Hersteller, mit einem sogenannten Emitter aus Barium-, Strontium- und Kalziumoxid beschichtet. Diese Oxidmischung reduziert die Elektronenaustrittsarbeit der Elektrode. Das bedeutet, dass die Energie, die benötigt wird, um den Elektrodenstrom in die Lampenentladung zu bringen, reduziert ist, und zwar etwa um den Faktor 2 bis 3. Das Problem dieser Oxide ist, dass sie hygroskopisch sind. Das bedeutet, dass sie bei Kontakt mit Luft Feuchtigkeit binden würden, die dann in der Lampe eingeschlossen wäre. Dies würde zu niedrigem Lichtstrom, erhöhter Lampenspannung und kürzerer Lampenlebensdauer führen. Der Trick der Lampenhersteller ist, anstatt Oxiden Barium-, Strontium- und Kalzium-Karbonat einzusetzen. Die Karbonate bleiben an Luft unverändert. Wenn die Luft aus der Lampe gepumpt und die Lampe mit dem entsprechenden Füllgas gefüllt wird, werden die mit den Karbonaten beschichteten Elektroden auf Temperaturen von 600 °C und mehr erhitzt. Dabei verwandelt sich das Karbonat in Oxid und setzt dabei CO2 frei, wie nachfolgende Gleichung zeigt.
BaCO3 +SrCO3 +CaCO3 →BaO+SrO+CaO+3CO2
Nach Beendigung dieser chemischen Reaktion ist eine weitere notwendig, um die elektronische Austrittsarbeit des Elektroden-Emitter-Systems zu reduzieren. Dabei wird Barium freigesetzt und zur Oberfläche des Emitters transportiert. Diese Reaktion findet an der Oberfläche des Wolframdrahtes statt, aus dem die Elektrode unter der Emitterschicht besteht; die entsprechende Gleichung lautet:
6BaO + W → Ba3WO6 + 3Ba
Sobald genug atomares Ba die Oberfläche des Emitters erreicht hat, ist die Elektrode einsatzfähig. Letztere Reaktion bleibt über die gesamte Lampen- und Elektrodenlebensdauer bestehen. Wenn die Reaktion das erste Mal in einer neuen Lampe stattfindet, dauert es beträchtliche Zeit, bis die erste Ba-Schicht auf der Emitteroberfläche entsteht. Dieser Prozess erfordert eine hohe Emitter- und Elektrodentemperatur, die normalerweise im Lampenbetrieb nur bei Nenn-Entladungsstrom erreicht wird. Dabei entsteht auf der Elektrode ein sog. Hot Spot mit einer Temperatur von ca. 1900 K. Im gedimmten Zustand ist die Elektrodentemperatur niedriger bei breiterer Temperaturverteilung. Dann findet der beschriebene Prozess nicht so effektiv statt wie bei Nennstrom. Die Konsequenz daraus ist, dass die Elektrode nicht im richtigen Zustand und die Elektronenaustrittsarbeit höher ist als bei einer gut präparierten Elektrode. Dies macht eine höhere Temperatur auf der Elektrode notwendig, die über eine erhöhte Kathodenfall-Spannung vor der Elekt- rode entsteht. Durch diese Kathodenfall-Spannung werden Plasmaionen zur Elektrode hin beschleunigt und heizen diese zusätzlich auf. Gleichzeitig wird jedoch Elektrodenmaterial abgesputtert, was die Elektrode zerstört und damit die Lampenlebensdauer verkürzt. Es muss erwähnt werden, dass der oben genannte Prozess gleich zu Beginn der Inbetriebnahme der Lampe erfolgen muss, also in den ersten 100 Stunden. Falls die Lampe bereits im Dimmzustand betrieben wurde, ohne die 100 Stunden Einbrennzeit einzuhalten, findet die Reaktion nicht mehr ordnungsgemäß statt, weil sich dann die Struktur der W-BaO Grenzfläche unter der Emitterschicht bereits geändert hat.
Zitat Ende.
LG Dietmar



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Montag, 15. August 2016, 08:37

Guten Morgen Dietmar,

vielen Dank für die Ausführliche, wenn auch schwierige Erklärung.

Das würde ja dann bedeuten, das ich jedesmal bei neuen Röhren, mein Zeitprogramm, der Aquariumbeleuchtung
ändern muß, sprich den Dimmvorgang rausnehmen, die Röhren sofort auf 100% starten und erst nach 100 Stunden,
wieder meinen normalen Lampenmodus fahren kann? :scare2:

--> Wer von euch geht denn bei einem Röhrenwechsel so vor?
--> Oder ist das bei unserem Aquariumbetrieb sowieso eher zu vernachlässigen, da die Röhren eigentlich nie ihr "Lebensende"
erreichen, sondern im Allgemeinen vorher, wegen Alterung, ausgetauscht werden?
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Daniel

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Montag, 15. August 2016, 09:44

Prima Dietmar, jetzt wissen wir bescheid :D :rolleyes:

Ich habe meine Röhren immer in der 100%-Phase getauscht, also morgens das Hochdimmen noch mit alten Röhren. Dann liefen sie ja den ganzen Tag auf 100% um abends erstmalig runter zu dimmen.
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Montag, 15. August 2016, 11:54

Hallo Robert,
ich verstehe Deinen Sarkasmus...
Hallo Daniel,
ich gehe so vor. Ich habe auch nicht solch eine komplizierte Steuerung wie Du... Wenn Du Dir noch mal das Diagramm anschaust, dann kannst Du Dir ausrechnen, warum bei mir ein Lampenwechsel bei etwa 4000 Stunden erfolgt. An meinem ehemaligen Kaltwasseraquarium ist ein Betriebsstundenzähler mitgelaufen um das mal zu kontrollieren. Aber da waren die Umgebungsbedingungen anders, also eine relativ kalte Umgebung.
LG Dietmar
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Olli

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Montag, 15. August 2016, 13:40

Das es für die Röhren scheinbar wesentlich besser ist und sie dadurch länger haltbar sind, sehe ich ein..

Wie macht Ihr das aber mit euren Pfleglingen?
Ich kann mir vorstellen das es für Fische als auch Korallen nicht grade angenehm ist von 0 auf 100 bestrahlt zu werden - oder?

Im Fall einer Hybridlampe (LED/T5) hätte man ja noch die LEDs zum Starten aber bei meiner Lampe z.b. wäre dann in den ersten 100 std. (was bei mir ca. 8-10 Tage sind (Blau startet später)) das sie von fast keinem Licht (minimale Sonneneinstrahlung) direkt voll bestrahlt werden..

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Montag, 15. August 2016, 14:09

...weshalb die vernünftigen Leuchtenbauer bei T5 auch auf die ganze Dimmerei verzichten :D
Den Pfleglingen ist das ziemlich Jacke. Die gewöhnen sich daran. Morgens, so Tageslicht in den
Raum kommen kann, ist es eh wurscht und nachts kann man ja so einstellen, dass i.d.R. noch
Licht brennt.



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Montag, 15. August 2016, 14:35

Hallo Olli,
meiner Meinung nach ist es bei fast allen Fischen wichtig, das Licht auf- und abzudimmen. Ich habe keine Fische mehr durch rausspringen verloren, seitdem ich das Licht dimme. Nachts das Aquarium zu beobachten ist interessant. Dafür nutze ich einige LED, die noch 2 Stunden schwach leuchten.
LG Dietmar
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Montag, 15. August 2016, 14:41

Ich finde, so einfach kann man das nicht pauschalieren.
Zudem nahezu alle Lichtquellen im gedimmten Zustand
(schlechte auch bei 100%) das Flickern anfangen. Man
weiß, Fische sind da empfindlicher als Menschen.
Das ist dann die Frage, was am Ende besser ist. Eine
Sekundärbeleuchtung, so dass es nicht sofort dunkel
wird, oder dimmen...
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Montag, 15. August 2016, 16:33

Also ich weiss nicht, welche Frequenzen Fische wahrnehmen. Die EVG takten T5 um die 20-26 KHz. Ich denke dieses flackern werden die Tiere nicht mehr wahrnehmen.
LG Dietmar
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