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101

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 12:36

Hi mäge
Braun mit bunten Spitzen .
Ich hab regelmäßig Kontakt mit korallenzuchtfarmen am Indischen Ozean und Australien .
Richtig deswegen Wichten wir das ganze später auf die Sonneneinstrahlung und Wassertiefe .
Bringt aber dem aquarianer null .
Wichtig ist erst mal zu wissen was wird überhaupt absorbiert.
Alles andere wird man dan sehen .
Wir wissen zwei Dinge .
Erstens . LED funktioniert nicht so wie es sein sollte .
Zweitens wir wissen jetzt das die Spektren Käse sind welche von LEDs erzeugt werden im Bezug auf sps.
Lg Ronny

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ronny« (17. Dezember 2015, 14:13)


korallenfarm joe

Korallenfarmer

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102

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 14:32

hi,

ja, die überlegung welche farbformen korallen im meer haben, ist nicht schlecht.

aus meinen tauchgängen am roten meer - ist schon etwas her - weiss ich, dass die überwiegende mehrheit nicht knatschbund war....

also gebt eure brauntöne zur gegenmessung raus;-)
Signatur von »korallenfarm joe« ansonsten schönen gruß
joe

103

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 16:57

Hi joe
Genau das wäre es .
Du sitzt ja an der Quelle ;)
Lg ronny

104

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 17:20

Hi
So jetzt habe ich mal Olivers Arbeitsblatt gelesen.
Ich denke aber das passt hier nicht rein . Da machen wir nen neuen Verständnis Thread auf .
Dort wird von Thesen geschrieben , irgendwelchen Isolationen . Von was ? Welche Methodik ?
Und einige Aussagen passen nicht mit den Bildern zusammen.
Machen wir später .
Lg Ronny

105

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 20:29

:help:

Beiträge: 8

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106

Freitag, 18. Dezember 2015, 00:12

Wenn ich von uv rede , dan von LED realistischen 360 bis. 380 Nm
Und da werden sehr wohl schutzpigmente gebildet ...
Hi Ronny,

klar, neben den reinen Schutzverbindungen, gibt es auch einige wenige Pigmente, die auch im Bereich unterhalb von 400nm Strahlung absorbieren und dann im sichtbaren Bereich remitieren. Doch solche Pigmente müssen in Ihrer Funktion nicht zwangläufig "Schutzpigmente" sein.
So hat z.b. eine Studie gezeigt (die ich leider nicht mehr zur Hand habe), das manche Korallen bei extremen "Schwachlichtbedingungen" spezielle Pigmente räumlich hinter den Zooxanthellen in der Gastrodermis bilden und dort kurzwelliges Licht (380-390 nm) absorbieren um dann längerwelligeres Strahlung (ca.430nm) wieder abzugeben (Prinzip Fluoreszenz). Hierdurch werden die Zooxanthellen im Gewebe der Korallen wie von kleinen Spiegel von hinten nochmal mit zusätzlich photosynthetisch nutzbarer Strahlungsenergie versorgt. Im Prinzip wird der Strahlungsanteil (UV), der normalerweise nicht direkt zur Photosynthese genutzt werden kann, so dann doch noch nutzbar und dient der Korallen als zusätzliche Energieversorgung. Daher macht es für die korallen von der Energiebilanz auch Sinn unter speziellen Bedingungen solche Pigmente zu bilden. Auch wenn es der koralle erstmal etwas Energie kostet diese Pigmente zu synthetisieren. Es gibt also Korallen, die in der Lage sind solche biologisch sinnvollen Mechanismen aufzubauen. Setzt man die gleich Koralle aber unter höheren Lichtintensitäten, verändert sich die räumliche Anordnung dieser "Pigmente" im Gewebe und gleichzeitig verringert sich auch die Häufigkeit dieses speziellen Pigmentes. Denn unter "normalen" Lichtintensitäten liefern die Zooxanthellen ausreichend Energie für den Wirt (Koralle) und es besteht nicht mehr die "überlebenswichtge" Notwendigkeit das "Antennensystem" für den Photosyntheseapperat durch weitere "Hilfspigmente" auszuweiten um möglichst viel Strahlungsenergie nutzen zu können. Deswegen können ein und dieselbe Korallen, je nach Bedingungen, recht unterschiedlich in der "Pigmentgarnitur" sein.


Ich habe diese Beispiel hier nur mal angeführt um zu verdeutlichen das Korallen flexible Lebewesen seien können, die durchaus in der Lage sind sich an verschiedene Lichtsituationen anzupassen. Daher gibt es auch nicht das "eine perfekte Spektrum", welches immer wieder gesucht wird. Klar gab es auch aus meiner Sicht echte "Fehlentwicklungen" auf dem LED-Markt von "jungen" Firmen, die das große Geld gerochen haben und einfach etwas gebaut haben, womit sich die meisten Leute erstmal beeindrucken ließen. Wenn dann jedoch wichtige Teile im Spektrum gefehlt haben, da z.B. nur verstärkt mit violetten und royalblauen LEDs gearbeitet wurde, zeigten einem das die anspruchsvollen korallen (z.b. SPS) dann später auch.


Daher habe ich auch schon immer ein "ganzheitliches" Beleuchtungssystem favorisiert in dem z.b. verschiedene Leuchtmittel kombiniert werden und somit sich ein gesamtes Spektrum aus T5 (mit Peak im Grün) und LEDs ergibt. Die flächige Strahlungsverteilung war ein weiterer Bonus. Bei der reinen LED-Lösungen haben wir bisher die Erfahrung gemacht das ein breitbandiges Blau (Peak 475nm und Peak 445nm) sehr wichtig ist. Wenn dies mit mindestens weißen LEDs kombiniert wird, reicht es um sowohl den Korallen genügend Energie zur Verfügung zu stellen und somit den photosynthtischen Sättigungspunkt bei Korallen zu erreichen, als auch die wirtspezifischen Pigmente entsprechend zu fördern. Ein höherer Anteil an Blaustrahlung unterstützt eher die Synthese der fluoreszierenden Pigmente und ein höherer Anteil an Tageslicht (mit grün, gelb etc.) unterstützt besser die plakativen (nicht fluoreszierenden) Pigmente. Der Inhaber eines Korallenriff-Aqauriums braucht dann eigentlich nur danach schauen, ober er überwiegend fluoreszierende Korallen oder nicht fluoreszierende Korallen hat und dann entscheiden ob er den Blauanteil höher oder niedriger fahren möchte. Natürlich kann man nun noch einen "Feinschliff" im Spektrum betreiben in dem zusätzlich violette, türkise, rote LED mit verbaut werden. Natürlich sind auch die technischen Umsetzungen bei LED-Leuchten noch nicht unbedingt überall der "Weisheit letzter Schluss". Wie heißt es da so passend: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Denn durch die viele Optionen und dem falschen Verständnis können Leute auch schnell mal mehr falsch als richtig machen. (Z.b.im Vergleich zu T5.) Deswegen finde ich jegliches Engagement in diesem Bereich für andere Leute immer sehr hilfreich und wichtig. Noch wichtiger als früher.

So,nun möchte ich Ronny Thread aber nicht weiter stören und wünsche noch viel Spaß.


viele Grüße
Oliver


ps: Ronny, mein Arbeitsblatt stammt noch aus meinen "Pionierzeiten" und waren nur ein Beispiel. Eine differenzierter Betrachtung würde hier jeden Rahmen sprengen. Mir ging es nur um einen grundsätzlichen Hinweis...




107

Freitag, 18. Dezember 2015, 11:41

Hi Oliver.
Ja im grossen und ganzen basieren deine Ausssagen auf erfahrungen.
Diese sind im grunde ja auch nicht falsch.
Ich habe ja auch eine Sirius x4 bei mir.
wobei die Sirius oder Hybrid ja nicht das Thema hier sind.

Was mich immer ganz gewaltig stört ist das es immer um Korallen geht.
Was ist mit Fischen?
Die brauchen licht um Vitamin b12 zu Produzieren.
Da hängt noch unglaublich viel mehr dran als nur ein Par korallen.
Nun deine angsprochene sättigungsgrenze.
Das problem dabei ist, das es an einer Koralle gemacht wurde.
Ich selber habe einige Arbeiten und Untersuchungen als PDFs (welche ich dir gerne mal rüber schiebe, die etwas anderes sagen.
Den sie beziehen sich auf verschiedene Korallen .
Daher müsste man ja mehrere Korallen erfassen und einen Mittelwert erstellen.
Um nochmal aufs led Thema zu kommen. Bei weichkorallen und LPS funktioniert das ja allesTadellos.
Nur ebend die Riffdach Bewohner verbrennen durch den zu hohen Blaupeak oder gehen ein weil sie schlicht und ergreifend Verhungern.

Steve Tyree hat ja auch nicht aus Korallen Isoliert sondern aus Schwämmen welche auch Zooxanthellen beherbergen.

Dies lässt den Rückschluss zu , das die bisherigen messungen anderst gewertet werden müssen.
Zu diesem zwecke habe ih meine Messungen an Dana Riddle gesandt und Eijy Myorin.
Beide Messen auch in der Absorption und Dana Riddle ist eine Konifere auf dem gebiet.
Und bis jetzt sind meine Messungen schon so in ordnung.

Der punkt ist wie du schon sagst das alles irgendwie zusammen zu bekommen.
Daher kommt ja noch eine Messung dazu.

Wie du auch sagst Oliver wandelt eine Koralle das Uv licht in Blau um (vereinfacht gesagt).
Folglich ist es klar das man mit Energyeffizienteren Blauen leds versucht das direkt zu machen.
Aber man nimmt der koralle etwas.
Undzwar wandelt sie das licht nicht mehr um (vereinfacht gesagt) sondern wird damit von oben bestrahlt.
Dadurch gerät das ganze System unter stress und die probleme gehen los.
Den die Blauen Leds sind ja auch wie du weisst unglaublich Hell im vergleich zu anderen.

Nun habe ich einfach mal einen Versuch gestartet .
Ist zwar nicht ganz so wie ich wollte da mir die passenden Leds Fehlen aber für eine kleine Demonstration ganz gut.

Als Grundstock hab ich eine Streambiz Sanrise in 60 cm Länge genommen.

hier das Original Spektrum dazu welches gar nicht so schlecht ist.

Gemessen mit einem Ocean Optics Flame

Hier habe ich einfach mal die Blauen 450 nm leds raus genommen, und im teil durch grüne ersetzt .
Aufteilung immer abwechselnd.

Im Spektrum hat sich dan Im grün bereich natürlich sehr viel getan.


Interessant ist hier etwas ganz wichtiges.

Die Led hatte vorher 435 Par im Peak gemessen mit Apogee auf 30 cm abstand.
Nach der kleinen OP 615 Par im selben Abstand.
Warum?

Die grüne LED hat ja eigendlich eine niedrigere Effizienz Strom/Par als eine blaue.

Fazit.
Das gesamtspektrum macht es.
den hier Greift pur voll ein.
Also die Pohotosyntetisch verwertbare energie. den par ist ja eigendlich photonendichte.
das zusammen macht es also.

für das auge ist es weit weniger schlimm als gedacht.
Man bekommt ein weissliches licht wo die korallen trotzdem leuchten.
Ähnlich T5.

Mir würde aber jetzt noch 380 nm fehen und475


Oliver ich bin ür kritik immer offen.
Ich aktzeptiere deine Meinuhng als Lichttechniker und versuch da auch meine schlüsse draus zu ziehen.
Wie ich auch riesen respekt vor Dietmar habe.
Es sollte aber immer mit gegenseitiger Aktzeptanz und Respekt vonstatten gehen.
»Ronny« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_6240.JPG
  • IMG_6238.JPG
  • IMG_6239.JPG

108

Freitag, 18. Dezember 2015, 13:25

Achso hab was vergessen.
Natürlich weiß ich auch wo wie Farben der Korallen gemacht werden und in welchen Längenbereichen

Quelle ofir shitrit
»Ronny« hat folgendes Bild angehängt:
  • image.png

Beiträge: 8

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109

Freitag, 18. Dezember 2015, 19:15

Hallo Ronny,

Zitat

Oliver ich bin für kritik immer offen.
Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich sehe das Du sehr engagiert bist und möchte Dir eigentlich nur Anregungen geben.

Zitat

Mir würde aber jetzt noch 380 nm fehen und 475nm

[img]http://ig-meeresaquaristik.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=11544&thumbnail=1&embedded=1[/img]


Ja, mit 475nm stimme ich dir 100% zu. Denn diese Wellenlänge ist exakt die Wellenlänge mit der man das PCP-Komplex am besten anregen kann. Hier benutze ich gerne diese Grafik, welche auch die typischen Wellenlängen von verfügbaren LEDs( eingekreist) in 420nm, 450nm, 475nm zeigt.




Wie in der Grafik zu sehen ist, wird UVA-Licht aber nicht primär absorbiert. Genauso wie gelb, orange und rot. Grün liegt im Übergangsbereich. Wird aber für die Photosynthese immer schlechter als Anregung sein als blau (475nm) royalblau (450nm) oder sogar noch violett (420-430nm).

Das größte Defizit von vielen LED-Leuchten ist das man den wichtigen Bereich von 475nm einfach weg lässt. Hierdurch lässt man auch die wichtigste Strahlungsquelle für die Photosynthese weg. Dies ist zumindest ein Grund, warum zumindest einige LED-Leuchten aus Sicht der Korallen gewisse Defizite haben. Esfehlt ein Teil des Spektrum im "Echtblau"-Bereich. Aber natürlich spielen noch viele andere Faktoren hier rein.

Zitat

Fazit. Das gesamtspektrum macht es. den hier Greift pur voll ein. Also die Pohotosyntetisch verwertbare energie. den par ist ja eigendlich photonendichte. das zusammen macht es also.
PUR wir im wesentlichen durch das Absorbtionsspektrum der Zooxanthelle in vivo definiert (siehe Grafik PCP-Komplex). Bei PUR findet eine spektrale Bewertung der Strahlung statt, die durch den Verlauf der Absorptionslinie gekennzeichnet ist. Bei PAR findet hingegen keine spektral Bewertung statt (gerade Linie von 400 - 750nm) und es wird nur die Zahl der Photonen pro m² pro Sek gezählt. Also die Photonendichte, wie von Dir schon genant. Mir erschließt sich aber leider nicht wie du darauf kommst, dass es das "Gesamtspektrum" macht und dadurch "PUR voll eingreift". Meinst du hier das Grün photosynthetisch vorteilhafter als das vorherige Blau ist ?

Ich habe übrigens schon an anderer Stelle mal geschrieben, das wir früher "Vollspektrum" T5-Röhren entwickelt haben, die sämtliche Lücken im Spektrum geschlossen hatten. Also auch das Loch bei 500 nm und im Bereich von gelb. Das Spektrum sah hinterher super aus. Quasi Bilderbuchmäßig :-) Allerdings zeigten die T5-Röhren bei einem bekannten SPS-Züchter keine positiven Resultate. Weder in Wuchs noch in der Färbung. Eher das Gegenteil. Die fluoreszierenden Pigmente waren weniger intensiv, die plakativen Farben waren auch nicht besser und der Wuchs war sogar minimal schlechter. Lediglich die Fische sahen eine Spur besser aus. Aber nicht wirklich dramatisch. Daher sehe ich die ganzen Diskussionen um das "ultimative Spektrum" eher etwas gelassen. Gutes Licht ist eh ein Zusammenspiel von vielen Faktoren.

Gruß
Oliver

110

Freitag, 18. Dezember 2015, 19:36

Hi Oliver
Vorteilhafter als blau nicht . Aber das gesamte muss passen .
Wir suchen hier nicht das ultimative Spektrum .
Das lasse ich euch lampenbauern ;)
Nein der Grund ist einfach zu wissen wo die Absorption nun wirklich liegt .
Ein sog. Null Spektrum zu fahren kann nicht funktionieren .
Sonnenaufgang Dämmerung usw.
Das ist aber auch Hersteller Problem hihi

Schau Oliver .
Ohne dir auf die Füße treten zu wollen war die Plasma bis jetzt das beste leuchtmittel .
Korallen waren natürlich gefärbt mit bunten Spitzen .
Also nicht so Quitsch bunt .
Und ein gigantisches Wachstum .
Die Tiere richten sich ja nach der Natur und da hat alles einen Sinn .
Was wir bis jetzt mit Sicherheit sagen können ist das blau in unserer Beleuchtung ist zu viel .
Kann man dimmen aber dan ist die Effizienz im Eimer .
Und gleich schreibe ich weiter weil mein Kind ins Bett muss .
Lg Ronny

111

Freitag, 18. Dezember 2015, 20:20

HI Oliver jetzt habe ich zeit.
Setz die Brille auf und wir legen los :search:

wie ich oben schon erwähnt habe ist aus meiner sicht der Blauanteil deutlich zu hoch.
Acuh deine grafik zeigt dies ganz einfach.

<schauen wir uns einmal die Reinabsorption von ein par korallen an.

Eine schicke Gorgonie
oder die Valida

Alles irgendwo ähnlich.

aber....

die Humilis sieht hier schon wieder anderst aus.
Würde ich das jetzt auf das absorptions potential des wassers in 5 m wichten, wäre wohl das Rot futsch.

Fazit :
Rot ist keine essenzielle sache.

Aber was auffällt das in der Y achse immer eine gewisse kontiunität herrscht.
Unter wasser würde diese Leicht Abfallend sein.
Ähnlich wie in deiner Grafik.
So nun haben wir noch ein ganz anderes Problem.
Ich würde ja nicht messen und tun wenn ich nicht wissen würde das was gewaltik verkehrt läuft in der Beleuchtung.

Thema Proteine.
Hier war es mit T5 ja einfach.
Wie du schon sagtest hat man eine Geeignete Farbmischung erstellt und alles ist gewachsen.
Etwas Mehr Blau und schwups wurde alles bunt da hier die entsprechenden CFP angesprochen wurden.
Noch etwas Pohl oder Fauna marin Brühe und fertig :yahoo:

Hier kam dan der Irrglaube das Ginge Bei Led genauso.
Lider nicht.
Warum ?
T5 sind sehr Langwellige Leuchtmittel.
Led Krzwellig Sprich von 400 bis 420 nm.
Also wenn man jetzt eine Spektralmessung zweier Led Farben machen würde und diese Messung dan wirklich mal richtig analysiert bekommt man irgendwo einen Totpunkt.
Eine Koralle nutzt aber jedes Quentchen licht was sie Bekommt.

Ich vergleiche das immer ganz einfach.
Stellt man sich unter eine HQI fühlt man wärme und wohlbefinden.
Die selbe Lichtfarbe als LED ist nur licht.

Und genauso ist es mit den Tieren.
und noch schlimmer mit den CPF.

Table 1
Emission/Abs Host Type
CP-580 Acropora aculeus Chromoprotein
CP-580 Acropora aculeus Chromoprotein
CP-500 Acropora sp. Chromoprotein
CP-578 Acropora digitifera Chromoprotein
CP-578 Acropora digitifera Chromoprotein
CP-579 Acropora nobilis Chromoprotein
CP-580 Acropora hyacinthus Chromoprotein
CP-580 Acropora hyacinthus Chromoprotein
CP-584 Acropora nobilis Chromoprotein
CP-584 Acropora pulchra Chromoprotein
CP-586 Acropora sp. Chromoprotein
CP-588 Acropora formosa Chromoprotein
CP-588 Acropora millepora Chromoprotein
CP-588 Acropora millepora Chromoprotein
CP-591 Acropora nobilis Chromoprotein
P-400 Acropora horrida CFP
P-409 Acropora nastua CFP
P-445 Acropora aspera CFP
P-476 Acropora aspera (orange band I)* CFP
P-478 Acropora aspera (orange band II)* CFP
P-480 Acropora aspera (green band)* CFP
P-480 Acropora tenuis (green band)* CFP
P-482 Acropora nastua CFP
P-482 Acropora secale (green band)* CFP
P-483 Acropora nastua (green band)* CFP
P-483 Acropora pulchra CFP
P-484 Acropora millepora CFP
P-484 Acropora secale CFP
P-485 Acropora horrida CFP
P-485 Acropora tenuis CFP
P-486 Acropora nobilis CFP
P-487 Acropora cervicornis CFP
P-489 Acropora millepora CFP
P-490 Acropora aspera CFP
P-490 Acropora digitifera CFP
P-490 Acropora millepora CFP
P-490 Acropora nobilis CFP
P-495 Acropora digitifera CFP
P-495 Acropora nobilis CFP
P-495 Acropora sp. CFP
P-497 Acropora millepora CFP
P-500 Acropora aspera GFP
P-502 Acropora aculeus GFP
P-504 Acropora millepora GFP
P-511 Acropora nobilis GFP
P-512 Acropora millepora GFP
P-512 Acropora millepora GFP
P-513 Acropora aculeus GFP
P-514 Acropora aspera GFP
P-515 Acropora eurystoma (now A. tenuis) GFP
P-515 Acropora tenuis (Alieva listed as A. eurystoma) GFP
P-517 Acropora tenuis GFP
P-517 Acropora yongei GFP
P-518 Acropora cytheria @ Waikiki Aquarium GFP
P-518 Acropora digitifera GFP
P-590 Acropora digitifera DsRed
P-593 Acropora millepora DsRed
P-597 Acropora millepora DsRed
P-625 Acropora horrida DsRed
P-630 Acropora aspera DsRed
P-476 Acropora aspera (orange band I)* CFP
P-478 Acropora aspera (orange band II)* CFP
P-480 Acropora aspera (green band)* CFP
P-480 Acropora tenuis (green band)* CFP
P-482 Acropora nastua CFP
P-482 Acropora secale (green band)* CFP
P-483 Acropora nastua (green band)* CFP
P-483 Acropora pulchra CFP
P-484 Acropora millepora CFP
P-484 Acropora secale CFP
P-485 Acropora horrida CFP
P-485 Acropora tenuis CFP
P-486 Acropora nobilis CFP
P-487 Acropora cervicornis CFP
P-489 Acropora millepora CFP

Die Zahl ist immer die wellenlänge .
Hier stellt man sehr schnell fest das sich im 500er Bereich extrem viel tut.
dazu kommen noch solche lustigen Stoffe


und noch sehr viel Mehr.
Die Zoxanthelle an sich zeigt es uns ja.

und auch peridinin

und dazu noch phycocyanin

Füge diese mal alle zusammen.
Sieht ganz lustig aus aber kommt dem Absorptionsspektrum verflucht nahe.

Oder Vergleich mal das Spektrum einer T5 mit der Sonne


Die Hochpeaks machen es hier. und schwups wächst es.
(die T5 solltest du kennen :-)

wo liegt das Fazit BIS JETZT ?
die Y achse vergleich blau zum rest ist zu steil.
Hier kann man versuchen durch mehrere Messungen irgendwo einen Zwischenweg zu finden.
Dieser wird aber am grünen Teil nicht vorbei führen.
Warum?

Auch in deinen Grafiken wird bewiesen das grün verarbeitet wird.
Viellleicht nicht so extrem wie Blau aber es Passiert und das in keinem Sehr geringem Masse.

Als Versuch kann ich dir mal etwas Empfehlen.
Shnapp dir eine Flex

480nm Grün 440nm Grün 400nm grün
und immer so weiter.
Diese Kurve schaust dir dan mal unter deinem Spektroskop an.
Du wirst fest stellen, das sich eine Bessere Wichtung zwischen Blautönen und Grün einstellt.
das licht wird Homogener ohne Grosse Par effizienz verluste zu haben.

wobei da müssten wir das Thema eröffnen wie sieht für euch eine Perfekte beleuchtung aus.......

Wesentlich verwertbarer für tiere wäre diese auf all fälle.
Das sagen meine Messungen bis jetzt und deine Grafiken.
Nun und diese Aussreiser KOrallen bei 560 nm bekommt man dan auch in den Griff.
lg Ronny
»Ronny« hat folgendes Bild angehängt:
  • Peridinin.jpg

112

Freitag, 18. Dezember 2015, 20:43

HIi
Habs mal schnell zusammen gemischt
und alles gleiche Everange
Die Schwarze Line war ich im Paint :P
Aber da fällt doch gleich was auf wenn man meine Mesungen anschaut.
lg Ronny
»Ronny« hat folgendes Bild angehängt:
  • Screenshot (343).jpg

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113

Freitag, 18. Dezember 2015, 21:04

Ronny, ich verstehe was du meinst. Früher wuchsen die Korallen auch unter 6000 K Vollspektum HQI-Brenner gut. Aber wie sah das aus ? Deswegen sind ja fast alle dann später auf die 10.000 K gegangen. Eben weil es besser aussah. Gewachsen sind sie darunter nicht besser. Doch das lag dann an dem eher nicht optimalen Spektrum dieser 10.000 K Brenner von früher. Nur wollte dies damals keiner so richtig hören. Mit T5 kam dann ein gleichmäßigeres Licht (geringere Eigenabschattung der Korallen) und durch den breitbandigen Blauanteil ein photosynthtisch gut nutzbareres Licht. Denn die früherer 10.00 Kelvin Brenner waren doch alle eher Violoett-Strahler mit einem viel höheren Anteil an violetter Strathlung als blauer Strahlung. Lediglich der fast reine Blaustrahler von Radium war eine Ausnahme und wird noch heute sehr viel in Amerika verwendet.

Schau Dir mal diese Becken (Tank of the month im reefkeeping magazine) an:

http://reefkeeping.com/joomla/index.php/…nk-of-the-month
nur blaue Radium HQI und unsere ATI T5 blue plus. Also blaues Licht im Überfluss. Und trotzdem sehen die Korallen toll aus, oder nicht ?
oder dieses:

http://reefkeeping.com/joomla/index.php/…nk-of-the-month
mit ebenfalls Radium Brenner

aber auch sehr blaulastiges T5-Licht mit über 50% Blauröhren bringen tolle Ergebnisse:
http://reefkeeping.com/joomla/index.php/…nk-of-the-month

Man sollte daher das Blaulicht an sich nicht generell verteufeln. Viele LED-Leuchten haben auch das "falsche Blaulicht". Zum Beispiel sehr schmalbandige Royalblau (ohne LED bei 475nm) und noch zusätzlich andere negative Aspekte wie gebündelte Licht durch Linsen etc. etc. Meist ist dann das eher negative Ergebnis für anspruchsvolle Korallen eine Summe aus vielen kleinen negativen Dingen. Es kommt auch immer auf die Art der "Darreichung" des Lichtes an. Gebündelt ? Diffus ? usw. Vermeidet man gewisse "Fettnäpfchen", dann kann man sehr gute Ergebnisse sowohl mit blaulastigen als auch weniger blaulastigen Vollspektrumlicht erreichen. Beides geht erwiesenermaßen.

Das wir etwas mehr türkis-grünes Licht (480-520nm) nehmen könnten, ist in Bezug auf reinen LED-Leuchten sicherlich richtig. Denn hier liegt ja die typische Lücke im Spektrum wie du sicherlich weißt. Und nur weil es bisher auch so schon recht gut geht, heißt es ja für mich noch lange nicht, das man es nicht noch besser machen kann. Nicht umsonst haben wir im Januar Besuch von einem LED-Hersteller, bei dem es um die Entwicklung von 490nm LEDs für uns geht. Im übrigen wird bei unserer Flex auch schon eine Variante dabei sein, wo grüne LEDs eingebaut sind. Dies ist zwar die Variante für Süsswasser (RGBW), aber klappt das mit den 490nm LEDs, dann hätten unsere Kunden eine weitere Möglichkeit und könnten sich von insgesamt 7 LED-Farben bedienen (violett, royalblau, blau, türkis, grün, weiss und rot.)

Dann stehen einem alle Möglichkeiten im Spektrum zu und selbst die "olle " Lücke im Spektrum wäre geschlossen.

viele Grüße
Oliver

114

Freitag, 18. Dezember 2015, 21:16

Hi Oliver.
Genau
jetzt sind wir auf einen Nenner.
Der kunde gibt alles Vor.
Das ist völlig richtig.
Der Hersteller hat aber die aufgabe zu sagen.
Stopp nicht übertreiben :D

Aber über die Flex oder LEds schreiben wir doch in einem anderen Thread :-)
lg Ronny

korallenfarm joe

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115

Freitag, 18. Dezember 2015, 22:40

Der Hersteller hat aber die aufgabe zu sagen.
Stopp nicht übertreiben :D
hi ronny,

ähm...nicht jeder hersteller hat das fachwissen wie oliver.

viele bauen einfach nur lampen ;(

aber es ist auch mindestens zur hälfte der kunde, der wünsche artikuliert: "noch blauer" weils toll ausschaut.

und der hersteller, der dem nicht folgt, bleibt auf seinen lampen sitzen....

ich hatte auch auf der alten farm ein sps-becken mit ausschliesslich aquablue special von ati.

(muss es immer wieder erwähnen, sorry) da waren die farben aller korallen wunderbar ausgefärbt und man hätte die teilchen daraus 100-fach verkaufen können.

aber das licht...nee, das war für die betrachter nich blau genug...

8)
Signatur von »korallenfarm joe« ansonsten schönen gruß
joe

116

Freitag, 18. Dezember 2015, 22:48

Hi joe
Genau . T5 ist halt was anderes .
Nur LED ist ne Sache für sich .
Lg Ronny

117

Freitag, 18. Dezember 2015, 22:54

Ah
Aber wenn man mal bei der Absorption absetzt wird ein Umdenken kommen . Spätestens wenn die ersten aussi sps nicht hops gehen
Lg ronny

Illutronix

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118

Samstag, 19. Dezember 2015, 00:46

Meiner Ansicht nach gibt es sicher verschiedene gute Wege um nach einem brauchbaren Spektrum zu suchen. Der eine wäre eher von der Koralle her kommend - so wie Ronny es aktuell mit seinen Messungen versucht, der andere wäre von der Lichtquelle her kommend.
Da ich selber zwar biologisch interessiert, jedoch in diesem Bereich definiv kein Fachmann bin, finde ich persönlich den Ansatz über die Lichtquelle durchaus interessant.
Die dahinterliegende Idee ist recht primitiv - wie sieht das Beleuchtungsspektrum in der Natur aus? In dem in der Natur vorzufindenden Licht sind definitv alle Spektralanteile enthalten, die für die Koralle von Relevanz sind.
Es wird dann lediglich noch unterschieden ob die Koralle eher am Riffdach nahe der Wasseroberfläche vorkommt, oder ob sie eher aus größeren Wassertiefen kommt.

Ich war so frei und habe die von Oliver gepostete Anregungskurve des PCP-Komplex numerisch umgewandelt und habe diese zusammen mit den Kurven des Sonnenspektrums an der Wasseroberfläche, sowie dem noch verhandenen Sonnenspektrum in 5, 10 und 15 Meter Wassertiefe in ein gemeinsames Schaubild gelegt.

Zumindest bei Korallen, die bei 5 Metern oder mehr Wassertiefe zu finden sind, passt ein Spektrum - wie es von Oliver beschrieben wurde - sehr gut. Moderates Violett, beit ausgelegter Blaubereich bis in den Cyan Bereich.

Gruß Dietmar
»Illutronix« hat folgendes Bild angehängt:
  • Sonnenspektrum - PCP Komplex.jpg

119

Samstag, 19. Dezember 2015, 07:24

Morgen Dietmar
.
Ja wenn die Kurve stimmt .
Würde sie aber eher in 10 m anordnen .
Ist schwierig.
Den ich habe immernoch ein Problem .
Mir fehlen die Quellen .
Bei meinen weiß ich das ich sie selber produziert habe.
Und wenn ich mir meine Tabelle ansehe welche ich oben eingefügt habe .......


Biologisch sinnvoll ist nicht die Kurve vom Oliver nachzubauen sondern exakt dein Diagramm Dietmar .
Lg Ronny

120

Samstag, 19. Dezember 2015, 11:28

Hi

So nun gibt's nur noch kurze Antworten da die Telefonleitung abgebaggerte wurde und mit Telefonnetz sieht es nicht spitze aus.

Welches Licht Korallen benötigen ist ja das Thema .
Habe gestern noch bis in die späte Nacht Quellen und resourcen durchforstet.
Ein Problem was sich immer wieder auftut ist die Art wie diese Grafiken erstellt wurden .

Ein alter perkins elmer hat nun mal gewisse Fehlerquellen .
Nun das andere Problem ist immernoch das Olivers Kurve nur eins macht .
Es macht eine Koralle bunt .
Wenn man aber diese Kurve in der Absorption wichtet schaut es wieder anderst aus . Wenn man dan noch die natürliche Belichtung wichtet wird es noch interessanter .

Nur das Problem ist das Licht selber .
Wassertrübungen , planktondichte , Wetter, .
Ich werd mich die nächsten Tage mal an den pc klemmen und das mal auswerten .
Den so kommen wir nicht weiter .

Klar sind wir uns ja in drei Dingen

Grün fehlt
Blau zu hoch
LED und heikle sps geht nicht vernünftig.

Lg ronny