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@win

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61

Sonntag, 22. November 2015, 00:17

Mei, die Ponys sind ja wirklich schön anzuschauen...sind die echt gelblich, oder ist das wegen der Kamera ?
Sind das Nachzuchten aus dem Mittelmeer ? Bis jetzt kannte ich im Kaltbereich nur die Nordsee-Pferde von der Elena. Oder sind das sogar Nordsee-NZ von ihr ??

Viel Erfolg! :)
Edwin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »@win« (22. November 2015, 01:07)


efyzz

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62

Sonntag, 22. November 2015, 10:29

Moin Edwin,

eigentlich sind sie braun. Es sind Nachzuchten aus dem Naturkunde Museum Karlsruhe. Habe sie aber nicht direkt von dort, sondern aus zweiter Hand.
Signatur von »efyzz« Gruß, Robert
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efyzz

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63

Dienstag, 15. Dezember 2015, 10:08

Moin,

wie ihr ja parallel gelesen habt, kühle ich mittels Kühlschlauch im Garten zur Zeit extrem runter.

Gestern war ich bei etwa 9 °C und musste feststellen, dass sich die meisten Fische nicht mehr für's Futter interessieren, sondern zusammengekauert in der Ecke hängen. Oops, vielleicht ein wenig zu kalt?

Aber nach längerer Beobachtung habe ich dann etwas anderes festgestellt: Einer der Seestichlinge hält alle anderen Fische in Schach. Handelt es sich vielleicht um ein Männchen, dass durch die niedrige Temperatur in Paarungsstimmung gekommen ist und sein Revier verteidigt?
Wäre allerdings etwas früh, denn Seestichlinge sollen ja erst im Frühjahr brüten.
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Dietmar

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Dienstag, 15. Dezember 2015, 15:44

Hallo Robert,
die Territorialität ist bei diesen Stichlingen sehr stark ausgeprägt. Das hängt nicht mit der Temperatur zusammen. Geschlechtsreife Aggressivität ist sicher möglich, aber ich denke, dass die Tiere eher zu wenige Deckungsmöglichkeiten haben. Das könnte man an der Grundfärbung erkennen. Die sollte etwa oliv oder in braunen Tönen mit silbrigem Bauch sein. Bei fehlender Deckung ist die Färbung eher gelbgrün. Eine typische Rotfärbung wie bei anderen Stichlingsarten ist in der Balz nicht zu erwarten. Die Balz findet Anfang Mai bis Mitte Juni statt.
Seestichlinge bauen ihre Nester im obersten Bereich der Pflanzen, kannst Du versuchen ob Du da einige Algenbüschel fixieren kannst? So 5-8 cm Durchmesser betragen die Nester in der Natur. Drahtalgen wären sicher eine gute Möglichkeit für eine Nesthilfe. Allerdings werden die Nester ausschließlich aus den Nierensekreten gebaut. Kunstsubstrate (Topfkratzer o.ä.) sind auch geeignet, leider hat man nur wenige gute zur Auswahl. Schau mal im Zoohandel, ob Du da fündig wirst. Notfalls macht es auch ein Röhrchen mit einem Nestimitat. Dennoch ist damit das aggressive Verhalten nicht wirklich zu unterdrücken und sehr problematisch innerhalb der Art. Da kann es passieren, dass nur einer übrig bleibt von den Männchen. Einige Bereiche mit sehr dichter Bepflanzung wäre ideal, wie gesagt auch mittels Kunstsubstraten. Eine Trennwand im Aquarium verhindert das schlimmste.
Ganz typisch ist das Verhalten der Geschlechtspartner während der Balz. Balzende Weibchen flüchten normalerweise nicht beim aggressiven anschwimmen durch das Männchen. Nicht ganz einfach das im Aquarium ohne Verluste hinzubekommen, denn normalerweise werden nicht balzende Tiere aus dem Revier verdrängt.
Das Licht ist möglicherweise zu grell, da könntest Du mit einer differenzierten Spotbeleuchtung was machen oder einige Stellen abdecken/abdunkeln.
Der Stoffwechsel ist natürlich stark von der Temperatur abhängig. Viele Fische fressen nicht mehr wenn die Temperatur zu niedrig ist, das dürfte allerdings kein Problem darstellen. Auch die Aktivitäten sind auf Energiesparmodus. Erwachsene Seestichlinge muss man mit kleinen benthischen Krebsen oder anderen an Substrat gebundenem Kleingetier ernähren. Schau mal ob Du Dir lebende Gammariden und harpactide Copepoden beschaffen kannst.
LG Dietmar
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efyzz

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Mittwoch, 16. Dezember 2015, 08:39

Moin Dietmar,

vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Du scheinst Du ja schon ne Menge Erfahrung zu haben :)

Leider sind durch den Krankheits-Ausbruch nur noch 4 Stichlinge übrig. 2 davon verstecken sich, die sind wie beschrieben olivgrün. Der dritte war gestern interessanterweise zur Hälfte grün (also über die Länge von vorn nach hinten), dann etwa vom Bauch bis zum Schwanz schwarz und die Schwanzspitze wieder grün. Es sah aus, als würde das Tier halb von einem Schatten bedeckt sein, es war aber tatsächlich so gefärbt.

Der vierte (also der Terrorist im Becken) ist braun/weiß marmoriert, sieht also völlig anders aus als die anderen.

Ich habe gestern noch ein paar Steine als zusätzliche Verstecke ins Becken gestellt.

Muss ich jetzt davon ausgehen, dass ich 4 Männchen habe?
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SEG

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Montag, 28. Dezember 2015, 23:02

Hai,

Die Männchen sollten eigentlich eine schöne gelbe Kehle haben(wie bei uns Männern, wo die Kehle vom vielen Bier ganz gelb ist :beer: ), während die Weibchen eher bräunlich dezent gefärbt sind.
Vielleicht hast Du ja auch Weibchen mit Testosteron gefüttert - Stutenbissigkeit? : Drama :

LG, Sven!

PS: Habe inzwischen meine letzten Seestichlinge nach Borkum geschickt! Könnte aber evtl. noch welche beschaffen, falls Du noch welche benötigst. ;)

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Montag, 29. Februar 2016, 22:01

Hier mal ein kleines Update.

Der Lump ist inzwischen nicht mehr tiefgrün - schwarz, sondern schimmert metallisch bläulich-grünlich und hat kleine schwarze Punkte. Er frisst wie wild, aber wächst nicht wirklich. Vielleicht habe ich ja Glück und kann ihn länger pflegen, ohne dass er irgendwann nicht mehr ins Becken passt.

Von dem vielen Seegras sind genau 3 Büschelchen mit je 2 Blättern übrig. Noch sind 8°C im Becken, aber die Tage werden länger und die Temperatur wird demnächst auch wieder langsam steigen. Vielleicht wächst dann ja auch endlich mal das Seegras.

So langsam machen sich die blöden roten Puschelalgen breit. Wenn die Beleuchtungsdauer zunimmt, werden sie wohl (wie im anderen Kaltwasserbecken) alles überwuchern :(
Übrigens stehen die Glasrosen im anderen Becken auch bei diesen Temperaturen immer noch perfekt! :pillepalle:
»efyzz« hat folgende Bilder angehängt:
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  • Lump2.jpg
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Harald

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68

Montag, 29. Februar 2016, 22:34

Übrigens stehen die Glasrosen im anderen Becken auch bei diesen Temperaturen immer noch perfekt!

Ich glaube die wachsen oder überleben auch in der Tiefkühltruhe.

Der Lump sieht wirklich klasse aus. Vielen dank für die Bilder.

Algen, Seegras, im Kaltwasser, keine Ahnung was gut oder schlecht ist, wünsche dir aber das es wieder in die richtige Richtung läuft.
Beste Grüße
Harald

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Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

@win

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69

Montag, 29. Februar 2016, 23:41

So langsam machen sich die blöden roten Puschelalgen breit

Hi Robert,
ich darf gar nicht dran denken...mein Licht ist ab 1. März auch schon bei 9,5 h. Ich halte Ausschau, aber zumindest von vorne sehe ich noch keine.
Würde Lumpi nur zu gerne beim Fressen zuschauen...hast du nicht vielleicht eine Filmmöglichkeit ? :)


bye
Edwin

Dietmar

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Dienstag, 1. März 2016, 05:03

Hallo Robert,
diese Püschelalgen sind eine Katastrophe.
Kannst Du mir mal einen Gefallen tun? Mache doch bitte einen Wassertest, mit dem was Du so hast, also pH,kH usw.
Der Lump ist klasse!
LG Dietmar
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efyzz

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Sonntag, 6. März 2016, 15:17

Hallo Dietmar,

heute mal Wasserwerte gemessen:
Salinität: 35 g/l
Temperatur: 9 °C
KH: 6,5
Ca: 480
Mg: 1000
PO: 0,15 (dank 500 ml Diakat B im Eheim-Außenfilter, sonst wären es locker über 2,0 8) )
NO: 50

Vielleicht sollte ich mal mit Wodka anfangen?!

Andererseits habe ich auch noch TropicMarin NP-Bacto-Pellets rumstehen. Die sind noch nie zum Einsatz gekommen, weil ich keinen Wirbelbettfilter habe. Vielleicht kann ich ja eine Art Wirbelkammer bauen, die in den Eheim integriert wird ...


@Edwin:
Video mache ich bei Gelegenheit mal. Wie lade ich das dann hoch?
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Sonntag, 6. März 2016, 16:48

Hallo Robert,
ich danke Dir für die Messung. Wodka würde ich im Kaltwasser nicht anwenden. Der Kohlenstoff wird in erster Linie von Bakterien genutzt, die den kürzesten Stoffwechsel haben. Und das sind nicht die des Stickstoffzyklus, gerade bei den Temperaturen. 50mg Stickstoff erscheint auf den ersten Blick nicht viel, dennoch bin ich der Meinung, dass die Abschäumerleistung gesteigert werden sollte. Schon aus dem Grund, weil die verschiedenen Stickstoffverbindungen bei niedrigen Temperaturen viel langsamer in Nitrat umgebaut werden. Das kann Probleme machen wenn die Temperaturen steigen.
Dann wäre noch zu hinterfragen, bei welchen Temperaturen Deine Test genau genug arbeiten. Möglicherweise eine Fehlerquelle beim Messen? Hast Du Dich da mal erkundigt?
Ob die Biopellets bei niedrigen Temperaturen die gleiche Leistung bringen wie im tropischen Aquarium kann ich nicht beurteilen. Hat jemand Erfahrungen mit sowas, vielleicht Sven?
Pellet würde ich eher bevorzugen als Wodka. Wie pufferst Du die Kh? Hast du eine weitere Kohlenstoffquelle?
LG Dietmar
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73

Sonntag, 6. März 2016, 18:30

Hallo Robert

Video mache ich bei Gelegenheit mal. Wie lade ich das dann hoch?

In YouTube hochladen und dann kannst du dieses nach dieser Anleitung hier machen
Signatur von »Henning« ><((((º> <º)))) ><

Salzige Grüsse
Henning


quad

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74

Sonntag, 6. März 2016, 19:07

Hallo Robert,

hast du schon einmal an einen Seeigel gedacht? Meiner räumt hier ordentlich auf. Ich muss demnächst erst einmal zur Ostsee ein bisschen Tang besorgen. Der verhungert mir sonst noch. Weiss nicht ob er auch an die Puschelalgen geht.

So einen Lump muss ich mir dieses Jahr auch einmal fangen. Der ist echt drollig.

Gruß Oliver

efyzz

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75

Montag, 7. März 2016, 08:40

Moin,

ich habe keine weitere Kohlenstoffquelle, Dietmar. Ein Fläschchen NP-Bacto-Balance hätte ich auch noch rumstehen. So als Alternative zum Vodka.

Abschäumung ist schon ordentlich, würde ich sagen. Ich mache darüber quasi den Wasserwechsel, also mindestens 10 l pro Woche.

Eigentlich müsste ja im Sand ordentlich Nitrat abgebaut werden, habe schließlich in beiden Becken etwa 8 cm hohen Sand. Aber das scheint nicht richtig zu funktionieren :(

Vorm Testen hab ich das Wasser natürlich etwas warm werden lassen. 50 mg Nitrat finde ich schon ordentlich...

Steinseeigel aus dem Mittelmeer habe ich, mal genau aus diesem Grund angeschafft. Aber die gehen an die Puschelalgen nicht ran.
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@win

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76

Montag, 7. März 2016, 11:51

Hi Robert,

es ist einfach die "elende" Kälte, die den Abbau verlangsamen läßt, da hat Dietmar schon recht.
Ich habe jetzt sogar Nitrit nachweisbar im Kaltbecken, nachdem einige Seenelken hinzugekommen sind.
Vorher gings noch, jetzt war die Grenze erreicht (trotz penibelster Fütterung ohne Wegdrift).
Filter nun wieder mit meinem Zeolith.


bye
Edwin

Dietmar

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77

Montag, 7. März 2016, 13:28

Hallo Robert,
Zeolith hatte ich vergessen, danke Edwin.
Bei den Bakterien ist das so eine Sachen im Aquarium. Ich hatte die besten gemacht, bei der Zugabe von Mikrobe lift für den Gartenteich. Möglicherweise sind die Stämme besser geeignet für diese Temperaturen. Hast Du auch mal an Milchsäurebakterien (pro biotic) gedacht?
Die Püschelalgen sind die Pest! Ich glaube das sind auch keine Rotalgen sondern braune. Mach mal nicht so viel Jod rein, vielleicht hilft das. Dann hoffen, dass die anderen Algen endlich wachsen und kräftig neu besetzen.
LG Dietmar
PS. die Temperaturen gaaanz langsam erhöhen! Wenn es geht, keine Schwankungen über 2°C/Woche. Und nicht schneller als 5°C in 10 Tagen anheben! Sonst kann es passieren, dass vor allem die Fische sterben. Bakterien entwickeln sich in rasanter Geschwindigkeit, wenn die Temperatur nur geringfügig erhöht wird. Dann setzt das Phänomen des "Frühjahrssterbens" ein. Ich habe da schon bittere Erfahrungen machen müssen.
Noch mal LG Dietmar
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Dienstag, 8. März 2016, 13:50

Oha, da schreibst du ja was, Dietmar. Die Temperatur schwankt schon ganz schön teilweise, da ich ja zur Zeit nur noch über das Rohr im Garten kühle. Die Pumpe schaltet zwar automatisch ab, wenn es zu kalt wird, aber nicht sofort das elektrische Aggregat dazu, wenn die Kühlleistung des Rohres nicht ausreicht. Da muss ich zur Zeit immer noch manuell umstecken... Daher kann es in Laufe eines Tages schon mal um 2°C schwanken.

Also ich bin zwar kein Algenspezialist, aber roter kann eine Alge nicht mehr sein :D
Jod gebe ich erst dazu, seitdem das neue Becken steht, also seit der OSEX. Früher habe ich das nie gemacht, doch die Algenprobleme habe ich jetzt schon etwa seit 4 Jahren.

Zeolith hatte ich bisher immer mit im Eheim, nur seit dem letzten Wechsel nicht, da ich keins mehr hatte. Kommt aber demnächst wieder mit rein.

Also insgesamt finde ich meine Wasserwerte überraschend gut. Dafür dass ich jetzt durch die Röhrenmäuler noch viel mehr Futter rein haue und auch viel niedrigere Temperaturen fahre.

Trotzdem besteht natürlich optimierungsbedarf ;)
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Montag, 21. März 2016, 23:31

Es wird grün!

Nabend,

endlich wächst mal was! Auf einigen Steinen scheint sich Meersalat zu bilden. Interessanterweise auch auf dem großen Lochgestein und nicht nur auf den Steinen, die direkt aus der Ostsee kamen.

Anbei ein paar Fotos und ein Video vom fressenden Lumpi ;)
»efyzz« hat folgende Bilder angehängt:
  • Meersalat1.JPG
  • Lumpi1.JPG
  • Meersalat2.JPG
  • Lumpi2.JPG
  • Seepferdchen.JPG
»efyzz« hat folgende Datei angehängt:
  • Lumpifrisst2.avi (7,03 MB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 6. August 2017, 12:16)
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Dienstag, 22. März 2016, 08:47

Guten Morgen Robert

endlich wächst mal was!

Sehr schön. Woran liegt es, eventuell an den steigenden Temperaturen?

Dein Lumpi ist ja ein ganz knuffiger Bursche. :)
Beste Grüße
Harald

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