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efyzz

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Sonntag, 23. August 2015, 00:47

LED-Beleuchtung für Algenrefugium

Nabend,

dieses Thema wurde schon oft in anderen Foren diskutiert. Aber was interessieren mich andere Foren? Ich will eure Meinung wissen!

Da ich nun alle Becken auf LED umgestellt habe, fehlt nun nur noch mein Algenrefugium. Es sollen ca. 12 LEDs mit 3 W werden für eine Fläche von 60 x 50 cm.

Welche Farben sollte ich einsetzen?

Ich hatte erst an ausschließlich 6500K gedacht, doch Rot könnte ja vielleicht auch nicht schaden?! Und blau ist vermutlich überflüssig?!
Signatur von »efyzz« Gruß, Robert
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Sonntag, 23. August 2015, 02:01

Hi. Passt zwar nicht zu deiner Frage aber wie zufrieden bist du all gemein mit LED?
Gruß Dima

Henning

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Sonntag, 23. August 2015, 08:54

Hallo Robert

Ich bin mir noch nicht Schlüssig ob wir mit einer reinen LED Beleuchtung ein Algenrefugium auf Zeit betreiben können.
Hier gibt es nach meiner Meinung noch immer Zusammensetzungen in t5 die wir nicht optimal in eine reine LED-Beleuchtung packen können.
Ein Vortrag von Bremerhaven der vom Dipl.-Biologe Heiko Blessin, JBL, würde dies eigentlich nochmals bestätigen. Sie Experimentieren und Forschen hier sehr stark und sind genau aus diesen Gründen noch nicht mit LED auf dem Markt.

Am letzten Samstag habe ich mich bei einem Vortrag von Jörg Kokott, mich mit einem Professor der ETH Unterhalten. Hier wird es in der Richtung auch noch eine sehr Interessante Diplomarbeit geben. Mit Messungen von Spektren aus der Natur bis in 3m Tiefe.

Bekommst noch eine PN.
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Salzige Grüsse
Henning


Caren

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4

Sonntag, 23. August 2015, 10:13

Moin,

als in meinem Süßwasserbecken die Beleuchtung kaputt ging, natürlich am WE, hat mein Hendrik mir auf die schnelle eine LED-Beleuchtung aus klatweißen und warmweißen LEDs gebaut.

Den Süßwasserpflanzen gefällts gut so.

Über meinem Algenrefugium sind nun auch LEDs und die Caulepa wächst wunderprächtig.

OK, ein halbes Jahr ist noch keine lange Zeit, aber es läuft gut.

LG
Caren
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efyzz

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Sonntag, 23. August 2015, 11:07

Insgesamt kann ich noch nicht sagen, wie gut die LEDs sich machen, da ich erst vor wenigen Wochen umgerüstet habe. Aber bis jetzt sieht alles gut aus und die Stromkosten sind nahezu halbiert.

Also dass man ein Algenrefugium gar nicht vernünftig mit LEDs betreiben kann, kann ich nicht glauben. Ich hatte schon alle möglichen Leuchtmittel über dem Refugium, gewachsen sind die Algen immer. Die Frage ist nur, wie viel Energie man zum Spaß verbrannt hat, weil die Algen das Spektrum nicht gebrauchen können.

Effizient soll es sein. Also möchte ich natürlich (nur) genau die Spektralanteile zur Verfügung stellen, die die Algen benötigen.

Henning, danke für die PN!
Nach der Aussage über LEDs in der JBL-Präsentation, frage ich mich, ob denen nicht einfach das elektrotechnische Know-How fehlt, um eine eigene LED-Lampe auf den Markt zu bringen ;)
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Henning

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Sonntag, 23. August 2015, 11:28

Nach der Aussage über LEDs in der JBL-Präsentation, frage ich mich, ob denen nicht einfach das elektrotechnische Know-How fehlt, um eine eigene LED-Lampe auf den Markt zu bringen

Denke das du hier den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Ich sehe dies auch ein Stückweit so. :wink:
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Salzige Grüsse
Henning


efyzz

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Sonntag, 23. August 2015, 12:17

Hehe, wenn die ihren Firmensitz nicht so weit weg von meinem Wohnort hätten, würde ich mal ne Bewerbung hinschicken.

Aber zurück zum Thema. Blau und rot scheinen ja durchaus nützlich zu sein. Statt rein blauen LEDs würde ich wohl eher auf LEDs mit über 10000K setzen.

Da rote LEDs eine kleinere Vorwärtsspannung haben als weiße oder blaue, könnte ich auf insgesamt 13 statt 12 LEDs gehen. Diesen Strang würde ich auf 2 nebeneinander angeordnete Aluprofile aufteilen, z.B. so:

10000K - rot - 10000K - rot - 10000K - rot - 10000K
6500K - 6500K - 6500K - 6500K - 6500K - 6500K

oder auch:

6500K - rot - 6500K - rot - 6500K - rot - 6500K
10000K - 10000K - 10000K - 10000K - 10000K - 10000K

Oder???
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Steffi

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Sonntag, 23. August 2015, 12:51

Moin...
Skaarjs Empfehleung für mein Algen-AQ war folgendes:


w = weiß
b = blau
rb = royal blau
tr = tiefrot
cy = cyan

Hat auch super geklappt gehabt :thumbsup: Ist derzeit nur außer Dienst, weil ich jetzt beide AQs unter der Glaive stehen habe.
Rot und cyan/grün tut aber auf jeden Fall sehr gut beim Wachstum.

In meinem Hang-on-Refugium mit Caulerpa hatte ich 2*weiß (6500K) und 2* blau drüber. Die Alge wuchs auch wie bekloppt.

Rotalgen scheinen etwas anspruchsvoller zu sein. Unter nur weiß/blau blichen sie gerne mal aus, unter vollerem Spektrum bleiben die Farben schön kräftig.
Signatur von »Steffi« Viele Grüße,
Steffi

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quad

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Sonntag, 23. August 2015, 13:41

Hallo Robert,

die LED betriebenen Algae Scrubber werden fast ausnahmslos mit roten LED (660 nm) betrieben. Wieviel LEDs Du benötigst,hängt von der Menge an Nährstoffen ab, die Du austragen möchtest. Es gab da mal so ein Berechnungstool. Die Algae Scrubber, welche mit ESL betrieben werden, haben eine Lichtfarbe von 2700K oder 3000K... also im warmweissen Bereich.
Bei den LED beleuchteten Algae Scrubbern wird, wenn blau gewünscht ist (führt wohl zu gedrungenerer Wuchsform) pro 3 roten LED 1 royal blue LED eingesetzt.

Du benötigst für Algen nur rot und blau. Die Photosynthesemaxima von
Chlorophyll a und Chlorophyll b liegen in den Bereichen 430 nm, 450 nm
(die blauen Bereiche, ein kleineres Peak gibt es noch bei 410 nm) sowie
bei 642 nm und 662 nm im roten Bereich.

Google mal nach Santa Monica Filtration, da kannst Du Dir Videos von den Dingern anschauen. Die verwenden nur rote LED. Blaue LED bringen keinen Mehraustrag an Nährstoffen, verändern nur die Wuchsform der Algen (jedenfalls der Haaralgen aus den Scrubbern).

Bei Lesebedarf kann ich Dir meine gesammelten Werke als PDF zukommen lassen.

Gruß Oliver

quad

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Sonntag, 23. August 2015, 13:52

Rot und cyan/grün tut aber auf jeden Fall sehr gut beim Wachstum.
Hallo Steffi,

sorry dass ich das so sagen muss, aber da hat man Dir Blödsinn erzählt. Cyan und Grün bringen den (Grün)Pflanzen überhaupt nichts, das ist nur eine optische Geschichte für den Menschen. In dem Wellenlängenbereich sind die Pflanzen "blind". Mit den angegebenen Farben förderts Du höchstens das Rot- und das Blaualgenwachstum. Guckst Du hier! Caulerpa ist aber eine Grünalge und die reflektiert den größten Anteil des cyan- und grünfarbenenem Lichts.

Gruß Oliver

Skaarj

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Sonntag, 23. August 2015, 14:32

Hallo zusammen,

@ Oliver: also wenn ich mir das Aktions- oder Wirkungsspektrum der Photosynthese anschaue, dann komme ich auf andere Daten:


(wenn man nicht nur Chlorophyll betrachtet sondern auch Carotenoids)

Die Photosynthese erfolgt schon über ein breiteres Spektrum.
So in dem Bereich von 400 - 500 nm (also cyan, natürlich nicht grün) und ab 650 - 680 nm.
Demnach ist es schon sinnvoll ein gewisses Spektrum bei der LED-Bestückung zu verwenden.

Und der Hinweis auf 2700k - 3000K ist genau das Gegenteil von dem.

Wie man gut erkennen kann, sind die 3000K vom Spektrum her genau da am stärksten, wo
eben genau keine Photosynthese stattfinden (500 - 650 nm).

Daher sind 10000K oder höher auf jeden Fall zu empfehlen, zumal dann auch der Bereich
von 440 - 460 nm sehr gut schon abgedeckt wird.

Und cyan mit ~ 500 nm füllt genau die letzte Lücke dann noch auf.

Viele Grüße
Skaarj


PS: ich habe bei mir im Refugium vor einiger Zeit eine kleine Portion Drahtalgen eingebracht.
Diese werden mit einer Bestückung aus dem LED-Calculator beleuchtet und wachsen extrem.
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Steffi

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Sonntag, 23. August 2015, 15:39

Hi Oliver,
ICH pflege ja auch viele Rotalgen in meinem Algenbecken (sind sogar in der absoluten Mehrheit). Und denen bekommt "mehr Farbe im Leuchtenspektrum" -nach meinen persönlichen Eindrücken- besser:

Zitat

Rotalgen scheinen etwas anspruchsvoller zu sein. Unter nur weiß/blau
blichen sie gerne mal aus, unter vollerem Spektrum bleiben die Farben
schön kräftig.
Caulpera wuchs auch unter weiß/blau wie bekloppt.

Auch unter der Glaive, die einen ordentlich Rotpeak hat, mit blau/royalblau/cyan sehen die Rotlagen wunderbar aus. Nur Braunalgen habe ich noch nicht wieder getestet, brauche ich auch nicht :fie:

Auch die violette Liagora sp. ist richtig dunkelviolett und hat wunderbare neue Triebe.
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Steffi

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efyzz

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Sonntag, 23. August 2015, 15:59

Danke für die fundierten Antworten!
Das ist genau das, was ich in anderen Foren immer vermisse...

@ Oliver: also wenn ich mir das Aktions- oder Wirkungsspektrum der Photosynthese anschaue, dann komme ich auf andere Daten:

Mmh... sieht mir irgendwie alles sehr ähnlich aus 8)

Also bei 12-14 LEDs auf 2 kleinen Balken kann man ja nicht allzu viel durcheinander mischen, sonst hat man nur noch bunte Spots :D

Cyan hab ich leider nicht da, aber 520-530 nm. Macht das Sinn?

Rotalgen sollen natürlich auch wachsen...
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Sonntag, 23. August 2015, 16:02

Da fällt mir gerade noch auf:
Im Hauptbecken ist eine Rotalge in den letzten Wochen sehr gut gewachsen und da hab ich nur blaue (verschiedene von 420-460 nm), 6500K und 10000K drüber. Kein rot, kein grün...
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Sonntag, 23. August 2015, 18:11

Hi,
schau dir mal bitte das Spektrum einer weißen led an. Du wirst feststellen das da recht viel grün und rot sein ist. Daher hast du bei deiner 6500&10000k Beleuchtung auch das was die Algen brauchen.

Ich bin der Meinung dass eine Beleuchtung für Algen aus 10000k+420+490+660 sogar besser ist als eine aus blau 470 und rot 620. dahin geht mittlerweile auch die Entwicklung von pflanzenlicht. Das, sahen wir mal, Vorurteil das man nur blau,rot braucht hält sich aber sehr hardneckig und ist aus den köpfen nicht raus zu bekommen. Dies ist dann wieder der Grund warum viele auf t5 zurück gehen und behaupten led funktioniert nicht. Sie brachten einfach nicht das eine weiße led nicht weiß leuchtet wie wir es gewöhnt sind von t5 und kombinieren die falschen LEDs. Meine Algen wachsen alle sehr gut, ich setze aber auch 7 verschiedene LEDs ein um ein sehr breites Spektrum zu schaffen. Der Vorschlag von skaarj kann ich daher auch unterstützen.

quad

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Sonntag, 23. August 2015, 19:53

Hallo zusammen,

also geht es hier um eine Algenrefugium um möglichst viele Nährstoffe aus dem (Haupt-)Beckenwasser zu entfernen oder soll das ein Algenaquarium sein? Wenn es um die Nährstoffentfernung geht mit schnellwachsenden Grünalgen, dann liegt die größte "Entfernungsleistung" im Photosynthesemaximum und das liegt nun einmal bei den oben genannten Wellenlängen, das habe ich mir nicht ausgedacht.

Bei den 2.700K bis 3.000k liegen die Peaks doch in den von mir erwähnten Bereichen. Die rote Linie hat viel "Leistung" im Bereich von 460 nm und viel im roten Bereich, jedenfalls wesentlich mehr Lichtanteil als von cyan (ca. 480-490 nm) und grün (ca. 490-560 nm). Die Peaks für die Carotinoide liegen bei 442 nm und 472 nm, also auch noch Blau. Oder sehe ich das falsch?

Gruß Oliver

Harald

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Sonntag, 23. August 2015, 20:18

Hallo zusammen

Schaut euch diesen Bericht an. Dann werden eventuelle Zusammenhänge verständlich erklärt.
Beste Grüße
Harald

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Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

efyzz

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Sonntag, 23. August 2015, 20:34

Ihr seid echt super, danke! :love:

also geht es hier um eine Algenrefugium um möglichst viele Nährstoffe aus dem (Haupt-)Beckenwasser zu entfernen oder soll das ein Algenaquarium sein?

Naja, da ich eine Scheibe zum Durchgucken im Unterschrank habe, soll es natürlich auch einigermaßen nett aussehen.

Ich werde wohl doch diese Variante einsetzen:

6500K - rot - 6500K - rot - 6500K - rot - 6500K
10000K - 10000K - 10000K - 10000K - 10000K - 10000K

So kann ich im vorderen Bereich (unter den 10000ern) vielleicht auch nochmal einen Korallenableger abstellen.
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Sonntag, 23. August 2015, 20:42

Baumarkt gehen , Tageslicht röhre oder led kaufen fertig ...... :stick:

Harald

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Sonntag, 23. August 2015, 21:06

Hier noch mal ein Bild in groß, aus dem Bericht den ich zwei Beträge vorher verlinkt habe.

Beste Grüße
Harald

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