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61

Sonntag, 16. März 2014, 13:32

Hi Dani!
Magst du das noch etwas ausführen?
Wie lange dosierst du nun Sangokai?
Hast du das von Anfang an benutzt?
Was gefällt dir nicht?
etc...

Hai Dirk

Was meintest Du mit noch etwas ausführen? Zu welchem Aspekt?

Ich dosiere Sangokai nun seit 18 Monaten komplett. (inkl. Kohle und Adsorber)

Wie ich im Post geschrieben hatte bereue ich, dass ich Sangokai nicht von Beginn weg dosierte. Spuris habe ich schon immer dosiert. Salz hatte ich auch ein anderes..
Ich habe dann durch einen Wettbewerb in einem anderen Forum etwas über Sangokai gelesen. Als ich für den Anwendungswettbewerb nicht ausgewählt wurde (mein Becken ist zu gross...)
hatte ich eine Zeitlang die Produkte von Nyos in Anwendung. Ich hatte mit diversen Themen zu kämpfen.. und auch wennich kein Anwender von Sangokai war hatte ich den Anamesebogen ausgefüllt.. udn bekamm eine 3 Seitige Analyse dazu.. unverbindlich und nicht auf Sangokai bezogen. Eher auf die Durchlaufmenge im Filterbecken, Beleuchtungsdauer, Wasserwechsel Intervalle etc..

Die Antwort regte zum Nachdenken an.. und durch die Betreuung (da hatte Jörg noch mehr Zeit dazu.. :rolleyes: ) entwickelte sich das Becken. Jede Wasseranalyse von Gilberts habe ich weitergeleitet und bekam daraufhin eine Rückmeldung von Jörg. Ich habe dann das Salz gewechselt (dazu in einem anderen Post bereits geschrieben) und begonnen Sangokai anzuwenden.. nicht gleich alles auf ein mal.

Was mir nicht gefällt? Dass es bei mir ganz schön ans Portmonnai geht.. ich dosiere ja nicht 2 Tropfen am Tag oder so...
Da es für mich wichtig ist, dass meine Fische nicht hunger und gesund da stehen sind Fütterungen täglich mehrmals.. was sich unter anderem im PO4 niederschlägt.
Deswegen habe ich nun auch den Adsorber von Jörg im Einsatz... das Zeug ist enorm wirksam..!

Mir gefällt die Flexibilität von Jörg.. er hatte für mich auch extra Sonderabfüllungen gemacht.. ich war das erste "Grossbecken" welches Sangokai dosierte.
Die Korallen haben auch ein sehr schönes Polypenbild! Und all das Kleingetier hatte ich vorher auch nicht... es wuselt richtig seit ich Sangokai anwende.

Wenn mehr Fragen sind.. wenn ich dazu komme beantworte ich diese gerne. :Ich bin so fröhlich:

Also ich kann dazu sagen, dass Jörg auch so kleine Wasserpfützenbesitzer wie mich sehr nett und kompetent betreut. Ich habe mit der Nano Riff Edition All in One am 17.2. angefangen zu dosieren, habe vorher gar nix gemacht...Habe auch eine Wasseranalyse bekommen und viele Tipps. Zur Wirkung kann ich noch nicht viel sagen, vertraue auf das System und warte ab. :)
Denke es ist noch zu früh. Die Philosophie von Sangokai gefällt mir.
Signatur von »Datura« Die Formel meines Glücks:
ein JA,
ein NEIN,
eine gerade Linie
ein Ziel
Friedrich Nietsche
BESTE GRÜßE
MARTINA

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62

Sonntag, 16. März 2014, 13:52

Hi Dani!
Danke, für die ausführliche Antwort!

Zitat

er hatte für mich auch extra Sonderabfüllungen gemacht.
Ah, deshalb hat er jetzt auch Großgebinde im Angebot! :rolleyes:
Hast du deine Abfüllungen auch in einer anderen Konzentration bekommen, um nicht Literweise Mittel ins Becken zu kippen?

Hai Dirk

Die Konzentrationen sind diesselben.. einfach grössere Gebinde. Ich dosiere die Grundelemente über eine Grotech. Alles andere ist handarbeit. :empathy2:
Signatur von »Hypocampo« Best Fishes! 8)
Dani

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hypocampo« (21. März 2014, 16:27)


63

Montag, 13. Oktober 2014, 21:30

Hallo Zusammen!
Nach geraumer Zeit möchte ich diesen Fred mal wieder hoch holen, und fragen, ob sich in Euren Sangokaibecken etwas erwähnenswertes getan hat?
Vor allem interessiert mich, ob es nach der verstrichenen Standzeit Veränderungen in der Dosierung der Basics gegeben hat?
Lt. Jörgs Dosierplan soll ja die Höchstdosierung von 0,5ml/100l für mindestens 6 Monate nicht überschritten werden.
In meinem Fall ist nun knapp ein Jahr verstrichen, weshalb ich mich frage, ob die Grundversorgung mit ansteigendem Wachstum nicht nach oben korrigiert werden muss?

Jörg Kokott

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64

Dienstag, 14. Oktober 2014, 10:53

Hallo Dirk,

die Grundnährstoffversorgung zielt nicht nur auf das Korallenwachstum ab, sondern soll die Mikrobiologie und die Kleinstlebewesen ausreichend versorgen. Deren Aktivität und Wachstum ist aber im laufenden Betrieb relativ ausgeglichen, weil die Gesamtdekorationsoberfläche gleich groß bleibt.

Bei starkem Korallenwachstum würde man die HED Produkte einsetzen, um wesentlich gezielter deren Spurenmetall- und Aminosäurenbedarf zu decken, als die Dosierung der nutri-basic Elemente zu dosieren.

Wenn Du z.B. mehr Fische einsetzt und darüber dann auch den Nährstoffeintrag erhöhst, kann man eine Dosis-Erhöhung im Bereich der nutri-basic Produkte in Erwägung ziehen und testen.

Liebe Grüße

Jörg

65

Dienstag, 14. Oktober 2014, 20:45

Danke, für die Antwort, Jörg!
Soweit verstanden, nur...

Zitat

Wenn Du z.B. mehr Fische einsetzt und darüber dann auch den Nährstoffeintrag erhöhst, kann man eine Dosis-Erhöhung im Bereich der nutri-basic Produkte in Erwägung ziehen und testen.

Müsste dazu nicht auch die Siedlungsfläche erweitert werden?

Jörg Kokott

Hersteller

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66

Dienstag, 14. Oktober 2014, 20:53

Hi Dirk,

nein, eben nicht, darum geht es ja. Das, was auf der Siedlungsfläche mikrobiell passiert, muss leistungsfähiger werden, wenn die Belastung durch Fische ansteigt und das kann man erreichen, indem man die Dosierung der Basis-Produkte erhöht. Man wird wohl kaum ein Becken mal eben um 100 L größer machen können...

Liebe Grüße
Jörg

67

Dienstag, 14. Oktober 2014, 21:00

Ah, ok...
Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass die Leistung schon an der Obergrenze liegt!
Was aber (die Steigerung) zum einen nur durch eine erhöhte Gabe der Basics funzt (neuer Motor), und zum anderen durch mehr Treibstoff (Nährstoffe) über den Fischbesatz.

68

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:53

Hallo!
An dieser Stelle möchte ich gerne das Thema Stickstoffmangel ansprechen, was ich aktuell in meinem Becken beobachte.
So wie ich es hier und an anderer Stelle herausgelesen habe, ist die schon erwähnte Siedlungsfläche für Bakterien, für eine Entwicklung in diese Richtung, nicht unerheblich.
Der Grund dafür scheinen Nitrifikanten und Denitrifikanten zu sein, auf deren Entwicklung ich als Aquarianer keinen Einfluss nehmen kann. Bekommen die Denitrifikanten also die Chance sich aufgrund von großzügig vorhandenen Siedlungsflächen gegenüber den Nitrifikanten forciert zu vermehren, ist die Wahrscheinlichkeit einer Stickstofflimitierung hoch.
In dem Falle wäre dann doch eine verstärkte Fütterung sinnlos, da das dadurch eingebrachte Ammonium (mal vereinfacht dargestellt) gleich wieder von den Denitrifikanten aufgenommen wird, und die Mangelsituation möglicherweise eher verschlechtert wird?
Ebenso müsste die Zugabe von Nutri-Complete eher nutzlos sein, da hierdurch zugefügtes Nitrat auch gleich wieder abgebaut wird?
Demnach wäre die Reduktion der Siedlungsfläche der einzig effektive Weg einer Limitierung entgegen zu wirken...!
Oder die Grunddosierung von Sangokai herunter zu fahren, um die Leistungsfähigkeit der Bakterien zu reduzieren....
Oder?

Harald

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69

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 20:32

was ich aktuell in meinem Becken beobachte

Wie äußert sich das Dirk, oder woran machst du das fest?

Der Grund dafür scheinen Nitrifikanten und Denitrifikanten zu sein, auf deren Entwicklung ich als Aquarianer keinen Einfluss nehmen kann.

Ich denke schon dass man darauf Einfluss nehmen kann, aber in wie weit mit sangokai darauf habe ich keine Antwort.
Beste Grüße
Harald

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70

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 20:38

Hi Harald,
ich habe eine leichte Aufhellung der SPS bemerkt. Analog dazu machten einige Weichkorallen häufiger dicht, weshalb ich die Nährstoffe mal nachgemessen habe, und meine Beobachtungen aufgrund der Werte bestätigt wurden.

Zitat

Ich denke schon dass man darauf Einfluss nehmen kann, aber in wie weit mit sangokai darauf habe ich keine Antwort.

Und ohne Sangokai, dann wie?

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71

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 20:55

Hallo Dirk,

als "Leidgeplagter", der ohne leichte Zudosierung von Stickstoff innerhalb von zwei Wochen seinen Nitratgehalt bei 0 hätte, versuche ich mal eine Antwort.

Was die große Siedlungsfläche und die darauf wachsenden Korallen als Verbraucher betrifft, wirst Du wohl Recht haben. Zumindest hat Jörg mir das für mich nachvollziehbar verklickern können. Eine verstärkte Fütterung würde ich da schon deswegen nicht machen, weil meine Fische das Mehr an Futter nicht fressen würden und das überzählinge Futter damit "vergammeln" würde. Meine Fische sind jetzt schon keine Hungerhaken, sondern sichtbar überaus gut genährt.

Jörgs Rat ist da oft: "Mehr Fische einsetzen". Gut und schön, aber ich für meinen Teil möchte nunmal nicht mehr Fische im Becken haben, somit fällt diese Stellschraube auch schonmal weg.

Klar könnte man die Siedlungsfläche verkleinern... und damit auch die Stellfläche für Korallen. Wahrscheinlich würde das sogar helfen, aber will man das?

Über die Frage, ob Nutri-Complete sinnlos wäre, habe ich noch nicht nachgedacht. Ich nutze es nicht, weil irgendwo steht, dass damit auch ein Kalium-Mangel behoben wird. Habe aber keinen Kalium-Mangel.

So wie Du bin ich zu dem Ergebnis gekommen, die Sangokai-Grunddosierung nur zu 50% gegenüber Plan zu fahren. Ein Mehr, so verstehe ich Jörg, würde die Beckenbiologie noch mehr ankurbeln und ich müsste noch mehr Stickstoff nachdosieren. Würde in meinen Augen keinen Sinn machen.

Gruß
Martin

Kiru

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72

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:00

Ahoi Dirk,

Ich hab bei mir z.B die Sandschicht auf max. 1 cm reduziert.
Was gibts noch an Siedlungsfläche, LS ja aber möchte ich meinen Aufbau auseinander rupfen um vieleicht nicht mit Korallen besiedelte Steine zu pfäden.

Hilf mal beim Sangokai,
Wirkt sich das Nutriamin auf die Denitrifikanten oder Nitrifikaten aus, ein Reduzierung dieser oder auflaufen lassen einer Population öffnet ggf. auch wieder Cyanos oder Dinos die Tür.
Schwere Kost :flag of truce:
Signatur von »Kiru« Gruß
Torsten

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73

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:10

Hi Martin!
In gewisser Weise ist das natürlich "schön", sowas von Dir zu hören, zumindest was die Verständlichkeit der Sache betrifft!
Den Fischbesatz zu erhöhen, käme in meinem Fall auch nicht in Frage, da dieser eigentlich schón ziemlich ausgereizt ist.
Andersrum würde das mehr an Ammonium wahrscheinlich auch zu einem großen Anteil den Bakterien zugute kommen...
Was die Siedlungsfläche betrifft, meine ich damit nicht die Stellfläche für Korallen, sondern den Anteil, welcher eben frei ist und mit Korallen nicht besetzt werden kann.

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74

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:11

Hallo Torsten,

Nutri-Amin sind Aminosäuren und diese stehen in dem Ruf, liebend gerne von Cyanos aufgenommen zu werden. Was ich mitgenommen habe ist, dass ein Zuviel an Aminosäuren durchaus zu einer Cyano-Explosion führen kann.

Daher habe ich das Amin deutlich langsamer als im Dosierplan vorgegeben hochgefahren habe. Also ca. 3 Monate an Stelle von 4 Wochen, dabei aber immer auch nur 50% der angegebenen Menge.

Mit "schwere Kost" hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Als Informatiker mit einem eher binären Denkansatz komme ich immer wieder ins Schwitzen bei den chemischen und biologischen Vorgängen.

Gruß
Martin

75

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:18

Hi Torsten!

Zitat

Ich hab bei mir z.B die Sandschicht auf max. 1 cm reduziert.

Ok, wobei der Sand aber keine wirkliche Siedlungsfläche bietet, es sei denn, er wäre zu einer festen Fläche vermörtelt.

Zitat

Wirkt sich das Nutriamin auf die Denitrifikanten oder Nitrifikaten aus, ein Reduzierung dieser oder auflaufen lassen einer Population öffnet ggf. auch wieder Cyanos oder Dinos die Tür.

Wenn überhaupt, dann auf beide Bakteriengattungen. Wobei die Aminos auch die Nährstoffaufnahme in den Korallen regulieren, mal ganz grob ausgedrückt.
Und was die Cyanos betrifft, jep, die kann ich ob des Stickstoffmangels vermehrt im Becken beobachten! 8o

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76

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:21

Hi Martin!
Was die Siedlungsfläche betrifft, meine ich damit nicht die Stellfläche für Korallen, sondern den Anteil, welcher eben frei ist und mit Korallen nicht besetzt werden kann.


Hallo Dirk,

also wenn ich mal gerade in mein Becken schaue... und mir die Bilder von Deinem Becken ins Gedächtnis rufe... so wirklich viel freie Siedlungsfläche haben wir eigentlich nicht. Trotzdem bleibe ich dabei: Stein mit einer freien Fläche <x> und Verbrauchern <z> raus, und Du verbesserst eventuell die Situation.

Gruß
Martin

Harald

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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:22

Andersrum würde das mehr an Ammonium wahrscheinlich auch zu einem großen Anteil den Bakterien zugute kommen...

Klar werden die Nitrifikanten weiterhin Ammonium verwerten. Genau so wie die Korallen, aber auch die werden irgendwann gesättigt sein, weil sie das auch nur in der Lichtphase machen. Des Nachts dürfte dann eigentlich durch das Ammonium Nitrat entstehen.

Und was mir bei der Denitrifikation immer ein wenig Bauchschmerzen verursacht, ist die Tatsache, dass als Zwischenprodukt nicht gerade unerhebliche Mengen an Nitrit anfallen. Was passiert damit? Wird das von den Nitrifikanten wieder noch zusätzlich verwertet oder gleich weiterveratmet? Ich nehme mal an, dass es gleich weiter veratmet wird. Allerdings denke ich dann auch, dass die anoxischen Zonen im Biofilm garantiert nicht ausreichen werden. Dazu braucht es meiner Meinung und meines Wissens nach strikte anaerobe Zonen, da dieser Schritt wirklich nur unter absoluten Sauerstoffausschluß ablaufen kann.
Beste Grüße
Harald

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78

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:37

Hallo Dirk,

bei "Und was die Cyanos betrifft, jep, die kann ich ob des Stickstoffmangels vermehrt im Becken beobachten!" werden alte unangenehme Erinnerungen bei mir wach.

Als ich damals im ersten Anlauf mit Sangokai gestartet bin, hatte ich wohl meine Beckenbiologie derart beschleunigt, dass Nitrat von "so eben messbar" auf 0 abgeschmiert war. Ergebnis: Cyanoplage, die mich viele Monate begleitet und immer schlimmer werdend zu eklatanten Korallenverlusten geführt hatte.

Im zweiten Sangokai-Anlauf habe ich ständig die Werte im Auge behalten und den Nitratwert immer im deutlich messbaren Bereich gehalten (genau genommen 5). Seitdem läuft´s. Wahrscheinlich, ich müsste das mal ausprobieren, müsste eine behutsame nochmalige Verringerung der Sangokai-Dosierung sogar dazu führen, dass ich irgendwann gar keinen Stickstoff mehr nachdosieren müsste --> Gleichgewicht. ??

Gruß
Martin

79

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:49

Zitat

Und was mir bei der Denitrifikation immer ein wenig Bauchschmerzen verursacht, ist die Tatsache, dass als Zwischenprodukt nicht gerade unerhebliche Mengen an Nitrit anfallen.

Naja, so gravierend sind diese Mengen eigentlich nicht, es sei denn, in dem System liegt eine Störung vor. Lachgas wird ja auch nebenbei produziert, aber das Meiste Nitrat entweicht eben über die Denitrifikation als gasförmiger Stickstoff.

Harald

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80

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:52

das Meiste Nitrat entweicht eben über die Denitrifikation als gasförmiger Stickstoff.

Ich habe von Nitrit geschrieben. ;)
Beste Grüße
Harald

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