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Tigerente76

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21

Mittwoch, 22. Januar 2014, 21:46

Ich finde solche Methoden (Jörgs oder Thomas Flaschen) lohnen sich wirklich nur in Becken mit starken Verbrauchern (SPS). Hält man durch einen wöchentlichen WW die Werte konstant, benötigt man auch keine teuren Flaschen.

Es gibt eigentlich drei Arten von Meerwasseraquarianern: die Balling-junkies, welche via Taschenrechner, Ballingrechner etc. dosieren (per Hand oder Dosierpumpe). Die zweiten hängen an der Flasche (Sangokai, Zeovith-Methode etc.) und die dritten (rar gesäht), welche einen Mix aus beidem praktizieren. Interessant ist nur, dass Balling-Nutzer so gut wie niemals mit den Flaschen klarkommen und Tröpfchenzähler mit der Mathemaik der Balling-Freaks auf Kriegsfuss stehen. (Bierflaschen mal außen vor gelassen :whistling: )

LG
Carsten
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22

Mittwoch, 22. Januar 2014, 21:51

Das war ja mal ein interessanter Vergleich. :beer: :beer: :beer:
Da ziehe ich das Bier aber vor.

23

Mittwoch, 22. Januar 2014, 21:58

Hi Carsten!
So pauschaliert kann ich das nicht stehen lassen!
Sangokai basiert u.a. auf Balling, sodass dieses Dosiersystem nicht unabhängig davon betrieben werden kann. Ebenso verhält es sich mit dem klassischen WW von 10%/Woche. Steigt der Beckenverbrauch, muss auch hier via Balling eingegriffen werden!
Lediglich Triton scheint sich da etwas abzusetzen.
Pauschalisieren scheint sich aber wohl auch keine Methode! Jedes Becken funzt individuell, das eine kooperiert mit einem neuen System, das andere tut sich damit schwer, oder will gar nicht damit laufen...

Tigerente76

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24

Mittwoch, 22. Januar 2014, 21:59

Da ziehe ich das Bier aber vor.
Genau. Also hoch die Messbecher. :beer:
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25

Mittwoch, 22. Januar 2014, 22:01

Also Prost :beer: und Gute Nacht.
mfg Bernd

Tigerente76

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26

Mittwoch, 22. Januar 2014, 22:15

:hi: Dirk,

habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Bei der Balling-Methode meine ich natürlich die Methode im klassischen Sinn(KH Kanister, Ca Kanister und NaCl freinem Meersalz). Auch bei der Zeovith-Methode kann man Ballingsalze nehmen, um die Elemente Calcium, Magnesium sowie die Alkalinität konstant zu halten. Alle zusätzlichen Elemente werden aber gesondert in unterschiedlichsten Konzentrationen dem Becken zugegeben.

Triton ist die einfachste Methode schlechthin (habe ich ja auch ne zeitlang gemacht). Wasserwechsel entfällt komplett, Algenrefugium im Technikbecken mit gutem Abschäumer. Voran kommt ein Laborcheck der aktuelle Probleme sowie die Wasserwerte ermittelt, dann Einstellen der Wasserwerte auf KH 8, Ca 420mg/l und Magnesium 1340mg/l, danach ein einstellen der Restlichen Spurenelemente mit einem gemixten Salz vom Ehsan Dashti, wo große Defizite ausgeglichen werden und man dosiert täglich zwingend alle drei Flüssigkeiten in exakt der gleichen Menge zu unterschiedlichen Zeiten so, dass die KH immer 8 bleibt. Ein messen der anderen Elementekonzentrationen(Calcium, Magnesium etc. ist nicht erforderlich (Dichte im Auge behalten). Nach etwa einem halben Jahr wird nochmals gemessen via Labor, um ggf. Zusatzelmente z.B. Strontium etc. separat zu dosieren. Danach hat man Ruhe und alles wächst. Halt von vielen Salzherstellern nicht gern gesehen, dass ein WW wegfällt. Der ist dann wirklich nicht mehr notwendig.
So meine Erfahrung. In Becken mit hohem Verbrauch (mußte jeweils einen Liter der drei Flüssigkeiten täglich dem Becken zuführen) nicht wirklich günstig.

LG
Carsten
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27

Mittwoch, 22. Januar 2014, 22:21

Ich habe noch nicht allzu lange Erfahrungen mit Sangokai und fahre das Becken jetzt den dritten Monat mit den Mittelchen. Ich verwende sie seit der Einfahrphase, habe also absolut keinen Vergleich. Dinge, die mir aber bisher auffallen:

- Die Mikrofauna ist förmlich explodiert. So viel Kleingebrabble habe ich in den zwei Becken zuvor ohne Sangokai nie erlebt.

- Ich bekomme meine Nährstoffe nicht über die Nachweisgrenze, obwohl ich den Abschäumer täglich nur vier Stunden laufen habe und täglich dreimal füttere. Mir bleibt keine andere Erklärung, als das auf Sangokai und dadurch gesteigerte Stoffwechselkreisläufe durch eine differenzierte Mikrobiologie zu schieben. Ich habe Sangokai gewählt, um auf ökologischem Wege eine bessere Nährstoffregulierung zu bekommen. Bisher funktioniert das fast schon zu gut.

- Trotz fehlendem PO4 und NO3 wachsen vor allem meine LPS wie der Teufel. Auch das führe ich auf gelöste Mikronährstoffe durch Sangokai zurück (deshalb rät Jörg übrigens vom Staubfutter ab, da Korallen Nährstoffe vor allem in gelöster Form aufnehmen).

Bisheriges Fazit: Ich werde Sangokai weiterhin verwenden. Nebenbei betreibe ich Balling. Es ist einfach etwas komplett anderes, weshalb ich die Balling vs. Sangokai-Debatte nie ganz verstehe. Balling nutze ich zur Kontrolle des Kalkhaushalts, Sangokai reguliert meine Biologie durch die Zufuhr einer möglichst breiten Grundversorgung. Das eine ist ein Ansatz, der von Defiziten ausgeht, das andere (Sangokai) stimuliert das System.

P.S.: Ich filtere wie empfohlen dauerhaft mit Kinko Carb (30 Gramm / 100 Liter).
Signatur von »Wombat« Liebe Grüße,
Florian

28

Mittwoch, 22. Januar 2014, 22:29

Hi Carsten!
Danke, für den Bericht!
Warum hast du mit Triton aufgehört? Ich hoffe, ich habe das richtig aus deinem Posting herausgelesen?

Zitat

In Becken mit hohem Verbrauch (mußte jeweils einen Liter der drei
Flüssigkeiten täglich dem Becken zuführen) nicht wirklich günstig.
Das meinst du auf Balling bezogen, oder?
Aber die Elementz von Triton sind doch auch nicht umsonst...
Wie liegt denn da der Preisunterschied zwischen klassischem WW/Balling und Triton?

29

Mittwoch, 22. Januar 2014, 22:47

Hi Florian!
Wie ich schon schrieb, scheint wohl jedes Becken individuell auf Sangokai zu reagieren.
In unseren Fällen scheinen die Reaktionen wohl auf Besatz (wenn ich Haralds Becken mal hinzufüge), und Standzeit bezogen zu sein...
In meinem Fall kann ich z.B. über kein Wachstum der Mikrofauna berichten. Aber in meinem Becken pickeln wiederum die Mandarins rum. Ein möglicher Grund, warum ich diese Entwicklung nicht sehe! :)
Bin mal echt gespannt, wie sich dieser Erfahrungsbericht über einen längeren Zeitraum entwickelt!!!

Harald

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30

Mittwoch, 22. Januar 2014, 22:54

In unseren Fällen scheinen die Reaktionen wohl auf Besatz (wenn ich Haralds Becken mal hinzufüge), und Standzeit bezogen zu sein...

Kann ich gerne ergänzen, der Würfel steht jetzt ein Jahr und drei Monate. Keine Steinkorallen.

In meinem Fall kann ich z.B. über kein Wachstum der Mikrofauna berichten.

Ich auch nicht. Die Dinos haben mir so gut wie alles dahin gerafft.

Bin mal echt gespannt, wie sich dieser Erfahrungsbericht über einen längeren Zeitraum entwickelt!!!

Bin auch gespannt, aber wie geschrieben, bei mir wird kein Mittel mehr Anwendung finden.
Beste Grüße
Harald

Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

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31

Donnerstag, 23. Januar 2014, 05:26

Moin !
Was ich hier bewundere ist die sachliche und höfliche Umgangsart die hier herrscht.Das ist bei weiten nicht in allen Foren so. Bin immer noch der Meinung das man sein Becken so betreiben sollte das es Spaß macht und man ein gesundes Wachstum hat. Langsam aber vernünftig. Und nicht mit aller Gewalt alles auszuprobieren,was der Markt hergibt. Verbesserungen sind immer schön,wenn sie sinnvoll sind.Also Hände raus aus dem Salzigen.Das Becken wird es euch Danken.
Einen Schönen Tag
LG Bernd 8)

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amcc (23.01.2014)

Steffi

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32

Donnerstag, 23. Januar 2014, 06:45

ich bin auch weiterhin sehr zufrieden mit sangokai. ich hatte ja hauptsächlich wegen meines Thor-Nachwuchses damit angefangen. Den Winzlingen war kein Fertigfutter schmackhaft zu machen, was sie letztendlich fressen, wenn sie sich umgewandelt haben bis zu einer größe von ca. 12mm (dauert gute 8 Wochen), keine Ahnung. Danach nehmen sie problemlos Fertigfutter und Frostfutter an.
So kam ich auf die Idee, es man mit Sangokai zu versuchen und das klappt hervorragend. Im Becken wuchert es nur noch an Kleingewusel und die kleinen Thor kommen gut hoch, kaum Verluste nach der Umwandlung (ich setze eine Woche nach Umwandlung die kleinen Windelpupser mit 6-7mm einfach in den 50-Liter-Scapers-Tank um).
Aber auch die Schwämme entwickeln sich sehr gut.
In meinem 30er Würfelchen wächst auch alles sehr gut. Auch die Montiplatten zeigen prima Wachstumsränder (andere SPS kommen nicht rein wegen der Thor).
Signatur von »Steffi« Viele Grüße,
Steffi

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33

Donnerstag, 23. Januar 2014, 12:03

Zitat

Aber auch die Schwämme entwickeln sich sehr gut.
Klingeling...
Und ich wundere mich, warum die plötzlich an allen möglichen Stellen auftauchen... :biggrin:

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34

Donnerstag, 23. Januar 2014, 12:12

... und just in dem Moment habe ich auch einen entdeckt :D.
Signatur von »Wombat« Liebe Grüße,
Florian

Steffi

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35

Donnerstag, 23. Januar 2014, 12:18

Ich mag ja so'n Kleinkram :love: Aber auch meine Muscheln (so kleine, die mit dem Gestein kamen) entwickeln sich prächtig.
Signatur von »Steffi« Viele Grüße,
Steffi

Tropisches Nano
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Tigerente76

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36

Donnerstag, 23. Januar 2014, 20:59

Hi Carsten!
Danke, für den Bericht!
Warum hast du mit Triton aufgehört? Ich hoffe, ich habe das richtig aus deinem Posting herausgelesen?

Zitat
In Becken mit hohem Verbrauch (mußte jeweils einen Liter der drei
Flüssigkeiten täglich dem Becken zuführen) nicht wirklich günstig.

Das meinst du auf Balling bezogen, oder?
Aber die Elementz von Triton sind doch auch nicht umsonst...
Wie liegt denn da der Preisunterschied zwischen klassischem WW/Balling und Triton?
10l Kanister kostet 12€ bei Triton. Bei drei Lösungen a 10l also 48€ in 10Tagen. Im Monat kommt man dann auf 144€. Bei Balling incl. wöchentlichem Wasserwechsel komm ich auf 80€. Bei Triton kommen aber noch Zusatzelemente in reinen SPS Becken dazu.

LG
Carsten
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37

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:12

Puh, Carsten, das ist aber ein erheblicher Kostenaufwand gegenüber der klassischen Methode!
Ich habe es noch nicht nachgerechnet, aber lt. Jörg soll der monatliche Mehraufwand inkl. Sangokai knapp 2 Euro betragen... (Wohl ausgehend von den Basics und keinerlei zusätzlichen Produkten)

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38

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:56

Dirk, das trifft aber auch nur bei kleinen Becken zu. Bei einem Becken mit 1000 Litern dosiert man schon 15 ml von den Basics am Tag, das sind im Jahr fast 5 1/2 Liter. Der Liter kostet ca. 50-60 Euro, womit wir zwischen 300 und 400 Euro im Jahr sind.
Signatur von »Wombat« Liebe Grüße,
Florian

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39

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:57

Da läppert sich ganz schön was zusammen :hmm: müsste das auch mal zusammenrechnen...Nutze momentan fast das komplette sangokai system...
Signatur von »Raffo« VG
Raffo

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Donnerstag, 23. Januar 2014, 22:08

Ja ja ,da kommt ganz schön was zusammen. Wir bei uns im Riffaquaristiktreff Bremen kaufen immer 25kg Säcke von Natriumhydr...+Calcium....
Da kostet ei 25 kg Sack Natrium z.B.29,40€ (inkl.versand).sowie ein Sack Ca. um die 70€. Den teilen wir dann durch ein paar Leute.Ist für jeden günstig und man hat immer Frischware.
Wir kaufen immer hier:http://www.purux.de/
Lg Bernd :bye2:

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