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  • »stefank« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 16. November 2014, 12:46

Bekämpfung von Carteriospongia foliascens

Hallo :)
Der Carteriospongia foliascens ist ein Schwamm, der eher ungerne in Aquarien gesehen ist. Er breitet sich schnell aus, überwächst alles und die Bekämpfung gildet als sehr schwer.
Ein par Kaiserfische fressen ihn wohl. Aber wer willnur wegen dem Schwamm einen kaufen? vorallem in kleineren Becken!!!
Im internet wird oft das komplette entfernen der Steine empfohlen.

Ich hab eine andere Möglichkeit gefunden :D
Essigessenz!!!
Einfach mit Wasser verdünnen (1:1)
Dann mit einer Kanüle in den Schwamm und etwas einspritzen. Ruhig etwas schneller und nicht zu langsam. Dann verbreitet sich die Essigessenz schnell im schwamm und ein großes Stück stirbt ab.
Zurück bleibt das Skelett, das nach wenigen wochen verschwindet.

VORSICHT!!! auch der Tote schwamm ist nicht ungefährlich!!!!
Die kleinen giftigen Nadeln bleiben noch etwas drinnen. Daher auch hier vorsichtig sein.
Wenn der Schwamm tot ist kann man auch die reste mit einer Pinzette entfernen ohne die Angst, das die abbrechenden Stücke sich wider irgendwo ansiedeln.

Viel erfolg :D
Signatur von »stefank« Liebe Grüße

Stefan

2

Sonntag, 16. November 2014, 12:55

Hi Stefan,
es wird ja davon berichtet, dass dieser Schwamm beim Absterben Giftstoffe absondern soll, welche u.U. den Beckenbesatz vernichten können.
Wie hoch schätzt Du diese Gefahr durch die Behandlung von Essigessenz ein?

  • »stefank« ist der Autor dieses Themas

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3

Sonntag, 16. November 2014, 13:27

Danke das du das nochmal ansprichst.
Da hab ich grad garnich mer dran gedacht :D

Das Risiko besteht sicher.
Ich weiß nicht wie es bei euch ist? (villeicht reagier ich auch nur empfindlich drauf)
Aber wenn ich den Schwamm berühre tuht es mehr weh als bei Borstenwürmern.
Daher... giftig ist er sicher

Man sollte sowohl mit der Essigessenz als auch mit der Menge der behandelten Schwämme vorsichtig sein.
Ich habe heute etwa 4 10cm lange Triebe (samt Fußscheibe) behandelt (im 500L Becken)
Bisher hatte ich da noch keine Probleme. Ich würde aber lieber nicht auf einmal alles an schwämmen behandeln.
Da wäre mir das Risiko zu groß.

Um weniger tote Schwammmasse zu haben kann man ja auch erst die Triebe mechanisch entfernen und dann nurnoch die reste am Boden abspritzen.
Wenn man dann am ball bleibt und regelmäßig kleine mengen entfernt hat man zumindest die Teile an die man ran kommen kann los.
Signatur von »stefank« Liebe Grüße

Stefan

Harald

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4

Sonntag, 16. November 2014, 16:05

Hallo Stefan

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht.

Ich persönlich kann von dem Schwamm nichts negatives berichten. Hatte ihn im meinen großen Aquarium recht ansehnlich Bestände. Wurde es zu viel, habe ich den Schwamm einfach an der Basis abgebrochen. So habe ich ihn gut unter Kontrolle gehabt. Irgendwann ist er dann von selber verschwunden.
Beste Grüße
Harald

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