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Sonntag, 9. November 2014, 18:37

Grosskaiser

Haltung von grosskaiser

Haltungshinweise Grosskaiser


HALTUNG VON KAISERFISCHEN

Ratgeber über Haltung und Pflege in unseren Aquarien:

Taxo;
Kaiserfische gehören zur Gattung der Pomacathidae. Diese unterteilt man wiederum in 8 Unterarten. Pomacanthus wie Pomacanthus Imperator oder Narvacus. Holocanthus,Apolemichthys,Chaetodontopulus,Pygoplites, Genicanthus und Paracentrophyge.

Bei den meissten Aquarianern zählen sie zu den schönsten Fischen in der Meerwasseraquaristk. Leider sind diese Fische oft einfach zu gross für unsere heimischen Becken, wie Pomacanthus annularis mit einer zu erwartenden grösse von 45 cm.

Ebenfalls sollte man auch bedenken das fast alle Kaiser an sessile wirbellose gehen.
Es ist jedoch meine Persöhnliche Erfahrung und Meinung das sie dieses nicht machen um die Polypen von Korallen zu fressen sondern eher um Ersatznahrung zu bekommen da ihnen das natürliche Futter fehlt mit all seinen Inhaltsstoffen.

In der Natur ernähren sich Grosskaiser überwieghend von Auffuchs manteltierchen und schwämmen, welche in unseren Aquarien einfach nicht in der benötigten Menge vorhanden sind.

Bei einem Versuch mit einem Xanthometopon( Blaukopfkaiser von 10cm länge) der liebendgerne an weichkorallen zupfte, nahm ich einen Frisch Importierten lebendstein und gab diesen ins Becken. Der kleine liess dan auch Tatsächlich zwei wochen lang alle Korallen in ruhe und zupfte den lieben langen tag an seinem Stein. Durch diesen versuch kam ich dan auch zu meiner persönlichen Meinung über diese Tiere.

Womit wir nun beim Thema Grosskaiser angelangt währen. Zur haltung kann ich sagen das es durchaus möglich ist diese schönen Fische in einem Aussreichend gross dimensioniertem Becken zu Pflegen.

Nur sollte die Korallenbestückung eben dem verhalten des Fisches angepasst sein. Es wurde immerwieder von verschiedenen Quellen berichtet das Grosskaiser eher weniger an SPS gehen als an LPS und Weichkorallen. Was jedoch alle lieben sind Krusten. Ausserdem sollte man die Becken grösse sowie den aufbau beachten. die Beckengrösse sollte sich bei einem Kleinen juvenielen tier nicht unter 500l bewegen und bei einem Adulten nicht unter 1000l.

Ich nehme bewusst diese zahlen und möchte auch hinzufügen das es besser ist ein Becken mit 200x60x60 zu nehmen als eines mit 100x100x100. Die zweite variante besitzt zwar eine deutlich höhere liter zahl doch der Fisch kann zwei meter als Schwimmraum ausnutzen wohingegen er bei 1000l er nur 1 m in jede Richtung hatt. Desweiteren würde ich auch eine Paarhaltung Empfehlen da diese Tiere erst dan ihr fast natürliches Verhalten zeigen und auch gegenseitig beschäftigt sind. Grundsetzlich sind dies sehr Intelligente und auch zutrauliche Tiere die Beschäftigt werden wollen, da sonst Schäden an Korallen aus langer weile entstehen können, womit wir bei der Einrichtung wären.

DER AUFBAU:

Kaiserfisch ist nicht gleich Kaierfisch. Jedes Becken sollte wie schon erwähnt nach den bedürffnissen der Fische aufgebaut sein.

Dies will heissen bei eher Versteckt lebenden Arten wie Div. Zwergkaisern Sehr viele höhlen versteckmöglichkeiten, Überhänge usw.

Bei unseren Pomacanthus . Arten würde ich dan doch eher zu einem Etwas Gösser dimensionierten Steilhang aufbbau mit Unterständen Raten. Es dürfen auch einige hölen dabei sein den Jungfische Verstecken sich zu anfang sehr gern bis sie Ihre Scheu ablegen und zu wahren könige des Aquariums werden.

Der Lyrakaiser hingegen ist überwiegend ein Freischwimmer . Dies bedeutet er benötigt viel Platz um auch mal Kräftig lossprinten zu können.

Wie diese Drei Beispiele Zeigen ist es gar nicht so ein fach wie gedacht ein Gut abgestimmtes Aquarium Für Kaiserfische auf die Beine zu Stellen.
Technische Anforderungen an ein Kaiserbecken. So. Nachdem wir ja jetzt zu der Auffassung gekommen sind das es möglich ist Grosskaiser in einem Riffbecken zu halten , wollen wir uns nun einmal die Technischen Vorraussetzugen für ein solches Becken betrachten.

LICHT:

Das Licht können wir ruhig unseren Wirbellosen anpassen. Es ist jedoch darauf zu achten Schöne Überhänge zu haben in denen sich die Tiere auch einmal Unterstellen können. "wollen sie den ganzen tag in der Sonne stehen?" Des Weiteren sehe ich es nach div. Gesprächen und durch meiner persönlichen Überzeugung an auch ruhig mal mit einer UV Kombie über dem Becken zu arbeiten. Hierzu gibt es Wundervolle T5 Leuchtstoffröhren welche ein gutes UV-A und UV-B Licht immitieren können. Diese sind wichtig damit die Fische Karotine ausbilden. den dies sind dinge Vitamine und Säuren die Für den Knochenaufbau unerlässlich sind . Beleuchtungsdauer ist wie üblich 12 Stunden mit Dämmerungsphasen nach dem gehmack des aquarienbetreibers.

ABSCHÄUMUNG:

DIe Abschäumung ist ebenfalls ein wichtiger Punkt der nicht Vernachlässigt werden sollte da wir ja eine Gute Sauerstoffsättigung erzielen wollen sowie ein Nährstoffarmes Becken haben wollen um unsere Wirbellosen am leben zu erhalten. Hierzu sei gesagt das man rughig den Abschäumer doppelt so hoch wie das Beckenvolumen dimensionieren sollte da unsere Fische einen ennormen Nährstoffwechsel besitzen. Aufgrund meiner beobachtungen kann ich sagen das der bei Zwergkaisern so gar höher ist als bei Grosskaisern da sie viel aggieler sind und den ganzen tag wie verrückt im Becken umherwandern,wohingegen ein Imposanter Imperato auch mal ruhig verweillt.

UV-C

Ich bin Kein grosser Freund von UV-C Klärern. Doch halte ich die Installation eines guten und gross dimensionierten UV-C klärers für notwendig. Nachteilig ist bei einem Dauerbetrieb das wir die Salinenkrebsdichte herabsenken und auch alle anderen Kleinstlebewesen in unserem Becken extrem Dezimieren. Wenn wir ihn jedoch gekonnt einsetzen welches heisst einmal pro woche einen tag mitlaufen lassen dan können wir das alles in einer VErnünftigen waage halten wo auch Schwärmer von dieversen erregern nkeine grosse chance haben werden. Ebenfalls sollte man sich darüber gedanken machen das ein Goldtupfenkaiserfisch auch mal 400-600 Euro kosten kann . Falls doch einmal etwas Passieren sollte im Bezug auf Pünktchen usw. hatt man immer die gute möglichkeit diesem Krankheitsbild entgegen zu Wirkung , sowie die Zeit ursachenforschung zu betreiben.

STRÖMUNG:

Auf eine gute Strömung ist ist in einem Riffbecken von haus aus zu achten die das 10-15 fache des wasser bruttovolumens darstellen sollte.

FILTERMEDIEN:

Filtermedien wie Po4 Absorber , Aktivkohle und Zeolithe sind nach egenem ermessen einzusetzen. Hierzu gibt es gute wassertests um gut und zufriedenstellend reagieren zu können.

WASSERPARAMETER:

Ebenfalls ist es wichtig eine gute Versorung mit jod zu gewährleisten. Dieses sollte Täglich dosiert werden da es die Eigenschaft besitzt nach einigen STunden nach der Dosierung nicht mehr frei im Aquarium verfügbar zu sein. Ähnliche eigenschaften besitzen auch Stronzium.
Temperatur und Dichte. Diese beiden Faktoren sind auch unerlässlich da die dichte bei 1023 bei 25 grad celsius betragen sollte. Meisst ist es jedoch der Fall das wir unsere BEcken mit 35 Promille betreben da sich diese einheeit besser Ableiten und definieren lässt. Ebenfalls weden Tropische Merwasseraquarien mit 26-28 grad betrieben.


Hierzu ein Haltungs und Erfahrungsbericht eines mir Befreundeten Aquarianers mit langjähriger Erfahrung.

Von Dietmar Schönfelder fg-meeresbiologie-Berlin
Meine Erfahrungen beziehen sich auf den Pomacanthus semicirculatus, den ich über 5 Jahre in Pflege hatte. Gekauft als etwa 5 cm langes Tier hat er sich zu über 20 cm Länge entwickelt, seine entgültige Färbung war noch nicht ausgeprägt. Vergesellschaftet anfangs mit 3 Doktoren, einigen Kardinälen, Cyanosomas, Demoisellen, Füchse. Nach den ersten Tagen Raufereien zeigte sich der Kaiser unbeeindruckt von den Doktoren, nur mit den zänkischen Füchsen gab es regelmäßig Theater, was sich im Laufe der Zeit auf ein Flossendrohen beschränkte. Als Jungfisch schon dominant aber nicht terrorisierend, ein Fisch der von meiner Familie geliebt wurde. Natürlich, er zeigte einieg Verhaltensweisen, mit denen ich Anfangs nicht einverstanden war. So habe ich viele sessile Tiere eingebüßt wie Schwämme, Kalkröhrenwürmer, Krusten- und Scheibenanemonen, und immer wieder die Spitzen von Acropora. Mit der Zeit habe ich gelernt besser auf seine Bedürfnisse einzugehen und ihm Opferkorallen angeboten, die ich im Refugium wieder auf Vordermann brachte. Vor allem Gorgonien scheinen mir da die wichtigsten zu sein, die er nicht nur regelmäßig durchschwamm sondern auch aufnahm- Jodmangel? Vitaminreiche Ernährung mitt viel Grünzeugs wie Süsswasseralgen, Blattsalat, Spinat, Obst: Banane, Melone doch nur in Maßen denn Zucker macht diese Tiere krank- Diabeteserscheinungen? Algenaufwuchs hat er geliebt- möglicherweise ist die fleischlische Nahrung zu wenig mit Grünzeugs und er braucht noch weitere Futtermittel. Nur im gut genährtem Lebendfutter findet man diese in der für Fische nutzbaren Form und Zusammensetzung. Gefressen hat er mit Vorliebe Krill, Muschelfleisch und Mysis, Artemia, vor allem dann, wenn er danach jagen konnte. Und bei einer Strömung von einigen 1000 Litern / Stunde konnte er dem nachgehen. Ansonsten ist das Korallenbeissen- nicht fressen- eine Art Frust oder Langeweile. Heute muss ich es sehr bedauern, ihm keinen Partner gegönnt zu haben
Erfahrungsbericht von D.Schönfelder FG-Meeresbiologie

Ebenfalls Möchte ich ihnen ein Beispiel eines Pomacanthus- imperators geben welcher eine zeit in meinem Becken gepflegt wurde und nun in 2000l schwimmt.



DIeses wundervolle Tier bekamm ich aus einer Beckenauflösung.

Er lag nur noch im Becken und hate eine starke schnappathmung .

SOlch ein verhalten weisst auf eine infektion hin und ist sehr schwer in den griff zu bekommen.

Der 8 cm grosse fisch sollte eine chance in meinem eigendlich viel zu kleinen riffbecken bekommen.

Die liebe zu diesem tier liess mich die risiken des korallenfrases ignorieren.

Ich setzte ihn also in mein Becken und nach ca 2 Tagen fühlte er ssich immer Besser.

Die Pünktchen verschwanden und auch die Knoten in den Flossen.

Die farben entwickelten sich überraschend schnel.

Hier viel mir auf das dieses schöne Weibchen ständig an den mintgrünen caulastrea furcata kmabberte. Jedoch nicht an den neongrünen.

Dies hörte aber auf als sie wieder völlig fit war.

(Geschlechtsmerkmale; Der streifen welcher das auge Bedeckt ist bei Männchen dunkelblau und bei weibchen graublau) nach Debelius u-Kuiter Buch Kaiserfische seite 34



Das imperator mädchen bewohnte einen festen Unterstand in dem sie immer schlief . DIeser wurde auch gehegt und gepflegt.

Natürlich wurden hier sämtliche aptaiseien sowie schwämme vertilgt.

Als futter reichte ich fanfrische garneelen , schollenfilet, und andere leckereien aus dem fsich und tiefkühlmarkt.

Auch das Frostfutter von nutri extra für kaiserfische wurde gierig angenommen.

Es unterblieben alle angriffe auf wirbellose.

Weder neu eingesetzte noch alt eingesessene korallen wurden belästigt.



im gegenteil . Ihr revier war ihre höhle mit 30 cm rundum.

Auch ich als pfleger wurde erst immer beäugt und untersucht.

Ein kurtzes Tak tak und sie wollte futter.



Hier kann man auch sehr schön den besatz des Beckens sehn bei dem es nie übergriffe gab.



Auch ein freund war schnell gefunden.

Den diese Fische mögen es gar nicht allein.

Viele berichte erzählen von einzelindividuen im riff.

Untersuchungen zeigten aber das immer ein zweites tier in der nähe ist.



Der velifer war immer dort wo auch der Imperator seinem tagesgeschäft nachging. Sei es auch nur um futterreste zu erhaschen.

Diese pflege lässt für mich den schluss zu das diese tiere völlig verkannt und zu unrecht als riffzerstörer eingestuft werden.

Es ist wie immer der mensch der schwere fehler in der hälterung macht. Auch die VErmenschlichung von Fischen ist ein grosses problem.

Trotz des zu kleinen beckens war der imperator bis zu seiner abgabe strhland in den farben und kern gesund.

Weder übergriffe noch aggressionen haben stattgefunden.

Das einzige wo imperatoren an wirbellose gehen ist in ihrer umfärbung. Sie benötigen anscheinend stofffe in den korallen.



Video1

Video2
Verfasser Ronny Schöpke D.Schönfelder

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