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Harald

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Sonntag, 20. Oktober 2013, 21:09

Actiniaria (Seeanemonen) Ordnung

Kurzbeschreibung

Die Ordnung der Actiniaria (Seeanemonen) gehört zur Klasse der Anthozoa (Blumentiere) und zur Unterklasse der Hexacorallia (Sechsstrahlige Blumentiere).

Artikel

Die Ordnung der Actiniaria (Seeanemonen) (Hertwig, 1882) beinhaltet ca. 1.200 Arten und gehört zur Klasse der Anthozoa (Blumentiere).
Es sind solitär lebende Tiere welche ausschließlich im Meer vorkommen.
Sie kommen in allen Tiefen, vom Flachwasser bis in die Tiefsee vor.

Merkmale
Actiniaria gehören zur Unterklasse der Hexacorallia (Sechsstrahlige Blumentiere).
Actiniaria bilden keine Kolonien. Sie sind also solitär lebend.
Sie besitzen kein Skelett. Mit ihrer Fußscheibe sind sie in der Lage sich fort zu bewegen.
Sie sind halbsessil. Sie wandern auf dem Untergrund bis sie einen geeigneten Standort gefunden haben um dort zu verweilen.
Seeanemonen haben einen kräftigen, oft stammartigen Körper und Tentakel, welche meist kronenartig auf dem Körper sitzen.
Einige Arten können beachtliche Größen von bis zu 150cm erreichen.
Viele Arten besitzen so genannte Kampftentakel welche nochmals ihren Einflussbereich vergrößern.
Die Fähigkeit zu wandern kann im Aquarium Probleme bereiten, da sie andere Korallen dabei durch Vernesselung schädigen können. Ebenso können sie in Strömungspumpen geraten und dabei erheblichen Schaden erleiden. Dies sollte bei der Haltung im Aquarium berücksichtigt werden.

Vermehrung
Es gibt getrennt geschlechtliche und zwittrige Arten.
Ebenso gibt es ungeschlechtliche Vermehrungsarten durch Teilung oder Abschnürung.

Symbiosen
Einige Arten gehen Symbiosen mit Fischen, Krabben oder Garnelen ein.
Ob es sich dabei wirklich immer um Symbiosen handelt ist nicht ganz unumstritten.

Systematik (Estefania Rodríguez et al. 2007)
Derzeit werden (vereinfacht) 46 Familien gelistet.

Acontiophoridae (Carlgren, 1938 )
Actinernidae (Stephenson, 1922)
Actiniidae (Rafinesque, 1815)
Actinodendridae (Haddon, 1898 )
Actinoscyphiidae (Stephenson, 1920)
Actinostolidae (Carlgren, 1932)
Aiptasiidae (Carlgren, 1924)
Aiptasiomorphidae (Carlgren, 1949)
Aliciidae (Duerden, 1895)
Andresiidae (Stephenson, 1922)
Andvakiidae (Danielssen, 1890)
Bathyphelliidae (Carlgren, 1932)
Boloceroididae (Carlgren, 1924)
Capneidae (Gosse, 1860)
Condylanthidae (Stephenson, 1922)
Diadumenidae (Stephenson, 1920)
Edwardsiidae (Andres, 1881)
Exocoelactiidae (Carlgren, 1925)
Galatheanthemidae (Carlgren, 1956)
Gonactiniidae (Carlgren, 1893)
Halcampidae (Andres, 1883)
Halcampoididae (Appellöf, 1896)
Halcuriidae (Carlgren, 1918 )
Haliactiidae (Carlgren, 1949)
Haliplanellidae (Hand, 1956)
Haloclavidae (Verrill, 1899)
Hormathiidae (Carlgren, 1932)
Iosactiidae (Riemann-Zürneck, 1997)
Isanthidae (Carlgren, 1938 )
Isophelliidae (Stephenson, 1935)
Kadosactidae (Riemann-Zürneck, 1991)
Limnactiniidae (Carlgren, 1921)
Liponematidae (Hertwig, 1882)
Metridiidae (Carlgren, 1893)
Minyadidae (Milne Edwards, 1857)
Nemanthidae (Carlgren, 1940)
Nevadneidae (Carlgren, 1925)
Octineonidae (Fowler, 1894)
Oractiidae (Riemann-Zürneck, 2000)
Phymanthidae (Andres, 1883)
Preactiidae (England in England & Robson, 1984)
Ptychodactiidae (Appellöf, 1893)
Sagartiidae (Gosse, 1858 )
Sagartiomorphidae (Carlgren, 1934)
Stichodactylidae (Andres, 1883)
Thalassianthidae (Milne Edwards, 1857)
Beste Grüße
Harald

Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
Ich entscheide mich für den Mut.


: seepferd : Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu. : seepferd :

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