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  • »schnechi« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 5. Mai 2014, 11:27

Phytoplankton und Copepoden

GUten Tag....

ich versuche mich ja auf die Nachkommen meiner Seepferdchen vorzubereiten. Zudem will ich ja auch versuchen die Nachkommen meiner Putzerganele aufzuziehen, wobei ich gerade die Hoffnung aufgegeben habe.

Ich hatte mir vor ca. 1 Woche Phytoplankton bei meinem Händler bezorgt. habe den Ansatz auch schön on 3 belüftete und beleuchtete Behälter eingebracht. Nun habe ich, da es nur 2 L Behälter sind, nur einen Tropfen von dem Dünger hinzugegeben, da es wohl ein Konzentrat ist.

Genaue Bezeichnung habe ich nicht vom Dünger da Sascha selbst nicht im Laden war und der nette Holger (glaube ich ;) ) sich damit nicht so gut auskannte.

Nun habe ich es nach etwa 3 Tagen etwas verdünnt und jetzt heute habe ich festgestellt, das es gelbich geworden ist.
Ich muss dazu sagen, das ich es in der Garage am Fenster hatte und ich denke, das es an der Temperatur liegen könnte.

Was genau habe ich falsch gemacht, werde mir nämlich heute neues holen und noch mal von vorne anfangen.

Zudem habe ich auch mir Marine Copepoden bestellt gehabt und mit einem Teil des Phytos in einen Behälter mit Luft gegeben. Dort ist das Phyto noch grünlich und die Copepoden scheinen sich auch wohl zu fühlen. Jedoch muss man diese sauber machen?
Habe heute nur etwas wasser ausgetauscht.
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2

Montag, 5. Mai 2014, 21:26

Habe jetzt alles weggekippt....

hat denn keine eine Idee was ich falsch gemacht habe?
Wie macht ihr das denn mit eurem Phyto oder euren Copepoden?
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Sylvio

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3

Montag, 5. Mai 2014, 22:00

Hi

Ideen hätte ich da viele :D
Aber ob die dich weiter bringen steht auf einen anderen Blatt.


Sascha ist kompetent in Sachen Phyto ,er weiß was er verkauft


Ruf ihn an mach ein Termin ,wenn er da ist ,und geht die Sache durch.


Kaffee und Kuchen gibt es auch immer
Fehler fangen beim Düngen an und hören beim Licht auf.
Es wäre nur ein Ratespiel

Sag ihn einen schönen Grüß ,ich hab dich geschickt

MfG Sylvio
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4

Montag, 5. Mai 2014, 22:12

Naja die Farbe ist natürlich erstmal stark davon abhängig was du für eine Alge hast. Meine n. occulata ist normal grün, aber auch mal gelb geworden nachdem ich zu wenig dünger drin hatte bzw. die Alge zu lange im Behälter hatte (Hatte noch restdünger drin und war eine Woche nicht da) Rechtzeitigig verdünnen und ausreichende Düngermenge sind wichtig. Ich geb von meinem Dünger immer 1,5ml pro Liter

5

Montag, 5. Mai 2014, 22:25

Hi Sylvio!

Zitat

Ideen hätte ich da viele :D
Und die magst Du uns nicht verraten...? :whistling:

Sylvio

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6

Montag, 5. Mai 2014, 22:45

Hi Sylvio!

Zitat

Ideen hätte ich da viele :D
Und die magst Du uns nicht verraten...? :whistling:
Okay versuchen wir es zu erarbeiten

Was für Phyto?
Welcher Dünger?
Ausgangswasser?
Behälter?
Belüftung?
Licht ?
Phyto und Cops zusammen ,das geht nie gut!!!

Da braucht man schon richtig Infos um die Fehler einkreisen zu können.

MfG
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7

Montag, 5. Mai 2014, 23:00

Ach komm, Sylvio, mach's doch nicht so spannend... ?(
Könnte man das Thema nicht ersteinmal grob pauschalisieren?

Zitat

Was für Phyto?

Welcher Dünger?

Ausgangswasser?

Behälter?

Belüftung?

Licht ?
Es wurde ja nach Phytoplankton gefragt, genau deklariert wurde es nicht.
Welche Unterschiede gibt es da, und wofür wären die zu unterscheidenden Arten einzusetzen?

Dietmar

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8

Dienstag, 6. Mai 2014, 08:30

Hallo,
oftmals einige Grad zu warm gehalten und das Phyto bricht zusammen, viele weitere Dinge gehören dazu; Desinfektion zum Beispiel und ganz wichtig räumliche die Trennung Zoo / Phyto. Auf Grund der Vielzahl der Einflussfaktoren musst Du die Fragen von Sylvio genauestens beantworten, damit Dir geholfen werden kann.
@Dirk, die Phytoarten bilden verschiedene Inhaltsstoffe; für die Zucht werden darum die Arten bevorzugt, deren Anteil EHA und DPA hoch ist, Provitamine enthalten usw. Einige Arten sind besonders gut geeignet. Einige Faktoren spielen da eine Rolle, zum Beispiel ob die Nahrung aufgeschlossen werden kann. Als Beispiel: da manche Algen stabile Zellwände besitzen, können die Futtertiere die Algen nicht verwerten. Hier kann man die entsprechenden Arten auswählen, wo das besser klappt, Rhodomonas spez. ist sehr gut geeignet. Aber gerade die ist ausgesprochen anspruchsvoll in der Kultur. Ein weiteres Beispiel die Zucht von Krebsen. Einige Tiere haben einen Stoffwechel, der an Kupfer gebunden ist, sie haben "blaues" Blut. Hier ist der Dünger für die Algen entscheidend. In der Phytoplanktonkultur verwendet man Standarddünger und bei einigen Arten werden noch Zusatzstoffe benötigt. Blumendünger ist auf Grund seiner Zusammensetzung in der Regel nicht geeignet, da Algen bestimmte Stoffe akkumulieren, die für viele Tiere giftig sein können. Zum Beispiel Kupfer... Im Blumendünger ist Kupfer enthalten und zwar in der Form die für Niedere Tiere tödlich ist. Bei Krebsen ist das anders, sie benötigen Kupfer aber in einer bestimmten Enzym- oder Eiweißform: Coeruloplasmin. Einige Algen können das in dieser Form bereitstellen, man muss nur die richtige finden. Meiner Meinung nach könnte Dunaliella dafür geeignet sein: http://www.vialattea.net/esperti/php/risposta.php?num=7151
LG Dietmar
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9

Dienstag, 6. Mai 2014, 19:54

Also da muss ich erst mal noch auf INfotour nach Sascha gehen...

wie gesagt der war an dem Tag nicht da und ich habe von dem anderen Herrn :) die Sachen bekommen.
Er konnte aber nicht viel dazu sagen.

Zu warm bestimmt nicht, da die in der Garage standen und die Copepoden waren in einem anderen Zimmer.

Nun ich frag den Sascha noch mal alles ganz genau undd meld mich die Tage noch mal.
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10

Montag, 12. Mai 2014, 14:35

Hallo Schnechi,

Plankton ist nicht immer gleich Plankton...

Wenn du Plankton züchten willst, dann solltest du dich uber verschiedene Sachen erst informieren. Es geht hierbei um Nährwerte die gefordert werden sollen, damit die Cops auch richtig ernährt und angereichert werden. Viele Copsarten ernähren sich von Zersetzungsprodukten wie Bakterien, die erst entstehen müssen. Nicht alle Cops ernähren sich also von Plankton. Oft werden in der Zucht verschiedene Planktonarten gemischt. Da kann man Tetraselmis (antibakteriell) mit Nanno Oculatta oder auch Rodomona und Pavlova mischen. EXPERIMENTELL KANN MAN DANN VIEL ERREICHEN!

Aber vorsicht hier bei der Nutzung von Blumendunger, hier sind viele Schadstoffe zusätzlich enthalten. Erkundige dich bei Fischerjoe, der kann dir sehr gutes Ausgangsmaterial und Tips geben. Und nur nicht verzagen denn jeder Anfang ist schwer.
Signatur von »dr@gon« Gruss Michael

Der Neid und Frust der Anderen, macht jede vernünftige Kommunikation kaputt !!!

Karin

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11

Montag, 12. Mai 2014, 14:52

Hallo,

also solche "Pauschalausagen" von 1 Tropfen Dünger, alle xy Tage, halte ich bei einem Anfänger für etwas zu optimistisch ^^

Imho wirst du zumindest am Anfang nicht um einen Nitrattest (Stäbchen zB von Merck oder Dennerle) herumkommen. Je nach Temperatur und Licht, vermehrt sich die Alge stärker oder eben nicht und verbraucht ggf mehr oder weniger Dünger.
Glaub die N. Algen werden manchmal etwas unterschätzt, weil sie den Ruf haben, selbst in der Toilette zu wachsen... aber auch die können Diva sein.

edit:
Meine Cops mache ich wöchentlich "sauber". Da hat bestimmt jeder so seine Art und Weise....
Ich halte meine in 2l Behältern. 1x die Woche filter ich den kompletten Inhalt durch ein 100er und ein 40er Sieb. Im 100er Sieb bleiben die erwachsenen Tiere hängen, im 40er die Nauplien und der "Dreck".
Die erwachsenen Tiere werden bis auf wenige komplett verfüttert und nur einige werden mit den Nauplien in frischem Wasser mit Phytoplankton angesetzt. Bissl Futtergranulat oder Flocken rein und fertig.
Signatur von »Karin« Schöne Grüße
Karin

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