Acartia tonsa Eier - Seid ihr interessiert?

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    • Liebe Acartia-Interessierte,

      ich habe in der Zwischenzeit auch Feedback von einem weiteren Kunden bekommen, der glaube ich nicht hier im Forum aktiv ist. Ich kopiere sein Feedback mal anonym hier in die Gruppe:

      "Ich mache fürmein eigenes Interesse verschiedene Versuche zur Zucht verschiedenerCopepodenarten. Meine Zuchten laufen mit geringer Salinität von 10ppt.

      Daher habe ichzuerst getestet wie die Eier in 25 und 10 ppt schlüpfen. Jeweils einmal direktmit dem Lehm die einer inkubiert, einmal die Eier zuerst gewaschen und danninkubiert. Die versuche fanden in einfacher Ausführung (keine Duplikate oderTriplikate) statt. Daher erlaube ich mir auch keine wissenschaftlich fundiertenSchlüsse über meine Resultate.
      Was ich in meinenExperimenten herausfand (bzw. bei mir so vermerkt wurde), war, dass die Eiergewaschen und in 10ppt synth. Meerwasser am besten schlüpften und sichentwickelnde Copepoden festgestellt werden konnten.
      Anschliessendwurden mehrere Vasen als Inkubatoren verwendet. Sobald die Tiere schlüpftenwurde ein wenig [i]Isochrysis galbana(leider durch Stress und evtl.Kontamination nicht mehr schön braun sondern grünlich geworden) gefüttert undin ein grösseres Behältnis, welches ebenfalls schwach belüftet wurde überführt.Nach einiger Zeit konnten zwar nur noch ganz wenige, dafür auch grosse adulteExemplare gesichtet werden.[/i]
      Danach erfolgten2 Wochen Urlaub in welcher die Tiere bei Zimmertemperatur und kontstanterBelüftung gehalten wurden.
      Aber nach denFerien konnten überhaupt keine Tiere, weder Adulte noch Larvalstadiennachgewiesen werden, obwohl das Wasser immer noch die gleiche Trübung(Phytoplankton vorhanden) festgestellt werden konnte.
      Für die direkteVerfütterung an winzigste Fischlarven bzw. kurzes Anwachsen der frischgeschlüpften A.tonsa kann ihr Produkt als geeignet angesehen werden. Aber fürdie eigene selbsterhaltende Haltung scheint A.tonsa ungeeignet zu sein."

      Der Schlupf hat bei dieser Person also gut geklappt. Dass es bei 10ppt besser ging als bei höherer Salinität führe ich mal auf Zufall zurück. Der Hersteller empfiehlt ca. 30-35 ppt. Eine Dauerkultur von Acartia tonsa ist extrem anspruchsvoll. Wobei bei dieser Person wahrscheinlich die Qualität der Futteralge nicht ausreichend war (wie er selber schreibt).

      Herzliche Grüße,
      Matthias
    • Hallo Matthias

      Aquacopa schrieb:

      Aber fürdie eigene selbsterhaltende Haltung scheint A.tonsa ungeeignet zu sein.

      Aquacopa schrieb:

      Wobei bei dieser Person wahrscheinlich die Qualität der Futteralge nicht ausreichend war (wie er selber schreibt).
      Ich bin ja selbst auch immer gerade an den kleinen Copepoden längerfristig gescheitert. Durch einen Tipp bin ich auf Synechococcus als Futtermittel gekommen. Sowohl Nitroka als auch Acartia halten und vermehren sich. Diese Copepoden scheinen wohl Synechococcus aufspalten zu können um sich davon zu ernähren.

      Habe hier noch zwei eher schlechte Videos in starker Vergrößerung.





      Ob es der Weisheit letzter Schluss ist, das weiß ich allerdings auch nicht.
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.