Hippocampus zosterae

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Guten Morgen Ralf

      tenrek schrieb:

      nach der sommerlichen Vermehrungspause wurden heute früh endlich wieder 11 junge H. zosterae geboren.

      Herzlichen Glückwunsch. :love:
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


      Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu.
    • Guten Morgen Ralf,

      herzlichen Glückwunsch zu den Nachzuchten! : seepferd :
      Die sind einfach nur "Zucker" :love:

      Darf ich fragen, wie groß Deine Gruppe ist und ob Du sie auf mehrere Aquarien verteilt hast?
      Hast Du die Zucht einmal mit "frischen Blut" aufgefrischt?
      Dann mal toi, toi, toi, das wieder ein paar Damen dabei sind!

      Viele Grüße, Sabrina
    • Hallo,
      Danke fürs Daumen drücken.

      Vanessa87 schrieb:

      Legen deine Zwerge über den Sommer immer eine Pause ein?

      ja die Kleinen machten bisher im Sommer und zum Jahresende immer eine kleine Pause.

      Sabrina Reddmann schrieb:

      Darf ich fragen, wie groß Deine Gruppe ist und ob Du sie auf mehrere Aquarien verteilt hast?

      Derzeitig sind es so ca. sechzig Tiere, Da es trotz Ozon und regelmäßigem Wasserwechsel zu Krankheiten und damit Ausfällen kommen kann habe ich die Tiere auf acht Becken aufgeteilt.
      Es hat sich auch in der Vergangenheit gezeigt, daß das eine gute Entscheidung war. Die Becken haben die Maße L=20, T=20 H=30. Ausgestattet sind sie mit künstlichen Seegras und Rotalgen.
      Früher habe ich nur künstliche Pflanzen genutzt. Seit einiger Zeit sind die Becken aber auch mit Rotalgen ausgerüstet. Ausgangsmaterial war ein faustgroßes Stück Rotalgen.
      Seepferdchen haben ja einen sehr emmensen Stoffwechsel, dadurch hat sich das Ausgangsstück so vermehrt, daß jetzt alle Becken mit Rotalgen besetzt sind.
      Dummerweise hatte ich übersehen, daß das Ausgangsstück von Hydroiden befallen war. Bemerkt habe ich es erst als die kleinen Medusen durch das Becken wuselten.
      ig-meeresaquaristik.de/index.p…7a5ad76681c150b1b63fc0213 ig-meeresaquaristik.de/index.p…7a5ad76681c150b1b63fc0213
      Die am stärksten befallenen Stellen des Rotalgenstücks habe ich mechanisch entfernt und es dann für 20 Minuten in Frischwasser gelegt.
      Sicherheitshalber spüle ich die (jetzt) Rotalgenstücke monatlich in Frischwasser durch. Bisher hat das geholfen und ich habe keine Medusen mehr gesehen.

      Sabrina Reddmann schrieb:

      Hast Du die Zucht einmal mit "frischen Blut" aufgefrischt?

      Ja, einmal dadurch, daß ich die Jungtiere unterschiedlicher Paare zusammensetze und zum anderen durch das hinzufügen von Tieren fremder Blutlinien.

      Vanessa87 schrieb:

      Und ich drücke natürlich die Daumen, dass dieses Mal mehr Weibchen dabei sind!

      Das hängt sehr wahrscheinlich von der Wassertemperatur, während der Zeitigung ab. Daß die Wassertemperatur Einfluß auf die Geschlechterverteilung hat,
      ist in der Literatur erwähnt, aber genauere Angaben habe ich leider nicht gefunden. Also abwarten und die Wassertemperaturen erfassen. :)
      LG
      Ralf
    • Hallo Harald,
      ja den Aufsatz kenne ich, eine sehr interessante Arbeit.
      Leider leider behandelt er nicht die Frage der temperaturabhängigen Geschlechterverteilung der jungen H. zosterae.
      Zumindest soweit ich gesehen habe. Aber trotzdem Danke.
      LG
      Ralf
    • Das habe ich auch noch gespeichert. Quelle

      In addition, the season and the environment, such as water temperature, disproportionately influences the sex ratio of developing seahorses (Dawson and Vari, 1982). (Dawson and Vari, 1982; Kornienko, 2001; Lourie, et al., 2004)


      Darüber hinaus beeinflusst die Jahreszeit und die Umwelt, wie Wassertemperatur, überproportional das Geschlechterverhältnis von sich entwickelnden Seepferden (Dawson und Vari, 1982). ( Dawson und Vari, 1982 , Kornienko, 2001 , Lourie et al., 2004 )
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


      Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu.
    • Ja auch das,
      aber leider wird auch im frei zugänglichen Teil auch nur davon gesprochen, daß die Jahreszeit, die Umwelt, sowie wie Wassertemperatur,
      überproportional das Geschlechterverhältnis von sich entwickelnden Seepferden beeinflussen. Den Einfluß der Temperatur auf Geschechterverhältniss gibt es auch
      bei anderen Tieren, bei Chamaeleons zum Beispiel. Es ist schon eine sinnvolle Einrichtung der Natur, so wird die Gefahr der Verpaarung von Geschwistertieren vermindert.
      Leider ist das Problem wohl noch nicht so richtig erforscht.Da bleibt wohl nichts weiter übrig als selbst mit den Temperaturen zu experimentieren und darüber Buch zu führen. :(
      Aber noch eine Gute Nachricht. Die Jungtiere vom April haben heute auch den ersten Nachwuchs. 8) Es sind zwar nur zwei Junge aber Mutter und Vater sind auch noch lütt.
      LG
      Ralf
    • Hallo,
      schon vor einiger Zeit hatte ich bemerkt, daß eins meiner halbwüchsigen H.zosterae Weibchen in der Röhrenregion anders aussieht als normal.
      Wenn ich ans Aquarium kam drehte es mir entweder den Rücken zu oder saß gut getarnt in einer Alge.
      Da ich das Tier auch nicht manipulieren wollte konnte ich kein Foto machen, um zu sehen was da ist. Bis heute, heute saß sie günstig und ich konnte einige Fotos anfertigen.
      Was ich dann sah ließ mich doch stutzen. Das Tier hat kein richtiges Röhrenmaul. Die Röhre fehlt fast vollständig und der Kopf sieht aus wie in Dreieck.
      Das Tier ist ein einem sehr guten Ernährungszustand. Die fehlende Röhre scheint sie nicht zu behindern. Sie frißt genauso viel wie die anderen Tiere aus dem Wurf.

      ig-meeresaquaristik.de/index.p…7a5ad76681c150b1b63fc0213 ig-meeresaquaristik.de/index.p…7a5ad76681c150b1b63fc0213 ig-meeresaquaristik.de/index.p…7a5ad76681c150b1b63fc0213

      Aber damit war es mit den Überraschungen für heute noch nicht zu Ende.
      Beim Füttern bemerkte ich die heute frisch geworfenen Jungtiere einer F5 Generation.

      ig-meeresaquaristik.de/index.p…7a5ad76681c150b1b63fc0213 ig-meeresaquaristik.de/index.p…7a5ad76681c150b1b63fc0213

      LG
      Ralf
    • Danke für´s zeigen Ralf.

      Hätte nicht geglaubt das solch ein Tier überhaupt lebensfähig ist. Aber du schreibs ja:

      tenrek schrieb:

      Das Tier ist ein einem sehr guten Ernährungszustand. Die fehlende Röhre scheint sie nicht zu behindern. Sie frißt genauso viel wie die anderen Tiere aus dem Wurf.
      Beste Grüße
      Harald

      Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
      Ich entscheide mich für den Mut.


      Mein Hippocampus reidi Würfel und hier die Vorgeschichte dazu.
    • Moin Ralf,

      herzlichen Glückwunsch zu Deinen Nachzuchten! :love:


      Absolut spannend, dass das Tier trotz der Missbildung, in einem guten Ernährungszustand ist. In der Literatur habe ich von einem ähnlichen Bsp. gelesen, wo das Jungtier allerdings leider verhungert ist. Drücke Dir die Daumen für die Dame und ihre späteren Nachzuchten und hoffe, dass Du uns auf dem Laufenen hälst.

      Da Du die Tiere ja schon eine ganze Zeit pflegst, wie sind denn Deine Erfahrungen betreffend die Lebenserwartungen?
      Und hast Du eine konstante Temperatur in Deinen Aquarien?

      Viele Grüße, Sabrina
    • Hallo,

      Harald schrieb:

      Hätte nicht geglaubt das solch ein Tier überhaupt lebensfähig ist. Aber du schreibs ja:

      ja, ich war auch erstaunt als ich es mitbekommen habe. Es ist manchmal schwierig sie alle im Auge zu behalten. Sie sind ja in einem separaten Raum und
      sie mögen es gar nicht wenn ich mir -mit angelegter Kopflupe- die Nase an der Frontscheibe platt drücke. Da wird mir der Rücken zugedreht. :D

      Sabrina Reddmann schrieb:

      herzlichen Glückwunsch zu Deinen Nachzuchten!

      Danke, gebe ich an den Müttern, ups Fehler, natürlich an den Vätern weiter, ;)

      Sabrina Reddmann schrieb:

      Drücke Dir die Daumen für die Dame und ihre späteren Nachzuchten und hoffe, dass Du uns auf dem Laufenen hälst.

      Oh, ich bin schon gespannt wie ihre Nachkommen aussehen werden.

      Sabrina Reddmann schrieb:

      Da Du die Tiere ja schon eine ganze Zeit pflegst, wie sind denn Deine Erfahrungen betreffend die Lebenserwartungen?
      Und hast Du eine konstante Temperatur in Deinen Aquarien?

      Die Lebenserwartung beträgt -bei mir jedenfalls- so zwischen zwei bis drei Jahre, wenn alles gut geht. Ausfälle habe ich mittlerweile nur bei kleinen Jungtieren und bei Senioren.
      Ich habe gerade so eine Seniorengruppe -die Tiere sind ca. zwei Jahre alt- da habe ich in den letzten drei Wochen vier Tiere verloren. Alle diese Tiere sind über Nacht gestorben.
      Abends noch putzmunter und morgens tot am Schlafplatz. Im ersten Augenblick merkt man es gar nicht, sie sehen aus als ob sie schlafen. Keine Krankheiten, nur der Zahn der Zeit.

      Nein ich habe keine konstanten Temperaturen in meinen Aquarien. Nachts ist es etwas kälter als am Tage. Ansonsten versuche ich die durchschnittlichen Wassertemperaturen Floridas zu imitieren.
      Das gelingt mir leider -im Sommer zum Beispiel- nicht immer. Leider habe ich auch noch nicht die optimalen Temperaturen für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis gefunden.
      Wie sagt man so schön? Ich arbeite aber daran.
      LG
      Ralf
    • Gratulation Ralf

      Hallo Ralf,
      Gratulation zu deinem neuen Wurf, du bist schon ein richtig guter Experte was Seepferdchen betrifft.
      Ich bin erstaunt was du alles über Seepferdchen weißt.
      Mach weiter so.

      Viel Freude an deinem neuen Nachwuchs die kleinen sehen ja niedlich aus.
      Grüße Donovan
    • Hallo Donovan,

      H.Comes schrieb:

      Brauchen die keinen Kreisel?
      .
      Bei einer guten Ernährung der Elterntiere sind die Jungtiere von H.zosterae ziemlich stabil.
      Vor allem aber haben sie keine pelagische Phase so wie andere Neomaten. Deshalb benötigen sie keinen Kreisel.
      Sie klammern sich gleich nach der Geburt an das Seegras -oder an andere Gegenstände-, verdriften also nicht.
      Hmm, vielleicht ist das auch der Grund weshalb im Wurf, abhängig von der Temperatur, ein Weibchen bzw,
      Männchenüberhang vorhanden ist.
      LG
      Ralf
    • tenrek schrieb:

      Hallo Donovan,

      H.Comes schrieb:

      Brauchen die keinen Kreisel?
      .
      Bei einer guten Ernährung der Elterntiere sind die Jungtiere von H.zosterae ziemlich stabil.
      Vor allem aber haben sie keine pelagische Phase so wie andere Neomaten. Deshalb benötigen sie keinen Kreisel.
      Sie klammern sich gleich nach der Geburt an das Seegras -oder an andere Gegenstände-, verdriften also nicht.
      Hmm, vielleicht ist das auch der Grund weshalb im Wurf, abhängig von der Temperatur, ein Weibchen bzw,
      Männchenüberhang vorhanden ist.
      LG
      Ralf

      Hallo Ralf,
      Vielen Dank für deine Info.
      Das klingt ja interessant.
      Grüße Donovan